Die Menschheit Altert



Die Menschheit Altert

Afrika und Südostasien legen am schnellsten zu, was den Anteil Älterer betrifft. Foto: Valrie - stock.adobe.com Niemals zuvor konnten Menschen so alt werden wie in der Gegenwart. Zwar gab es immer schon Einzelne, die ein sehr hohes Alter erreichten – die Bibel berichtet bekanntlich von einem Methusalem, der 969 Jahre alt geworden sein soll. Doch die meisten hatten bis in die Neuzeit hinein aufgrund von Krankheiten, Kriegen und Kindersterblichkeit keine Chance, ins Greisenalter zu kommen. Seit gut einem Jahrhundert ist das anders. Im weltweiten Mittel stieg die Lebenserwartung seit 1900 von etwa 30 auf mittlerweile rund 71 Jahre – ein Zugewinn von dreieinhalb Jahren pro Jahrzehnt. Und ein Ende dieser historisch beispiellosen Entwicklung ist nicht abzusehen. Frauen in Deutschland kommen schon jetzt auf mehr als 83 Jahre Die rasant gestiegene Chance des Älterwerdens für immer mehr Menschen beschreibt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung in einer detaillierten Studie. Japanische Frauen sind demnach die Rekordhalterinnen. Sie kommen im Durchschnitt auf 87 Jahre. In Deutschland kann ein neugeborener Junge derzeit mit 78,2 Jahren rechnen. Mädchen kommen auf 83,1 Jahre. Tendenz steigend. Im Wilhelminismus hatten Neugeborene hierz ...


Im Musikmanagement Kein Geld Verschenken

... Anforderungen an wissenschaftliche Qualität genügen. Was sollen Zahlen einer Kariesstudie von 1946 in Japan mit dem Zuckergehalt von deutschen Lebensmitteln im Jahr 2 .   E-Book-Kombi-Paket: Kundenmagnet - Praxisleitfaden - Ich kenn dich - darum kauf ich!: Ein neuer Service für anspruchsvolle Kunden (PR-Gateway, 29.06.2017 09:48:25) Steinach im Juni 2017 - Der Erfolgskurs der Nabenhauer Consulting hält weiter an. Auch mit dem neuartigen Angebot werden wiederholt Maßstäbe gesetzt und die Kunden sind begeis ...


ulande grade mal die Aussicht, 43 zu werden. In den Schwellen- und Entwicklungsländern setzte der Anstieg später ein. Doch nun legen Afrika und Südostasien am schnellsten zu. Zwar klafft zwischen Afrika und den reichen Regionen noch eine Lücke von 17 Jahren. Und der Aids-Ausbruch warf Staaten wie Südafrika zeitweise um zehn Jahre zurück. Doch im Ganzen hole man dort jetzt eine Entwicklung nach, die sich in den Industriestaaten 100 Jahre früher vollzogen habe, schreibt Autorin Sabine Sütterlin. Dank besserer Ernährung und Hygiene, sauberem Trinkwasser, Zugang zu medizinischem Fortschritt verlören einst todbringende Infektionskrankheiten ihren Schrecken. Und auch auf das Konto von Hunger, Naturkatastrophen, Kriegen und gefährlicher Arbeit gingen weit weniger Todesopfer als noch vor Jahrzehnten. Statt Seuchen und Infektionen drohen Wohlstandserkrankungen Was die Lebenserwartung lange drückte, war die Kindersterblichkeit. In Schweden lag sie Ende des 19. Jahrhunderts noch höher als heute in Angola – von 1000 Kindern starben mehr als 150 in den ersten fünf Jahren. Auch 2015 erlebten weltweit 5,9 Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht. Doch es sind weniger als halb so viele wie 1990. In Deutschland kommen derzeit vier Todesfäl ...


House Kommt Aus Marburg

... rzeugt, dass das Gros der Patienten richtig diagnostiziert wird. Aber wenn auch nur ein geringer Promille-Teil mit den üblichen Methoden nicht erkannt wird, dann kommt da schon eine große Zahl zusammen. Der Ansturm, den wir erleben, zeigt, dass viele Patienten mit diffusen Krankheitsbildern keine Anlaufstelle finden. Wie ließe sich das ändern? Wir brauchen eine flächendeckende Struktur. Marburg kann nicht ganz Deutschland gesund machen. An vielen Universitätskliniken gibt es bereits hervorragende Zentren für seltene Krankheiten. Das wären eigentlich gute ...

