Was ZahnbĂŒrsten Mit Mobilfunk Zu Tun Haben



Was ZahnbĂŒrsten Mit Mobilfunk Zu Tun Haben

Facebook-GrĂŒnder Zuckerberg in Barcelona Der Prediger im grauen T-Shirt Also, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet - das gleiche Spiel wie schon vor zwei Jahren auf dem grĂ¶ĂŸten Mobilfunk-Event der Welt. Man ahnt nichts Schlimmes, denkt an Smartphones, Demo-Bildschirme und enge BesprechungsrĂ€ume und bekommt zu aller erst als Produkt-Neuheit prĂ€sentiert: Elektrische ZahnbĂŒrsten. Schon vor zwei Jahren war ich verwirrt, was das eine mit dem anderen zu tun hat, was ZahnbĂŒrsten mit Mobilfunk zu tun haben. Damals war es das Internet der Dinge, so wurde mir erklĂ€rt, die Vernetzung der ZahnbĂŒrste vor allem mit dem Smartphone. Heute ist es ein anderes Buzzword, das mir Thomas Serval vom französischen Startup Kolibree mit der ZahnbĂŒrste schmackhaft machen will: Elektrische ZahnbĂŒrsten Thomas Serval: Indem wir KĂŒnstliche Intelligenz, das sogenannte Maschinelle Lernen einsetzen, können wir feststellen und erkennen, welche Stelle im Mund sie gerade putzen. Das erste, was ihnen die ZahnbĂŒrste ermöglicht, ist ihre Schwachstellen herauszufinden. Und sobald sie die kennen, bieten wir einen Trainingsmodus, der ihnen in Echtzeit und auch offline die Ergebnisse anzeigt. Jede Woche, jeden Monat oder auch jeden Tag bekommen Sie RĂŒckmeldung per EMail oder durch eine Smartphone-App. Zum Beispiel: Sie putzen jeden Tag zwei Minuten, aber vergessen immer den Quadranten oben links. Kloiber: Wir beobachten also Ihre Fortschritte, damit Sie Karies und all die schmerzvollen Krankheiten verhindern. Thomas Serval: Ja, und das ist schon viel, mit einem einfachen und kleinen Microcontroller in der ZahnbĂŒrste selbst zu beobachten, wo geputzt wird und mit welchem Druck, wie lange und wie oft. Denn das alles wird nicht von der BĂŒrste erst an einen Dienst ĂŒbertragen – sondern gleich beim Putzen im Handgriff selbst berechnet. Artificial Intelligence - einfach nur eine WorthĂŒlse? Aber das schon kĂŒnstliche Intelligenz zu nennen, das ist schon ein wenig hochtrabend. Und auf vielen StĂ€nden auf dem Mobile World Congress bekam ich den Eindruck, dass alles, in dem ein bisschen mehr und tiefere Datenanalyse steckt, von den Marketiers schon Artificial Intelligence genannt wird. Einfach weil es so hip ist. Meist war es einfach nur eine WorthĂŒlse. BeschĂ€ftigen wir uns also lieber mit handfesten Mobilfunk-Themen. Zum Beispiel mit dem Mobile Payment, also mit dem Zahlen per Smartphone. Das ist schon lange in der Diskussion auf dem Mobile World Congress. Nur in der Wirklichkeit – zumindest im Alltag deutscher Konsumenten – scheint es irgendwie nicht angekommen zu sein, mit dem Smartphone zu bezahlen. Smartphone mit Kreditkartenfunktion Interviewtermin bei einem der großen Systemdienstleister im Bereich Electronic Payment. Jörn Leogrande, stellvertretender GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei der Wirecard Technologies GmbH ist zustĂ€ndig fĂŒr das Mobil-GeschĂ€ft. Und im Interview erklĂ€rt er mir, warum seiner Meinung nach das Bezahlen mit dem Handy nun auch in Deutschland Einzug halten wird: Jörn Leogrande: Ich glaube, wenn sie heute in den Handel sehen und wenn jemand mit Bargeld bezahlt oder mit einer EC-Karte, dann hat der HĂ€ndler ja eigentlich gar keine Informationen, was da passiert. Und das Smartphone ermögl ...


Menstruationstasse

... örmig, aus weichem Material wie zum Beispiel medizinischem Silikon gefertigt und in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich. Der Menstruationsbecher wird wie der Tampon in die Scheide eingefĂŒhrt und fĂ€ngt dort die Regelblutung diskret auf. Anders als beim Tampon wird die Tasse allerdings nach dem Entnehmen nicht entsorgt, sondern entleert, ausgewaschen und wiederverwendet. Hersteller sprechen bei richtiger Anwendung von einer Lebensdauer von bis zu 15 Jahren. Insbesondere im Internet kann der wachsende Tassen-Trend beobachtet werden: Auf ...

