Gesteuert Wie Von Geisterhand



Gesteuert Wie Von Geisterhand

San Francisco . Chris Gerdes denkt viel nach ├╝ber Computer auf vier R├Ądern. Also ├╝ber selbstfahrende Autos. Sogar dann, wenn er mit seinem Rennrad ├╝ber die H├╝gel von San Francisco kurvt. Neulich hatte er dabei wieder so einen Geistesblitz: Die Autos, die ihn ├╝berholten, wichen gro├čz├╝gig aus, sie ├╝berfuhren die doppelt durchgezogene, gelbe Mittellinie. W├╝rde ein selbstfahrendes Auto das auch tun, fragte er sich. Die kalifornische Stra├čenverkehrsordnung verbietet das Kreuzen der Mittellinie. Das Computerhirn im Fahrzeug w├╝rde sich wohl an die Regeln halten. Und das ist nicht gut. Wir haben hier ein menschliches Verhalten, das gesellschaftlich sogar erwartet wird: Platz machen f├╝r Fahrradfahrer. Legal ist dieses Verhalten aber eigentlich nicht , sagt Gerdes. Wie bringen wir nun einen solchen erw├╝nschten Regelbruch dem autonomen Auto der Zukunft bei? Und hat die Mittellinie f├╝r ein Roboterfahrzeug ├╝berhaupt noch Sinn? Der Professor an der Elite-Universit├Ąt Stanford geht davon aus, dass ein autonomes Auto die Situation viel besser einsch├Ątzen kann als jeder Mensch. Der Wagen beobachtet die Umwelt mit seinen Sensoren und Kameras. Das Auto wird den Radfahrer also sowieso nur ├╝berholen, wenn ihm nichts entgegenkommt. Und es wird dem Radler so viel Raum wie m├Âglich geben. F├╝r Autos, die ohne Fahrer auskommen, werden Fahrbahnmarkierungen in Zukunft also wom├Âglich ihre Bedeutung verlieren. Wir werden nie ein perfektes System bauen Gerdes forscht in der US-Technologiehochburg, im Silicon Valley, zu selbstfahrenden Autos. Er ber├Ąt die kalifornische Stra├čenbeh├Ârde DMV und die Industrie. Inzwischen h├Âren, wie er erz├Ąhlt, auch deutsche Autobauer wie Mercedes-Benz und Zulieferer wie Bosch auf seinen Rat. Mit Doktoranden steht er regelm├Ą├čig an einer Teststrecke. Gerade untersuchen sie, wie Shelley, ein umger├╝steter Forschungs-Audi mit unerwarteten Situationen umgeht. Zum Beispiel damit, dass hinter jedem am Stra├čenrand parkenden Auto pl├Âtzlich ein Fu├čg├Ąnger, ein Kind, hervorlaufen kann. Wie k├Ânnen die Hersteller selbstfahrende Autos darauf vorbereiten? Wie programmiert man eine Hab-Acht-Stellung ins Fahrzeug? Wir werden nie ein perfektes System bauen , r├Ąumt Gerdes ein. Aber wir m├╝ssen versuchen, es so sicher wie m├Âglich zu machen. Bei der m├╝hsamen Kleinarbeit an der Schaltzentrale der Zukunftsautos stellen sich die Forscher viele Fragen ÔÇô manchmal sehr praktische, manchmal exotische. So bekam Gerdes vor einiger Zeit eine E-Mail von Patrick Lin, einem Philosophieprofessor in San Luis Obispo, auf halber ...


Dreifach-Mutter Nach Nur 16 Wochen Training Zur 'Miss Model Australia' Gew├Ąhlt

... Fidget Spinner werden zur├╝ck gerufen Brandopfer Turia Pitt ist schwanger Diese Feuerwehrfrau ist Nonne Mit acht Jahren ist Karan schon so gro├č! Alleinerziehend und Fitness-Model Karin Jansma l├Ąsst sich nicht gehen 00:03:34 Die 33-j├Ąhrige Karin Jansma aus Queensland in Australien wollte eigentlich nur ein bisschen mehr Zeit f├╝r sich haben. Als alleinerziehende Mutter von┬ádrei kleinen Kindern┬ástellte sie ihre eigenen Bed├╝rfnisse oft hinten an. Doch Karin fand eine L├Âsung, wie sie sowohl sich als auch ihre Kinder gl├╝ckl ...

