Wunderwerk Herz



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Alle wichtigen Infos zu Herzerkrankungen Das Herz: Alle wichtigen Infos zu Herzerkrankungen Wunderwerk Herz 17. Februar 2017 13:54 Uhr Herzerkrankungen Das Herz ‚Äď Alles was Sie √ľber unseren wichtigsten Muskel wissen m√ľssen Das menschliche Herz ist ein schier unerm√ľdlicher Arbeiter. Im Laufe eines Lebens schl√§gt es rund 3 Milliarden Mal und pumpt dabei immer Blut durch unseren K√∂rper. Wir verraten Ihnen alle Fakten rund um dieses einzigartige Organ. Fullscreen Das Herz ist der wichtigste Muskel in unserem K√∂rper und das Zentrum von unserem K√∂rperkreislauf. ¬© colourbox.de Schw√§chelt ¬†das Herz, k√∂nnen sich schwere Krankheiten entwickeln, die mitunter lebensbedrohlich sind. Erkrankungen des Herzens und K√∂rperkreislauf sind in Deutschland nach wie vor h√§ufigste Todesursache. Probleme mit dem Herzen oder den Gef√§√üen lassen sich aber durchaus vermeiden - lesen Sie, welche Ma√ünahmen wir Ihnen ans Herz legen. Herz und Gef√§√üe -¬† Eine Erbfrage¬† Sie erben eine Menge von Ihrer Familie - Ihr Aussehen, politische Ansichten, Kochrezepte. Dieser Liste k√∂nnen Sie auch das Stichwort Herzprobleme hinzuf√ľgen. Wenn ein Elternteil oder enge Verwandte vor dem 60. Lebensjahr an den Herzkranzgef√§√üen erkrankten, ist Ihr Risiko, selbst Herzprobleme zu bekommen, wesentlich erh√∂ht. Auch die Neigung zu h√∂heren LDL-Cholesterinwerten oder zu Risikofaktoren wie hohem Blutdruck wird Ihnen in die Wiege gelegt. Jeder, bei dem Herzkrankheiten in der Familie vorkamen, sollte besonders aufpassen. Pr√§disposition hei√üt aber nicht, dass Veranlagung an allem schuld ist. Eine viel gr√∂√üere Gefahr geht von Ihrer Lebensweise aus. Wenn Sie Ihre Feinde kennen, k√∂nnen Sie jedoch lernen, sich gegen sie zu wappnen. Sieben Ma√ünahmen helfen Ihrem Herzen, l√§nger jung zu bleiben. Ma√ünahme 1: Bringen Sie Ihr Herz auf Trab F√ľr Ihre Gesundheit sollten Sie w√∂chentlich zwischen 3500 und 6500 Kilokalorien durch Bewegung verbrennen, also 500 bis 930 Kilokalorien am Tag. Einen Gro√üteil davon schaffen Sie allein mit Hilfe ganz normaler Alltagsaktivit√§ten, ohne dass Sie daf√ľr auch nur irgendetwas an Sport zu treiben brauchen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen allerdings, dass Sie zus√§tzlich ein Ausdauertraining von etwa einer Stunde pro Woche einplanen sollten, um eine Herz-Kreislauf-Aktivit√§t zu erreichen, die Ihren Herzschlag um 80 Prozent oder mehr beschleunigt. Die Ihrem Alter angemessene maximale Pulsfrequenz l√§sst sich nach der Formel 220 minus Ihr Alter angeben. Im Hinblick auf ein l√§ngeres Leben gen√ľgt es, dreimal pro Woche den Puls f√ľr 20 Minuten auf Tempo zu bringen. Sport senkt den Blutdruck, st√§rkt die Gef√§√üe Sport ist aus einer ganzen Reihe von Gr√ľnden sehr wichtig. Jede Art von k√∂rperlicher Bet√§tigung senkt den Blutdruck. Selbst wenige Minuten Spazierengehen t√§glich reduziert Ihr gef√§hrliches LDL-Cholesterin und erh√∂ht Ihr gutes HDL-Cholesterin. Wenn man einen Muskel beansprucht, kr√§ftigt man ihn, daher ist klar, dass der Herzmuskel gest√§rkt wird, wenn man sein Herz regelm√§√üig belastet. Sport st√§rkt auch die Blutgef√§√üe, da es sie elastischer macht. Falls Sie schon l√§ngere Zeit keinen Sport mehr getrieben haben sollten, fangen Sie mit flottem Spazierengehen an. Wenn Sie sich daran gew√∂hnt haben, gehen Sie zum Krafttraining √ľber. Wenn auch das klappt, f√ľgen Sie noch eine andere Sportart hinzu, die Ihren Puls nach oben treibt - zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen. Sie k√∂nnen sich auch auf einem Heimtrainer abrackern.¬† Dick macht krank Einer der wichtigsten Gr√ľnde f√ľr ein moderates Sportprogramm ist, nicht den Umfang einer Dampfwalze anzunehmen. Das hat einen √§sthetischen Aspekt, entscheidend ist aber, dass Fettleibigkeit die beste Methode ist, Herzerkrankungen zu z√ľchten. Wenn Sie einen Body-Mass-Index ( BMI = Gewicht in Kilogramm geteilt durch K√∂rpergr√∂√üe in Metern zum Quadrat) von √ľber 35 haben (beispielsweise bei einer Gr√∂√üe von 1,72 Meter ein Gewicht von 104 Kilogramm) und Ihr Taillenumfang dar√ľber hinaus mehr als 102 Zentimeter (bei M√§nnern) beziehungsweise 89 Zentimeter (bei Frauen) erreicht - gemessen in Nabelh√∂he - dann ist Ihr Herzinfarktrisiko erh√∂ht. √úbergewicht hat schwerwiegende Folgen: Zu hoher Blutdruck, erh√∂hte Zuckerwerte, schlechte LDL-Werte und eine zu hohe Belastung der Gelenke verbinden sich zu einer gef√§hrlichen Mischung. Ihr Risiko steigt nochmals, wenn die √ľberfl√ľssigen Pfunde sich in der Bauchgegend konzentrieren. Die Fettzellen dort scheiden n√§mlich ein Hormon aus, das Entz√ľndungen in Ihrem K√∂rper beg√ľnstigt. Noch eins: Sport hilft Ihnen auch, Stress abzubauen. Und nichts macht so alt wie Hektik, Druck und Unausgeglichenheit. Ma√ünahme 2: Achten Sie auf Ihre Werte Je besser Sie Ihre K√∂rperwerte kennen und interpretieren k√∂nnen, desto besser k√∂nnen Sie auch Ihr Risiko absch√§tzen, an Herzproblemen zu erkranken, und die entsprechenden Vorsichtsma√ünahmen in Gang setzen. Die Deutsche Herzstiftung bietet auf ihrer Webseite einen Test zur Ermittlung des Herzinfarkt-Risikos an. Er gibt an, welchen Druck Ihr Blut auf Ihre Arterienw√§nde aus√ľbt. Ein Blutdruck von unter 120 zu 80 gilt als ideal. Ein durchschnittlicher Deutscher bringt schon 136 zu 83 zustande. Und Sie? Dummerweise zeigt hoher Blutdruck zun√§chst keine Symptome. Aber gl√ľcklicherweise kann er auch ohne gro√üen Aufwand gesenkt ...