Menstruationstasse

icht es natĂŒrlich, einige Informationen zu sammeln. Das soll jetzt gar nicht dazu benutzt werden, um Leute mit total wirren Werbebotschaft voll zu spammen, sondern es soll dazu nutzen, relevante Informationen zu vermitteln. Und wenn ich dann noch die Möglichkeit habe, einen Coupon zu nutzen, dann ist das eigentlich eine ganz logische Geschichte fĂŒr mich. Kloiber: Aber was hat das mit dem Bezahlvorgang zu tun? Leogrande: Der Bezahlvorgang ist sozusagen der Strom von Informationen, den sie nutzen. Der Bezahlvorgang ist etwas, was sie tĂ€glich machen. Es gibt eine Reihe von Lösungen, die auf Kundenkarten basieren. Aber dann mĂŒssen sie immer sozusagen diese Kundenkarte mitfĂŒhren, sie mĂŒssen immer daran denken. Der Bezahlvorgang ist etwas, was sie tĂ€glich machen. Und dieser Strom von Daten ermöglicht es uns, ihnen maßgeschneiderte Angebote zu prĂ€sentieren. Kloiber: Wie sieht das denn fĂŒr den Kunden aus? Leogrande: Also der Kunde benutzt eine Applikation entweder fĂŒr Apple oder Android. Und in der Applikation sieht er den Status seines Payment-Instrumentes, sein Guthaben. Er kann das Konto aufladen, er kann es verwalten, FunktionalitĂ€ten wie zum Beispiel eine Auto-To-Up-FunktionalitĂ€t setzen. Das heißt jedes mal, wenn sein Konto unter einem gewissen Betrag geht, wird es automatisch wieder aufgefĂŒllt. Er kann eine virtuelle Karte nutzen. Das ist zum Beispiel etwas, womit er im E-Commerce eine Transaktion machen kann. Und er kann einsehen, wo in seiner NĂ€he irgendwelche Angebote sind, die er nutzen kann. Das heißt also, er hat in Echtzeit den Blick auf das ganze Backend der Karte. Kloiber: Diese Karte, die er da in seinem Smartphone sieht, das ist mehr weniger ein Kreditkartenkonto? Leogrande: Es ist eigentlich mehr oder weniger eine richtige Kreditkarte in einem anderen Formfaktor. Teilweise ist sie auf der SIM-Karte, also auf der kleinen Karte, die sie in ihr Handy einsetzen. Teilweise ist sie auch so weit virtualisiert, dass es eine Token-Based-Variante ist. Aber es ist immer eine Kreditkarte letztendlich. Kloiber: Bislang war es ja fĂŒr HĂ€ndler so, dass Kreditkarten nicht besonders attraktiv sind, egal ob sie nun elektronisch sind oder tatsĂ€chlich PlastikkĂ€rtchen sind, weil sie relative teuer sind. Das heißt, der HĂ€ndler musste hohe GebĂŒhren an die Kreditkartenfirma zahlen. Entwickelt sich das denn aus der Perspektive des HĂ€ndlers anders, dadurch, dass man nun solche neuen, kombinierten Zahlungssysteme hat? Kloiber: Einerseits entwickelt es sich fĂŒr den HĂ€ndler anders, weil es eine neue Regulierung der Kreditkartenkosten gibt. Und das sehen sie schon daran, dass in Deutschland Aldi, Lidl, alle Discounter, alle grĂ¶ĂŸeren HĂ€ndler praktisch eine Kreditkarte akzeptieren. Das war bis vor ein paar Jahren eigentlich undenkbar. Das heißt, hier haben sich die Preise sehr, sehr angeglichen. Das ist fĂŒr HĂ€ndler attraktiv, das heute zu integrieren. Auf der anderen Seite sehen viele HĂ€ndler auch die Möglichkeit, Mehrwerte fĂŒr Kunden zu schaffen, die auf Payment- oder Bezahltransaktionen fußen. Und das ist natĂŒrlich interessant fĂŒr alle Beteiligten letztendlich. Weil heute steht ein stationĂ€rer Retailer oder HĂ€ndler unter enormen Druck. In MĂŒnchen haben wir im ...


Es Gibt Doch Nichts Konservativeres Als Die Ehe

... immer als skurril, wenn man in irgendwelchen Formularen ankreuzen soll: nicht verheiratet, aber eingetragene Partnerschaft. Auch symbolisch ist es ein ganz wichtiger Schritt in Richtung endgĂŒltige Gleichstellung und Emanzipation. ZEIT ONLINE: Und dass die SPD Ihre Partei da ĂŒberrumpelt hat, ist fĂŒr Sie zweitrangig? Von Beust: Das Ergebnis zĂ€hlt. Es ist gut, dass Homosexuelle jetzt vollstĂ€ndig gleichgestellt werden als Eheleute. Ich kann zwar nachvollziehen, dass jemand emotionale Vorbehalte dagegen hat. Aber ...


