Der Friseur-Trick Des Top-Ă–konomen



Der Friseur-Trick Des Top-Ă–konomen

Chris Richardson: Top-Ökonom erklärt seinen Friseur-Tick Ökonom unter der Haube: Chris Richardson sitzt im Salon Capital Hair im australischen Parlament Quelle: Andrew Taylor/Andrew Taylor Der australische Top-Ökonom Chris Richardson geht grundsätzlich nur im Ausland zum Friseur. Ein Gespräch über Borstigkeit – und darüber, was ein Haarschnitt mit der Weltwirtschaft zu tun hat. Sich bei Martine die Haare schneiden zu lassen ist nicht so einfach. Kunden, die in ihren Friseursalon wollen, werden vorher an einer Sicherheitsschleuse abgetastet. Taschen und Rucksäcke werden durchleuchtet, sie bekommen einen Besucherschein und dürfen nur in Begleitung zu Martines Arbeitsbereich gehen. Viel Laufkundschaft hat die Friseurin deshalb nicht. Das allerdings erwartet sie auch gar nicht, denn ihr Laden befindet sich im australischen Parlament. Im Jahr 1988 weihte Queen Elizabeth II. das Gebäude ein. Seitdem gibt es den Friseurladen im Erdgeschoss, eingezwängt zwischen einem Treppenhaus und einem kleinen Zeitungsladen. Vor 15 Jahren übernahm Martine den Salon – seither wäscht, schneidet und färbt sie die Haare vieler Parlamentarier und anderer der rund 2000 Menschen, die hier arbeiten. Hier und nirgendwo anders wollte sich Chris Richardson beim Treffen mit der WELT AM SONNTAG die Haare schneiden lassen: Wenn schon zu Hause, dann an einem besonderen Ort, sagt er. Tatsächlich war der Ökonom seit Jahrzehnten kein einziges Mal in seiner Heimatstadt Canberra beim Friseur. Er liebt es, seine Dienstreisen zu nutzen, um sich andernorts die Haare stutzen zu lassen. WELT AM SONNTAG: Herr Richardson, fühlt es sich eigentlich seltsam an, jetzt hier zu sitzen und sich die ...


Kaufen, Anlegen, Aufgeben

... inweise gefunden, dass die Geräte den Blutdruck oder die kardiorespiratorische Fitness verbessern oder zu einer Gewichtsabnahme führen – egal ob mit oder ohne finanziellen Anreiz , berichtet Finkelstein. „Außerdem hörten 90 Prozent der Teilnehmer ohne zusätzliche Anreize auf, die Tracker zu tragen. Dies stimme auch damit überein, wie Fitnesstracker im echten Leben genutzt werden, so die Forscher. „Die Leute tragen die Geräte eine Weile. Aber mit der Zeit nutzt sich der Neuheitseffekt ...


Haare waschen zu lassen? Chris Richardson: Aber gar nicht, ich fühle mich hier in den besten Händen. Warum denn auch nicht? WELT AM SONNTAG: Weil Sie sich angeblich nur im Ausland die Haare schneiden lassen. Richardson: Nein, das stimmt nicht so ganz. Ich lasse mir nur nie zu Hause die Haare schneiden. Meistens gehe ich auf Dienstreisen zum Friseur. Manchmal lege ich Reisen sogar zeitlich so, dass ich fahre, wenn die Haare mal wieder zu lang sind. Dadurch sitze ich natürlich oft im Ausland beim Friseur, häufig auch in anderen Städten in Australien. Seit ich hier in Canberra wohne, war ich hier tatsächlich nicht ein einziges Mal beim Friseur. Jetzt ist Redakteur Tobias Kaiser dran, Salonchefin Martine Kendall wäscht die Haare, Chris Richardson schaut zu WELT AM SONNTAG: Warum machen Sie das? Sie müssen doch immer Angst haben, dass Sie total verschnitten werden. Richardson: Ursprünglich habe ich das aus Trotz gemacht, um meinen Professor von der Uni zu widerlegen. Der hatte uns beigebracht, dass bestimmte Dienstleistungen nicht woanders gekauft oder international gehandelt werden können. WELT AM SONNTAG: Klar, sogenannte nicht handelbare Güter. Richardson: Genau. Haarschnitte werden dabei immer gerne als Beispiel genannt. Ich fand das so idiotisch, dass ich zeigen wollte, dass das sehr wohl möglich ist. WELT AM SONNTAG: Für das Gros der Menschen dürfte das, was Ihr Prof sagt, allerdings zutreffen. Die meisten können nicht für einen Haarschnitt verreisen oder sich einen Star-Coiffeur einfliegen lassen. Richardson: Sicher, da ist etwas dran, aber dann muss das auch differenzierter vermittelt werden. Einfach zu sagen, einen Haarschnitt kann man nicht woand ...


