Meine Kleidung Denkt FĂŒr Mich



Meine Kleidung Denkt FĂŒr Mich

Meine Kleidung denkt fĂŒr mich Von Julia Maria Grass | Veröffentlicht am 21.02.2017 | Lesedauer: 7 Minuten Ein Spiegel registriert Falten, ein Tracker ĂŒberwacht das Baby, eine Fitness-App blockiert den KĂŒhlschrank. Das „Internet der Dinge dringt in alle Lebensbereiche vor. Wollen wir das? Gleich morgens zĂ€hlt die Waage gnadenlos ein Kilo mehr als sonst und schickt das Ergebnis an eine Gesundheits-App auf dem Smartphone. Weil die App eigentlich auf „DiĂ€t programmiert ist, vibriert die FrĂŒhstĂŒcksgabel, wenn damit mehr gegessen wird, als der ErnĂ€hrungsplan vorsieht. Weil die Gabel zu oft vibriert, bestellt der KĂŒhlschrank im Supermarkt fĂŒrs Abendessen nur GemĂŒse. Die KĂŒhlschranktĂŒr öffnet sich aber erst, nachdem der Fitnesstracker eine halbe Stunde Sport registriert hat. Beim Sport wiederum misst der Stoff eines T-Shirts die Muskelkontraktionen, damit der TrĂ€ger die Bewegungen richtig ausfĂŒhrt. Das klingt wie Zukunftsmusik, wird aber so Ă€hnlich vielleicht schon in wenigen Jahren auf dem Markt angeboten werden. Die intelligente Waage, die vibrierende Gabel, das Shirt – alle diese GegenstĂ€nde gibt es bereits. Und lĂ€ngst hat ein Unternehmen einen Spiegel ...


800-Meter-Ass Christoph Kessler Im GesprÀch

... unserem kleinen Quiz. Herr Kessler, ich sage nur 1:45,90 Minuten. Da muss ich erst einmal lachen. Dies ist die Norm fĂŒr die Aktiven-Weltmeisterschaft in diesem Jahr in London. Es wĂ€re natĂŒrlich ein großer Traum, mal bei einer WM oder sogar bei Olympischen Spielen zu starten. Aber fĂŒr mich geht es in diesem Jahr vor allem darum, die Norm fĂŒr die U23-Europameisterschaft und die Universiade zu unterbieten. Haben Sie denn die 1:45,90 Minuten schon drauf? Ich denke, bei einem optimalen Lauf ist ...

800-Meter-Ass Christoph Kessler Im GesprÀch

entworfen, der Falten und Pickel beobachtet. Noch kommunizieren diese Dinge nicht alle untereinander, aber einige schon. Wie die Waage mit der App . Was bleibt, ist die Frage, ob das, was technisch möglich ist, auch tatsĂ€chlich Teil des Alltags werden soll. Möchte ich wirklich, dass ein Ding etwas weiß, was ich sonst höchstens meinem Arzt oder der besten Freundin anvertrauen wĂŒrde? ZunĂ€chst gilt es, die Begrifflichkeiten zu klĂ€ren. Was dieses „Internet der Dinge ist, weiß selbst in der Start-up-Hauptstadt Berlin nur knapp jeder Vierte. Das ermittelte eine aktuelle Forsa-Umfrage. Hinter diesem Terminus verbirgt sich eine Technik, die AlltagsgegenstĂ€nde ĂŒber Sensoren und ein Netzwerk miteinander verknĂŒpft. So können sie alle Arten an Informationen sammeln und darĂŒber hinaus ĂŒber das Internet mit Smartphones , Computern oder anderen Dingen kommunizieren. TatsĂ€chlich hat das Internet der Dinge auch den Kleiderschrank erreicht, wie jĂŒngst auf der Berliner Fashion Week zu sehen war. Dort prĂ€sentierte die Deutsche Telekom ein Dutzend Erfindungen zum Thema Mode und Technik, allesamt Ergebnisse aus ihrem Wettbewerb namens Fashion Fusion. Den ersten Preis gewann ...


Zwei Jahrzehnte FĂŒr Ihre Gesundheit

... lasen Zu guter Letzt Eines ist sicher: In Onmeda steckt Herzblut. Es ist unser Portal, das mit uns gemeinsam gewachsen ist. In unserem 6-köpfigen Team bin ich nicht die einzige, die schon viele Jahre dabei ist und Onmeda ein großes StĂŒck weit geprĂ€gt hat. Dass Onmeda so erfolgreich ist, haben wir zum großen Teil auch unseren Lesern zu verdanken. Ihre konstruktive Kritik ist unsere Motivation, Onmeda weiterzuentwickeln und zu optimieren. Und bei einem Lob fĂŒhlen wir uns darin bestĂ€tigt, dass wir mit dem, was wir tun, tatsĂ€chlich unser Ziel erreichen: Ihnen eine echte Hilfe zu sein.  Wir ...