Moment eine Stunde Lieferzeit bei Amazon. Das heißt, der Wettbewerb fĂŒr stationĂ€re HĂ€ndler wird immer stĂ€rker und die HĂ€ndler mĂŒssen reagieren. Sie mĂŒssen mehr ĂŒber ihre Kunden erfahren, sie mĂŒssen sozusagen mehr situativ reagieren. Und sie mĂŒssen mehr Instrumente haben. Und Mobile Payment liefert eine Möglichkeit, hier aktiv zu werden. Microbeamer bringt laufende Bilder auf beliebige OberflĂ€chen Kloiber: Jörn Leogrande war das, bei Wirecard fĂŒr Mobile Systeme zustĂ€ndig. Wechseln wir den Fokus, weg von den Bezahl-Konzepten hin zur Hardware. Eine Idee, die schon lange in der Handybranche herumgeistert und immer wieder mal als Systemkonzept gezeigt wurde, auch in Barcelona, ist die in das Handy, oder besser noch, in die Smart-Watch integrierte Projektion des Displays. Da wurden schon einige Prototypen gezeigt, die in der Lage waren, direkt aus dem Handy zum Beispiel auf die Tischplatte oder an die Wand das Displaybild zu beamen. Bislang haben diese Systeme immer mit einer starken und stromhungrigen Lichtquelle und einem Chip mit beweglichen Lichtspiegeln gearbeitet, und zwar mit Millionen von Spiegeln. Auf dem Stand von Bosch Sensortech hat mir GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Stefan Finkbeiner ein ganz neues Konzept gezeigt – basierend auf nur zwei Spiegeln in sogenannter MEMS-Technologie – und mit dem Vorteil, dass das HD-fĂ€hige Display gleich auch noch einen RĂŒckkanal hat. Stefan Finkbeiner: Das Besondere ist, dass da zwei bewegliche Mikrospiegel enthalten sind, die Ă€hnlich wie in einer Bildröhre frĂŒher ein Bild schreiben können. Das Bild wird generiert durch Laser, die auf die Spiegel projizieren. Und damit kann ich Fokus-frei ein Bild auf einer beliebigen und beliebig gekrĂŒmmten OberflĂ€che erzeugen. Kloiber: Das ist ja quasi das Comeback des Laser-TVs. Finkbeiner: Im Endeffekt ist es etwas Ähnliches. Der große Vorteil ist, dass das sehr klein bauend ist und in vielfĂ€ltige Anwendungen reingehen kann. Beispielsweise kann man sich vorstellen, dass das in eine Smartwatch reingeht, dass es in ein Laptop reingeht, dass es in beliebige Anwendungen reingeht, in KĂŒchenanwendungen, also Weiße Ware. Und damit letztlich ein interaktive Projektionssystem ermöglicht, mit dem ich Eingaben machen kann, wie man sie beispielsweise bei KĂŒchenmaschinen oder bei Steuerung eines Radios  oder bei der Steuerung von Smart-Home benötigt. Kloiber: Das Besondere daran ist, dass die beiden Spiegel, die sie erwĂ€hnt haben, die also dafĂŒr sorgen, dass ein Fernsehbild aufgebaut wird,  dass das sogenannte MEMS-Aktoren sind. MEMS muss man erklĂ€ren, das ist eine spezielle Technologie, mit der man kleine mikromechanische Einheiten bauen kann. Finkbeiner: Genau, wir machen hier mechanische, bewegliche Spiegel in Silizium. Das ist die sogenannte Mikromechanik, oder die MEMS, Micro Electromechanical Systems, daher kommt der Begriff. Und hier redet man von Strukturen mit einem Durchmessern von einem Millimetern mit einer Höhe von wenigen zehn Mikrometern, die dann flexibel bewegt werden können ĂŒber zum Beispiel die Lorentzkraft oder einen elektrostatischen Antrieb und damit letztendlich das Bild schreiben können. Kloiber: Die Vorteile dieser MEMS-Technologie, liegen die nur darin, dass ...