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... L√∂sungen f√ľr hydraulische Antriebs- und Steuerungstechnik her. Seit zwei Jahren war Hengstler in Hausach immer wieder Gespr√§chsthema. So trennte sich das Unternehmen im M√§rz 2015 von seinem damaligen Gesch√§ftsf√ľhrer Joachim Gutmann. Im Juni 2015 wurde bekannt, dass Hengstler Umstrukturierungsma√ünahmen plane, die laut Uwe Acker von der IG Metall meistens mit einer Zentralisierung und Auslagerung von Abteilungen einhergehen und im schlimmsten Fall Entlassungen beinhalten w√ľrden. Im Dezember 2016 verk√ľndete die Firma, dass sie aufgrund einer schlechten Auftragslage Kurzarbeit einf√ľhre ...

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werden, sei es durch Medikamente oder eine √Ąnderung der Lebensgewohnheiten. Daraus folgt, dass jeder seinen Blutdruck regelm√§√üig kontrollieren sollte. Cholesterin Mittlerweile wei√ü man, dass der allgemeine Cholesterinwert im Blut nicht so bedeutend ist. Wichtiger ist es, zwischen den beiden Cholesterinvarianten LDL und HDL zu unterscheiden, weil sie etwas ganz Unterschiedliches aussagen. Die grunds√§tzliche Wirkungsweise k√∂nnen Sie sich gut anhand der ersten Buchstaben der beiden Cholesterinformen merken: L f√ľr lebensgef√§hrlich, H f√ľr hilfreich. Hohe LDL-Werte k√∂nnen das Ergebnis einer falschen Ern√§hrung sein: zu viele Big Macs, zu viele Croissants, zu viele Pommes frites. Zum Teil kann das Problem aber auch genetische Ursachen haben - die Neigung zu hohen LDL-Werten vererbt sich. Senken lassen sich die Werte mit Bewegung, indem man einige Kilo abnimmt oder indem man schlechte Kohlenhydrate vom Speiseplan streicht: Machen Sie einen Bogen um Wei√ümehl und wei√üen Zucker.¬† Der HDL-Wert sollte mindestens 40 Milligramm pro Deziliter Blut betragen. Man kann ihn auf verschiedene Weise erh√∂hen: Nehmen Sie gesunde Fette zu sich, zum Beispiel Oliven√∂l, Fisch und Waln√ľsse. Treiben Sie t√§glich 30 Minuten Sport.¬† Nehmen Sie Niacin (Nikotins√§ure) zu sich. In der Regel kann der K√∂rper es aus dem Eiwei√übaustein Tryptophan bilden. H√§hnchenbrust, Kalbfleisch, Mais und Austernpilze sind gute Lieferanten. Alkohol ist ein zus√§tzlicher Risikofaktor. Zu viel Alkohol schw√§cht das Immunsystem. M√∂glicherweise weil er die Zellen, die Ihren Organismus sch√ľtzen, in ihrer Aktivit√§t einschr√§nkt. Alles, was bei M√§nnern √ľber zweieinhalb Gl√§ser, bei Frauen √ľber eineinhalb Gl√§ser t√§glich hinausgeht, erh√∂ht die Gesundheitsrisiken √ľberproportional. Blutzucker Halten Sie den Blutzuckerwert unter 100 Milligramm pro Deziliter. Zu viel Zucker sch√§digt Ihre Arterien, weil dann die Phosphokinase unterbunden wird, ein Enzym, das an der Regulation der Zellvermehrung beteiligt ist. Diese aber ist wichtig, damit sich Ihre Arterien unabl√§ssig dehnen und wieder zusammenziehen k√∂nnen. Passiert das nicht, kommt es zu Rissen oder gar L√∂chern in den Arterieninnenw√§nden. Ma√ünahme 3: Halten Sie sich geistig fit und pflegen Sie Kontakte Sie haben nicht nur bessere Laune, wenn Sie gl√ľcklich sind, Sie sind auch ges√ľnder, wenn Sie die Dinge optimistisch sehen. Denn Gef√ľhle haben einen enormen Einfluss auf Ihre Gesundheit. Meiden Sie √Ąrger und Streit Negative Gef√ľhle k√∂nnen hohen Blutdruck erzeugen, die Abwehrkr√§fte Ihres K√∂rpers schw√§chen oder die Blutgef√§√üe verengen, sodass die Blutversorgung erschwert wird. Es gibt aber M√∂glichkeiten, Psyche und K√∂rper in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Entspannungstechniken geh√∂ren dazu. Ebenso ein gutes Zeitmanagement sowie eine Lebenseinstellung, mit der man sich nicht immer wieder √ľber die gleichen Vorkommnisse √§rgert. Negativer Stress Bis jetzt ist noch nicht ganz erforscht, wie emotionaler Stress k√∂rperlichen Stress erzeugt, doch der Einfluss ist auf jeden Fall enorm. Chronischer Stress sch√§digt Ihr Herz, und umgekehrt wirkt sich der Abbau von Stress gesundheitsf√∂rdernd auf Ihr Herz aus. Meditation, Entspannungstechniken und unter Umst√§nden auch Medikamente helfen, mit Stressfaktoren im Leben besser umzugehen. Alle Menschen sind verschieden, die Art und Weise, wie wir Stress abbauen, muss deshalb auch ganz unterschiedlich sein. Dem einen gelingt es, durch Gespr√§che wieder zur Ruhe zu kommen, dem anderen durch religi√∂se Rituale, dem Dritten dadurch, dass er mit Hund oder Katze spielt. Zu den effektivsten Stresskillern geh√∂ren sportliche Bet√§tigung, Meditation und soziale Kontakte. Ma√ünahme 4: Ern√§hren Sie Ihr Herz Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen belegen, welch enorme Auswirkungen die Ern√§hrung auf den K√∂rper hat - besonders auf Ihr Herz. Wir geben gerne zu, dass die Empfehlungen f√ľr die richtige Ern√§hrung oft verwirrend, manchmal sogar widerspr√ľchlich sind.¬† Genuss mit Nuss N√ľsse enthalten sowohl gesunde Fette als auch gesunde Proteine. Manche Arten enthalten auch Flavonoide, einen Pflanzenfarbstoff, der antioxidierend wirkt. Mehrere Studien haben ergeben, dass etwa 30 Gramm N√ľsse pro Tag das Auftreten von Herzerkrankungen um 20 bis 60 Prozent verringern. Die beste Nuss ist die Walnuss, und zwar wegen des hohen Gehalts an Omega-3-Fetts√§uren. Ihr t√§gliches Fett Oliven√∂l enth√§lt einfach unges√§ttigte Fetts√§uren, die Ihr HDL-Cholesterin erh√∂hen - das hilfreiche Cholesterin, das von High-Density-Lipoproteinen durch Ihren K√∂rper transportiert wird. Je h√∂her Ihr HDL-Wert, desto besser. Auch Gem√ľse und Obst erh√∂hen den HDL-Wert. Fit mit Fisch Fisch, besonders fetter Fisch wie Lachs und wei√üer Fisch wie Barsch und Kabeljau, enth√§lt Omega-3-Fetts√§uren in hoher Konzentration, die gleich mehrere Vorteile aufweisen. Sie reduzieren die Triglyceridwerte im Blut, das hei√üt, es bildet sich weniger Plaque in Ihren Arterien. Zudem stabilisieren sie den Herzschlag (beziehungsweise reduzieren Unregelm√§√üigkeiten im Rhythmus), vermindern den Klebeeffekt der Blutpl√§ttchen und k√∂nnen auch den Blutdruck senken. Schon eine Fischmahlzeit pro Woche verringert Ihr Herzinfarktrisiko deutlich. G√∂nnen Sie sich Flavonoide Nehmen Sie t√§glich Flavonoide zu sich. Flavonoide sind Antioxidanzien ...


