Der Schlick HĂ€lt Jung



Der Schlick HĂ€lt Jung

Ausgabe 1917 | 14.06.2017 | 06:00 1 Der Schlick hĂ€lt jung Lissabon Im Tejo-Delta sammeln die Armen Muscheln fĂŒr teure Restaurants. Auch der Ururenkel eines einstigen Königs lebt davon Zulmira sieht nicht so aus, als wĂ€re sie harte Arbeit gewöhnt, schon gar nicht diese. Ihre Haut ist bleich, wirkt samtig, nicht braungebrannt und faltig gegerbt wie die Haut von hunderten anderen Muschelsammlern, die an diesem Montagmorgen schon viele Kilometer durch den Schlick gelaufen sind. Um neun Uhr war Ebbe. Das Wasser am sĂŒdlichen Ufer des Tejo-Deltas mit Lissabon malerisch im Hintergrund zog sich dieser Tage besonders weit zurĂŒck – am Vortag war Vollmond. ZurĂŒck blieb ein Areal aus modrig riechenden Schlamm und grĂŒnlichen Algen, so weit das Auge reicht. Eine von WasserkanĂ€len durchfurchte Landschaft wie eine riesige Kanalisation, welche die noch vor wenigen Stunden hoch stehende Wassermasse in Richtung Atlantik ableitete. Es ist inzwischen fast elf Uhr, in den KanĂ€len flutet das Wasser jetzt aus der Gegenrichtung vom offenen Atlantik her und wird die Uferzone des Mar da Palha, des Strohmeers, wie ihn die Lissabonner nennen, binnen weniger Stunden wieder auffĂŒllen. Die BrĂŒcke Vasco da Gama, zwölf Kilometer lang und zur Weltausstellu ...


Wenn Die KĂŒchenwaage Piept Und Blinkt

... Da ist zum Beispiel die KĂŒchenwaage fĂŒr Autisten. „Ihnen fĂ€llt es schwer, die fĂŒr das Rezept erforderliche Menge an Zutaten im Hinterkopf zu behalten, wĂ€hrend sie mit dem Wiegevorgang beschĂ€ftigt sind, erklĂ€rt Christine Brenner. Die Studenten haben als Basis ihrer Konstruktion eine robuste KĂŒchenwaage gewĂ€hlt und sie so ausgestattet, dass ĂŒber zusĂ€tzliche optische Signale erkennbar ist, ob die Menge passt oder ob sich zu wenig oder zu viel in der Waagschale befindet. Ein akustisches Signal gibt zusĂ€tzlich an, wann die exakte Menge an Butter oder Mehl erreicht ...

Wenn Die KĂŒchenwaage Piept Und Blinkt

ng Expo 1998 fertiggestellt, verlĂ€uft etwas weiter flussaufwĂ€rts. Teilweise ist der große See, oder das kleine Meer, im oberen Bereich der FlussmĂŒndung 23 Kilometer breit. Zulmiras Blick ist sĂŒdwĂ€rts gerichtet. Hinter ihr am Horizont sieht man die verschwommenen Umrisse der anderen BrĂŒcke Lissabons, die ĂŒber den Tejo fĂŒhrt und in etwa so aussieht wie die Golden Gate Bridge in San Francisco. Die Frau ist 37 Jahre alt, trotz sichtlicher Erschöpfung hĂ€lt sie das rote Plastiknetz voller Muscheln in fast stolzer Pose in die Höhe. „Fast vier Kilo, dafĂŒr war ich viereinhalb Stunden draußen in der KĂ€lte, im Wasser. Es war sehr windig , sagt sie. Die Lufttemperatur am Morgen lag bei zehn Grad, die des Wassers bei 13 Grad. Wer von der Flut ĂŒberrascht wird und zu weit vom Ufer weg ist, gerĂ€t in Lebensgefahr. Weiter oben auf dem Parkplatz stehen die kleinen Lieferwagen der EinkĂ€ufer. FĂŒr das Kilo zahlen sie zwischen 3 und 3,50 Euro. In den Restaurants der Lissabonner Innenstadt, dem Ribadouro, Ramiro, Rainha, und wie sie alle heißen, kommt das Kilo fĂŒr 44 bis 60 Euro auf die Teller der wohlhabenden Lissabonner und der Touristen. „Wenn ich fĂŒr den ganzen Morgen zehn Euro netto kriege, dann bin ich froh , sagt Zulmira. ...


Kann Essen Das Demenzrisiko Reduzieren?

... signifikant reduzieren. Obst gegen Demenz? Wissenschaftler sagen: Ja! Wissenschaftler der York UniversitĂ€t (Kanada) berichten, dass vor allem Obst- und GemĂŒseverzehr einen großen Einfluss auf unsere kognitive LeistungsfĂ€higkeit besitzt. In einer umfassenden Studie haben sie das Leben von 45.000 Teilnehmern im Alter von 30+ Jahren untersucht. Dabei wurde insbesondere auf die physische Komponente, die Essensgewohnheiten und die kognitiven FĂ€higkeiten geachtet. Forscher haben herausgefunden, dass junge Erwachsene, die ...