NatĂŒrliche Eiweißversorgung Reicht Aus

... schnell zubereiten. Teure und unnötige Produkte Zwar essen manche Sportler fĂŒr eine gezielte Eiweißaufnahme gern spezielle Proteinriegel oder trinken Eiweißshakes. Doch solche Produkte sind in der Regel nicht nur teuer, sondern im Alltag fĂŒr die Versorgung mit Eiweiß nicht unbedingt nötig, erklĂ€rt der Verbraucherservice Bayern in einer Pressemitteilung. Demnach decken selbst Leistungssportler ihren Proteinbedarf problemlos ĂŒber das Nahrungsprotein in natĂŒrlichen Lebensmitteln und können auf EiweißprĂ€parate verzichten. Auch ...


man so klein arbeiten kann. Oder gibt es noch weitere Vorteile davon? Finkbeiner: Also neben der GrĂ¶ĂŸe ist insbesondere auch der Leistungsverbrauch und die Reproduzierbarkeit dieser Technologie wichtig. Die Mikromechanik wurde aus der Mikroelektronik abgeleitet. Das heißt, ich habe sehr hohe PrĂ€zision und Wiederholbarkeit im Erstellen dieser mechanischen Strukturen. Und damit kann ich eben auch sehr hohe Volumen machen, sehr reproduzierbar und sehr energiesparend diese Systeme dann implementieren. Kloiber: Das ist ja nicht nur eine Projektion, sondern wenn ich da mit meinen Fingern drunter gehe, dann kann ich auch Funktionen steuern, ohne die ProjektionsflĂ€che anzufassen. Wie funktioniert das? Finkbeiner: Also das ganz einfach letztendlich. Diese Laserprojektion kann auch dazu genutzt werden, mit dem reflektierten Licht dann zu detektieren, ob ein Gegenstand, zum Beispiel ein Finger im Objekt befindet. Kloiber: Das hĂ€ngt damit zusammen, dass der Laserstrahl von Zeile zu Zeile immer von links nach rechts gefĂŒhrt wird und diese Laserdiode dann dadurch, zu welchem Zeitpunkt die Reflektion kommt, genau weiß, wo ich mit meinem Finger bin, oder? Finkbeiner: Jeder Punkt des Bildes wird einzeln angesteuert und von den Lasern geschrieben. Und daher habe ich auch Kontrolle ĂŒber das reflektierte Licht. Ich weiß dann genau, von wo auch dieser reflektierte Punkt kommt. Und damit kann ich letztendlich die Bildprojektion mit dieser Reflektion dann kombinieren und damit die InteraktivitĂ€t ermöglichen. Kloiber: Stefan Finkbeiner von Bosch Sensortech. Das Internet der Dinge Kommen wir zum alles beherrschenden Thema des diesjĂ€hrigen Mobile World Congresses – das Internet der Dinge. Bislang ging es oftmals auf den StĂ€nden darum, den Besuchern auf den StĂ€nden das Konzept zu erlĂ€utern und Systemlösungen fĂŒr große Projekte zu demonstrieren. Zum Beispiel, wie ein Klimaanlagenhersteller mithilfe von Mobilfunk-Modems die Infrastruktur seiner Kunden optimal und kostengĂŒnstig managen kann. Die Klimaanlagen funken Ihren Zustand an eine Zentrale und die schaut, wo Probleme entstehen und der Service raus muss. In diesem Jahr setzten viele Anbieter einen anderen Schwerpunkt – sie haben sich auf das MassengeschĂ€ft verlagert. Eine KĂŒhltruhe in der Garage um die Ecke ĂŒberwachen oder das Ferienhaus in der Provence elektronisch im Blick behalten – das alles soll mit Hilfe von vorgefertigten Hardware-Kits und einfach strukturierten Webplattformen ganz simpel werden. Jan Haberkamm von T-Systems hat mir ein Starterkit genau fĂŒr solche AnwendungsfĂ€lle demonstriert. Jan Haberkamm: Ich fange mal mit dem Gateway an. Wir reden hier von einem Produkt, das ist ungefĂ€hr drei mal fĂŒnf Zentimeter groß. In diesem Produkt ist eine SIM-Karte enthalten und verschiedenste Sensoren. Die SIM-Karte darum, damit wir die gemessenen Daten in unsere Multi-IoT-Service-Plattform, in unsere IT-Plattform ĂŒbertragen können. Und hier sind Sensoren verbaut wie zum Beispiel Temperatur, Schock, Geoposition und dergleichen. Und wir können an dieses Gateway weitere Beacons anschließen. Die kommunizieren mit dem Gateway ĂŒber Blutooth Low Energy. Kloiber: Was sind Beacons? Haberkamm: Das sind so kleine, weitere Sensor ...