Strenge Diät Hilft Gegen 'Altersdiabetes'

... Fl√ľssignahrung zu sich, welche zu 43 Prozent aus Kohlenhydraten, zu 34 Prozent aus Protein und zu 19 Prozent aus Fett bestand. Zugesetzt waren au√üerdem Vitamine und Mineralstoffe. Im Anschluss stellten die Patienten ihre Ern√§hrung langsam wieder auf feste, aber ausgewogene Kost um. Die Folge: Der Fettgehalt der Bauchspeicheldr√ľse der Patienten sank, wodurch sie ihre Funktion und die Insulinproduktion wieder aufnahm. Aber nicht nur das: Nach der Di√§t litt keiner der Patienten mehr unter Diabetes. Zw√∂lf der Patienten ben√∂tigten nach der ...

Strenge Diät Hilft Gegen 'Altersdiabetes'

und Entz√ľndungshemmer zugleich. Au√üer in den bereits erw√§hnten N√ľssen finden sie sich in gr√ľnem Tee, Rotwein, Weintrauben, Preiselbeeren, frisch gepresstem Orangensaft, Zwiebeln, Tomaten und Tomatensaft. Behalten Sie Ihre Feinde im Auge Reduzieren Sie den Konsum von Transfetten. Diese Art von Fetten entsteht bei starkem Erhitzen von √Ėlen oder bei k√ľnstlichen H√§rtungsprozessen von fl√ľssigen √Ėlen. Transfette k√∂nnen den LDL-Cholesterinwert im Blut steigern und wirken sich so stark auf die Alterung der Blutgef√§√üe aus. Frittierte Fast-Food-Kost, Margarine und beispielsweise Popcorn sollten Ausnahmen auf Ihrem Speiseplan sein.¬† Genauso m√ľssen Sie bei Einfachzucker sparsam sein, auch bei einer bestimmten Kombination von Glukosesirup aus Trauben- und Fruchtzucker. Einfachzucker kann auch zu gesundheitssch√§dlichem √úbergewicht f√ľhren, zu Insulinresistenz und letztlich zu Diabetes. Ma√ünahme 5: Besser mit Pillen? Unter Umst√§nden kann eine gezielte Einnahme von Nahrungserg√§nzungsmitteln und/oder Medikamenten einer Herzkrankheit vorbeugen. Sie sollten sich dazu aber unbedingt bei Ihrem Hausarzt beraten lassen und nicht wahllos Nahrungserg√§nzungsmittel zu sich nehmen. Diese k√∂nnen sich unter Umst√§nden auch negativ auf Ihre Gesunheiut auswirken. Vitamine und Spurenelemente Magnesium hilft, den Herzrhythmus im Takt zu halten; zusammen mit Kalzium senkt es auch den Blutdruck. Damit Ihr K√∂rper Kalzium gut aufnehmen kann, ben√∂tigt er Vitamin D. Kalzium wirkt sich auch in Blutgef√§√üen entz√ľndungshemmend aus. Vitamin C und Vitamin E zeigen ihre volle Wirkungskraft als Antioxidanzien. Kalium h√§lt Ihre Arterien fit. Vor allem Fr√ľchte wie Bananen, Avocados und Melonen enthalten Kalium. Fols√§ure erm√∂glicht neben der Blutbildung das Wachstum und die Vermehrung von Zellen. Sie kommt in fast allen tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. In manchen F√§llen - zum Beispiel f√ľr Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende - empfiehlt es sich dennoch, durch Nahrungsmittelerg√§nzungspr√§parate sicherzustellen, dass der K√∂rper gen√ľgend Folate erh√§lt. Falls Sie Statine einnehmen, sollten Sie die Einnahme von Vitamin C und E nach dem Rat Ihres Arztes beschr√§nken. Denn diese Vitamine verringern nachweislich ein wenig die entz√ľndungshemmende Wirkung von Statinen. Ma√ünahme 6: Erkundigen Sie sich nach Erkrankungen in Ihrer Familie Wenn ein Elternteil oder ein naher Angeh√∂riger schon fr√ľh Herz- oder Arterienprobleme hatte, besteht auch bei Ihnen ein √ľberdurchschnittliches Risiko, solche Erkrankungen zu bekommen. Erblich ist auch die Veranlagung zu hohen LDL- oder niedrigen HDL-Werten und hohem Blutdruck. Sogar schlechte Angewohnheiten haben oft eine lange Familiengeschichte. Darin liegt Ihre Chance, Ihre pers√∂nlichen Risiken zu erkennen und mit regelm√§√üigen Untersuchungen fr√ľh genug anzufangen. Ma√ünahme 7: Schlafen Sie gut Wenn Sie sich weniger Schlaf g√∂nnen, als Sie brauchen, beschleunigen Sie Ihre Arterienalterung und erh√∂hen Ihr Herzinfarktrisiko. Zu wenig Schlaf oder zu kurze Schlafphasen f√ľhren vermutlich dazu, dass weniger von dem Gl√ľckshormon Serotonin im Gehirn ausgesch√ľttet wird. Man ist niedergeschlagen, oft schlecht gelaunt, kurzum: einfach nicht leistungsf√§hig. Ein kurzer √úberblick: Diese sieben Ma√ünahmen tragen zur Gesundheit Ihres Herzens bei Treiben Sie Sport: Dreimal pro Woche f√ľr 20 Minuten gen√ľgt bereits um einer Herzkrankheit vorzubeugen. Achten Sie auf Ihre Werte: Behalten Sie Ihren Blutzucker, den Blutdruck und das Cholesterin im Auge. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie bereits an einer Herzschw√§che leiden. Das soziale Umfeld sollte stimmen: Meiden Sie Stressfaktoren im sozialen Bereich, wie √Ąrger und Streit.¬† Du bist, was du isst: Eine ausgewogene Ern√§hrung kann sich sehr positiv auf die Verfassung Ihres Herzens auswirken. Meiden Sie Fastfood und greifen Sie zu gesunden √Ėlen und Fetten. Sinnvolle Nahrungserg√§nzung: Unter Umst√§nden kann die gezielte Einnahme bestimmter N√§hrstoffe und/oder Medikamente einer Herzkrankheit vorbeugen. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt. Kennen Sie Ihre Familiengeschichte: Wenn Sie √ľber das Vorkommen von Herzschw√§che und √§hnlichen Herzerkrankungen in Ihrer Familie informiert sind, k√∂nnen Sie gezielte Ma√ünahmen zur Vorsorge ergreifen. Schlafen Sie ausreichend: Ausreichend Schlaf hebt nicht nur die Laune sondern beugt auch einer vorzeitigen Alterung des K√∂rperkreislauf s vor. Krankheitsbild Herzinfarkt:¬† Bei einem Herzinfarkt (auch Myokardinfarkt genannt) werden Teile der Herzmuskulatur √ľber einen l√§ngeren Zeitraum nicht mehr durchblutet, meist ist ein, manchmal mehrere Herzgef√§√üe verschlossen. Haupts√§chlich ist die sogenannte Koronare Herzkrankheit, bei der verkalkte Fettablagerungen die Herzkranzgef√§√üe verengen die Ursache. L√∂sen sich diese Ablagerungen, kann es zu einer Unterbrechung der Blutversorgung in Teilen der Herzkranzgef√§√üe kommen. Seltener entstehen Herzinfarkte durch Embolien. Bei einer Embolie l√∂st sich ein Blutgerinnsel aus einer anderen Stelle des K√∂rpers und wird √ľber den arteriellen Blutkreislauf in die Herzkranzgef√§√üe gesp√ľlt. Dort kann es dann zu einem Verschluss kommen. Die Symptome k√∂nnen bei einem Herzanfall unterschiedlich ausfallen, ein Teil der Infarkte verl√§uft sogar ohne Symptome. Die meisten Menschen klagen aber √ľber ...