House Kommt Aus Marburg

le auf 1000 Lebendgeborene. Stattdessen rückt die Sterblichkeit höherer Altersgruppen ins Visier. Eine steigende Lebenserwartung hängt in unseren Breitengraden also vor allem daran, dass sich die Lebensspanne bereits gealterter Menschen verlängert. In den Industriestaaten sind laut Studie neun von zehn Todesfällen auf Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Auch global betrachtet sind Durchblutungsstörungen und Schlaganfälle schon die häufigste Todesursache. Nur in ärmeren Ländern kommen mehr Menschen durch übertragbare Krankheiten zu Tode. Lungenentzündungen, Durchfälle, HIV, Tuberkulose, Malaria. Und einer von acht Todesfällen geht aufs Konto von Feinstaub oder toxischen Verbrennungsrückständen. Vor allem in Südostasien und im östlichen Mittelmeerraum sind offene Feuerstellen ein großes Sterberisiko. Zwischen Japan und Sierra Leone klaffen bei der Lebenserwartung 34 Jahre Im Ländervergleich leben Japaner am längsten – im Schnitt 83,7 Jahre. Das Schlusslicht bildet Sierra Leone, die Differenz beträgt 34 Jahre. Es folgen auf Japan die Schweiz, Singapur, Spanien, Australien, Italien, Israel. Doch auch in Europa gibt es große Unterschiede. In manchen Ländern Süd- und Westeuropas werden die Menschen älter ...


Forschungsprojekt Wie Gefährlich Ist Plastikverschmutzung In Isar Und Starnberger See?

... ist nicht an Kläranlagen angeschlossen. Die Vermutung liegt nahe, dass der See durch die voranschreitende Zersetzung des Plastikmülls im Wasser verschmutzt wird. Eine dünne Angelschnur braucht je nach Art und Beschaffenheit des Gewässers etwa 600 Jahre, bis sie sich zersetzt hat. Plastik baue sich nie vollständig ab, sondern zerfalle immer weiter in kleinste Einzelteile, eben das Mikroplastik, erklärt Felix Poetschke, Pressesprecher des Umweltbundesamts. Dem bayerischen Umweltministerium zufolge kann allein der Deckel eines Coffee-to-go-Bechers ...

Forschungsprojekt Wie Gefährlich Ist Plastikverschmutzung In Isar Und Starnberger See?

als 82. In Deutschland werden sie im Durchschnitt 81. Bewohner der Russischen Föderation erleben dagegen im Mittel nicht mal den 70. Geburtstag. Weißrussland, Moldawien, die Ukraine und Russland haben die niedrigsten Werte Europas, sie sind auf einem Level mit Bangladesch oder Guatemala. Und in den USA klaffen zwischen dem County mit der höchsten und der niedrigsten Lebenserwartung 20 Jahre. Errungenschaften der Zivilisation. Aber die Lebenserwartung ist auf der Welt ungleich verteilt. Foto: DN6 - stock.adobe.com Bei der Suche nach Gründen sticht eines sofort ins Auge: Wo mehr Reiche wohnen, wird man älter. Weniger extrem als in den USA lässt sich das auch hierzulande nachweisen. So ergab eine Studie, dass man im Landkreis Starnberg im Durchschnitt gut acht Jahre länger lebt als in Pirmasens. Und das Robert-Koch-Institut hat errechnet, dass Männer aus benachteiligten Schichten in Deutschland zehn Jahre früher sterben als Geschlechtsgenossen aus bessergestellten Familien. Männliche Neugeborene der ärmsten Kategorie kommen demnach auf 70,1 Jahre, die wohlhabendsten auf 80,9 Jahre. Bei Frauen sind es 76,9 und 85,3 Jahre. Eine wichtige Rolle spielt das Gesundheitssystem In Osteuropa seien an der Lebenserwartung die Folgen des gesellschaftl ...