Dreifach-Mutter Nach Nur 16 Wochen Training Zur 'Miss Model Australia' Gew├Ąhlt

Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles. Denken Sie auch ├╝ber all die ethischen Fragen nach, die die autonomen Autos uns bringen werden? , wollte Lin von Gerdes wissen. Das Auge, das alles sieht: Die Kamera zu Einsch├Ątzung der Verkehrssituation in einem selbstfahrenden Auto Quelle: dpa Seitdem forschen die beiden Wissenschaftler gemeinsam. Der Philosoph entwirft ein Szenario, der Ingenieur sucht nach technischen Antworten. Zum Beispiel: Unser Auto kommt in eine Gefahrensituation und kann einem Crash nur noch entgehen, indem es nach links ausweicht. Dort w├╝rde der Wagen eine 80-j├Ąhrige Gro├čmutter t├Âten. Er k├Ânnte auch nach rechts umlenken, wo er in ein achtj├Ąhriges M├Ądchen steuern w├╝rde. Wie soll das Auto entscheiden? Der Philosoph Lin sagt: Es gibt nicht die einzig richtige Antwort hier, das liegt in der Natur des ethischen Dilemmas. Man k├Ânnte einerseits argumentieren: Die Gro├čmutter hat schon ein erf├╝lltes Leben hinter sich. Oder aber: Das M├Ądchen hat die flexibleren Knochen und wird den Zusammensto├č vielleicht eher ├╝berleben. Der Autobranche selbst sind solche Fragen sp├╝rbar unangenehm. Die Hersteller betonen, Autos w├╝rden nicht dahin programmiert, zwischen verschiedenen Opfertypen zu unterscheiden. Vielmehr sollen die Fahrzeuge generell jede Kollision vermeiden. Erst recht, wenn es um ungesch├╝tzte Fu├čg├Ąnger und Radfahrer geht. Der Mensch ist die h├Ąufigste Unfallursache Ein wichtiges Argument f├╝r mehr Sicherheit, wenn der Computer die Kontrolle ├╝bernimmt, ist die traurige Realit├Ąt auf den Stra├čen. Sowohl in den USA als auch in Deutschland ist der Mensch am Steuer f├╝r die Masse der Unf├Ąlle verantwortlich: durch Fehler beim Abbiegen und R├╝ckw├Ąrtsfahren, zu nahes Auffahren, aggressives Verhalten, Rasen, Alkohol am Steuer. So sind zum Beispiel in Deutschland 2015 rund 35 Prozent aller Verkehrstoten Opfer von Unf├Ąllen mit ├╝berh├Âhter Geschwindigkeit. Experten erwarten, dass es durch autonome Fahrzeuge drastisch weniger Unf├Ąlle geben wird. Trotzdem fordert der Philosoph Lin eine gesellschaftliche Diskussion ├╝ber die ethischen Fragen: Wie kommen die Programmierer zu ihrer Entscheidung? Haben sie die Konsequenzen durchdacht? Wenn nicht, wird jedes Gericht sie im Ernstfall als fahrl├Ąssig und unverantwortlich verurteilen. Lin will auch, dass die Autoindustrie offen ├╝ber ethische Fragen spricht. Macht sie das nicht, wird dieses Informationsvakuum von anderen mit Spekulationen und ├ängsten gef├╝llt. Unf├Ąlle wie der mit einem Tesla in Florida machen Schlagzeilen ÔÇô und befeuern die Skepsis ...


Deutschland Im Confed-Finale

... oretzka war beim ├╝berzeugenden 4:1 (2:0) im Halbfinale gegen Mexiko der ├╝berragende Mann im erstaunlich reifen Perspektivteam von Joachim L├Âw, das in Sotschi Fu├čball-Geschichte schrieb. Im Endspiel am Sonntag, 20 Uhr, in St. Petersburg duelliert sich der Nachwuchs der Weltmeister erneut mit dem Gruppengegner Chile. Mexiko spielt sechs Stunden zuvor gegen Portugal in Moskau um Platz drei. ÔÇ×Wir m├╝ssen uns f├╝r die Arbeit belohnen und wollen jetzt auch den Titel holen , sagte Goretzka im ZDF: ÔÇ×V├Âllig klar. Der gl├Ąnzende ...