Freundschaft Mit Dem Ex

... als wichtigster. Gerade f√ľr Menschen, die eher introvertiert, ehrlich, bescheiden und psychisch stabil sind, ist das der Hauptgrund, um noch mit einem Ex-Partner befreundet zu bleiben. Der Single- und Paarcoach Eric Hegmann kann die Ergebnisse der Studie aus seinen Erfahrungen best√§tigen. ‚ÄěMenschen mit ‚Äödunklen Eigenschaften‚Äô fallen f√ľr mich in die Kategorie der Opportunisten, deshalb z√§hlen f√ľr sie pragmatische Gr√ľnde mehr. Darunter f√§llt auch Sex: Wenn man den noch dazu bekommen kann, umso besser. Stabile und introvertierte Menschen denken sich hingegen ...

Freundschaft Mit Dem Ex

Schmerzen im Brustbereich, die unter Umst√§nden in Arme, R√ľcken und Kiefer ausstrahlen ‚Äď meistens konzentriert auf die linke K√∂rperh√§lfte. Nicht nur ein Manager-Syndrom Lange galt der Herzinfarkt als typische Managerkrankheit. Nun haben Forscher herausgefunden, dass es genau umgekehrt ist: Je niedriger die soziale Stellung, desto h√∂her das Infarktrisiko. Etwa zur H√§lfte l√§sst sich dies auf einen h√§ufiger gesundheitssch√§dlichen Lebensstil zur√ľckf√ľhren. Die klassischen Risiken dabei sind ungesunde Ern√§hrung, mangelnde Bewegung und Rauchen. Ebenso wichtig ist jedoch eine dauerhafte Stressbelastung vor allem im Beruf oder in der Familie. Stress bedeutet dabei nicht ein ab und zu hektischer Alltag, sondern eine dauerhaft als Belastung empfundene Situation, die √úberforderungsgef√ľhle ausl√∂st.¬† Ein Berufsbild mit wenig Kontrolle √ľber die eigene T√§tigkeit sowie eine starke Beanspruchung ohne angemessene Belohnung durch Geld, Anerkennung, Aufstiegschancen oder Arbeitsplatzsicherheit verdoppeln demnach das Risiko f√ľr eine koronare Herzkrankheit. Auch das Gef√ľhl der Entt√§uschung spielt eine gro√üe Rolle: Wer trotz harter Arbeit nicht mit Aufstiegschancen oder Anerkennung belohnt wird, kann das als sehr belastend empfinden. Konflikte und Vereinsamung sind Risikofaktoren Dabei ist Geld zwar ein Faktor, wichtiger ist jedoch oft das Gef√ľhl der Anerkennung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Bei niedrigerem sozialen Status sind belastende Bedingungen am Arbeitsplatz h√§ufiger und k√∂nnen meistens weniger gut ausgeglichen werden. Das gilt auch f√ľr dauerhafte Konflikte in der Familie sowie Vereinsamung. Neuere Forschungsergebnisse zeigten dar√ľber hinaus, dass solche Belastungen den Konsum gesundheitssch√§dlicher Substanzen f√∂rdern: Einige Menschen trinken bei Stress etwa mehr Alkohol, rauchen mehr oder h√∂ren auf Sport zu treiben. Gezielter Ausgleich gegen Stress Auf der k√∂rperlichen Ebene ist f√ľr das Herz an derartigen psychosozialen Belastungen die dauerhafte Aktivierung des so genannten autonomen Nervensystems riskant. Dieser Teil des Nervensystems kontrolliert lebenswichtige K√∂rperfunktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel und beeinflusst das Blutgef√§√üsystem. Der aktivierende Anteil des autonomen Nervensystems, das sympathische Nervensystem, erm√∂glicht es dem K√∂rper unter anderem bei besonderen Belastungen oder in Gefahrensituationen, seine Leistungsf√§higkeit zu steigern. Eine dauerhafte Aktivierung f√∂rdert jedoch Sch√§den am Herz-Kreislauf-System. Das kann sich dann unter anderem als dauerhaft erh√∂hter Blutdruck, erh√∂hte Blutfettwerte oder gr√∂√üere Z√§hfl√ľssigkeit des Bluts zeigen. Die Behandlung von Risikopatienten mit Arzneimitteln ist trotz der Bedeutung von mentalem Stress unver√§ndert wichtig. √Ąrzte und Patienten sollten aber auch den Risikofaktor Stress ernst nehmen und gezielt f√ľr Ausgleich sorgen. Ursprung im Zentralnervensystem Laut Florian Lederbogen vom Zentralinstitut f√ľr seelische Gesundheit in Mannheim ist f√ľr die sch√§dlichen Auswirkungen mentaler Stressfaktoren im K√∂rper wahrscheinlich eine St√∂rung der so genannten stressregulierenden Systeme verantwortlich. Nach dem Stresskonzept wird unterschieden zwischen Eustress , der sogar einen positiven Effekt haben kann, und Distress , der durch seine Schwere, seine Dauer und die fehlende Kontrolle des Betroffenen sch√§dliche Wirkungen hat. Akute mentale Belastungen f√ľhrten genauso wie k√∂rperliche Belastungen zu Reaktionen des Herz-Kreislauf-Systems, erkl√§rt Lederbogen. Ziel dieser Reaktionen sei es, den K√∂rper auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Die Reaktion des K√∂rpers auf akute oder chronische Stressfaktoren habe ihren Ursprung im Zentralnervensystem. Die ausf√ľhrenden Organe w√ľrden √ľber Nerven und Hormone gesteuert. Normalerweise gingen die k√∂rperlichen Ver√§nderungen nach dem Ende der Belastung rasch wieder zur√ľck. Bei einer Vorsch√§digung des Herz-Kreislauf-Systems oder bei verz√∂gerter Abschaltung der Aktivierung k√∂nne diese jedoch sch√§dliche Auswirkungen haben, erkl√§rt Lederbogen. Warum manche Menschen mit einer l√§ngeren Aktivierung reagierten, sei jedoch unklar: Einige reagieren auch auf einen bestimmten Stressor stark, andere l√§sst dieselbe Situation kalt. Auch der¬†Taillenumfang bestimmt das Risiko Forscher schlagen Alarm: Dreimal so viele Menschen wie bisher angenommen haben ein erh√∂htes Herzinfarkt-Risiko. Die Gefahren eines dicken Bauchs wurden offenbar lange untersch√§tzt. Mit jedem Pfund zuviel steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden - das wei√ü inzwischen fast jeder. Forscher haben nun herausgefunden, dass die Lage der P√∂lsterchen hierbei eine entscheidende Rolle spielt: Einer neuen Studie zufolge l√§sst sich das f√ľr das Infarktrisiko bei √úbergewichtigen am besten am Umfang von Taille und H√ľfte ablesen. Speckrollen am Bauch sind gef√§hrlicher als H√ľftgold . Aufgrund dieser Ergebnisse m√ľsse man rund drei Mal so viele Menschen als herzinfarktgef√§hrdet einstufen wie bisher, berichten kanadische Forscher im britischen Fachjournal The Lancet . Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine umfangreiche Neubewertung bei der Bedeutung der Fettleibigkeit f√ľr Herz-Kreislauf-Erkrankungen in vielen Regionen der Welt n√∂tig ist , sagt Studienleiter Salim Yusuf. Der Body-Mass-Index hat ausgedien ...