SchleiĂźheimer Trainiert Mit Olympia-Teilnehmerinnen

... einem außergewöhnlichen Lauftrainings. Es wurde bei den Hahner-Zwillingen in München trainiert. Anna und Lisa Hahner sind Profi-Läufer und nahmen 2016 bei den Olympischen Spielen im Marathon in Rio teil. In Rio gingen Sie für Deutschland an den Start. Er konnte einen ganzen Tag von Ihnen mehr über Trainingssteuerung, Ernährung, Laufplanung, Laufstil, Übungen und vieles mehr erfahren. Die Veranstaltung fand in einer Eventlocation von BMW statt. Im Rahmen dieses Lauftages kam es auch zu ...

SchleiĂźheimer Trainiert Mit Olympia-Teilnehmerinnen

ers kaufen, das stimmt so einfach nicht. WELT AM SONNTAG: Und irgendwann hat sich Ihr Trotz verselbstständigt? Richardson: Ja, ich fing damit an und habe das auch im Freundes- und Bekanntenkreis weitererzählt. Und plötzlich bin ich nur noch unterwegs zum Friseur gegangen. Ein Grund war vermutlich, dass ich relativ großspurig davon erzählt hatte – und dann fast gar nicht mehr anders konnte als auswärts zum Friseur zu gehen. Das ist natürlich auch immer ein gutes Thema für Small Talk. Sie haben davon ja offenbar auch erfahren. WELT AM SONNTAG: Das stimmt, ein deutscher Kollege von Ihnen hat mir davon erzählt. Mir war aber nicht klar, dass Sie Gefangener Ihrer eigenen Bockigkeit sind. Richardson: Jetzt übertreiben Sie aber. Klar, ein bisschen bockig bin ich bestimmt, aber ich leide nicht darunter – im Gegenteil: Fast immer sind die Haarschnitte im Ausland günstiger als in Australien. Lesen Sie auch Martine will nun wissen, wie sie Richardsons Haare schneiden soll. „So wie sie sind, nur kürzer , sagt er. WELT AM SONNTAG: Wo haben Sie denn am meisten für Ihren Haarschnitt bezahlt? Richardson: Das kann ich gar nicht sagen. Grundsätzlich gehe ich nicht in teure oder besonders schicke Salons. Und ich zahle auch nie viel für meine Haarschnitte. WELT AM SONNTAG: Was war denn Ihr billigster Schnitt? Richardson: Das weiß ich dann doch noch genau! Das war in Kasachstan, 1991 muss das gewesen sein, praktisch direkt nach der Staatsgründung. Damals habe ich in Almaty neun US-Cent für einen Haarschnitt bezahlt. Das war irre. WELT AM SONNTAG: Wie kamen Sie denn dahin? Richardson: Ich habe damals für den Internationalen Währungsfonds gearbeitet und bin wahnsin ...


Was Wirklich Gegen Sodbrennen Hilft

... nicht helfen, dann ist Tee ein bewährtes Heilmittel gegen Sodbrennen. Bevorzugt Magen-Darm-Mischungen, aber auch die Sorten Kamille, Fenchel, Anis oder Kümmel. Auch der Saft einer rohen Kartoffel kann Wunder wirken. Trinken Sie es vor dem Essen, um überschüssige Magensäure zu binden. Meiden sollten Sie allerdings Softdrinks oder Säfte, denn die gelten als „Säurelocker . Apotheker schwören auf Heilerde. Rühren Sie ein oder zwei Löffel des mineralhaltigen Pulvers in ein Glas Wasser ein und trinken es, um ...

