Darmflora Löst Anspeck-Effekt Bei Ex-Rauchern Aus



Darmflora Löst Anspeck-Effekt Bei Ex-Rauchern Aus

Schweizer Studie: Darmflora löst Anspeck-Effekt bei Ex-Rauchern aus Schweizer Studie Darmflora löst Anspeck-Effekt bei Ex-Rauchern aus Von Jörg Zittlau | Wer mit dem Rauchen aufhört, sollte die Zeit fĂŒr den GlimmstĂ€ngel schnell in Sport investieren Quelle: pa Forscher haben herausgefunden, warum Raucher beim Aufhören zunehmen: Schuld sind Organismen im Darm. Wer nicht zunehmen will, kann sich fĂŒr Sport oder eine FĂ€kaltransplantation entscheiden. Raucherleben sind keine einfachen Leben – auch dann nicht, wenn der Griff zum GlimmstĂ€ngel aufhört. Denn neben Entzugserscheinungen zeigen sich bei den Enthaltsamen oft auch neue Fettpolster. Lange dachte man, dass das an dem Verzicht auf das anregende Stoffwechselgift Nikotin liegt. Doch aktuelle Studien bringen nun die Darmflora der Raucher ins Spiel. Ärzte sind in der Regel begeistert, wenn ein Patient mit dem Rauchen ...


Zwei Jahrzehnte FĂŒr Ihre Gesundheit

... uns bei Bedarf Mediziner aus verschiedenen Fachrichtungen zur Seite. Zum anderen ist es unsere Aufgabe, komplexe Sachverhalte laiengerecht darzustellen. Unsere unterschiedlichen WerdegÀnge kommen uns bei der gemeinsamen Arbeit zugute, denn sie bieten uns die Möglichkeit, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das Aufgabengebiet eines Onmeda-Redakteurs ist sehr vielfÀltig. Das Recherchieren und Verfassen/Aktualisieren von Texten ist nur ein Teil davon. Wir konzipieren zum Beispiel neue Quiz, Selbsttests ...

Zwei Jahrzehnte FĂŒr Ihre Gesundheit

aufhören will. Und wenn der vorsichtig anfragt, ob er fĂŒr seinen Verzicht nicht mit Übergewicht bestraft wĂŒrde, bekommt er die tröstende Antwort, dass er dafĂŒr sein Krebsrisiko senke und vermutlich lĂ€nger leben werde. Außerdem handle es sich, wie auch das Deutsche Krebsforschungszentrum betont, nur um ein paar Kilos und damit „um ein begrenztes Problem . Doch den figurbewussten Tabakkonsumenten beruhigt das wenig. Seine Skepsis bekommt Nahrung durch eine englisch-französische Studie, die zeigt, wie deftig der Anspeck-Effekt ausfallen kann. Das Forscherteam um den Pariser Psychiater und Suchtmediziner Henri-Jean Aubin hat insgesamt 62 klinische Studien zu dem Thema ausgewertet. Das Ergebnis: Einen Monat nach dem letzten GlimmstĂ€ngel gibt es bereits einen Fettzuwachs von durchschnittlich 1,1 Kilogramm, nach einem Jahr liegt er bei fast fĂŒnf Kilogramm – und knapp ...


Sommerreise In Die Welt Der Kelten Und Römer

... Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Man könne mithelfen, eine der der grĂ¶ĂŸten römischen Villen nördlich der Alpen zu erforschen, heißt es in der AnkĂŒndigung des Kulturparks. Das Angebot beinhaltet eine praktische EinfĂŒhrung in die Grabungstechnik sowie die fachlich begleitete tĂ€gliche Teilnahme an den Ausgrabungsarbeiten und die weitere Bearbeitung der Funde. Das Grabungswerkzeug stellt der Park zur VerfĂŒgung. WĂ€hrend in Schwarzenacker noch „kindgerecht gebuddelt wird, das heißt, ...

Sommerreise In Die Welt Der Kelten Und Römer

14 Prozent der Ex-Raucher haben dann sogar bereits mehr als zehn Kilogramm zugelegt. Zudem gilt es zu bedenken, dass die Studie nur die klinisch betreuten Rauchstopper erfasste. Gewichtszuwachs ist keine Legende FĂŒr den Ă€rztlich unbeobachteten Alltag darf man noch höhere Quoten erwarten. Der Gewichtszuwachs der Ex-Raucher ist also keine Legende, sondern eine ernst zu nehmende Bedrohung, die, wie Aubin betont, „so manchen davon abhalten wird, wirklich abstinent zu werden . Ganz zu schweigen davon, dass der kiloweise Zuwachs von Fettmasse auch ein gesundheitliches Problem sein kann. GrĂŒnde genug also, dieses Problem ernst zu nehmen und nach seinen Ursachen zu fahnden. So weiß man schon lĂ€nger, dass Nikotin als Stoffwechselmotor arbeitet und den Herzschlag beschleunigt, was umgekehrt bedeutet, dass der tĂ€gliche Kalorienbedarf um etwa 200 Kilokalorien sinkt, wenn die ...