Die Welt Ist Bereit F√ľr 'Mamma Mia 2'

... seine Stimme zu schulen. Im Interview mit 'USA Today' lachte er: Ich singe schon - glaubt mir, ich singe! Ich muss singen. Es k√ľmmert mich nicht, was die anderen sagen. Gl√ľcklicherweise hat er mit 'Mamma Mia!' sogar einen Job, bei dem er f√ľrs Singen bezahlt wird. Auf die Fortsetzung freut sich Pierce Brosnan schon sehr: Ich glaube, die Welt ist bereit f√ľr 'Mamma Mia 2'. Und ich glaube, die Welt ist bereit f√ľr ein paar mehr Songs von mir! 'Mamma Mia: Here We Go Again!' soll schon im Juli 2018 in die Kinos kommen. Neben Pierce Brosnan stehen dann auch wieder Meryl Streep, ...

Die Welt Ist Bereit F√ľr 'Mamma Mia 2'

t Dass Fettleibigkeit das Risiko von Herzkrankheiten steigert, hatten bereits zahlreiche Studien gezeigt. Die Forscher orientierten sich dabei am so genannten Body-Mass-Index (BMI): Er berechnet sich aus dem K√∂rpergewicht in Kilogramm, geteilt durch die K√∂rpergr√∂√üe in Metern zum Quadrat, und liegt bei Normalgewicht zwischen 18,5 und 25. Je h√∂her der BMI, desto gr√∂√üer die Gefahr auf einen Herzinfarkt - das war bisher die g√§ngige Lehrmeinung. Sie basierte aber fast ausschlie√ülich auf Studien mit Europ√§ern und Nordamerikanern. Yusuf und seine Kollegen wollten nun testen, ob bei anderen V√∂lkern andere Ma√üeinheiten - insbesondere die so genannte Waist-to-hip-Ratio - ein besseres Ma√ü f√ľr das Herzinfarktrisiko sind. Sie untersuchten den BMI sowie den Taillen- und H√ľftumfang bei mehr als 27.000 Probanden aus 52 L√§ndern. Die H√§lfte der Teilnehmer hatte zuvor einen Herzinfarkt erlitten, die andere H√§lfte war in Alter und Geschlecht vergleichbar. Waist-to-Hip gilt f√ľr M√§nner wie Frauen Das erstaunliche Ergebnis: Der BMI der Infarktpatienten lag nur wenig h√∂her als in der Kontrollgruppe; im Nahen Osten und in S√ľdasien gab es sogar keinerlei Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Unabh√§ngig von anderen Risikofaktoren hatten die Infarktpatienten aber eine auffallend h√∂here Waist-to-Hip-Ratio . Dies gilt f√ľr M√§nner und Frauen, f√ľr alle Altersgruppen und in allen untersuchten Regionen. Ein gro√üer Taillenumfang deute auf viel gesundheitsgef√§hrdendes Bauchfett, erl√§utern die Forscher. Ein gr√∂√üerer H√ľftumfang sei dagegen ein Hinweis auf tiefer liegende Muskeln und wirke sch√ľtzend. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Koronare Herzkrankheit: Die wichtigsten Risikofaktoren im √úberblick¬† Risikofaktor Stress im Arbeitsleben, aber auch Konflikte im Privaten und Vereinsamung erh√∂hen die Gefahr f√ľr eine Erkrankung des Herzens deutlich - versuchen Sie gezielt f√ľr Ausgleich zu sorgen. Bauchfett scheint gef√§hrlicher zu sein als die restlichen Fettp√∂lsterchen am K√∂rper. Ma√üstab f√ľr eine Risikobewertung f√ľr Erkrankungen des Herzens w√§re demnach nicht mehr der BMI (Body-Mass-Index), sondern das Verh√§ltnis von Taillen- zu H√ľftumfang. Die Konsequenz daraus bleibt aber die gleiche: Bewegen sie sich, versuchen Sie regelm√§√üig Sport zu treiben und achten Sie auf eine ausgewogene Ern√§hrung. Das st√§rkt die Herzmuskulatur und schont die Gef√§√üe. Unterschiede bei den Geschlechtern Herzinfarkte:¬†Frauen m√ľssen auf der Hut sein Herz-Kreislauf-Erkrankungen sieht man gemeinhin eher als m√§nnerspezifisches Problem. Doch Frauen sterben an Herzinfarkten weitaus √∂fter als M√§nner. Herzinfarkte und Gef√§√üerkrankungen sind f√ľr Frauen Studien zufolge besonders gef√§hrlich. Zwar haben insgesamt mehr M√§nner Herzinfarkte, aber w√§hrend nur jeder zw√∂lfte daran stirbt, ist es bei den Frauen jede f√ľnfte Patientin , sagt Anne Hinrichs, Mitglied der Gesellschaft f√ľr Gef√§√ümedizin. Das gehe aus dem Berliner Herzinfarkt-Register hervor. Dieser Geschlechterunterschied zieht sich durch alle Studien der vergangenen 20 Jahre. Vorbeugung - durch gen√ľgend Sport und gesunde Lebensweise - sei f√ľr Frauen deshalb besonders wichtig. Medikamente wirken bei Frauen anders Probleme der geschlechtsspezifischen Diagnose und Behandlung von Herz- und Gef√§√üerkrankungen sind ein zentrales Thema in der Forschung. Es gibt mehrere Aspekte, an denen wir arbeiten m√ľssen , betont Hinrichs. So zeigten Studien, dass Frauen als Patientinnen offenbar nicht so ernst genommen und im Krankenhaus viel seltener den Leitlinien gem√§√ü behandelt w√ľrden. Auch die Frage, ob Medikamente bei Frauen anders wirken als bei M√§nnern, die bislang im Mittelpunkt der Gef√§√ü-Studien standen, m√ľsse mehr Beachtung finden, forderte Hinrichs. Denn eines sei durch diverse Studien belegt: Risikofaktoren f√ľr Gef√§√ü- und Herzleiden, wie Diabetes, √úbergewicht oder Bluthochdruck, haben f√ľr Frauen schlimmere Auswirkungen. Die Gefahr, durch Diabetes einen Schlaganfall oder eine Arterienverschluss-Krankheit zu bekommen, ist f√ľr Frauen deutlich gr√∂√üer. Bei letzterer etwa ist das Risiko mehr als doppelt so gro√ü. Diese Faktoren gelte es deshalb so gering wie m√∂glich zu halten. Hinrichs schl√§gt vor: F√ľnf mal pro Woche 30 Minuten Aerobic w√§ren prima - aber auch schon regelm√§√üiges Nordic Walking hilft, die Gef√§√üe gesund zu halten. Studie: Verkehrsl√§rm erh√∂ht Infarktrisiko f√ľr M√§nner Chronischer Verkehrsl√§rm erh√∂ht das Herzinfarktrisiko bei M√§nnern um bis zu 30 Prozent. Auch L√§rm am Arbeitsplatz vertragen sie schlechter als Frauen - die leiden am meisten unter n√§chtlichem Flugl√§rm. Chronischer Verkehrsl√§rm erh√∂ht das Herzinfarktrisiko. Bei M√§nnern steigt die Gefahr um etwa 30 Prozent, wenn sie l√§ngere Zeit in Gebieten mit hohem Verkehrsl√§rm wohnen, wie eine Studie des Umweltbundesamtes ergab. Dies sei dann der Fall, wenn der mittlere Schallpegel im Au√üenbereich tags√ľber √ľber 65 Dezibel liege. Nach Angaben der Beh√∂rde best√§tigte die Untersuchung von insgesamt 4.115 Patienten aus 32 Berliner Kliniken Ergebnisse fr√ľherer Forschungen zur Auswirkung von Verkehrsl√§rm auf die¬†Gesundheit¬†der Anwohner. Bei Studienteilnehmern, die an stark befahrenen Hauptstra√üen wohnten, stellten die Wissenschaftler einen leichten Anstieg des Infarktrisikos gegen√ľber jenen fest, die in vergleich ...