Deutschland Im Confed-Finale

gegen├╝ber autonomen Systemen in gro├čen Teilen der Bev├Âlkerung. Quelle: NTSB via Florida Highway Patrol F├╝r einen Aufschrei sorgte im Mai 2016 der erste t├Âdliche Unfall mit einem vom Computer gesteuerten Tesla im US-Staat Florida. Der Wagen war nicht komplett autonom, er fuhr im sogenannten Autopilot-Modus. Dabei handelt es sich um ein ausgekl├╝geltes Assistenzsystem, das vom Fahrer bewusst angeschaltet werden muss und dann unter anderem Spur und Abstand halten soll. Der Elektroautobauer selbst warnt die Fahrer aber ausdr├╝cklich: Nehmen Sie nie die H├Ąnde vom Steuer und behalten Sie die Verkehrslage im Blick. Der Fahrer des Unfallwagens soll jedoch einen Film geguckt haben, als sein Auto in einen Lastwagen raste, der die Stra├če querte. Die US-Verkehrsbeh├Ârde NHTSA stellte in ihrem Untersuchungsbericht fest, das Assistenzsystem habe wie vorgesehen funktioniert, der Fahrer h├Ątte sich aber nicht auf die Technik verlassen d├╝rfen. Auch Roboterwagen geraten in Unf├Ąlle. Meistens fahren unachtsame Menschen auf die korrekt fahrenden Testautos auf. Anfang 2016 jedoch provozierte ein Google-Auto selbst einen Blechschaden, als es beim Umfahren eines Hindernisses einem Bus in den Weg steuerte. IT-Konzerne ├╝berholen die Autobauer Aktuell sorgt noch fast jeder Zwischenfall f├╝r Schlagzeilen. Experten erwarten, dass diese Phase mit mehr Wagen und immer besserer Technik zur Neige geht. Noch vor einem Jahr jedoch f├╝rchteten sich drei von vier Amerikanern davor, von einem selbstfahrenden Auto durch die Gegend chauffiert zu werden. Auch bei den Deutschen ist die Skepsis gro├č. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte haben auch hier 72 Prozent das Gef├╝hl, die Sicherheit im autonomen Modus reiche noch nicht aus. Dabei war es ein Deutscher, der die aktuelle Roboterwagenwelle entscheidend anschob: Sebastian Thrun war Professor f├╝r K├╝nstliche Intelligenz in Stanford und entwickelte dort den autonomen Wagen Stanley auf Basis eines VW Touareg. Mit ihm gewann Thrun 2005 einen Wettbewerb des US-Verteidigungsministeriums. Daraufhin engagierte ihn Google und beauftragte ihn, den ersten Prototyp zu bauen. Google startete 2009 Tests mit Roboterwagen auf der Stra├če und setzte mit dem Projekt etablierte Autokonzerne unter Zugzwang. Seit Kurzem stellt die Google-Schwesterfirma Waymo Familien selbstfahrende Minivans f├╝r den Alltag zur Verf├╝gung. Zu den ersten 100 gemeinsam mit dem Hersteller Chrysler umgebauten Fahrzeugen sollen 500 weitere hinzukommen. Auch die gro├čen deutschen Autobauer forschen im Silicon Valley und sind mit Testli ...


Ter Stegen Zeigt Das Beste Aus Zwei Welten

... Die Mannschaft , wo Spieler wie bei WhatsApp kommunizieren, erfahren, was sie anziehen sollen, und bisweilen auch verlorene Hosen wiederfinden. Dann der Bereich Medien , wo dem ┬ş25-J├Ąhrigen presserelevante Infos hinterlegt werden. Bis ter Stegen unten angekommen ist ÔÇô bei Scouting . Hier klickt der Torwart der deutschen Nationalelf drauf und erf├Ąhrt, welcher Fu├č des mexikanischen Angreifers Chicharito der bessere ist. Was er in Eins-gegen-eins-Situationen gern tut. Und wohin der Leverkusener bei Elfmetern mit Vorliebe zielt. Ter Stegen schau ...