800-Meter-Ass Christoph Kessler Im GesprÀch

... Tag ) nun zahlreiche WettkĂ€mpfe in seiner Spezialdisziplin absolviert. Ich bin mir sicher, dass ich die geforderte Zeit schaffe , geht der 22-JĂ€hrige mit viel Optimismus in die Freiluftsaison. Das Selbstvertrauen kommt nicht von ungefĂ€hr. Der Winter verlief gut. Höhepunkt war die Teilnahme an der Hallen-EM in Belgrad. Hier kam fĂŒr ihn allerdings in einem von vielen PositionskĂ€mpfen gekennzeichneten Vorlauf das Aus. Ohne Ellenbogeneinsatz geht auf den Mittelstrecken eben wenig. Auch deshalb sind Einheiten im Kraftraum und im Fitnessstudio selbstverstĂ€ndlich , ist Kessler froh, dass er ...

800-Meter-Ass Christoph Kessler Im GesprÀch

Zigaretten plötzlich ausbleiben. Doch Wissenschaftler wollen darin nicht mehr die Hauptursache der Gewichtszunahme sehen. Denn die Stoffwechseleffekte des Nikotinentzugs lassen schnell nach, sie können nicht den Fettzuwachs ĂŒber ein Jahr und lĂ€nger erklĂ€ren. Einen neuen – nachhaltigeren – ErklĂ€rungsansatz liefern nun Forscher vom UniversitĂ€tsspital ZĂŒrich. Sie untersuchten, in einem Zeitraum von neun Wochen, jeweils vier Stuhlproben von 20 Probanden: fĂŒnf Nichtrauchern, fĂŒnf Rauchern, und zehn Personen, die eine Woche nach Studienbeginn einen Rauchstopp einlegten. Im Visier hatte das Forscherteam die Darmflora. Proteobacteria und Bacteroidetes breiten sich aus Diese verĂ€nderte sich bei den Rauchern und Nichtrauchern im Laufe der Studie fast gar nicht, doch bei den Rauchstoppern dafĂŒr um so mehr: Die StĂ€mme der Proteobacteria und Bacteroidetes breiteten ...


Bewegung Hilft Gegen Alzheimer-Demenz

... zeigen auch, dass sich Orientierungs- und GedĂ€chtnisstörungen mit körperlichem Training normalisieren lassen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der prĂ€mierten Promotionsarbeit machen deutlich, dass körperliche und geistige AktivitĂ€t ein wichtiger Faktor fĂŒr eine mögliche vorbeugende Strategie gegen die Alzheimer-Demenz sind. In einem nĂ€chsten Schritt muss nun der Zusammenhang mit den krankhaften VerĂ€nderungen bei der Alzheimer-Demenz detaillierter untersucht werden. FĂŒr ihre wichtige Arbeit wurde Dr. HĂŒttenrauch mit dem Hans-Heimann-Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft ...

Bewegung Hilft Gegen Alzheimer-Demenz

sich aus, wĂ€hrend sich die Firmicuten und Actinobakterien zurĂŒckzogen. Gleichzeitig nahmen die Probanden, die mit dem Tabakkonsum aufgehört hatten, um durchschnittlich 2,2 Kilogramm zu. Und das, obwohl sie ihr Ess- und Trinkverhalten, abgesehen von einem verstĂ€rkten Alkoholkonsum zum Ende der Studie, kaum verĂ€ndert hatten. Diese Resultate entsprĂ€chen frĂŒheren Laborversuchen, erklĂ€rt der Studienleiter Gerhard Rogler. Darin hatte man den Kot fettleibiger MĂ€use in den Darm normalgewichtiger Artgenossen transplantiert und anschließend beobachtet, dass neben dem Gewicht der behandelten Tiere auch deren Proteobacteria- und Bacteroidetes-StĂ€mme zunahmen. Es spricht also vieles dafĂŒr, dass diese Darmflora-Truppen die Nahrung effizienter aufschließen und dadurch dem menschlichen Körper mehr Energien zufĂŒhren – und wenn sie nach einem Rauchstopp an Durchschlagskr ...


Emma Zeigt Es Den Jungs

... Siegerin in der AK 2. Angebot wÀhlen und weiterlesen 5 von 5 Inhalten gelesen Noch keine 5 Inhalte gelesen? Das kann verschiedene Ursachen haben: Einige mobile EndgerÀte, spezielle Browserkonfigurationen oder der Zugriff von Firmennetzwerken können die gelesenen Inhalte nicht korrekt zÀhlen. Wir bitten, dies zu entschuldigen. In diesem Monat haben Sie die maximale Anzahl von 5 freien Artikeln bzw. Fotoserien erreicht. WÀhlen Sie jetzt eines unserer Angebote aus, um sofort wieder Zugriff ...

