Frankfurter Allgemeine Zeitung



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Der Erste Weltkrieg Erster Weltkrieg: Sekt und TrĂ€nen   Beitrag per E-Mail versenden Erster Weltkrieg Sekt und TrĂ€nen Von Rainer Blasius, Frankfurt Vor hundert Jahren erklĂ€rte das Kaiserreich dem Zarenreich den Krieg. Die Reaktionen darauf waren sowohl in der Bevölkerung als auch in der politischen FĂŒhrung ganz unterschiedlich. Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte ĂŒberprĂŒfen Sie Ihre Eingaben. E-Mail-Adresse des EmpfĂ€ngers (Mehrere Adressen durch Kommas trennen) Ihre E-Mail Adresse Ihre Nachricht (optional) Sicherheitscode Um einen neuen Sicherheitscode zu erzeugen, klicken Sie bitte auf das Bild. Bitte geben Sie hier den oben gezeigten Sicherheitscode ein. Veröffentlicht: 01.08.2014, 08:48 Uhr Erster Weltkrieg Sekt und TrĂ€nen 01.08.2014, von Rainer Blasius , Frankfurt © Picture Alliance Zumindest in den GroßstĂ€dten, wie hier in Berlin, war am 01. August auch Begeisterung bei den Menschen zu beobachten © Picture Alliance Zumin ...


Illegale GrĂŒnabfĂ€lle Im Landschaftsschutzgebiet

... olglos. „Ich habe die Gemeinde darum gebeten, eine AufklĂ€rung im Mitteilungsblatt zu veröffentlichen , erzĂ€hlt sie. Daraus sei lediglich ein allgemeiner Hinweis entstanden, der aussage, dass an WaldrĂ€ndern und BĂ€chen kein MĂŒll abgeladen werden dĂŒrfe. „Von der betroffenen Stelle wurde nichts erwĂ€hnt, weil man den Anwohnern, die damit nichts zu tun haben, nicht auf den Schlips treten wollte , bedauert die Frau. Auch sie selbst hat bereits die Initiative ergriffen und ein Hinweisschild angebracht. „Das haben die einfach in die BĂŒsche geworfen , erzĂ€hlt die Eichenrie ...

Illegale GrĂŒnabfĂ€lle Im Landschaftsschutzgebiet

dest in den GroßstĂ€dten, wie hier in Berlin, war am 01. August auch Begeisterung bei den Menschen zu beobachten Wann begann eigentlich der Erste Weltkrieg ? FĂŒr die einen mit Österreich-Ungarns KriegserklĂ€rung an Serbien am 28. Juli 1914, einen Monat nach dem Attentat von Sarajevo auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie; fĂŒr andere mit der Generalmobilmachung der russischen Armee am 30. Juli, auf die das kaiserliche Deutschland am 1. August mit der KriegserklĂ€rung reagierte; fĂŒr wieder andere mit dem Einmarsch der 16. Division des deutschen Heeres in Luxemburg am 2. August – oder mit der Verletzung der belgischen NeutralitĂ€t durch den deutschen Vorstoß auf LĂŒttich am 4. August, was wiederum London den Anlass bot fĂŒr ein umgehendes Ultimatum an Berlin mit anschließendem Abbruch der Beziehungen samt Eintritt des „Kriegszustandes . Autor: Rainer Blasius, Redakteur in der Politik, zustĂ€ndig fĂŒr „Politische ...


Axis Communications, Trigion Und Morphean Kooperieren

... ateway, 30.06.2017 12:23:29) Was lĂ€sst das Leben gelingen? Diplom-Lebensberaterin Andrea Roither zeigt auf, wie das Konzept des BewegungsSpielRaumes helfen kann, sich persönlich innerhalb einer Gruppe weiterzuentwickeln. Das im GRIN Verlag erschienene Buch BewegungsSpielRaum. Chancen fĂŒr die Persönlichkeitsentwicklung in und trotz der Gruppe richtet sich an Trainer, Coaches, Supervisoren, HRs und PĂ€dagogen sowie an jeden, der neue HandlungsrĂ€ume und Möglichkeiten fĂŒr sich entdecken möchte. In welchen Feldern bewegt sich der Mensch und womit steht er in Beziehung? BewegungsSpielRĂ€ume ...