Was Wirklich Gegen Sodbrennen Hilft

nig viel rumgekommen, vor allem in Osteuropa. Wir hatten nach dem Fall des Eisernen Vorhangs viele Länder bei der Reform ihrer Wirtschaftssysteme beraten. Und natürlich bin ich in all diesen Ländern auch zum Friseur gegangen. Da hat das mit dieser Marotte wahrscheinlich erst so richtig an Fahrt aufgenommen. WELT AM SONNTAG: Was war denn Ihr außergewöhnlichstes Erlebnis in einem Friseursalon? Richardson: Sie meinen außer dieser Nummer hier? Da fällt mir spontan ein Friseurbesuch in Shanghai ein. Ich bin da rumgelaufen und habe einen Friseur gesucht. Ganz entgegen meiner Gewohnheit bin ich dann in so einer hippen jugendlichen Bude gelandet. Das Personal war unglaublich cool zurechtgemacht, und der ganze Laden sah irre stylish aus. Das war für mich wirklich ein ganz untypischer Friseurbesuch. Da saß ich dann in meinem Stuhl zwischen lauter schönen Leuten, im Hintergrund wummerte laut die Musik, und ich hatte das Gefühl, dass ich spüre, mit wie viel Energie China sich in die Zukunft bewegt. Das war ein tolles Erlebnis . aber sehen Sie mal, ich glaube, der Fotograf hat schon wieder eine neue Idee. Das muss man über den neuen „Long Bob wissen Verschiedene Posen hat der Fotograf bereits ausprobiert, nun hat er in der hintersten Ecke des Salons eine Trockenhaube entdeckt. Ob Richardson die nicht aufsetzen könne, fragt er. „Klar , sagt der Ökonom. Nur die Chefin zögert ein bisschen: „Die habe ich in den vergangenen 15 Jahren kein einziges Mal benutzt , sagt sie. WELT AM SONNTAG: Wie wichtig ist China für Ihre Arbeit? Richardson: Extrem wichtig. Ein chinesischer Kollege hat mich mal gefragt, wie ich meine Konjunkturprognosen für die australische Wirtsc ...


Panorama Berlin Feiert Die Zehnte Veranstaltung Neue Denim-Community In Halle 9 Und Erweitertes Rahmenprogramm

... riano Goldschmied (Miss Sixty) und Dietmar Axt (Mustang) ein (Mittwoch, 5. Juli 2017, 16 Uhr, LECTURES HALL 10). BEATE HEYMANN SHOW Die gefeierte deutsche Modedesignerin zeigt ihre 50. Kollektion in einer besonderen, aufwändig inszenierten Show. Die Designerin präsentiert ihre unverwechselbare Handschrift in frischen Farben, exklusiven Stoffen, feinster europäischer Verarbeitung und hält so manche Ăśberraschung bereit. Akkreditierung unter: [email protected] (Dienstag, 4. Juli 2017, 10 Uhr, Halle 10). Die Panorama ...


haft berechne, und die Antwort ist einfach. Ich schaue mir vor allem an, wie es China geht. Ein Drittel unserer Exporte geht dorthin. Der Aufstieg Chinas ist Australiens Erfolgsrezept, macht uns aber auch sehr verletzlich. Wir setzen bei unserer wirtschaftlichen Entwicklung alles auf eine Karte, und die trägt den Namen China. WELT AM SONNTAG: Bisher haben Sie davon hervorragend profitiert. In Australien gab es seit mehr als einem Vierteljahrhundert keine Rezession mehr. Mit 103 Quartalen haben Sie vor einigen Tagen sogar den bisherigen Rekordhalter, die Niederlande, überholt. Richardson: Auf die erste Hälfte dieser Zeit können wir auch wirklich stolz sein. Für diese gute wirtschaftliche Entwicklung waren harte Reformen verantwortlich, die wir in der Rezession Anfang der 80er-Jahre auf den Weg gebracht haben. Seit der Jahrtausendwende hatten wir aber ehrlich gesagt einfach Glück. Chinas Aufstieg hat richtig an Fahrt aufgenommen, die Preise für Kohle und Stahl schossen in den Himmel, und das hat hier für einen Boom gesorgt. Diese Nation kennt keine Rezession Das Video konnte nicht abgespielt werden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal. In einem Land wächst die Wirtschaft seit 26 Jahren ununterbrochen. Die Gründe für diesen Rekord: eine kluge Einwanderungspolitik, stabile Banken – und eine heikle Liaison mit China. Quelle: N24 WELT AM SONNTAG: Die australische Wirtschaft ähnelt in Teilen fast der eines Entwicklungslands. Sie exportieren vor allem Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte. Richardson: Australien ist tatsächlich ein besonderes Land: Wir gehören zur Ersten Welt, vor allem dank unserer Rohstoffe . WELT AM SONNTAG: . und Sie können ...