Die Damenuhr Future

... zum Dirndl Kleid getragen werden. Technik die ĂŒberzeugt - die Damenarmbanduhr FUTURE Neben dem Design ist aber auch die Technik in jeder Uhr besonders wichtig. Denn eine Damenuhr ist mehr als nur ein elegantes Accessoire. Die genaue Uhrzeit lĂ€sst sich auf dem GehĂ€use mit einem Durchmesser von 44,5 mm sehr gut ablesen. Damit diese auch immer prĂ€zise ist, verfĂŒgt die Future aus der Bella Joya Kollektion ĂŒber ein japanisches MIYOTA-QualitĂ€tsquarzwerk, welches fĂŒr seine Ganggenauigkeit bekannt ist und bereits in vielen Modellen des Unternehmen Otto Weitzmann Verwendung finden konnte. Otto ...


en, die man in einem gewissen Umkreis von dem Gateway an verschiedene Objekte installieren kann. Zum Beispiel an einen KĂŒhlschrank, an ihre Waschmaschine, auch an ihre KettensĂ€ge zuhause oder an irgendein mechanisches GerĂ€t, welches heute noch nicht mit dem Internet verbunden ist, und was sie in der Zukunft digitalisieren wollen, um die entsprechenden Daten und Messwerte von diesem GerĂ€t in ihre Plattform zu ĂŒbertragen. Kloiber: Also hier drin in diesem Kasten ist ein LadegerĂ€t, dann ist hier so etwas, das lege ich auf die kleine weiße Zentrale, das ist zum induktiven laden. Und dann gibt es noch zwei Beacons. Einmal einen Schalter, mit dem man einfach zum Beispiel eine TĂŒr ĂŒberwachen kann. Und dieser Beacon, den sie in der Hand halten, etwa zwei mal drei Zentimeter groß und einen halben Zentimeter dick, was ist da drin? Haberkamm: In diesem kleinen, weiteren Beacons sind auch wiederum Sensoren verbaut. In diesem Fall Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Es ist auch eine kleine Knopfzelle verbaut. Und dieses GerĂ€t kommuniziert mit dem Gateway ĂŒber Blutooth Low Energy. Das ist deswegen wichtig, weil wir dadurch eine extrem lange Lebensdauer von diesen Beacons erreichen. Wir sprechen hier von ein bis zwei Jahren Laufzeit pro Batterie-Knopfzelle. Kloiber: Und wie viele Beacons kann man mit dieser Zentrale, dieser kleinen Zentrale hier verbinden? Haberkamm: Sie sind in der Lage, bis zu zweihundert weitere Beacons mit den verschiedensten Sensoren, die es heute schon auf dem Markt gibt, ĂŒber ein Gateway zu konnektieren. Das heißt, wenn sie jetzt eine Lagerhalle meinetwegen haben, dann können sie mit einem von diesen Gateways, sehr, sehr, sehr viele Usecases, sehr viele GerĂ€te ĂŒberwachen und die Messwerte in ihre Plattform ĂŒbertragen. Kloiber: Die Plattform ist direkt hier nebenan, da hĂ€ngt ein Bildschirm, was soll es auch anderes sein. Darauf ist ein Webbrowser und mir werden verschiedene Daten angezeigt. Wie stellt sich das jetzt auf dieser Plattform dar? Haberkamm: Diese Plattform ist quasi unsere zentrale Überwachungsstelle, auf der wir gesammelt die gemessenen Werte darstellen können. Und wir sind in der Lage, nicht nur zu sehen, wie geht es meinem GerĂ€t heute. Wir sind auch in der Lage, einen Ausblick in die Zukunft zu geben und eine Analyse von den gemessenen Daten vorzunehmen, um zu sagen, wie wahrscheinlich es ist, dass ein GerĂ€t einen eventuellen Ausfall haben wird. Kloiber: Das war Jan Haberkamm von T-Systems. Wie die EU Wildwuchs im IoT-GeschĂ€ft verhindern kann Der Sensorknoten in diesem Paket, er funkt noch per M2M-Verbindung im ganz gewöhnlichen Mobilfunknetz, weshalb das Knotenmodul auch tĂ€glich mit Strom nachgeladen werden muss. Der Datenfunk im normalen Mobilfunknetz ist eben relativ energiefressend und außerdem teuer. 120 Euro kostet es im Jahr mit diesem Paket, einen Knotenpunkt mit bis zu 200 Sensoren anzubinden – und der hohe Preis ist dem Aufwand geschuldet, der noch zu treiben ist. Doch vor allem der technische Aufwand pro Anbindung, er soll schon bald dramatisch sinken. Überall auf der Welt entstehen neue Funknetze, so genannte Low Power Wans, die darauf spezialisiert sind, kleine Sensoreinheiten ĂŒber grĂ¶ĂŸere Distanzen Energie-optimiert ...