BĂŒcher . Folgen: Doch zurĂŒck zum 31. Juli, einem Freitag: Gegen 11.40 Uhr traf in Berlin die offizielle BestĂ€tigung ĂŒber die russische Generalmobilmachung ein. Daraufhin gab Kaiser Wilhelm II. vom Neuen Palais in Potsdam aus wegen der dringenden Bitte des Generalstabs den Befehl zur Ausrufung des „Zustands drohender Kriegsgefahr . Am frĂŒhen Nachmittag traf er dann samt Familie in Berlin ein und beriet sich im Sternensaal des Stadtschlosses mit Generalstabschef Helmuth von Moltke, dem preußischen Kriegsminister Erich von Falkenhayn und Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg. Mehr zum Thema Wie der Erste Weltkrieg roch: Der Dunst von Schießpulver und versengtem Fleisch Gegen 17.30 Uhr erschien Wilhelm mit der Familie auf dem Schlossbalkon, sprach von der „schweren Stunde fĂŒr Deutschland: „Neider ĂŒberall zwingen uns zu gerechter Verteidigung. Man drĂŒckt uns das Schwert in die Hand. Wenn die Gegner nicht einlenkten, ...


Wenn Der Schnupfen Tödlich Wird

... gestoppt werden soll. Auf weitere Fortschritte hoffen Wirklich wirksame Therapien gegen Adenoviren gibt es bis dato keine, die Nebenwirkungen bekannter Medikamente sind meist schwer. Entsprechend groß ist das Interesse der Wissenschaft an neuen Methoden. Nicht nur die Kremser Forscher setzen große Hoffnungen in das Prinzip der RNA-Interferenz: FĂŒhrende Pharmaunternehmen beschĂ€ftigen sich mit der Entwicklung von siRNA-Therapeutika, in den vergangenen Jahren seien große Fortschritte auf dem Gebiet passiert, ...

Wenn Der Schnupfen Tödlich Wird

wĂŒrde man ihnen „zeigen, was es heißt, Deutschland zu reizen . Er empfahl seinen Untertanen, in die Kirche zu gehen: „Kniet nieder vor Gott und bittet ihn um Hilfe fĂŒr unser braves Heer. Es folgten stĂŒrmische Hochrufe; die Menge sang „Die Wacht am Rhein : „Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall . . . Cousins in glĂŒcklicheren Zeiten: Zar Nikolaus II. (l.) und Kaiser Wilhelm II. Am spĂ€teren Abend dieses Tages, an dem ein rechtsradikaler französischer Student den aus BrĂŒssel zurĂŒckgekehrten SozialistenfĂŒhrer und Pazifisten Jean JaurĂšs in einem Pariser CafĂ© erschoss, ĂŒbergab Botschafter Friedrich Graf von PourtalĂšs in St. Petersburg die Note mit der Forderung nach Einstellung der russischen Mobilmachung innerhalb von zwölf Stunden. Geschehe dies nicht, werde Deutschland mobil machen. London sorgt fĂŒr Erstaunen FĂŒr den 1. August waren deutsche KriegserklĂ€rungen an Russland und Frankrei ...


Gloryfy Gewinnt Investoren Bei Vox-Show Die Höhle Der Löwen

... meiner Freunde und meines Teams konnte ich mich durch solche Tiefs kĂ€mpfen, und wir stehen jetzt im Jahre 2016 an einem sehr spannenden Punkt in der Firmengeschichte. Wir haben drei vollwertige Brillen-Kollektionen: SUN, SPORT und OPTICS und schon wieder viele andere Ideen. Uns wird definitiv nicht langweilig! ISPO AWARD „hilft natĂŒrlich weiter Wie reagierte der hart umkĂ€mpfte Sportbrillenmarkt auf Ihren Markteintritt? Dadurch, dass wir so lange an dem Produkt entwickelt haben, waren wir zunĂ€c ...

