Wie Der Fiskus Cum-Ex-Insider Abblitzen Lie├č



Wie Der Fiskus Cum-Ex-Insider Abblitzen Lie├č

Obwohl Beamte in Sch├Ąubles Ministerium informiert waren, will keiner am gr├Â├čten Steuerraub aller Zeiten Schuld sein. (Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/) Freitag, 23. Juni 2017 Milliarden an Steuergeldern weg: Wie der Fiskus Cum-Ex-Insider abblitzen lie├č Von Hannes Vogel Jahrelang raubten Banken den Staat mit betr├╝gerischen Aktiendeals aus. Whistleblower informierten Finanzbeamte immer wieder ├╝ber den gr├Â├čten Steuerskandal aller Zeiten. Doch die wollten davon nichts wissen - oder verrieten die Informanten. Zur Startseite Dass die Mail, die am 15. November 2010 im Referat IV C1 im Bundesfinanzministerium einging, brisante Informationen enthalten w├╝rde, muss den Beamten schon nach der ersten Zeile klar gewesen sein. Mit Pers├Ânlich/vertraulich begann der Mann, der sich J├╝rgen Schmidt nannte, die Warnung, die er direkt an den Referatsleiter, Klaus Poppenberg schickte: Banken w├╝rden beim Aktienhandel im gro├čen Stil den Fiskus prellen, indem sie sich die dabei anfallende Kapitalertragssteuer mehrfach erstatten lie├čen. Es m├╝sse sehr kurzfristig gehandelt werden . Er k├Ânne detaillierte Informationen ├╝ber verwendete Fondsvehikel sowie ├╝ber in- und ausl├Ąndische Beteiligte liefern. Versagen von Regierung und Bafin Cum-Ex ist gr├Â├čter Steuerskandal aller Zeiten Doch weder Poppenberg noch das Finanzamt Darmstadt, an das J├╝rgen Schmidt ebenfalls mailte, gingen auf sein Angebot ein. Am 9. M├Ąrz 2011 klopfte er deswegen erneut bei Poppenberg an. Ein mafia├Ąhnlich organisiertes Netzwerk stecke hinter den dubiosen Aktiendeals. Warum besteht seitens der deutschen ...


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... sehr umstritten. Der Grund: Rohmilch kann aufgrund fehlender Erhitzungsprozesse gef├Ąhrliche Mikroorganismen enthalten, die Krankheiten verursachen. Aus diesem Grund sollte man Rohmilch lediglich zum Kochen verwenden oder vor dem Verzehr auf 70 Grad Celsius erhitzen. Nimmt man mit Primal Eating ab? Das kann man! Zum einen hilft euch der hohe Anteil an Proteinen in den Gerichten beim Aufbau von Muskelmasse. Diese verbrennt jede Menge Kalorien und bringt ├╝bersch├╝ssige Pfunde zum Purzeln. Dar├╝ber hinaus ...

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Finanzbeh├Ârden kein zeitnahes Interesse an einer unverbindlichen Stichprobe von Gesch├Ąften, die allein in 2011 wieder einen massiven Schaden von ├╝ber 300 Millionen Euro verursachen werden ? Auf seine Frage bekam der Whistleblower nie eine Antwort. Er habe die Mail nur quergelesen, weil er schon in einem anderen Referat und nicht mehr zust├Ąndig gewesen sei, wird Poppenberg sp├Ąter erkl├Ąren. Das, wovor J├╝rgen Schmidt die Finanzbeamten 2010 warnte, ist inzwischen zur gr├Â├čten Steueraff├Ąre aller Zeiten geworden : Bei sogenannten Cum/Ex-Deals konnten sich Banken im Aktienhandel dank Gesetzesl├╝cken die Kapitalertragsteuer, die nur einmal gezahlt wurde, mehrfach vom Finanzamt erstatten lassen . Das funktionierte, weil die Papiere ├╝ber Leerverk├Ąufe mit (cum) Dividende vor dem Aussch├╝ttungstag gekauft, aber erst nach dem Aussch├╝ttungstag ohne (ex) Dividende geliefert wurden. Die beteiligten Banken sprachen sich bei den Gesch├Ąften ab und teilten den Gewinn.┬á┬á Durchbruch in Ermittlungen Insider packen Wissen ├╝ber dubiose Cum-Ex-Aktiengesch├Ąfte aus Ein Heer von Bankern, Beratern und Anw├Ąlten strickte ein Gesch├Ąftsmodell aus dem Schlupfloch . Gestopft wurde es erst 2012. Bis dahin griffen mehr als 100 Banken aus aller Welt schamlos in die Staatskasse - von der Citigroup, Barclays und der Deutschen Bank ├╝ber die HypoVereinsbank bis zur DZ Bank. Selbst die Commerzbank, die der Staat in der Finanzkrise mit Milliarden rettete, und Landesbanken, die dem Staat geh├Ârten, pl├╝nderten den Fiskus. Auch viele Prominente wie AWD-Gr├╝nder Carsten Maschmeyer , Fleisch-Fabrikant Cleme ...