Jetzt Kommt Der Bvi

... Wladimir Klitschko beispielsweise – Anfang 40, stolze 1,98 Meter groß, Kampfgewicht 109 Kilogramm – kommt auf einen BMI von 27,8 und ist damit übergewichtig. Dass der Ukrainer kaum ein Gramm Fett mit sich herumträgt, vollkommen austrainiert und in Topform ist, versteht sich von selbst. Muskeln wiegen nun mal einfach mehr als Fett, den BMI interessiert das aber leider nicht. Nun musst du beileibe kein Profisportler sein, damit der BMI irreführende Resultate liefert. Es reicht schon, regelmäßig zum Krafttraining zu gehen um vom Body-Mass-Index als übergewichtig eingestuft zu werden. Gleichze ...

Jetzt Kommt Der Bvi

ichen Umbruchs nach dem Ende der Sowjetunion zu besichtigen, sagt der geschäftsführende Direktor des Berlin-Instituts, Reiner Klingholz. So habe Russland bis heute das Niveau der 70er und 80er Jahre nicht wieder erreicht. Zur hohen Sterblichkeit der Männer trage aber auch der hohe Wodka- und Tabakkonsum bei. Mehr als jeder zweite Todesfall dort sei auf Alkohol zurückzuführen. Welche Rolle das System spielt, lässt sich am ehemals geteilten Deutschland studieren. Bis in die 70er Jahre habe es bei der Lebenserwartung zwischen Bundesrepublik und DDR kaum Unterschiede gegeben, sagt Klingholz. Dann blies der Westen zur „kardiovaskulären Revolution , Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden plötzlich besser behandelbar – und die Lebenserwartung driftete auseinander. Erst durch die Wende hätten die Ostdeutschen wieder aufgeholt. Hohe Gesundheitsausgaben bedeuten aber nicht per se hohe Lebenserwartung. So werden US-Amerikaner im Schnitt nicht älter als Menschen in Kuba oder Costa Rica – obwohl sich ihr Land das teuerste Gesundheitssystem der Welt leistet. 17,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts wendeten die USA dafür auf, berichtet Sütterlin. Beim Altersrekordhalter Japan seien es 10,2 Prozent. Allerdings: Nur neun Prozent der Krankheitskosten ...


Tafel FĂĽr Tiere In Penzberg

... Leute, die eh schon knapp bei Kasse sind, sich neue Tiere zulegen , sagt Zwerger. Ratzek-Endreß wendet ein, dass auch sie früher gedacht habe, dass Menschen, die sich selbst schon kaum ernähren können, nicht auch noch Tiere bräuchten. Allerdings lernte sie durch ihre Arbeit zu differenzieren. Für manche ist so ein Haustier die einzige Lebensaufgabe , sagt sie. Viele der Bedürftigen hätten ihren Job verloren, lebten einsam ohne Angehörige. Da könne das Tier ein wertvolle Stütze im Leben sein, sagt die Tiertafel-Leiterin. Zudem gebe es auch die Situation, dass das Haustier ...

Tafel FĂĽr Tiere In Penzberg

in den USA sind über Versicherungen oder Regierungsprogramme gedeckt. Wer alles aus eigener Tasche zahlen muss, geht seltener zum Arzt und zur Vorsorge. Am wichtigsten für langes Leben sind hoher Sozialstatus und Bildung Im Endeffekt hängt die Lebenserwartung vor allem an zwei Faktoren: Sozialstatus und Bildung. Beides bedingt einander, es beeinflusst Einkommen und berufliche Stellung, Wohnsituation, Ernährung, Risikoverhalten – alles ganz wesentliche Faktoren für Gesundheit und langes Leben. Beispiel Russland: Männer mit dem geringsten Bildungsniveau sterben dort im Mittel 13 Jahre früher als männliche Akademiker. Menschen mit höherem Bildungsabschluss hätten „eher Zugang zu dem Wissen darüber, welche Verhaltensweisen der Gesundheit zuträglich sind , heißt es in der Studie. Und: Sie hätten „eher die Motivation, dieses Wissen vorbeugend umzusetzen . Exemplarisch zeige sich das an der Änderung der Rauchgewohnheiten, sagt Sütterlin. Seit dem in den 60er Jahren belegten Zusammenhang mit Atemwegs- und Herzerkrankungen habe sich das Rauchen hierzulande „überwiegend zu einem Merkmal wenig Gebildeter, gering Verdienender und sozial Benachteiligter entwickelt . Der Preis für die zusätzlich gewonnene Lebenszeit könnten mehr ...