Gloryfy Gewinnt Investoren Bei Vox-Show Die Höhle Der Löwen

ch (diese wurde erst am Abend des 3. August in Paris ĂŒberreicht) vorbereitet. Falkenhayn bemĂŒhte sich mittags noch vergeblich darum, beim StaatssekretĂ€r des AuswĂ€rtigen Amts Gottlieb von Jagow die „törichte vorzeitige KriegserklĂ€rung an Russland zu verhindern . Am Nachmittag versammelten sich viele Tausend jubelnde Menschen vor dem Berliner Schloss. Dort unterzeichnete Kaiser Wilhelm die Mobilmachung: „Ich bestimme hiermit: Das Deutsche Heer und die Kaiserliche Marine sind nach Maßgabe des Mobilmachungsplans \[.\] kriegsbereit aufzustellen. Der 2. August wird als erster Mobilmachunstag festgesetzt. Falkenhayn schrieb in sein Tagebuch: „Ich sage dabei: ,Gott segne Eure MajestĂ€t und Ihre Waffen, Gott schĂŒtze das geliebte Vaterland.‘ Darauf drĂŒckt mir der Kaiser lange die Hand, in unserer beider Augen stehen TrĂ€nen. Etwa zur gleichen Zeit ĂŒbergab Botschafter PortalĂšs in St. Petersburg die deutsche KriegserklĂ€rung ...


Jeder Dritte FĂŒhlt Sich Benachteiligt

... ierungsstelle. Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (SPD) beklagte, dass allein schon Name und Aussehen reiche, um bei Vermietern schlechte Karten zu haben. Sie selbst habe das auch schon erlebt, berichtete die SPD-Politikerin. So sei ihr Mann, der ehemalige Hamburger Innensena-tor Michael Neumann, auf Nachfrage sofort zur Besichtigung einer Wohnung eingeladen worden, wĂ€hrend man ihr auf eigene Anfrage fast zeitgleich gesagt habe, diese Wohnung sei schon vergeben. Wie reagieren die Betroffenen? Immerhin vier von zehn betroffenen Menschen nehmen die Diskriminierung hin, weil sie ...

Jeder Dritte FĂŒhlt Sich Benachteiligt

an Russland und brach in TrĂ€nen aus. Mit diesem SchriftstĂŒck erklĂ€rte Kaiser Wilhelm das Deutsche Reich als im Kriegszustand befindlich Ein Offizier mit Pickelhaube trat um 17 Uhr in Berlin vor das Schlosstor und verlas die Mobilmachungsorder. Dies quittierte die begeisterte Menge mit einem „Nun danket alle Gott . Kurz darauf gab es im Schloss ein „freudiges Erstaunen , weil der deutsche Botschafter Max FĂŒrst von Lichnowsky aus London telegraphierte, dass Großbritannien im Kriegsfalle neutral bliebe, „wenn Deutschland Frankreich nicht angriffe . Wie eine „Bombe schlug die unerwartete, aber immer herbeigewĂŒnschte Mitteilung ein, die als Zerfall der gegnerischen „Entente aus den MĂ€chten Frankreich, Großbritannien und Russland begrĂŒĂŸt wurde. Nur Generalstabschef Moltke war fassungslos und ĂŒberfordert, als Kanzler Bethmann Hollweg und der Kaiser ihm zumuten wollten, den Feldzugsplan sofort umzustoßen und die Hauptm ...


Vorsicht Vor Diesem Blonden Mann!