Zwei Jahrzehnte FĂŒr Ihre Gesundheit

das erwĂ€hnte T-Shirt, das beim Sport die Muskelbewegungen kontrolliert. Trainwear nennt sich die Idee, ausgeklĂŒgelt von zwei Informatikern und einem Sportstudenten am Deutschen Forschungszentrum fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz in Kaiserslautern . Ein drucksensitiver Stoff im Shirt misst die MuskelaktivitĂ€t und schickt die Daten an eine Software, die auswertet, ob die Bewegungen verbessert werden mĂŒssen. Das Feedback wird ĂŒber eine Brille oder Kopfhörer an den Nutzer ĂŒbermittelt. Noch gibt es Trainwear nicht zu kaufen, sollte es auf den Markt kommen, könnte es auch im Reha-Bereich eingesetzt werden. Ähnlich wie der „Aura Powered Suit des Unternehmens Superflex – eine Art UnterwĂ€sche, die mit kleinen Motoren im Stoff Senioren Bewegungen erleichtert. Mode wird smart, Technik zum modischen Accessoire. Sogenannte Wearables, also FitnessarmbĂ€nder und schlaue Uhren, messen jetzt schon eifrig körperliche Parameter wie Schritte, Puls oder Herzfrequenz. Intelligente Produkte dringen in sĂ€mtliche Lebensbereiche vor. Sogar bis in die Haarspitzen. So stellte der Shampooproduzent Kerastase gemeinsam mit der Nokia-Tochter Withings Anfang des Jahres auf der Consumer Electroni ...


Transferbörse Schalke 04 2017/18

... eliehen. In der schottischen ersten Liga kam er in 32 EinsĂ€tzen auf neun Treffer, 14 weitere bereitete er vor. Als Ablösesumme nennt das Boulevardblatt eine Summe von rund zehn Millionen Euro. Dienstag, 30, Mai + Jean-Victor Makengo stand angeblich bei Schalke 04 unter Beobachtung. Doch zu einem Transfer des 18 Jahre jungen U17-Europmameisters zu den Königsblauen wird es offenbar nicht kommen. Wie die französische L'Équipe berichtet, sei sich sein aktueller Klub SM Caen mit OGC Nizza einig. + Auf der Suche nach einem neuen FlĂŒgelflitzer ist Schalke 04 offenbar in Belgien fĂŒndig geworden ...

Transferbörse Schalke 04 2017/18

cs Show in Las Vegas eine digital gepimpte HaarbĂŒrste vor. Hair Coach, nennt sich die Erfindung, die weltweit fĂŒr gewisse Furore sorgte. Vom PC Mag India bis hin zu CNBC Africa staunte man ĂŒber „the world’s first smart hair brush . Sensoren in der BĂŒrste untersuchen beim KĂ€mmen die Haarstruktur, und zwar ohne dass der Anwender viel davon sieht und merkt. Die BĂŒrste blinkt nicht, sie hat auch nicht besonders viele Knöpfe. Aber auf Wunsch gibt sie Tipps zur Pflege. Produktentwickler, Informatiker und Wissenschaftler sind sich einig: Bei aller Digitalisierung mĂŒssen die Dinge weiterhin einfach zu nutzen sein, damit sie gekauft werden. „Intelligente Produkte und Services funktionieren nur, wenn der Nutzer nicht erst zum Nerd werden muss , sagt Reinhard Karger, Sprecher des Deutschen Forschungszentrums fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz. Die BĂŒrste muss vorrangig genau eins leisten: bĂŒrsten – und das, ohne erst umstĂ€ndlich angeschaltet zu werden. Und das Trainwear-Shirt sollte die Waschmaschine ĂŒberleben, ein Problem, das es noch zu lösen gilt. Bislang muss man die Elektronik vor dem Waschen aus dem Shirt nehmen. „Das ist noch zu umstĂ€ndlich zu handhaben , sagt ...