Daf√ľr Legen Sich M√§nner Unters Messer

... wacher und ges√ľnder aus. Komplikationen k√∂nnen auch hier nicht g√§nzlich ausgeschlossen werden. Insgesamt sind die Risiken einer unteren Lidstraffung jedoch relativ gering. ‚ÄěH√§ufig kommt es zu Bluterg√ľssen und Schwellungen, die sehen nicht sch√∂n aus, sind aber fast immer harmlos und gehen von selbst wieder weg. Verletzungen wichtiger Strukturen wie der Nerven oder am Auge sind extrem selten, so PD Dr. med. Niklas Iblher. Gr√∂√üere auftretende Komplikationen sind Fehlstellungen und Asymmetrien, die sich nur durch einen erneuten chirurgischen Eingriff ...

Daf√ľr Legen Sich M√§nner Unters Messer

sweise ruhigen Nebenstra√üen wohnten. Deutlich war der Zusammenhang mit dem Verkehrsl√§rm bei M√§nnern, die schon l√§nger nicht umgezogen waren. Warum Frauen davon allerdings nicht betroffen waren, konnten die¬†Experten¬†nicht kl√§ren. M√∂glicherweise spielten hormonelle Einfl√ľsse oder andere Aktivit√§tsprofile eine Rolle, erkl√§rte das Umweltbundesamt. Ein erh√∂htes Infarktrisiko haben Frauen der Studie zufolge aber bei Bel√§stigung durch n√§chtlichen Flugl√§rm. Bei M√§nnern war zus√§tzlich die L√§rmbelastung am Arbeitsplatz mit einem Anstieg der Erkrankungsrate verbunden. Entscheidend¬†f√ľr den Effekt scheint hier die Bel√§stigung durch nicht selbst erzeugte Ger√§usche im Arbeitsraum zu sein - verursacht zum Beispiel durch Telefongespr√§che von Kollegen oder B√ľroger√§te , berichtete die Beh√∂rde. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Infarkte durch Bakterien? Kieler Forscher haben in Herzkranzgef√§√üen die Spuren von Mikroben nachgewiesen, die sonst in den Atemwegen oder auf der Haut zu finden sind - und argw√∂hnen, dass sie t√∂dlich sein k√∂nnten. Die Ermittler gingen professionell und akribisch vor, sie suchten mit modernsten Methoden und waren auf allerlei gefasst. Doch mit dem, was sie schlie√ülich fanden, hatten sie nicht gerechnet. Nicht an diesem Ort. Nicht in dieser Art. Das war schon eine gro√üe √úberraschung f√ľr uns , sagt Stefan Schreiber, Direktor der Klinik f√ľr Innere Medizin in Kiel. Schreiber und seine Kollegen wiesen in einer Studie Erbsubstanz (DNA) von mehr als 50 verschiedenen Bakterien aus Mund, Haut oder Atemwegen dort nach, wo man sie nun gar nicht vermuten w√ľrde: in¬†Plaques¬†von Herzkranzarterien. Plaques sind Ablagerungen in Gef√§√üw√§nden, die eine sogenannte koronare Herzkrankheit (KHK) verursachen und einen Herzinfarkt ausl√∂sen k√∂nnen. Die Untersuchung, die im Fachblatt Circulation erschien, wirft nun mancherlei Fragen auf, von denen die entscheidenden lauten: Was haben Spuren etwa von Hautbakterien in den¬†Plaques¬†zu suchen? Und: Sind solche Bakterien wom√∂glich verantwortlich f√ľr die Entstehung der Plaques und damit letztendlich f√ľr Herzinfarkte? Antibiotika waren wirkungslos Der Verdacht ist nicht neu. In den vergangenen Jahren setzte sich etwa die Erkenntnis durch, dass Entz√ľndungsprozesse entscheidend an der Gef√§√ükrankheit Arteriosklerose beteiligt sind, die wiederum zur KHK f√ľhren kann. Auch sind Infektionen mit Keimen schon seit langer Zeit als eine Ursache f√ľr diese Vorg√§nge in den Gef√§√üen im Gespr√§ch. Aber vier besonders verd√§chtigen Keimarten konnte man bislang nichts Handfestes nachweisen. Im Gegenteil: Die Indizien sprechen eher f√ľr ihre Unschuld. So hatte man Patienten vorsorglich Antibiotika verabreicht - in der Hoffnung, damit die Keime zu vernichten und so ihre Auswirkungen auf die Gef√§√üe abzuwenden. Doch das Konzept scheiterte: Im vergangenen Jahr zeigten mehrere gro√üe Studien, dass Antibiotika keine Rolle spielen bei der Behandlung der KHK , sagt Gerd Assmann, ehemaliger Direktor des Leibniz-Instituts f√ľr Arterioskleroseforschung in M√ľnster. Die Patienten, die Antibiotika einnahmen, waren nicht seltener von Herz- und Hirninfarkten betroffen als Vergleichsprobanden. Damit schien f√ľr viele Forscher die These von der Beteiligung einer¬†Infektion¬†an der KHK erledigt. Bakterien - Ursache oder Verst√§rkung? Mit der neuen Arbeit von Schreiber und seinem Team k√∂nnte nun wieder Bewegung in die Diskussion kommen. Denn die Kieler Forscher wiesen Spuren von Bakterien in den Plaques nach, gegen die bislang eingesetzte Antibiotika wom√∂glich gar nicht¬†wirksam¬†waren. Die Keime k√∂nnten somit trotz der Medikamente ihrem t√∂dlichen Werk in den Gef√§√üen nachgegangen sein. Eines scheint mit unserer Studie klar , sagt Schreiber, die Entz√ľndung, die in den Plaques die Gewebszerst√∂rung vorantreibt, hat mit Bakterien zu tun. Ob der Forscher Recht hat, muss nun gepr√ľft werden. Schlie√ülich wei√ü bislang niemand, ob das gefundene Bakterienerbgut tats√§chlich von Keimen stammt, die sich in den Plaques aufhielten. Der Kardiologe Richard Shannon vom Allegheny General Hospital in Pittsburgh vermutet, dass Abwehrzellen die Erbsubstanz aus anderen Bereichen des K√∂rpers, etwa der Haut, in die Plaques transportiert haben. Shannon, der in Circulation einen kritischen Kommentar zur Studie mitgeschrieben hat, bezweifelt, dass Bakterien¬†eine pathogene Rolle spielen bei der Arteriosklerose. Aber auch das ist nur eine These. Wir haben mit unserer Studie eine neue T√ľr ge√∂ffnet , sagt Schreiber. Es werden jetzt Untersuchungen folgen, die die Rolle der Bakterien als Ursache oder als begleitende Verst√§rkung genauer analysieren. Blutversorgung: Lachen ist gut f√ľrs Herz Lachen ist gesund - den wissenschaftlichen Nachweis brachten nun amerikanische Forscher: Sie zeigten Freiwilligen Kom√∂dien wie Verr√ľckt nach Mary - und stellten fest, dass das die Durchblutung anregte. Anders wirkten schockierende Szenen. Eine Kom√∂die im Fernsehen oder Kino verbessert deutlich messbar die Durchblutung. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Tests mit 20 Freiwilligen gezeigt, denen sie Filme wie Kingpin oder Verr√ľckt nach Mary mit Ben Stiller und Cameron Diaz zeigten. Dramatische Szenen wie im Spielberg-Film Der Soldat James Ryan wirkten sich hingegen negativ auf den Blutfluss aus. Ihre Ergebnisse stellen Michael ...