Zuviel Sport Kann Kindern Schaden

... Jedoch k├Ânnen bei falschem Training auch bleibende Sch├Ąden entstehen. Nicht selten leiden die Kinder auch noch im Erwachsenenalter an verformten F├╝├čen, Problemen mit Schultern und Gelenken sowie Wirbelgleiten . Auch das Wachstum kann durch falsches und h├Ąufiges Training beeintr├Ąchtigt werden. Die Pubert├Ąt ist eine besonders kritische Phase w├Ąhrend des Trainings. Der K├Ârper macht einen Wachstumsschub, das Gewebe ist in dieser Zeit besonders empfindlich und darf daher nicht ├╝berlastet werden. Es gibt Sportarten, bei ...


ns T├Ânnies oder Drogerie-K├Ânig Erwin M├╝ller investierten - doch von den Profiten aufkosten der Staatskasse wollen sie nie etwas gewusst haben. W├Ąren Informationen von Insidern wie J├╝rgen Schmidt sofort genutzt worden, h├Ątten die Gesch├Ąfte viel fr├╝her gestoppt werden k├Ânnen. ├ťber Jahre verschenkte der Staat Steuergeld an Betr├╝ger. Milliarden, die f├╝r Schulen, Stra├čen und Polizisten h├Ątten ausgegeben werden k├Ânnen, versickerten in den Taschen von Steuerr├Ąubern. Das sind die zentralen Erkenntnisse im Abschlussbericht zur Cum-Ex-Aff├Ąre , den der Bundestag heute debattiert. Nichtangriffspakt zwischen Union und SPD Oder zumindest des Teils, den Gr├╝ne und Linke verfasst haben. Denn auf eine gemeinsame Sicht konnten sich Opposition und Regierung nicht einigen . Union und SPD weisen die Schuld f├╝r den Skandal weit von sich: In ihren Augen war dieser Untersuchungsausschuss nicht erforderlich . Alle Beh├Ârden h├Ątten sachgerecht und pflichtgem├Ą├č gearbeitet . Weder SPD-Finanzminister Peer Steinbr├╝ck noch CDU-Finanzminister Wolfgang Sch├Ąuble wollen Verantwortung daf├╝r ├╝bernehmen, dass unter ihrer F├╝hrung Milliarden aus der Staatskasse verschwanden. Nicht mal ├╝ber die Schadenssumme besteht Einigkeit. Von 900 Millionen Euro geht der Ausschussvorsitzende Hans-Ulrich Kr├╝ger (SPD) als vager Sch├Ątzung aus. CDU-Finanzpolitiker Christian Hirte ist sich noch nicht einmal sicher, ob ├╝berhaupt und in welcher H├Âhe ein Schaden eingetreten ist . Die Gr├╝nen haben sich die M├╝he gemacht, Daten auswerten zu lassen, die der B├Ârsenabwickler Clearstream dem Untersuchungsaus ...


Den T├Ątern Auf Der Spur

... rttemberg ist ihre Bestimmung nicht vorgesehen. Die Gr├╝nen im Land h├Ątten den Entwurf sonst nicht mitgetragen. Der Begriff Herkunft ist vielseitig und missverst├Ąndlich, das wei├č auch der Mainzer Populationsgenetiker Joachim Burger. Herkunft ist eben das semantische Problem, das wir hier haben, dass das in der Regel sehr komplex ist und vielleicht auch vom Ermittler in all seinen Facetten gar nicht zu erfassen ist. Die genetische Zuweisung trifft keine ÔÇô mindestens keine direkte ÔÇô Aussage ├╝ber die Ethnie oder das Aussehen. Es geht vielmehr um den Versuch, ...