Emma Zeigt Es Den Jungs

aft gewinnen, erhöhen sie eben auch die Neigung des Nichtrauchers, die ĂŒberschĂŒssigen Kalorien in seinen Fettdepots zu parken. Langfristige Gewichtszunahme wahrscheinlich Die auf zwei Monate angelegte Schweizer Studie belegt zwar nicht unmittelbar, dass die VerĂ€nderung der Darmflora auch die langfristige Gewichtszunahme von Ex-Rauchern verursacht. Doch wenn man berĂŒcksichtigt, wie das Darmmilieu normalerweise um StabilitĂ€t bemĂŒht ist, erscheint dies wahrscheinlich. Das wirft die Frage auf, ob man diesen Prozess irgendwie auf eine Version umdirigieren kann, die weniger dick macht. Beispielsweise durch den Verzehr probiotischer Joghurts, oder auch durch ein Kot- oder FĂ€kaltransplantat, das von einem schlanken Menschen stammt – was zwar ekelhaft klingen mag, aber ansonsten ein absolut minimalinvasiver Eingriff ist. Die Probiotik-Variante hĂ€lt Rogler fĂŒr ziemlic ...


Merz-Schule Im Stuttgarter Osten Weltmeister Bringt Himmlischen Obstkorb

... kindern einen bunten FrĂŒchtekorb ĂŒberreichen. Diese halten gespannt Ausschau nach dem himmlischen Gast. Mit leisem MotorengerĂ€usch taucht die Cessna 172 schließlich am wolkenbehangenen Himmel auf. Unter lauten Jubelrufen der Zuschauer springt Klaus Renz mit seinem gelben Schutzanzug ĂŒber dem Fernsehturm ab und rauscht mit 200 Stundenkilometern in die Tiefe. Ein erleichtertes Raunen geht durch die Menge als der Fallschirm sich nach fĂŒnf Sekunden freiem Fall öffnet. Kein einfacher Sprung Knapp fĂŒnf Minuten nach seinem Absprung legt der Extremsportler eine Punkt ...

Merz-Schule Im Stuttgarter Osten Weltmeister Bringt Himmlischen Obstkorb

h chancenlos, die ĂŒblichen Joghurtkulturen taugen nicht dazu, gezielt die Dickmacher im Darm auszuschalten. Die Stuhlverpflanzung sei zwar „prinzipiell vorstellbar , doch noch wisse man zu wenig darĂŒber, um ĂŒber die konkreten Einsatzmöglichkeiten spekulieren zu können. Rogler rĂ€t daher zu einem Klassiker der Gewichtskontrolle: „Am besten hilft zur Vorbeugung der Gewichtszunahme immer noch, die Zeit, die man sonst ins Rauchen investiert hat, mit Bewegung zu verbringen. Drei Stunden Sport pro Woche seien doch alle Male besser, als sich den Kot eines anderen Menschen implantieren zu lassen. 20 Prozent der Ex-Raucher nehmen ab Oder man hofft einfach auf sein GlĂŒck im UnglĂŒck. Suchtmediziner Aubin ermittelte nĂ€mlich, dass ĂŒber 20 Prozent der Ex-Raucher im ersten Monat ihrer Abstinenz nicht etwa zu-, sondern sogar abnahmen. Nach einem Jahr sind es immerhin ...


Die Rosen BlĂŒhen

... der GARTEN TULLN. Wer vom Duft der Rosen nicht genug bekommen kann, findet im „Sei aktiv Garten die Herbst-Damaszenerrose. Besonders schön weiß-blĂŒhend ist die Feld-Rose, die im „Augarten zu bewundern ist. „DIE GARTEN TULLN zeigt vor, dass die Rosen mit ökologischer und nachhaltiger Pflege gesund und blĂŒhfreudig erhalten werden können – ganz ohne Pestizide, chemisch synthetische DĂŒnger oder Torf , so Franz Gruber. Dies gelingt am besten mit organischem DĂŒnger wie beispielsweise HornspĂ€nen oder Kompost und der richtigen Schnittpflege. Eine Spritzung mit SchachtelhalmbrĂŒhe ...

Die Rosen BlĂŒhen

noch 13 Prozent. Ein paradoxes PhĂ€nomen, ĂŒber dessen Ursachen man bislang nur spekulieren kann. Die naheliegendste ErklĂ€rung: Aus der Hirnforschung weiß man, dass Nikotin in den Botenstoffwechsel eingreift und dadurch die Stimmung depressiv veranlagter Menschen aufhellen kann. Nicht umsonst ist die Quote der Depressiven unter Rauchern ĂŒberdurchschnittlich hoch. Hören sie jedoch mit dem Tabakkonsum auf, flammen bei ihnen die depressiven Symptome wieder auf, und dazu gehört unter anderem auch der Appetitverlust. Es kommt also durchaus vor, dass ein frischer Ex-Raucher von tiefer Traurigkeit befallen wird, dafĂŒr aber – aufgrund seines fehlenden Appetits – wenigstens vom Übergewicht verschont bleibt. Sozusagen ein Jammertal mit der Schlankheit als kleinem Hoffnungsschimmer. Es ist eben niemals einfach, ein Raucher zu sein, beziehungsweise ein Nichtraucher zu werden. Fakten ĂŒber das Rauchen und die Raucher ...