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... da 90 Prozent aller Muskeln im Einsatz sind. Das √úbungsprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband aus dem Nordic-Walking-Sport heraus entwickelt worden. Gekr√§ftigt werden Beine, Po, Bauch, Arme und R√ľcken, spezielle √úbungen schulen die Balance- und Koordinationsf√§higkeit. Die √úbungen sind so aufgebaut, dass sie sowohl als eigenst√§ndiges Training durchgef√ľhrt, aber auch zur Abwechslung ins Nordic-Walking-Training eingebaut werden k√∂nnen. F√ľr Nicht-Nordic-Walker ist das Training ein perfekte ...

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Miller von der Universit√§t von Maryland in Baltimore und seine Kollegen im Fachmagazin Heart vor. Die Wissenschaftler w√§hlten f√ľr ihre Studie 20¬†gesunde¬†Probanden aus, die sich einen Tag vor dem Film weder sportlich bet√§tigen noch Alkohol trinken durften. Kurz vor der Vorf√ľhrung ma√üen die Forscher den Blutfluss in der Oberarm-Arterie. Diese versorgt den Arm mit Blut und eignet sich daher gut f√ľr Referenzmessungen von Ver√§nderungen des Blutflusses im ganzen K√∂rper oder auch in Organen wie beispielsweise dem Herzen. Nach den Filmszenen wiederholten die Forscher die Messungen. L√∂sen Hormone die Wirkung aus? Bei 19 der 20 Probanden hatte sich nach den lustigen Filmszenen der Blutfluss verbessert, ergab die Auswertung. Hingegen verschlechterte sich bei 14 Probanden die Durchblutung nach den schockierenden Filmszenen. Insgesamt unterschied sich der Blutfluss zwischen den lustigen und den schockierenden Filmszenen um rund 50 Prozent, fanden die Wissenschaftler heraus. Wie die positive Wirkung des Lachens und der negative Effekt durch die belastenden Filmszenen auf den Blutfluss zu Stande kommen, dar√ľber k√∂nnen die Forscher bislang nur spekulieren. M√∂glicherweise beeinflussten ausgesch√ľttete Hormone die so genannten Endothelzellen, schreiben die Wissenschaftler. Diese Zellen kleiden die Arterienwand aus und spielen bei der Regulierung des Spannungszustandes der Blutgef√§√üe eine Rolle. Kunstherz: Unscheinbarer Lebensretter Weil es nicht genug Spenderherzen gibt, m√ľssen herzkranke Patienten oft lange warten. Ein neues Kunstherz verbessert nun die √úberlebenschancen f√ľr Herzkranke - eine Transplantation ersetzen kann es aber nicht. Ein neues Kunstherz bietet Patienten, die auf eine Transplantation warten, verbesserte √úberlebenschancen. Es gibt keine Anzeichen, dass das Ger√§t nach zwei bis drei Jahren die Funktion aufgibt , sagte Martin Str√ľber von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei der Vorstellung des Ger√§tes. Damit ist das System HeartMate II langlebiger als fr√ľhere Kunstherzen. Nach einer zweij√§hrigen Studienphase ist das Kunstherz jetzt europaweit zugelassen worden. Die MHH hatte sich als einziges europ√§isches Herzzentrum mit 19 Patienten an der Studie beteiligt. Zu wenige Spenderherzen Der Einsatz k√ľnstlicher Systeme sei notwendig, weil es nicht genug Spenderherzen f√ľr eine Transplantation gebe. In diesem Jahr stehen mehr als 700 herzkranke Patienten auf der Warteliste, berichtete Str√ľber. Mangels Spenderorganen k√∂nnten aber nur 400 Herzen verpflanzt werden. Herztransplantationen gibt es nur noch f√ľr Patienten, die hochdringlich auf der Intensivstation liegen , sagte Str√ľber. Deswegen brauchen wir eine zweite M√∂glichkeit, einen Rettungsfallschirm. Auch f√ľr Menschen, die an einer Herzmuskelentz√ľndung leiden oder f√ľr Patienten, die f√ľr eine Transplantation nicht geeignet sind, komme HeartMate II in Frage. Eine Transplantation kann HeartMate II nicht ersetzen Das System wird an der linken Herzkammer angesetzt. Ein kleiner Motor pumpt Blut in die Aorta. Die Steuerungselektronik sowie zwei Batterien zur Stromversorgung tragen die Patienten in einem Halfter au√üerhalb des K√∂rpers. Da das Blut - im Gegensatz zu pulsartig pumpenden Kunstherzen - kontinuierlich flie√üt, gibt es nach Str√ľbers Angaben einen geringeren Verschlei√ü des etwa 60.000 Euro teueren Ger√§tes, das von einer amerikanischen Firma entwickelt wurde. Wie lange HeartMate II tats√§chlich h√§lt, sei aber noch nicht gekl√§rt. Man sch√§tzt etwa f√ľnf Jahre , sagte Str√ľber. Denkbar sei eine noch l√§ngere Funktionsf√§higkeit. Der Mediziner betonte aber auch: Das Ger√§t ist nicht so gut wie eine Herztransplantation. Von den Patienten, die ein Spenderherz bekommen haben, lebten 60 Prozent nach zehn Jahren noch. Str√ľber: Diese Zahlen kann man mit dem Ger√§t nicht erreichen. Herzschrittmacher: Neue Zellen f√ľr die Pumpe Heute sind Herzschrittmacher metallene Fremdk√∂rper im Brustkorb, die elektrische Impulse aussenden. Das k√∂nnte sich bald √§ndern: Forscher haben einen Schrittmacher aus K√∂rpergewebe entwickelt. Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, einen biologischen Schrittmacher aus K√∂rpergewebe herzustellen: Sie koppelten Herzmuskelzellen mit Bindegewebszellen, die dank einer genetischen Ver√§nderung selbstst√§ndig elektrische Spannung in einem regelm√§√üigen Rhythmus erzeugen konnten. Die Forscher um Hee Cheol Cho von der Johns-Hopkins-Universit√§t in Baltimore hoffen, das System so weiterentwickeln zu k√∂nnen, dass es irgendwann die herk√∂mmlichen elektrischen Herzschrittmacher ersetzen kann. Normalerweise kontrollieren zwei Gruppen von Steuerzellen den Herzrhythmus, indem sie die Muskelzellen dazu animieren, sich zusammenzuziehen. Sind diese Schrittmacherzellen jedoch so gesch√§digt, dass sie ihre Signale nicht mehr regelm√§√üig aussenden k√∂nnen, muss ein k√ľnstlicher Taktgeber diese Aufgabe √ľbernehmen. Momentan werden dazu kleine Elektroden in den Herzmuskel implantiert, die mithilfe eines batteriebetriebenen Taktgebers elektrische Impulse an die Zellen leiten. Um jedoch die Abh√§ngigkeit von Batterien und die Notwendigkeit eines permanenten √§u√üeren Zugangs zum Ger√§t zu umgehen, suchen Wissenschaftler nach einer M√∂glichkeit, die elektrischen Ger√§te durch biologische zu ersetzen. Alternative f√ľr Kinder und Immunschwac ...