Kann Essen Das Demenzrisiko Reduzieren?

„Ich komme mit dem Auto, fĂŒr Benzin gebe ich schon fĂŒnf Euro aus. Mein Mann ist vor drei Wochen ausgewandert, nach Belgien, er konnte noch kein Geld schicken. Mit dem Geld, das sie mit den Muscheln verdient, kauft sie im Supermarkt Milch und Mehl. Zulmira hat noch zwei Kinder zu Hause. „Die sind jetzt allein, ich musste ja schon um halb sechs aus dem Haus. Sie geht zu ihrem Auto, das zwischen abgestellten, vergammelten Booten parkt, auf der RĂŒckbank sind zwei Kindersitze zu sehen. Zulmira öffnet die Heckklappe, legt die abgewetzte Regenjacke und den Pullover ĂŒber die Lehne der RĂŒckbank, dann stellt sie die mit Schlamm bedeckten Gummistiefel auf eine Plastikplane, welche sie fein sĂ€uberlich auf der LadeflĂ€che ausgebreitet hat. Wladimir will bleiben Eine grĂ¶ĂŸere Muschelernte bringen Marco und JoĂŁo an Land. Sie graben nicht mit kleinen Handrechen die Muscheln aus dem Schlick heraus, sondern verfĂŒgen ĂŒber eine selbstgebaute TaucherausrĂŒstung, die mit GartenschlĂ€uchen und aufgeschnittenen Flaschen versehen ist, durch die die beiden MĂ€nner atmen. Leere PlastikbehĂ€lter treiben oben an der WasseroberflĂ€che, damit laufen sie in die zwei, zweieinhalb Meter tiefen KanĂ€le hinein, um die Muscheln mit einem selbstgeschwe ...


Assad Bereitet Möglicherweise Giftgasangriff Vor

... wetternde US-PrĂ€sident Donald Trump hat mit gefĂ€lschten Titelbildern den Unmut des Time Magazine auf sich gezogen. Der Republikaner schmĂŒckte sich mit einem echt aussehenden Cover an den WĂ€nden seiner Golfclubs, auf dem er mit verschrĂ€nkten Armen in die Kamera blickt - darunter eine Schlagzeile mit Bezug auf Trumps TV-Show: Donald Trump: The Apprentrice ist ein Riesen-TV-Erfolg! Das Problem dabei: Eine solche Time-Ausgabe hat es nie gegeben. Das gefĂ€lschte Cover ist auf den 1. MĂ€rz 2009 datiert. TatsĂ€chlich gab es bloß eine Ausgabe am 2. ...

Assad Bereitet Möglicherweise Giftgasangriff Vor

ißten StahlgerĂ€t aus dem Grund zu pflĂŒgen. Fast 40 Kilogramm haben sie heute aus dem Fluss geholt. Viele der Muschelsammler sind RumĂ€nen und Ukrainer, die zu besseren Zeiten nach Portugal kamen, als das GelĂ€nde am nördlichen Ufer fĂŒr die Expo bebaut wurde. Wladimir ist seit 20 Jahren im Land. „FrĂŒher habe ich auf dem Bau gearbeitet, jetzt gibt es nur noch hier etwas Geld zu holen, aber es ist kleines Geld, ganz kleines Geld. Er will trotzdem bleiben. Woanders ist das Elend grĂ¶ĂŸer, das Leben gefĂ€hrlicher und das Geld noch rarer. Seit Beginn der Eurokrise sind es immer mehr Menschen, die im Takt des Gezeitenwechsels zum Muschelsammeln an die Moraste des Tejo kommen. „An manchen Tagen sind mehr als tausend Menschen hier, laufen auf den halbwegs trockenen Wegen durch den Schlamm, laufen wie die Ameisen, bis zu den Booten , sagt Maria Clara, 36 Jahre alt. Bei Flut sind die kleinen Boote in etwa einem Kilometer Entfernung vom Ufer aus nicht zu erreichen. Bei Ebbe liegen sie in kniehohem Wasser. Manche Muschelsammler laufen mehrere Kilometer hinaus, andere bezahlen Bootsbesitzer, um zu den ertragreichen Muschelfeldern rausgefahren und wieder zurĂŒckgebracht zu werden. Maria Clara sagt, sie sammle die Muscheln mehr zum ...