Merz-Schule Im Stuttgarter Osten Weltmeister Bringt Himmlischen Obstkorb

... sei kein einfacher Sprung gewesen, berichtet Klaus Renz. Er habe mit einigen starken Windböen zu kĂ€mpfen gehabt. Trotz seiner mehr als 30-jĂ€hrigen Sprungerfahrung sei er zudem nervös gewesen. „Als Lokalmatador steht man in der Heimat unter Druck, eine perfekte Leistung abzuliefern , so Renz. Der herzliche Empfang durch die jubelnden Kinder sei unbeschreiblich gewesen. „Ich achte selbst auf eine gesunde ErnĂ€hrung, deshalb unterstĂŒtze ich die Aktion an der Schule sehr gerne , sagte Renz. Der FrĂŒchtekorb, den sich Renz vor den Bauch geschnallt hatte, hat den waghalsigen Sprun ...

Merz-Schule Im Stuttgarter Osten Weltmeister Bringt Himmlischen Obstkorb

Gernot Bahle, einer der Entwickler. „Wenn gewohnte Produkte auf einmal umstĂ€ndlich zu handhaben sind, muss der technische Nutzen schon sehr groß sein, damit der Mensch das in Kauf nimmt. Gleichzeitig muss die Optik der Produkte stimmen. Antje Hundhausen, bei der Telekom verantwortlich fĂŒr Brand Experience und Initiatorin des Wettbewerbs Fashion Fusion, hat die Teams ĂŒber die gesamte Dauer begleitet. Gerade bei intelligenten Lifestyle-Produkten ist ihrer Ansicht nach die Ästhetik entscheidend. „Wir wollen, dass Kleidung einen grĂ¶ĂŸeren technischen Nutzen bekommt, die Technik aber unsichtbar wird. Niemand soll sich beim Tragen wie ein Roboter fĂŒhlen. Wir trĂ€umen vom vernetzten weißen Basic-Shirt. Das perfekte Internet der Dinge mĂŒsste uns Arbeit abnehmen, Probleme lösen. TrĂ€umen wir uns einige Jahre in die Zukunft: Vernetzte HaushaltsgerĂ€te helfen Ă€lteren Menschen dabei, möglichst lange selbststĂ€ndig zu leben. Die TĂŒrklingel erklĂ€rt dem Postboten, wo er das Paket abgeben kann. Schlaue Dinge retten sogar Leben. Smarte Autos bewahren vor UnfĂ€llen, intelligente SportgerĂ€te und TrainingsanzĂŒge sorgen dafĂŒr, dass Krankheiten oder Verletzungsrisiken frĂŒh ...


Sommerreise In Die Welt Der Kelten Und Römer

... Funden, das keltische FĂŒrstinnengrab und die Ausgrabungen der römischen Palastvilla mit dem dazugehörigen Museum. Die FĂŒhrung dauert von 11 bis 12.30 Uhr Treffpunkt: Infozentrum, Maison Jean Schaub, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nĂ€chsten Termine sind am 2. Juli, am 6. August, am 3. September und am 1. Oktober. Ebenso wie in Schwarzenacker bietet der Kulturpark auch verschiedene antike HandwerkskĂŒnste fĂŒr Kinder an. Man kann Mosaiken legen, antiken Schmuck herstellen, antike Spiele spielen, kochen, töpfern oder, als antike Priesterinnen ...

Sommerreise In Die Welt Der Kelten Und Römer

erkannt und behandelt werden. So weit die Utopie. Doch wenn alle Dinge vernetzt sind und auch die HaarbĂŒrste eine IP-Adresse hat, wird der Alltag angreifbar. Im vergangenen Jahr legten Hacker 80 viel besuchte Websites wie Twitter und Netflix lahm. Zugang erhielten sie ĂŒber SicherheitslĂŒcken in vernetzten GerĂ€ten. Smarte Fernseher haben schon per Kamera Bilder aus dem Wohnzimmer in die Weiten des Internets verschickt. Und in den USA, wo vernetzte GerĂ€te und Sprachassistenten wie Amazons Alexa zum Alltag gehören, kam es kĂŒrzlich zu einer Massenbestellung von PuppenhĂ€usern: Die Alexas zahlreicher Haushalte hatten beim abendlichen Fernsehen die SĂ€tze eines TV-Moderators als Bestellaufforderung interpretiert und direkt an Amazon gesendet. „Diese Sicherheitsprobleme gibt es, und sie mĂŒssen gelöst werden , sagt Reinhard Karger vom Forschungszentrum fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz. „Das ist vor allem ein Problem Ă€lterer GerĂ€te, die ein Standardpasswort haben. Das muss man lösen. Wenn es damals so einfach gewesen wĂ€re, SchlĂŒssel nachzumachen, hĂ€tte sich das System mit TĂŒrschloss und SchlĂŒssel auch niemals durchgesetzt. Vorstellen könne er sich beispielsweise ...