So Ist Der Plan Mit Sanches

... F√ľr 35 Millionen Euro hatten die M√ľnchner das vermeintliche Supertalent schon vor der Europameisterschaft 2016 von Benfica Lissabon verpflichtet. Doch der 19-J√§hrige entt√§uschte beinahe durchweg, erhielt unter seinem konservativen Coach Carlo Ancelotti aber auch kaum M√∂glichkeiten sich auszuzeichnen. Deshalb kochten zuletzt Ger√ľchte hoch, Sanches d√ľrfe die Bayern bei einem passenden Angebot schon in diesem Sommer wieder verlassen. Ab einer Abl√∂se in H√∂he von 30 Millionen sei der Rekordmeister gespr√§chsbereit, ...

So Ist Der Plan Mit Sanches

he F√ľr ihre Variante benutzten die Forscher Bindegewebszellen aus dem Lungen von Meerschweinchen, in die sie zwei zus√§tzliche Gene eingesetzt hatten. Diese Gene trugen Informationen f√ľr so genannte Kanalproteine, durch die elektrische Ladungstr√§ger transportiert werden. Schon drei Minuten nach der Vereinigung mit herk√∂mmlichen Herzmuskelzellen begannen die ver√§nderten Zellen, ihre Arbeit aufzunehmen und die gleichen Spannungsmuster zu erzeugen wie die¬†nat√ľrlichen¬†Taktgeberzellen. Diese F√§higkeit behielten sie etwa zwei Wochen, berichteten die Wissenschaftler. Auch im K√∂rper erf√ľllten die modifizierten Bindegewebszellen ihre Aufgabe, zeigte ein weiterer Test: Als die Wissenschaftler einigen herzkranken Meerschweinchen die Zellen ins Herz injizierten, fusionierten sie mit dem Herzmuskel und halfen tats√§chlich, den Herzschlag zu regulieren - von einem Schlag alle zwei Sekunden auf zwei Schl√§ge pro Sekunde, was praktisch dem nat√ľrlichen Herzschlag entspricht. Die Bioschrittmacher k√∂nnten nach Ansicht der Wissenschaftler eine wichtige Alternative f√ľr Patienten werden, bei denen die herk√∂mmliche Methode wegen der¬†Infektionsgefahr¬†zu viele Risiken birgt, oder f√ľr Kinder, deren Herz f√ľr ein elektrisches Ger√§t zu klein ist. Gentechnik:¬†Herzschw√§che ausgeschaltet Bluthochdruck steht am Beginn eines Teufelskreises: Um die Pumpleistung zu erh√∂hen, vergr√∂√üert sich das Herz - wobei alles nur noch schlimmer wird. Mit einem Gen-Schalter konnten Forscher den Teufelskreis bei M√§usen durchbrechen. Berliner Forscher haben durch die Blockade eines Gen-Schalters M√§use mit Bluthochdruck vor einer Herzschw√§che bewahrt. Nun hoffen die Wissenschaftler, mit Hemmstoffen f√ľr den Gen-Schalter NF-kappaB in klinischen Versuchen beim Menschen √§hnliche Erfolge zu erzielen. Christian Freund von der Franz-Volhard-Klinik der Berliner Charit√© und Ruth Schmidt-Ullrich vom Max-Delbr√ľck-Centrum Berlin-Buch samt Kollegen haben ihre Ergebnisse im US-Journal Circulation ver√∂ffentlicht. Bluthochdruck ist eine der Hauptursachen von Herzschw√§che (Herzinsuffizienz), an der in Deutschland Millionen Menschen mit Atemnot und M√ľdigkeit leiden. Das Herz dieser Patienten ist zu schwach, um das Blut durch den K√∂rper zu pumpen und ihn ausreichend zu versorgen. Die Herzmuskelzellen versuchen durch Bildung neuer Muskelfasern dieses Defizit zu kompensieren. Dabei vergr√∂√üern sich jedoch die einzelnen Zellen, so dass schlie√ülich die linke Herzkammer versteift und sich die Beschwerden in einem Teufelskreis noch verschlimmern. Die M√§use-Versuche konnten jedoch zeigen, dass die Vergr√∂√üerung der Herzzellen von NF-kappaB reguliert wird. Die Gen-Schalter- Blockade reiche m√∂glicherweise aus, den Teufelskreis zwischen eingeschr√§nkter Pumpleistung und Herzmuskelzellen-Vergr√∂√üerung zu durchbrechen. Entscheidend ist, dass dieser Prozess im lebenden Organismus gezeigt werden konnte , betonte Mitautor Martin Bergmann von der Franz-Volhard-Klinik. Popul√§re Irrt√ľmer:¬†Legenden um unseren wichtigsten Muskel Fett schadet, Rotwein sch√ľtzt und die Gene sind wichtiger als der Lebensstil - verbreitete Legenden √ľber das Herz. Fettreiche Nahrung schadet dem Herzen. ¬†Auch wenn selbst medizinische Fachgesellschaften diese Lehre vertreten, gibt es daf√ľr keine soliden Belege. Forscher haben festgestellt, dass die Fett-These auf einer h√∂chst selektiven Wahrnehmung von Studienergebnissen basiert: Untersuchungen, die keinen Zusammenhang zwischen fettreicher Ern√§hrung und Krankheitsrisiko auswiesen, waren in Fachkreisen jahrzehntelang ignoriert worden. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass fettreduzierte Ern√§hrung das Schlaganfall-Risiko erh√∂ht. Je st√§rker die Verengung der Herzkranzgef√§√üe, umso h√∂her ist das Risiko eines Herzinfarkts. ¬†Verengungen der Herzkranzgef√§√üe k√∂nnen zu Schmerzen und Beklemmungsgef√ľhlen im Brustraum (Angina pectoris) f√ľhren. Die Blutgerinnsel, die Herzinfarkte verursachen, entstehen jedoch meist, weil sich verkalkte Fettablagerungen l√∂sen - und das kann an kaum verengten Stellen der Gef√§√üe ebenso passieren wie an einer Stelle, an der die Herzkranzgef√§√üe bereits verengt sind. Cholesterin ist schlecht f√ľrs Herz. ¬†So einfach ist es nicht. Rund 50 Prozent der Menschen, die einen Herzinfarkt bekommen, haben keinen erh√∂hten Cholesterinspiegel. Viele leben mit hohen LDL-Werten, ohne zu Schaden zu kommen. Die Neigung zu Herzinfarkten, Herzschw√§che und Schlaganf√§llen ist eine Frage der Gene. Da spielt es keine Rolle, ob man besonders gesund lebt oder nicht. ¬†In der Tat kommen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Herzrhythmusst√∂rungen, Angina Pectoris oder die Koronare Verschlusskrankheit in manchen Familien geh√§uft vor. Ausschlie√ülich erblich bedingt sind sie aber nur in einem Prozent der F√§lle. Viel wichtiger ist der (durch das soziale Umfeld gepr√§gte) Lebensstil. T√§glich ein Glas Rotwein sch√ľtzt das Herz. ¬†Das klingt verlockend. Aber es gibt keine methodisch einwandfreie Untersuchung, die belegt, das Viertele am Abend h√§tte irgendeinen medizinischen Nutzen. Ein klein wenig Rotwein, mit Genuss getrunken kann jedoch sehr entspannend wirken - und das wirkt sich wiederum positiv auf Ihre Herzgesundheit aus. Auf welche Warnzeichen Sie bei akuten Herzbeschwerden in jedem Fall achten sollten verraten wir Ihnen hier: Akute Herzbeschwerden . Erfahren Sie mehr: ...