BlindgĂ€nger Im GrĂŒnen

... gefĂ€hrliche Erbe der Vergangenheit schon. Wann, das ist die Frage. Stadt lĂ€sst Luftbildaufnahmen auswerten Wie berichtet , hat die Stadt alte Luftbildaufnahmen auswerten lassen. Anhand der Bilder, die die Alliierten vor und nach BombenabwĂŒrfen gefertigt haben, können Experten ablesen, wo vermutlich noch BlindgĂ€nger in der Erde schlummern. LĂŒneburg war zwar von den mörderischen FlĂŒgen weitgehend verschont geblieben, doch im Februar und April 1945 öffneten die Bomber ihre SchĂ€chte, Sprengkörper fielen vor allem rund um den ...

BlindgĂ€nger Im GrĂŒnen

anzubinden. Die Systeme arbeiten meist mit Frequenzen im Bereich unter einem Gigahertz und kommen deshalb auch in entlegene Ecken von GebĂ€uden, zum Beispiel in die Keller. Die Laufzeit der Batterien in den Sensoren sollen bei ĂŒber einem Jahr liegen, was die Wartungskosten fĂŒr die Sensoreinheiten dramatisch sinken lĂ€sst. Mehrere Funksysteme gehen weltweit an den Start. Viele Mobilfunkanbieter, auch die Großen hier in Deutschland, setzen dabei auf LTE NB – wobei das NB fĂŒr Narrow Band, also Schmalband steht. LTE NB hat den großen Vorteil, dass es die bestehende Mobilfunkinfrastruktur benutzen kann und quasi mit einem Softwareupdate zur VerfĂŒgung steht. Überall dort, wo entsprechende Kunden mit interessanten Projekten antreten wollen, werden die Mobilfunkbetreiber ihre LTE-Technik entsprechend erweitern und den LTE NB-Dienst anbieten. Als Referenzprojekt ist so zum Beispiel in Montenegro der vernetzte Bienenstock entstanden. Mit preisgĂŒnstigen Sensoren ĂŒberwachen Imker dort die Innentemperator in ihren Bienenstöcken. Denn das weiß man, sie steigt an, wenn es den fleißigen Völkern schlecht geht. Die Hoffnung ist, dass der Imker rechtzeitig eingreifen kann, bevor der Stock kippt und stirbt. Bernd Gross, der GrĂŒnder und Chef von Cumulocity Ganz viele solcher Projekte wĂŒnscht sich auch Bernd Gross, der GrĂŒnder und Chef von Cumulocity. Das DĂŒsseldorfer Unternehmen stellt jene Software-Plattformen bereit, mit denen sich tausende von Sensoren verwalten und deren Daten sich vielsagend auswerten lassen. Bislang fuhr seine Firma ganz gut damit, dass ein Autovermieter ĂŒber solche Plattformen seinen Fuhrpark steuerte oder ein Hersteller von Dampf-Sterilisatoren seine GerĂ€te in den einzelnen KrankenhĂ€usern ĂŒberwachte. Da konnte die Fernwartung gut und gerne einen dreistelligen Betrag kosten – es hat sich fĂŒr alle gelohnt. Aber wenn ĂŒber die neuen Netze zum Beispiel ganz StadtwĂ€lder mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet werden, oder eine Wohnungsbaugesellschaft sĂ€mtliche RĂ€ume in ihren Liegenschaften ĂŒberwachen will, erklĂ€rt mir Bernd Gross, dann mĂŒssten sich auch seine Angebote seiner Firma dramatisch verĂ€ndern. Bernd Gross: Ja genau, richtig. Also mit den neuen Mobilfunktechnologien, damit werden wir uns in den nĂ€chsten beschĂ€ftigen. Das ist eine sehr innovative Art und Weise, wie man die Kosten der Anbindung fundamental senkt, und zwar um den Faktor zehn oder mehr. Das heißt, diese Idee, dass man Milliarden und Milliarden von Sensoren anbinden kann, basiert eigentlich auf diesem neuen Standard Narrow Band IoT. Das bedeutet natĂŒrlich, dass wir die Kosten pro Anbindung auch fundamental senken mĂŒssen. Das heißt, wir mĂŒssen unsere Software noch schlanker machen, noch mehr automatisieren und noch hoch verfĂŒgbarer und skalierbarer halten. Das ist die Technologieseite. Aber auch auf der Service- und Supportseite mĂŒssen wir es schaffen, den Support zu automatisieren. Wenn ich den Kunden am Telefon habe, dann habe ich schon ein VerlustgeschĂ€ft in Zukunft. Das heißt, ich muss es schaffen, ĂŒber zum Beispiel Machine Learning und Artificial Intelligence-Algorithmen, vorausschauend Dinge zu reparieren, zu korrigieren, bevor sich ein Kunde beim Helpdesk beschwert ...