Diese KĂĽchentricks Sind Echte Fettkiller

... Sie einfach zwei Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure in die Pfanne, warten Sie bis es kocht und geben Sie dann das Spiegelei dazu. Das Ei wird so genauso kross wie mit Fett. Bratwurst dank Zahnstocher-Trick nicht so fett Bratwurst enthält schon ohne Zusatz eine ganze Menge Fett. Alles mitessen muss man aber nicht. Wer mit einem Zahnstocher ein paar Löcher in die Bratwurst sticht, sorgt dafür, dass ein Großteil beim Braten in die Pfanne läuft. Der Vorteil: Durch das austretende Fett brauchen Sie nicht extra Butter oder Öl in die Pfanne geben. Leichte Kartoffelpuffer ...

Diese KĂĽchentricks Sind Echte Fettkiller

Krankheitsjahre sein. Foto: De Visu - stock.adobe.com Allerdings gibt es eine Ausnahme: die Fettleibigkeit . Anders als in den Industrienationen, wo Adipositas vor allem in unteren Schichten auftritt, neigen in armen Ländern eher höher Gebildete zur Verfettung. Der weltweit höchste Anteil findet sich auf den Inselstaaten im Pazifik. Körperfülle sei dort teilweise sogar zum Statussymbol geworden, heißt es in der Studie. Die Folgeerkrankungen verursachten dort drei Viertel aller Todesfälle. In Kiribati sterben die Menschen im Durchschnitt mit 66 Jahren – fast 16 Jahre früher als in Neuseeland. Das Problem besteht aber auch in Schwellenländern. Mit Verstädterung und höherem Einkommen übernehmen viele westliche Ernährungsgewohnheiten, essen mehr Fleisch und verarbeitete Produkte mit hohem Zucker- und Fettgehalt. Von 1980 bis 2015 habe sich der Anteil adipöser Menschen in mehr als 70 Ländern verdoppelt, schreibt ein Forscherteam im „New England Journal of Medicine . Inzwischen seien 2,2 Milliarden Menschen übergewichtig oder gar fettleibig – das entspricht etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung. Der Preis für längeres Leben könnten auch mehr Krankheitsjahre sein In Deutschland dagegen, wo 21 Prozent der Bevölkerung bereits ...


Biometrische Authentifizierung

... lsweise schützt einen in den Vereinigten Staaten der 5. Verfassungszusatz davor, bei einer Verkehrskontrolle das Handy-Passwort preisgeben zu müssen. Haben Sie aber den Fingerabdruck-Scanner auf dem Smartphone verwendet, kann man Sie tatsächlich dazu zwingen, Ihr Handy mit Ihrem Fingerabdruck zu entsperren. Das liegt an den juristischen Unterschieden zwischen 'etwas, das Sie kennen' und 'etwas, das Sie sind'. Biometrische Daten und die Falschakzeptanzraten Bei biometrischen Daten gibt es immer eine sogenannte Falschakzeptanz ...

Biometrische Authentifizierung

über 64 sind, boomen Prävention und körperliche Betätigung – zumindest unter den Gebildeteren. „70 ist das neue 60 , lautet ein Slogan von Altersforschern. Mehr Ältere leben derzeit nur in Italien (22 Prozent) und Japan (26 Prozent). Doch allen Bemühungen zum Trotz: Der Preis für die zusätzlich gewonnene Lebenszeit könnten mehr Krankheitsjahre sein. Die Kosten für längeres Leben könnten auch die Systeme reicher Länder überfordern. Und die steigende Lebenserwartung könnte erhebliche Folgen für Familienstrukturen, Arbeitswelt, Gesellschaft haben. Sind die Rentensysteme den vielen Alten gewachsen? Entstehen neue und schärfere Frontlinien zu jungen Menschen und ihren Bedürfnissen? Scheitern Reformen und wirtschaftliche Weiterentwicklung am Beharrungswillen einer immer stärker werdenden Mehrheit von Betagten? Den meisten Menschen geht es, wie Umfragen zeigen, weniger um möglichst langes Leben als um Gesundheit bis ins Alter, Unabhängigkeit von anderen, Schmerzfreiheit. Die Frage, wie alt wir werden können, sei für die demografische Forschung gar nicht mehr so interessant, sagt Mikko Myrskylä, Direktor am Max-Planck-Institut in Rostock. Die wesentliche Fragestellung sei vielmehr: Wie werden wir die Lebensjahre verbringen, die wir dazugewinnen? ...