Jazzunique Inszenierte Im Sofitel Frankfurt Opera Die Premier Amour

... vor Ort bis hin zu liebevollen Abschiedsgeschenken an die Gäste. Einen fulminanten musikalischen Einstieg in die Veranstaltung brachte das Blasorchester der Frankfurter Domsingschule, das die Gäste bereits im Außenbereich des Hotels empfing. Weiße Tauben, ein Klavierkonzert oder kulinarische Liebeserklärungen, die Geschichte des jungen Paares wurde auf ganz unterschiedliche Weise immer wieder aufgegriffen. Ob in kurzen Theaterszenen mit eigens von Jazzunique verfassten Dialogen oder durch Steppta ...

Jazzunique Inszenierte Im Sofitel Frankfurt Opera Die Premier Amour

vermutlich dem Rohstoff-Fluch so wenig entkommen wie die Niederländer damals. Richardson: Unsere Wirtschaft hängt tatsächlich sehr stark vom Rohstoff-Export ab, und es ist fraglich, ob wir dem Rohstoff-Fluch auf Dauer werden entrinnen können. Wir sehen bereits jetzt, wo es die größten Problem geben wird: Die Hauspreise in Australien haben sich in den vergangenen Jahren geradezu verrückt entwickelt, vor allem in Sydney. Wir gehen davon aus, dass das durchschnittliche Haus in Australien zu mehr als einem Fünftel überbewertet ist. Quelle: Infografik Die Welt WELT AM SONNTAG: Das klingt gefährlich. Richardson: Das ist es auch. Die Immobilienblase macht die australische Wirtschaft extrem verletzlich. Das muss nicht ganz böse ausgehen, aber ungemütlich wird es auf jeden Fall. Im Moment haben wir Glück, dass es in China wieder etwas besser läuft. Das hilft uns erst einmal. WELT AM SONNTAG: Der australischen Wirtschaft, vor allem den australischen Kohleproduzenten muss es auch sehr gelegen kommen, dass US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimavertrag aussteigen will. Richardson: Die Entscheidung von Trump, aus dem Pariser Klimavertrag auszusteigen, würde den australischen Kohleproduzenten langfristig nur dann helfen, wenn seine Entscheidung historische Tragweite hat und den Lauf der Geschichte ändern kann. Aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird das nicht der Fall sein. Dieses Land wächst seit 26 Jahren ununterbrochen Nachdem sich Richardson in einigen albernen Posen hat fotografieren lassen, wird die Stimmung im Salon zunehmend ausgelassener. Martine erwägt kurz, Richardson Strähnchen zu verpassen. Das gäbe ein tolles Fotomotiv mit all den Silber ...


Jörg Failmezger Stellt Im Ludwigsburger Kreishaus Aus Inspiration Aus Wie In Der Natur

... die er 1968 als Bundessieger abgeschlossen hat, Studien an der Schule für Gestaltung in Luzern und an der Fachschule München mit dem Abschluss Steinbildhauermeister und Steintechniker brachten das nötige Wissen, um Findlinge nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Robustheit beurteilen zu können. „Ich mache die Klangprobe, um zu testen, ob der Stein gesund ist. Eine andere Möglichkeit ist das Benetzen mit Wasser. „Wo’s länger feucht bleibt, ist eine Schadstelle. Auch auf Abraumhalden ist er unterwegs Steine findet Failmezger nicht ...