Der Mythos Vom Bauch-Beine-Po-Training

... Bezeichnung suggeriert, dass man diese wieder los wird, wenn man nur hĂ€ufig genug zum Kurs geht. Zwar versprechen die Anbieter das so nicht – bei ihnen ist eher nĂŒchtern von Kraft- oder Kraftausdauertraining die Rede – dennoch haben viele Teilnehmer die Hoffnung, dass sie davon einen flachen Bauch bekommen oder wieder in die zu eng gewordene Jeans passen. Ob diese Hoffnung allerdings berechtigt ist? Bringen solche Kurse tatsĂ€chlich das Fett an Bauch oder Po zum Schmelzen – oder am Ende doch nur das Konto der Studio-Mitglieder? Zuerst die gute Nachricht: Wer ...

Der Mythos Vom Bauch-Beine-Po-Training

. Nur so wird es uns auf der Kostenseite im Betrieb gelingen, effizient zu sein. Kloiber: Das heißt also, auch das Anbieten von Management-Plattformen fĂŒr das Internet der Dinge wird ein MassengeschĂ€ft werden, bei dem man davon ausgehen kann, dass da wirklich Millionen von Kunden existieren werden, die ihre Dienste in Anspruch nehmen? Gross: Es muss so sein, weil wenn ich es nicht mache, dann werde ich Probleme haben, das pro Ansatz, pro Applikation zu automatisieren. Ich kann es nur horizontal machen, ich kann nur horizontal anbinden. Dann habe ich marginale Kosten, wenn neue Kunden und neue Projekte dazukommen. Und ich habe auch auf der Support-Seite ein State-of-the-Art-Setup, dass ich auch die Support-Kosten fundamental reduzieren kann. Und hier rede ich von einer Anbindung  zu Support-Kosten von 50 Cent oder einem Euro Jahr im Jahr pro GerĂ€t. Das muss man sich vorstellen, ein Euro pro Jahr und GerĂ€t, das ist unser Design-Kriterium im Moment, um diese enormen Herausforderungen zu erfĂŒllen. Kloiber: Was sind die normalen Kosten, die sie heute haben, wenn sie zum Beispiel Großanlagen oder InvestitionsgĂŒter ĂŒberwachen? Was wird gerechnet pro GerĂ€t? Gross: Viele hundert Euro im Jahr. Kloiber: Das heißt also, da ist eine Skalierung auf ein Hundertstel, vielleicht sogar nur auf ein Tausendstel? Gross: Ja Hundertstel, so wĂŒrde ich sagen, das passt. Es gibt die Technologieseite, die Softwareseite. Ich glaub, die kann man ganz gut in den Griff bekommen. Aber es gibt auch die Thematik Support der Kundenprojekte. Und die wird im Moment unterschĂ€tzt, glaube ich, vom Markt. Und wir investieren unsere Entwicklungsressourcen, unsere Innovation, gerade in dem zweiten Bereich und hoffen uns damit weiter am Weltmarkt durchsetzen zu können. Kloiber: Bernd Groß von Cumulocity in DĂŒsseldorf. Gross: Ja, auf horizontales Wachstum im Internet der Dinge, also Masse statt Klasse, da stellt sich auch die Deutsche Telekom AG ein, die gleich in mehreren LĂ€ndern mit LTE NB an den Start gehen will. Neben den technischen Problemen, die die EinfĂŒhrung eines neuen Massendienstes immer mit sich bringt, plagt sich solch ein Kommunikationsdienstleister natĂŒrlich auch mit den ganzen organisatorischen Fragen. Dr. Claus-Dieter Ulmer ist als Konzernbeauftragter fĂŒr den Datenschutz vor allem dafĂŒr zustĂ€ndig, dass auch die Angebote zur Vernetzung von Dingen mit Bestimmungen der jeweiligen nationalen Gesetze zum Datenschutz kompatibel sind. Claus-Dieter Ulmer zum Internet der Dinge In einer Diskussion auf dem Mobile World Congress zur EuropĂ€ischen Datenschutzgrundverordnung in Zeiten von IoT, stellte sich fĂŒr mich erstaunlicherweise heraus, dass zumindest die EuropĂ€ische Kommunikationsbranche sehr froh ĂŒber die EU-weiten Regeln ist, die ab Ende Mai des nĂ€chsten Jahres gelten. Warum das so ist, hat mir Ulmer im anschließenden Interview erklĂ€rt: Claus-Dieter Ulmer: Das Internet der Dinge sind die neuen aufkommenden GeschĂ€ftsmodelle, die viele Verarbeitungsschritte miteinander verbinden, viele GerĂ€te auch miteinander verbinden. Und die erheben alle Informationen, und zwar nicht nur Verarbeitungsinformationen als solche, sondern auch natĂŒrlich Informationen ĂŒber die Menschen, die diese Modell ...