Den T├Ątern Auf Der Spur

schuss geliefert hat. Demnach verschenkte der Fiskus allein zwischen 2005 und 2011 mindestens 7,2 Milliarden Euro an die Banken. Die Koalitionsfraktionen versuchen, den Schaden kleinzureden, von Vers├Ąumnissen in der Finanzverwaltung abzulenken und die Aufkl├Ąrung an entscheidenden Stellen zu blockieren , kritisiert Gr├╝nen-Finanzexperte Gerhard Schick. Union und SPD h├Ątten einen Nichtangriffspakt geschlossen, um Sch├Ąuble und Steinbr├╝ck aus der Schusslinie zu bringen. Mit katastrophalen Fehlern habe die Finanzverwaltung den milliardenschweren Raubzug der Cum-Ex-Mafia ├╝berhaupt erst erm├Âglicht , sagt auch Richard Pitterle (Linke). Zahllose E-Mails, Dokumente und die Aussagen von ├╝ber 70 Zeugen, die der Ausschuss ├╝ber mehr als ein Jahr zusammengetragen hat, enth├╝llen, wie sich heillos ├╝berforderte Beamte von Lobbyisten einlullen lie├čen und den gr├Â├čten Steuerskandal aller Zeiten verschliefen. Bandenm├Ą├čiger Raubzug beim Steuerzahler Cum-Cum-Gesch├Ąfte zur Steuervermeidung Commerzbank prellt Fiskus um eine Milliarde Euro Das unerwartete Angebot von Insider J├╝rgen Schmidt war dabei nur eine von vielen verpassten Gelegenheiten, die Cum-Ex-Maschine fr├╝h zu stoppen. Ich habe das nicht so verstanden, dass er uns etwas verkaufen wollte , rechtfertigte sich Referatsleiter Poppenberg vor dem Untersuchungsausschuss. Zudem sei das Gesetz, das die Cum-Ex-Deals 2012 endlich trockenlegte, schon auf dem Weg gewesen, als Schmidts Mail eintrudelte. F├╝r den Ankauf von Steuerdaten seien die L├Ąnder zust├Ąndig gewesen, erkl├Ąrt das Finanzministerium auf Anfrage von _link_. Man ...


Wof├╝r Soll Man Morgens Aufstehen?

... lmerin in ihrer Tragikom├Âdie einiges ver├Ąndert. Aber letztlich bleibt vor allem der Ort der Handlung: Berlin. Was nur hei├čt, dass in keiner anderen Stadt von Deutschland ann├Ąhernd so coole Menschen leben k├Ânnen. Blo├č hat sich seit der Zeit, in der Helene Hegemann ihren Roman verfasste, einiges in Berlin getan. Mittlerweile trifft man hier viele v├Âllig normale Menschen und Touristen, die sich die ├╝berlaufene Hauptstadt anschauen. Somit k├Ânnte ÔÇ×Axolotl Overkill fast wie ein nostalgischer R├╝ckblick wirken, wenn die Bilder des ...

Wof├╝r Soll Man Morgens Aufstehen?

habe das Angebot an die hessische Finanzverwaltung weitergeleitet. Die habe sich aus rechtlichen Bedenken gegen einen Kauf entschieden, um J├╝rgen Schmidt nicht zum Diebstahl der Daten anzustiften und somit Beihilfe zu einem Verbrechen zu leisten. Schon im M├Ąrz 2009 hatte ein anderer Whistleblower Poppenberg und seine Mitarbeiter gewarnt, durch die Cum-Ex-Deals k├Ânne dem Fiskus allein in einem Jahr ein potentieller Schaden in H├Âhe von bis zu 12 Milliarden Euro entstehen . Ob die Beamten weitere Informationen von dem Insider einholten, ist nicht dokumentiert. Fest steht nur, dass sie das Ausma├č der Steuerausf├Ąlle intern als realistisch einstuften. Trotzdem verschickte Finanzminister Steinbr├╝ck im Mai 2009 lediglich einen Rundbrief, der die Banken verpflichtete zu best├Ątigen, dass sie sich bei den dubiosen Gesch├Ąften nicht abgesprochen h├Ątten, den Fiskus zu prellen. Die Bafin enttarnt ihren Informanten Nicht nur das Finanzministerium schaute dem Steuerraub unt├Ątig zu. Auch die Bafin hatte schon im Jahr 2007 Hinweise von einem anonymen Informanten auf Cum-Ex-Deals bei mehreren Banken. Doch die wurden weder an das Finanzministerium, noch Steuerfahnder oder Staatsanw├Ąlte weitergegeben. Alle Akten dazu haben Union und SPD mit ihrer Mehrheit im Ausschuss als geheim eingestuft, obwohl sie laut den Gr├╝nen h├Âchst aufschlussreich sind und heute keine Gesch├Ąftsgeheimnisse mehr gef├Ąhrden . Man sei rechtlich verpflichtet, Betriebsgeheimnisse der Banken zu sch├╝tzen und habe sich bis zu einer Gesetzes├Ąnderung 2015 auch nicht mit den Steuerbeh├Ârden austauschen d├╝rfen, ...