Ter Stegen Zeigt Das Beste Aus Zwei Welten

zenzen unterwegs. So will BMW 2021 gemeinsam mit Intel ein vollautonomes Auto auf die Stra├če bringen. Alles unter Kontrolle? Testfahrt mit Steuerungstechnik von Bosch. Der Mann f├╝r ethische Fragen im BMW-Konzern, Dirk Wisselmann, berichtet, dass man viel an genau solchen Szenarien arbeite, wie sie der Philosoph Lin entwirft. Zugleich versichert er, dass ein Algorithmus ÔÇô also eine Computerregel ÔÇô mit Wertungen wie Kind geht vor Gro├čmutter niemals in ein deutsches Auto hineinprogrammiert werden d├╝rfte. Das verst├Â├čt gegen das Grundgesetz. Die Antwort kann immer nur lauten: Sachschaden vor Personenschaden. F├╝r Wisselmann ist das Szenario zun├Ąchst ein einfacher technischer Algorithmus: Das Auto erkennt, dass vor ihm ein Objekt ist, und wird daraufhin sofort bremsen und dann versuchen, noch nach links oder rechts auszuweichen. Weil allgemein davon ausgegangen wird, dass die vollautonomen Wagen oft eher langsam unterwegs sein werden, sieht Wisselmann keine gro├če Gefahr f├╝r Fu├čg├Ąnger. ÔÇ×Bei 30 Stundenkilometern ergibt sich ein Bremsweg von etwa vier Metern. Da bleiben etwa 50 Zentimeter, die ein Auto nach links oder rechts ausweichen k├Ânnte. Also, wie realistisch ist dann ein solch dramatisches Szenario noch? Moralisch-ethische Zwickm├╝hle Mirko Franke, Entwickler bei Bosch, sieht sich st├Ąrker in der moralischen Zwickm├╝hle: Technisch sind wir l├Ąngst so weit, dass die Sensoren gut erkennen, was sich um das Auto herum tut. Eine etwa ein Meter gro├če Person ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kind, jemand mit einem Stock wahrscheinlich ein ├Ąlterer Mensch. Wir k├Ânnten all das also heute schon ber├╝cksichtigen. Aber wir tun es nicht. Das Auto solle nur einen Fu├čg├Ąnger erkennen, mit dem ein Unfall zu vermeiden ist, und zum Beispiel mit einer Notbremsung auf ihn reagieren, egal ob alte Dame oder Kind. Wir weisen unsere Entwickler nicht an, in einem solchen Dilemma Schicksal zu spielen und hart rein zu coden, dass das Leben eines Kindes mehr wert sei als das einer ├Ąlteren Frau , betont Franke. Was ethisch ist und was nicht, ist eine gesellschaftliche Frage, das k├Ânnen wir nicht als Unternehmen festlegen. Deshalb begr├╝├čen wir auch die Einrichtung einer Ethikkommission in Deutschland und warten hier auf die Empfehlungen. Im Stadtverkehr sind die Selbstfahrer von Google im kalifornischen Mountain View noch selten zu sehen. Die Deutschen sind gewohnt vorsichtig. US-Wettbewerber wie Tesla und Waymo wollen sich zum Thema Ethik erst gar nicht ├Ąu├čern. Und dann sind da noch die vielen Start-ups. So wie Peloton. ...


Die N├Ąchsten Banken Verlangen Nun Geb├╝hren

... ro├čverdiener mit Negativzinsen begl├╝ckt haben, sind nun offensichtlich auch Kleinsparer betroffen. Ab 1. Juli will die Ethikbank, eine Direktbank aus Th├╝ringen, jedem Kunden pro Monat 3,50 Euro f├╝r ihr Tagesgeld abnehmen, dass sie Zinskonto nennt. Dabei ist schon diese Bezeichnung falsch, weil das Geldhaus schon l├Ąngere Zeit f├╝r Erspartes auf diesem Konto gar keine Zinsen mehr zahlt. Regelm├Ą├čig und kostenlos ├╝ber die besten Zinsen informiert werden? Der Biallo-Newsletter macht es m├Âglich. Bitte geben Sie eine ...