Wie Viel MĂŒsste Gutes Fleisch Kosten

... Umdenken war die Diskussion um das jĂŒngste Billigfleischangebot eines Discounters: Dieser hatte 600 Gramm BBQ Nackensteak fĂŒr 1,99 Euro angeboten. Nachdem sich ein Kunde per Facebook-Post ĂŒber den Spottpreis echauffierte, entbrannte die Debatte um den Wert des Lebensmittels Fleisch neu. Abgepackte Fleischberge in minderer QualitĂ€t kennen viele Kunden aus den KĂŒhltruhen deutscher SupermĂ€rkte. Heimlich gedrehte Videos aus StĂ€llen mit Massentierhaltung zeigen immer wieder, wie Tiere zusammengepfercht in ihrem eigenen Kot stehen. Der Preis ...

Wie Viel MĂŒsste Gutes Fleisch Kosten

Zeitvertreib, sie habe es nicht nötig. Es gehe ihr gut. „Ich putze an sechs Tagen die Woche PrivathĂ€user und BĂŒros. Das Geld, ja, das könne sie natĂŒrlich immer gebrauchen, aber es gehe vor allem darum, „draußen im Freien zu sein, „die Möwen fliegen ĂŒber uns, wir kennen uns und reden und singen das sei ihr wichtig. DafĂŒr steigt sie am Wochenende, mitten in der Nacht, in sumpfiges Wasser. Neben ihr sitzt ihre Großmutter, Dona Alice. Sie ist 86, ihr Gesicht sieht aus wie die Flusslandschaft bei Ebbe. FrĂŒher seien es nur wenige gewesen, die Muscheln sammeln gingen, sagt sie. Damals gab es auch Austern und Krebse direkt am Ufer. Über 70 Jahre lang hat Dona Alice im Flussschlamm gearbeitet und in den Salzbecken von Samouco, aus denen das aus dem Meerwasser gewonnene Salz seit dem 12. Jahrhundert auf kleine Boote verladen und ans andere Flussufer, nach Lissabon, gebracht wurde. Die Arbeit mit Schlick, Wasser und Salz halte jung, lĂ€chelt Dona Alice, anders als die bleiche Zulmira, die bei jedem Satz TrĂ€nen in den Augen zu haben schien. „Wer mehr fangen will, muss auf einem der Boote an den KanĂ€len entlang weiter raus. Deren Besitzer sammeln meist keine Muscheln, sie befördern sechs oder acht Passagiere pro ...


Raucher Können Auf Stabile Preise Hoffen

... die Packungspreise um 20 Cent angehoben. Das war rund das Doppelte der Steuererhöhung vom Januar 2013 – daher dĂŒrfte noch Spielraum sein zum Abwarten. Ohnehin verdient der Tabakkonzern prĂ€chtig: Rund die HĂ€lfte von jedem Euro Umsatz bleibt bei Reemtsma als Gewinn hĂ€ngen. „Uns ist es gelungen, in einem schrumpfenden deutschen Zigarettenmarkt unsere Marktanteile auszubauen , sagte Marcus Schmidt, der bei Reemtsma fĂŒr Deutschland und die Schweiz verantwortlich ist. Zigarettenmarkt schrumpft Der Umsatz nach Tabaksteuern ...

Raucher Können Auf Stabile Preise Hoffen

Boot; fĂŒnf Euro kostet die Fahrt pro Person. AntĂłnio hat heute zwei Netze voller Muscheln. Das sind gute zehn Kilo. Er zeigt die blauen Flecken an der HĂŒfte. Das waren die Polizisten. Zwei-, dreimal im Jahr kommen sie, beschlagnahmen alles, Boote und sogar Gummistiefel. Wer nicht spurt, der werde getreten, sagt AntĂłnio. Die Gegend ist ein Naturschutzgebiet, weshalb das Sammeln der Muscheln illegal ist. In Samouco, am Flussufer, befindet sich ein kleiner Park. Vor Jahren hat die Stadtverwaltung hier TurngerĂ€te aufgestellt, am Montagmorgen ziehen ein paar Jogger ihre Runden. Ein Ă€lterer Mann im neuen Trainingsanzug sitzt auf einer angerosteten Stemmbank, ein etwas jĂŒngerer tritt in einen ebenfalls rostigen Stepper. Er sagt, es sei schlimm: die ganzen Leute an der Promenade, jeden Tag. „Überall sind leere Flaschen. Und wenn sie nachts rauslaufen, schmeißen sie die leeren Batterien der Taschenlampen einfach auf den Boden. Francisco Fontes lebt auch vom Muschelsammeln, allerdings einer anderen Art und Technik. Er kann es sich nicht vorstellen, in der Herde zum Muschelfang stundenlang durch den Flussschlamm zu stampfen. Er hat einen alten Surfanzug. Zerschlissen und teilweise zerrissen, aber er isoliert gut und hĂ€lt die ...