Besser Leben Ohne Groko

... den Leipziger GewĂ€sserknoten nicht ohne Umweltschutz und die fachlich versierten UmweltverbĂ€nde machen kann. Immer wieder hat man wirtschaftliche Interessen ĂŒber Naturschutz gestellt. Das Ă€ndert sich. Zumindest ein StĂŒck weit: Man hat einen UmweltschĂŒtzer in das Gremium berufen. 200.000 Euro mĂŒssen erst einmal schleunigst zur Abstellung der SicherheitsmĂ€ngel in der Musikschule eingesetzt werden Als die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat ihren Haushaltsantrag stellte, fĂŒr den barrierefreien Umbau der Musikschule „Johann-Sebastian-Bach im Doppelhaushalt 2017/2018 Gelder ...


e nutzen. Und das sind eben dann diejenigen, die auf Grundlage der Datenschutz-Grundverordnung bewertet werden mĂŒssen, die uns ja relativ gute - inzwischen - und genaue Vorgaben gibt, wie wir damit umgehen sollen. Kloiber: Bislang war es aber doch so, dass der Datenschutz immer auf die Daten einer Person bezogen war. Und nicht auf die Daten, die von einer Person erzeugt wurden. Geht jetzt die Datenschutz-Grundverordung weiter und sagt, auch die Daten, die eine Person erzeugt, zum Beispiel durch Dinge, die sie besitzt, dass die da drunter fallen? Ulmer: Ja, soweit die einer Person zuordnenbar sind, auch ĂŒber einen mittelbaren Schritt zum Beispiel, fallen die unter die Datenschutz-Grundverordnung. Das nennt man Personenbeziehbarkeit. Und bei vielen Modellen im Internet-of-Things-Umfeld sind diesen Daten eben halt mittelbar Personen zuzuordnen. Auf der anderen Seite muss man natĂŒrlich schauen, dass die Modelle so ausgestaltet werden, dass wir natĂŒrlich versuchen werden, mit anonymisierten Daten zu arbeiten, sodass wir im Prinzip nicht auf die Datenschutz-Grundverordnung zurĂŒck fallen können. Kloiber: Nun boomt ja das GeschĂ€ft mit dem IoT, auch bei der Deutschen Telekom. Empfinden sie als Unternehmen die Datenschutz-Grundverordnung da eher hinderlich oder hilft sie ihnen eher, sozusagen im europĂ€ischen Markt jedenfalls, das GeschĂ€ft zu sicher zu entwickeln. Ulmer: Die Datenschutz-Grundverordnung ist eher förderlich fĂŒr diese Modelle, aus unserer Sicht zumindest, weil sie eine einheitliche, verlĂ€ssliche Grundlage fĂŒr Gesamt-Europa gibt, und nicht mehr einzel-fragmentierte Gesetze darstellt und uns gibt von den Rahmenbedingen her. Und wir haben auch sehr, sehr genaue Vorgabe darin, an die wir uns halten können, die uns wirklich helfen, auch verlĂ€ssliche Dienste zu entwickeln. Sowohl fĂŒr uns als auch fĂŒr den Kunden natĂŒrlich. Kloiber: Einige BefĂŒrworter der Datenschutz-Grundverordnung sagen sogar, dass diese Grundverordnung Unternehmen, die sich an Datenschutz halten, davor schĂŒtzt, dass andere Unternehmen, die sehr disruptiv vorgehen, die sehr aggressive GeschĂ€ftsmodelle auch - was den Datenschutz angeht - einbringen, dass diese Grundverordnung ihnen hilft, sich gegen die Konkurrenz zu schĂŒtzen. Ulmer: Ja, das sind im wesentlichen zwei Aspekte. Einmal ist die Grundverordnung jetzt anwendbar fĂŒr alle Unternehmen, die ihre Services in Europa anbieten. Das war vorher nicht so. Also amerikanische Unternehmen konnten dann zum Beispiel sich auf amerikanisches Recht berufen und hatten damit andere Rahmenbedingungen als die europĂ€ischen Unternehmen. Das zweite ist dann tatsĂ€chlich auch, dass die Sanktionen ĂŒber die Grundverordnung sehr viel höher werden als bislang, sodass Unternehmen, die sich dagegen verhalten, mit viel höheren Strafen auch rechnen mĂŒssen. Was sicherlich dazu fĂŒhrt, dass mehr Unternehmen sich auch daran halten werden, was wir jetzt fĂŒr Regeln haben. Im schlimmsten Falle wĂ€re der Strafrahmen fĂŒr uns auf Konzernebene vier Prozent des Konzernjahresumsatzes, was bis zu vier Milliarden Euro wĂ€re. Kloiber: Claus-Dieter Ulmer war das, der Konzernbeauftragte fĂŒr den Datenschutz bei der Deutschen Telekom. Und das war auch unsere Berichterstattung vom Mobile World Congress in Barcelona. ...