Sophia Wollersheim L├Ąsst Sich Rippen Entfernen

... bin immer noch derselbe Mensch meine Lieben , hei├čt es weiter.┬áWie sehr sich Sophia in den vergangenen Jahren ver├Ąndert hat, sehen Sie im Video. Noch-Ehemann Bert mach sich ├╝brigens gro├če Sorgen um Sophia und sucht die Schuld bei sich. Zu der Zeit als ich Sophia kennen lernte habe ich S. ab und zu geflachst und gesagt du hast eine Taillie wie ein Benzinkanister . Heute f├╝hle ich mich Mitschuldig an ihren Defiziten .wo Sophia selber des├Âfteren offen dr├╝ber gesprochen hat . Ich bin schockiert und falls ich das bei ihr ausgel├Âst habe f├╝hle ...

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rechtfertigten sich Ex-Bafin-Chef Jochen Sanio und andere leitende Finanzaufseher vor dem Untersuchungsausschuss. Eine Pflicht, Informationen weiterzuleiten, habe nicht bestanden. Dabei konnte die Bafin auch vor 2015 bei schweren Steuerstraftaten t├Ątig werden, an deren Verfolgung ein zwingendes ├Âffentliches Interesse besteht , wie es im Gesetz hie├č. Ich pers├Ânlich h├Ątte das an die zust├Ąndigen Stellen weitergeleitet , sagte auch J├Ârg Asmussen, Ex-Staatssekret├Ąr im Finanzministerium, vor dem Untersuchungsausschuss zu einem geheimen Bafin-Dokument zu den Cum-Ex-Gesch├Ąften. Die Bafin behielt Insider-Informationen ├╝ber die Cum-Ex-Deals nicht nur f├╝r sich. In einem Fall verriet sie den Tippgeber sogar an genau die Cum-Ex-Betr├╝ger, die er angezeigt hatte. Frank Tibo war von 2002 bis 2014 Chef der Steuerabteilung der HypoVereinsbank. Als ihm Unregelm├Ą├čigkeiten bei Gesch├Ąften der HVB-H├Ąndler auffielen, konfrontierte er damit sowohl die Compliance-Abteilung als auch HVB-Chef Theodor Weimer pers├Ânlich. Die HVB applaudierte Tibo allerdings nicht f├╝r seine Ehrlichkeit, sondern feuerte ihn 2014. Tibo klagte gegen die K├╝ndigung: Er sei brutal aus dem Weg ger├Ąumt worden , weil er auf die Cum-Ex-Gesch├Ąfte hingewiesen habe, sagte er der S├╝ddeutschen Zeitung . Am Ende gaben ihm die Richter Recht. Um die Gesch├Ąfte aufzudecken, hatte sich Tibo auch an die Bafin gewandt und ausdr├╝cklich um Anonymit├Ąt gebeten. Doch die Finanzaufsicht k├╝mmerte das offenbar wenig: Die Bafin habe ihn bei der HVB verraten, sagte Tibo vor dem Untersuchungsausschuss unter Berufung auf ihm vorli ...


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... Die ├ärzte achteten somit darauf, dass die Frequenz nie zu hoch wurde. In einer zweiten Gruppe gab es statt Ausdauertraining gezielte Kraft├╝bungen . Auch hier waren es drei st├╝ndliche Einheiten pro Woche samt Herz├╝berwachung. Gruppe 3 kombinierte die Di├Ąt mit Ausdauer- und Krafttraining und kam auf drei Einheiten pro Woche mit je 75 bis 90 Minuten. Eine vierte Gruppe diente als Kontrollgruppe ohne Di├Ąt und ohne Sport. Neben der Gewichtsabnahme wurde die Fitness aller Senioren auf einer Skala von 0 bis 36 bewertet. Der Sieger: Di├Ąt plus Krafttraining ...