... stecken sie nĂ€mlich plötzlich in der zweiten Woche eines Baywatch-Projekts, trĂ€umen von SĂŒĂŸigkeiten, Brot und Obst - und verbringen den halben Tag mit Sport. Spaß beiseite: Ohne Arne Greskowiak, den Fitmacher der Kölner Haie, kein Baywatch-Projekt und kein Selbstversuch der Körperoptimierung von mir. Er ist der geistige Vater des Projekts, der Antreiber, der Schleifer, Motivator und Instagram-König. Er schreibt die ErnĂ€hrungsplĂ€ne und achtet auf die AusfĂŒhrung der Übungen. Wenn also dieser blonde Mann sie fitmachen will - das kriegt er schon hin. Sie mĂŒssen nur wissen, worauf ...

Vorsicht Vor Diesem Blonden Mann!

asse der Armee gegen Osten aufmarschieren zu lassen – und nicht, wie ursprĂŒnglich gemĂ€ĂŸ Moltke-Schlieffen-Plan fĂŒr einen Zweifrontenkrieg mit den Gegnern Frankreich und Russland vorgesehen, mit Schwerpunkt gegen Westen. Niemand will Schuld haben Admiral Georg Alexander von MĂŒller, der Chef des kaiserlichen Marinekabinetts, hielt die Wirkung einer weiteren Meldung von Lichnowsky, dass Großbritannien sogar seine NeutralitĂ€t in Aussicht stellte fĂŒr den Fall, dass Deutschland und Frankreich in einen Krieg geraten sollten, fest: „Welch fabelhafter Umschwung! Der Kaiser war sehr glĂŒcklich und ließ Sekt kommen. Um 23.11 Uhr ging jedoch das nĂ€chste Telegramm ein, dass die NeutralitĂ€ts-Illusionen zerstörte: alles nur Londoner MissverstĂ€ndnisse. „TrĂ€nen der Verzweiflung vergossen, weil er nicht losschlagen durfte: Generalstabschef Graf Helmuth von Moltke Kurz vor Mitternacht musste Moltke, der mittlerweile „TrĂ€nen der ...


Sieben Effektive Tipps, Um Besser Einzuschlafen

... die den Anteil des blauen Lichts auf ein Minimum herunterschrauben. Handy und Laptop nicht mit ins Bett zu nehmen, ist aber immer noch am effektivsten. ErnĂ€hrung ist alles Wer gut und erholsam schlafen möchte, sollte vor dem zu Bett gehen auf Schwerverdauliches verzichten. Nachts benötigt der Körper ohnehin weniger Energie als tagsĂŒber, in dieser Zeit entgiften die Organe und bauen Eiweißstoffe ab. GrundsĂ€tzlich raten Experten am Abend von Lebensmitteln ab, die viel Fett enthalten. Reis, Nudeln und Kartoffeln sowie Fisch, mageres Fleisch oder gegartes GemĂŒse sind allerd ...


Verzweiflung vergossen hatte ĂŒber das Verbot des Kaisers, in Luxemburg einzumarschieren, wieder im Schloss antreten. Der erschöpfte und resignierende Wilhelm sagte ihm: „Nun können Sie machen, was Sie wollen. SpĂ€testens jetzt hatten die MilitĂ€rs in Berlin das Sagen – und es ging in der Politik vor allem um propagandistische Flankierung eines beginnenden Weltenbrandes, bei dem sich alsbald jede Macht ĂŒberfallen und auch frei von „Schuld am Ausbruch des Krieges fĂŒhlen wollte. Der von zeitgenössischen Journalisten herbeigeschriebene große Jubel bei Kriegsbeginn, das „August-Erlebnis , war – wie man heute weiß – auf dem Lande sehr viel verhaltener als in GroßstĂ€dten, betraf zudem wohl in keinem Staat die Mehrheit der Bevölkerung. Es folgte jedenfalls allergrĂ¶ĂŸtes Elend von bis dato unvorstellbarem Ausmaß mit Millionen von Toten, Verletzten und VerstĂŒmmelten, deren Patriotismus missbraucht worden war, samt verwĂŒsteten Landschaften. ...