Alle Meisterautos Von 1984 Bis Heute

... hielt, aus verschiedenen GrĂŒnden blieb es mir lange verwehrt. Jetzt habe ich die Chance bekommen, deshalb möchte ich ĂŒber die Vergangenheit gar nicht sprechen. Ich bin dankbar fĂŒr die Möglichkeit, und die möchte ich bestmöglich nutzen. Das tun Sie bereits. Ihr Ziel waren Punkte, vielleicht ein Podium. Nach zwei PodiumsplĂ€tzen und einem Sieg mĂŒssen Sie Ihre Ziele wohl nach oben korrigieren. Dass ich so einschlage als Rookie, konnte niemand vorhersehen, am wenigsten ich. Jetzt könnte ich die Ziele nach oben schrauben. Aber das einzige Ziel, das noch bleibt, wĂ€re ...

Alle Meisterautos Von 1984 Bis Heute

Körpertemperatur so, dass er ein paar Stunden im Wasser bleiben kann. Nach der letzten Biegung, wo der Tejo in den Atlantik ĂŒbergeht, beginnt der 30 Kilometer lange Sandstrand der Caparica. Am sĂŒdlichen Horn zwischen Fluss und Meer liegt das Fischerdorf Cova do VapĂŽr. Hier schneidet Francisco, der Mitte 30 ist, aber Ă€lter aussieht, Entenmuscheln von den Steinen in der Brandung. Bis zu einen Zeigefinger groß werden diese Krebstiere, sie gehören zu den RankenfĂŒĂŸern, ernĂ€hren sich von Plankton, brauchen sehr sauerstoffreiches Wasser und leben fest verankert an den Felsen, wo die Wellen brechen. Entenmuscheln gelten als Delikatesse und bringen den Sammlern bis zu 15 Euro pro Kilo. Entsprechend gefĂ€hrlich ist die Arbeit. An der Algarve seilen sich die, die nach Entenmuscheln jagen, von den Klippen ab und mĂŒssen aufpassen, nicht von den aufschlagenden Wellen erfasst zu werden. Bei Lissabon, an der Costa da Caparica, arbeitet Francisco an den Steinmolen. Hier sind vor allem die Strömungen und auch der hohe Wellengang gefĂ€hrlich. Der Aristokrat zeltet Francisco ist wasser- und wetterfest. Er lebt ganzjĂ€hrig auf dem Campingplatz, fĂŒr sein Zelt mit Vordach und Strom bezahlt er 170 Euro im Monat. In der Umgebung, im reich ...


Chinesische TĂ€nze, Sport Und Viel Musik

... QiGong im Park entspannt in den Tag starten. Ein Höhepunkt des Festwochenendes ist fĂŒr Pia Pritschet der Besuch aus Nanjing, Dietfurts Partnerstadt in China. Die EhrengĂ€ste werden bei der Eröffnung am Samstag, 15 Uhr, mit BĂŒrgermeisterin Carolin Braun und Kaiser Fu-Gao-Di dabei sein. Der „Bönnsche Chinese e.V. , der Bonner Karnevals- und Kulturverein, fĂŒhrt einen chinesischen Löwentanz auf und die Vereinigung fĂŒr Traditionelle chinesische Medizin und Lebenspflege, die LaoShan Union, zeigt traditionelle chines ...

Chinesische TĂ€nze, Sport Und Viel Musik

en Villenviertel am Pinienwald, kennt ihn jeder. Nicht weil er wie andere mutige Taucher der gefĂ€hrlichen Arbeit nachgeht, zwischen den Steinen und in den Intervallen der hohen Wellen Entenmuscheln zu sammeln. Sondern wegen seiner Familie. Seine Großmutter, „Infanta de Portugal Maria Adelaide de Bragança, geboren 1912 im französischen Saint-Jean-de-Luz und gestorben 2012 an der Costa da Caparica, durfte erst Ende der 1940er Jahre aus dem Exil in Österreich nach Portugal zurĂŒckkehren. Sie war die Enkeltochter Dom Miguels – des Königs, mit dessen Abdankung 1834 der Absolutismus in Portugal endete. Vorausgegangen war der „Guerra dos Dois IrmĂŁos , ein BĂŒrgerkrieg zwischen Miguel und seinem liberaler gesinnten Bruder Pedro, in welchem Miguel den Thron verlor und dann ins Exil ging. Sein Ururenkel Francisco, ein verarmter Aristokrat, wie er im Buche steht, hat seine festen Kunden, die er je nach Fangmenge anruft. Abends steht er oft mit seiner alten Labrador-HĂŒndin am Strand, ein EinzelgĂ€nger in einem armen Land, das kaum noch jemandem eine sichere Arbeit bieten kann. Ein Hauch Nostalgie und Exzentrik in der Menschenmasse, die sich jeden Tag in gefĂ€hrliches Terrain begibt, um etwas Geld zum Überleben zu verdienen. Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 19/17 . Kommentare (1) ...