Jörg Failmezger Stellt Im Ludwigsburger Kreishaus Aus Inspiration Aus Wie In Der Natur

folien, sagt sie. Richardson lehnt lachend ab. WELT AM SONNTAG: Recherchieren Sie, bevor Sie in eine andere Stadt fahren, zu welchem Friseur Sie gehen könnten? Richardson: Nein. Manchmal geben mir Kollegen von sich aus Tipps, wenn sie hören, dass ich in eine Stadt fahre, die sie kennen. Aber in der Regel laufe ich herum und stolpere in den nächstbesten Friseursalon. Haare schneiden können sie alle. WELT AM SONNTAG: Haben Sie keine Angst, dass der Friseur nicht versteht, was für einen Schnitt Sie wollen? Richardson: Ach was. Bei meinen Haaren kann man nicht so wahnsinnig viel falsch machen. Ich war einmal auf der Insel Grenada in der Karibik beim Friseur und hatte hinterher praktisch keine Haare mehr auf dem Kopf. Da habe ich erst mal ganz schön blöd geschaut, aber zum Glück wächst Haar ja schnell wieder nach. Und das ist das Schöne daran: Man bekommt nicht nur einen Haarschnitt, sondern obendrein noch ein Erlebnis und kann hinterher davon erzählen. WELT AM SONNTAG: Das stimmt. Sehr persönlich werden die Gespräche auf Reisen aber wahrscheinlich nicht, oder? Meine Friseurin in Berlin, die kennt mich zum Beispiel und plaudert gleich los, sobald ich im Stuhl sitze. Dann erzählt sie mir vom Zoff mit ihrer Schwiegermutter oder von ihrer Fahrprüfung. Richardson: Hm, stimmt, so was kenne ich eher nicht. In der Regel ist die Konversation im Ausland relativ beschränkt. Aber man kann nicht alles haben. WELT AM SONNTAG: Bleibt mir nur noch eine ganz wichtige Frage: Werden Sie wieder zu Martine gehen, um sich die Haare schneiden zu lassen? Richardson: Wissen Sie was? Ich glaube ja. Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass man zu seinem Friseur im Laufe der Zeit ...


Diese Unverträglichkeiten Sind Fast Immer Eingebildet

... slaufreaktionen sein , ergänzt Worm. Die schwerwiegendste Folge sei ein anaphylaktischer Schock – eine Extremreaktion auf ein Allergen, die tödlich enden kann. Unverträglichkeiten gegen Gluten sind selten Allerdings gingen zum Beispiel Milcheiweißallergien bis zur Einschulung oft wieder weg, berichtet Worm. Noch deutlich geringer sind die Werte bei einer Unverträglichkeit gegen Gluten, dem Klebeeiweiß in einigen Getreidesorten. Unter einer chronischen Erkrankung des Dünndarms (Zölikalie) litten in Deutschland 0,9 ...

Diese Unverträglichkeiten Sind Fast Immer Eingebildet

eine persönliche Beziehung aufbaut. Diese Erfahrung habe ich noch nicht gemacht, vielleicht sollte ich das ändern. WELT AM SONNTAG: Hoppla, habe ich Sie etwa von Ihrem Hobby abgebracht? Das hatten wir in dieser Interviewreihe noch nie. Richardson: Vielleicht, ja. Aber wahrscheinlich nur, weil wir so viel Spaß hatten. So einen lustigen Friseurtermin wie diesen hier habe ich im Ausland noch nie erlebt. > Hintergrund: Chris Richardson Der Ökonom: In Australien gilt Chris Richardson als einer der renommiertesten Ökonomen des Landes – und das nicht zuletzt aufgrund seiner häufigen Zeitungsinterviews und Auftritte im Fernsehen. Richardson ist seit 2011 Partner bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Deloitte Australien. Bei dem Tochterunternehmen Deloitte Access Economics, einem privaten Beratungs- und Forschungsunternehmen, leitet er die Abteilung für Konjunkturprognosen und andere volkswirtschaftliche Fragen. Vor allem auch mit seinen Analysen öffentlicher Finanzen sorgt Richardson oftmals für Aufmerksamkeit. „Ich liebe meine Haarschnitte , sagt er. „Aber wenn es um Haushaltspläne geht, bin ich völlig hin und weg. Zuvor arbeitete der Ökonom für das australische Finanzministerium und für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und beriet dort auch osteuropäische Transformationsstaaten nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bei der Reform ihrer Wirtschaftssysteme. Der Mensch: Richardson lebt mit seiner Familie in der australischen Hauptstadt Canberra, etwa auf halbem Weg zwischen Sydney und Melbourne. Wenn er aus dem Büro kommt, pflegt er gerne die Rosen in seinem Vorgarten und geht auf den Hügeln hinter seinem Haus spazieren. In der Dämmerung begegnen ihm dabei regelmäßig Kängurus. ...