Darmflora Löst Anspeck-Effekt Bei Ex-Rauchern Aus

... ziner Aubin ermittelte nĂ€mlich, dass ĂŒber 20 Prozent der Ex-Raucher im ersten Monat ihrer Abstinenz nicht etwa zu-, sondern sogar abnahmen. Nach einem Jahr sind es immerhin noch 13 Prozent. Ein paradoxes PhĂ€nomen, ĂŒber dessen Ursachen man bislang nur spekulieren kann. Die naheliegendste ErklĂ€rung: Aus der Hirnforschung weiß man, dass Nikotin in den Botenstoffwechsel eingreift und dadurch die Stimmung depressiv veranlagter Menschen aufhellen kann. Nicht umsonst ist die Quote der Depressiven unter Rauchern ĂŒberdurchsch ...

Darmflora Löst Anspeck-Effekt Bei Ex-Rauchern Aus

eine Art Zertifizierung, sozusagen den TÜV fĂŒr die Smartwatch. Ein anderes Problem zeigt sich angesichts der neuen Masse an Daten, die das Internet der Dinge ĂŒber seine Nutzer sammelt: Pulsfrequenz, sportliche AktivitĂ€t, Hautbild, Schlafverhalten . Sollte das Start-up MyFlow erfolgreich sein, sendet ein smarter Tampon demnĂ€chst sogar in Echtzeit Daten zur Menstruation an die passende Smartphone-App und meldet sich, wenn er gewechselt werden muss. Da drĂ€ngen sich ein paar Fragen auf: Wo werden diese Daten gesammelt? Wer hat Zugang zu ihnen? Welcher Nutzen soll daraus gezogen werden? DĂŒrfen Krankenkassen private Daten eines Fitnesstrackers auslesen, damit der User eine gĂŒnstige Versicherung abschließen kann? Oder der Arbeitgeber? Was ist, wenn die Dinge anfangen zu tratschen? Mittlerweile gibt es sogar bereits Tracker fĂŒr Babys, wie „Mimo . An den Strampler angeschlossen, misst das GerĂ€t sĂ€mtliche KörperaktivitĂ€ten und teilt den Eltern per App mit, wenn ungewöhnliche AtemgerĂ€usche oder eine hohe Temperatur auftreten. Ist es vertretbar, wenn vom Tag der Geburt an Daten ĂŒber einen Menschen gesammelt werden, der sich selbst nicht bewusst dafĂŒr oder dagegen ...


Die Rosen BlĂŒhen

... HornspĂ€nen oder Kompost und der richtigen Schnittpflege. Eine Spritzung mit SchachtelhalmbrĂŒhe und Komposttee beugt Krankheiten vor. Gleich nach der BlĂŒte ist der optimale Zeitpunkt fĂŒr einen RĂŒckschnitt der verwelkten BlĂŒten, um den Austrieb von neuen zu fördern. GrundsĂ€tzlich gilt es, die Triebe auf drei bis fĂŒnf Augen zurĂŒckzuschneiden. Die 65 SchaugĂ€rten auf der GARTEN TULLN werden ökologisch nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten gepflegt. Das bedeutet, dass in allen GĂ€rten auf Pestizide, chemisch-synthetische DĂŒngemittel und Torf verzichtet wird. ...

Die Rosen BlĂŒhen

entscheiden kann? Karger glaubt, dass nur gesellschaftlicher Druck Hersteller dazu bewegt, beruhigende Antworten auf die kritischen Fragen zu finden. Einen guten Ansatz findet er „differential privacy , eine Technik, die DatensĂ€tze durch HinzufĂŒgen von Zufallswerten manipuliert. Apple nutzt das zum Beispiel. Seit der EinfĂŒhrung des Betriebssystems iOS 10 bittet das Unternehmen seine Nutzer um die Freigabe der persönlichen iCloud-Daten, um den Sprachassistenten Siri zu verbessern. Die DatensĂ€tze werden dabei so manipuliert, dass keine RĂŒckschlĂŒsse auf einzelne Personen möglich sind, aber in einer statistischen Auswertung dennoch Muster erkannt werden. Es scheint demnach nicht unmöglich, intime Daten zu schĂŒtzen und dennoch Vorteile aus einem großen Datenpool zu ziehen. Doch damit das Internet der Dinge dem Konsumenten nutzt, muss der sich dafĂŒr interessieren – und darĂŒber diskutieren. „DafĂŒr muss niemand ein Technikfreak sein, aber es sollte eben auch niemand sich der digitalen Welt gĂ€nzlich verschließen , sagt Karger. Denn wer was ĂŒber uns weiß und wie damit handelt, muss vor allem eine Frage der gesellschaftlichen Haltung sein – und nicht eine Frage der Technik. ...