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egende, geheime Dokumente. Ein Maulwurf im Ministerium Auch in den Finanzministerien arbeiteten Beamte mit fragw├╝rdigem Loyalit├Ątsverst├Ąndnis. In einer Mail an das Finanzamt Darmstadt warnte Insider J├╝rgen Schmidt : Seine Informationen ├╝ber die Cum-Ex-Betr├╝ger sollten keinesfalls mit dem zust├Ąndigen Referat im Berliner Finanzministerium geteilt werden, da die Initiatoren ├╝ber einen direkten, sehr guten Kontakt zu einem Mitarbeiter des Referats verf├╝gen . Im Klartext: Im Finanzministerium arbeitete ein Maulwurf der Banken . Einen hei├čen Draht zur Finanzlobby hatte dort vor allem ein Beamter: Arnold Ramackers. Seine Rolle in der Cum-Ex-Aff├Ąre spricht B├Ąnde ├╝ber die naive Vertrautheit im Umgang mit den Branchenverb├Ąnden , die die Gr├╝nen im Abschlussbericht kritisieren. Der Finanzrichter aus D├╝sseldorf war von 2004 bis 2008 als Experte f├╝r Kapitalertragsteuer ans Finanzministerium abgeordnet, weil es dort zu wenig Personal gab. Als das Finanzministerium 2007 erstmals versuchte, die Gesetzesl├╝cken zu schlie├čen, die die Cum-Ex-Deals erm├Âglichten, kopierte Ramackers Formulierungen des Bankenverbands wortgetreu ins Gesetz. Danach nahmen die dubiosen Aktiengesch├Ąfte erst richtig Fahrt auf - ├╝bers Ausland, wo der Staat die neuen Regeln nicht durchsetzen konnte. Mehr zum Thema 14.05.16 Milliardenloch durch Cum-Ex-Deals So pl├╝nderten die Banken den Staat Die Lobbyisten jubelten. Und bezahlten Ramackers ab 2008 sogar ein Jahr lang aus eigener Tasche, w├Ąhrend er - offiziell beurlaubt - im Ministerium weiter an Gesetzen werkelte. Als fachlich interessierter Staats ...


Die 10 Grundregeln Des Clean Eating

... ewicht und Diabetes f├╝hren. ÔÇ×Zucker treibt den Blutzuckerspiegel hoch und runter, hat tierisch viele Kalorien, aber keine N├Ąhrwerte , erkl├Ąrt die Ern├Ąhrungsexpertin. Die einfachen Kohlenhydrate verstecken sich hinter Deck┬şnamen wie Maltodextrin oder Dextose au├čer in Fertigprodukten auch dort, wo sie nicht vermutet werden, wie etwa in Wurst. Ein Tipp: ÔÇ×Zum Backen k├Ânnen Sie alternativ zum Beispiel Stevia benutzen , sagt die Expertin. 6. K├╝nstliche S├╝├čstoffe meiden┬á Verzichten Sie komplett auf k├╝nstliche S├╝├čsto ...


b├╝rger , wie er sich selbst nannte, nahm Ramackers noch 2011 ohne Verg├╝tung an Arbeitstreffen des Ministeriums mit den Banken teil - und leitete vertrauliche Entw├╝rfe ├╝ber seinen privaten Mailaccount an die Bankenverb├Ąnde weiter. Ein Lobbyist lobte Ramackers Anstellung intern als sinnvolle Investition : Er habe durch sein positives Wirken nachgewiesen, dass die Entscheidungsfindung im Finanzministerium erheblich beschleunigt werden kann. Hierdurch sparen die Kreditinstitute Zeit und Kosten . Erst die Steuerfahndung Wuppertal beendete 2015 endg├╝ltig den Dornr├Âschenschlaf des Staates. Anders als im CDU-regierten Hessen bekamen die Ermittler von der rot-gr├╝nen NRW-Landesregierung die Freigabe, von einem Cum-Ex-Insider namens Paul Smith f├╝r f├╝nf Millionen Euro einen USB-Stick zu kaufen. Darauf fanden sich unter anderem die Namen von 129 beteiligten Banken . Staatsanw├Ąlte in K├Âln, Frankfurt und M├╝nchen versuchen seitdem in dutzenden Verfahren, das Steuergeld zur├╝ckzuholen, das der Fiskus ├╝ber Jahre an die Institute verschenkt hat. Viele der Insider haben dank der Beweise inzwischen ausgepackt . Das Finanzministerium kann in der Cum-Ex-Aff├Ąre keine eigenen Fehler erkennen. Der Untersuchungsausschuss habe ausdr├╝cklich die vorbildliche und effiziente Aufarbeitung von Cum/Ex-F├Ąllen durch die Finanzbeh├Ârden gew├╝rdigt , teilte ein Sprecher auf Anfrage von _link_ mit. Auch beim Umgang mit Informanten sieht Finanzminister Sch├Ąuble keinen Handlungsbedarf: Die Arbeit des Untersuchungsausschusses hat gezeigt, dass die Finanzbeh├Ârden verantwortungsbewusst mit Informationen von Whistleblowern umgegangen sind. Quelle: _link_ ...