Die N├Ąchsten Banken Verlangen Nun Geb├╝hren

Die Firma entwickelt f├╝hrerlose Lastwagen f├╝r das sogenannte Platooning. Dabei sollen Fahrzeuge automatisch gesteuert in Kolonne fahren. Ziel: den Treibstoffverbrauch und das Unfallrisiko zu senken. Software-Entwicklerin Alison Chaiken sagt: Ingenieure wollen coole Sachen bauen und k├╝mmern sich nicht so sehr um die Konsequenzen. Die Frage nach dem Unfallszenario des Philosophen Lin erstaunt Chaiken: Als ich meinen F├╝hrerschein gemacht habe, wurde ich niemals gefragt, wie ich mich im Ernstfall zwischen einer Achtj├Ąhrigem und einer 80-J├Ąhrigen entscheiden w├╝rde. Jetzt fahre ich seit 35 Jahren Auto und bin noch nie in so einer Situation gewesen. Typisch Silicon Valley, sagt dazu Stefano Marzani, italienischst├Ąmmiger Programmierer aus einem Auto-Start-up. Er hat j├╝ngst eine Debattenrunde mit dem Namen Tech Ethics gegr├╝ndet. Dazu l├Ądt er Experten ein, um vor G├Ąsten ├╝ber brennende Fragen bei neuer Technik zu diskutieren. Die Start-ups hier denken alle nur an Lokalisierung, Umgebungserkennung und Kostenfunktionen. Niemand von denen k├╝mmert sich um die Moral. Aber das sollten sie, denn das wird eine Revolution , meint Marzani. Die Frage nach dem Notfallknopf Nach den ersten Kollisionen wird zumindest schon diskutiert. Dabei ist immer wieder vom gro├čen roten Notknopf die Rede. Damit k├Ânnte der Mensch beim hochautomatisierten Fahren im Krisenfall die Kontrolle wieder ├╝bernehmen. Aber wie realistisch ist das? BMW hat es getestet: Wir haben ├╝ber 400 Fahrsimulationsversuche gemacht, wo wir Realfahrer ÔÇô nat├╝rlich unter Laborbedingungen ÔÇô mit solchen Situationen konfrontiert haben , sagt Wisselmann. Der Fahrer ist dabei abgelenkt, liest zum Beispiel ein Buch, wenn pl├Âtzlich ein Warnton im Auto ert├Ânt. Der Fahrer muss sich in k├╝rzester Zeit orientieren und ein Man├Âver einleiten, also bremsen oder ausweichen. Die Ergebnisse waren erstaunlich , sagt der Experte, die Schnellsten brauchten in einfachen Situationen nur zwei bis drei Sekunden. Stanford-Professor Gerdes h├Ąlt menschliches Eingreifen dagegen f├╝r keine gute Idee. Die meisten Unf├Ąlle werden dadurch verursacht, dass wir Menschen falsch auf unvorhergesehene Situationen reagieren. Mit dem Notfallknopf bekomme man die Kontrolle zum schlechtestm├Âglichen Zeitpunkt. Nein, das Auto sollte seine eigenen Entscheidungen treffen k├Ânnen oder zu einem sicheren Stand kommen. Sein Philosophenfreund Lin bleibt skeptisch: Wenn wir die Entscheidung ├╝ber Leben oder Tod dem Computer ├╝berlassen, schlie├čen wir uns selbst von jeglichem weiteren Nachdenken dar├╝b ...


Wie Die Feuerwehr Aus Rhein-Berg Gegen Waldbr├Ąnde Gewappnet Ist

... im Wald zu rauchen oder etwa am Waldrand zu grillen. Als Brandursache Nr.1 gilt neben Rauchen das Z├╝ndeln im Wald. Gibt es auch Selbstentz├╝ndung? Ja, Selbstentz├╝ndung gibt es, das ist gar nicht einmal so selten. Gerade wenn Glasflaschen oder Scherben so liegen, dass Sonnenstrahlen wie bei einem Brennglas geb├╝ndelt werden, kann es bei l├Ąngerer Einwirkung zu Feuer kommen. Was zudem wirklich gef├Ąhrlich ist, sind Bodenfeuer, die auf einer trockenen Wiese entstehen. So ein Feuer kann sich ...

Wie Die Feuerwehr Aus Rhein-Berg Gegen Waldbr├Ąnde Gewappnet Ist

er in Zukunft aus. Computer und Mensch ÔÇô vor dem Gesetz gleich Deutschland gibt Gas bei der Zulassung des automatischen Fahrens. Ende M├Ąrz machte der Bundestag den Weg daf├╝r frei, dass k├╝nftig Computer das Autofahren ├╝bernehmen d├╝rfen ÔÇô der Mensch am Lenkrad muss aber immer wieder eingreifen k├Ânnen. Am 12. Mai hat der Bundesrat einem entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Alexander Dobrindt zugestimmt. In Kraft treten soll die Regelung voraussichtlich am 1. September. Wir stellen Fahrer und Computer rechtlich gleich , sagt Dobrindt. Das neue Gesetz soll die Zulassung von Autos erlauben, bei denen technische Systeme zeitweise die Steuerung kontrollieren. Der Fahrer soll dann die H├Ąnde vom Lenkrad nehmen k├Ânnen ÔÇô etwa um im Internet zu surfen. Dabei muss er jedoch im Notfall jederzeit Steuer und Bremsen in Sekundenschnelle bedienen k├Ânnen. Zudem soll das Computerauto eine Art Blackbox wie ein Flugzeug bekommen, in der Fahrdaten ├╝ber drei Jahre gespeichert werden. Verbrauchersch├╝tzer warnen vor zu viel Verantwortung des Fahrers. Es d├╝rfe nicht vollmundig mit einem Autopiloten geworben werden, wenn die Systeme st├Ąndig ├╝berwacht werden m├╝ssten. Bei Fragen nach dem Haftungsrisiko stellt Minister Dobrindt klar: Wenn der Computer f├Ąhrt, dann haftet am Schluss der Hersteller. Datensch├╝tzer wollen zudem genauer wissen, welche Informationen konkret im elektronischen Fahrtenschreiber gespeichert werden d├╝rfen. Umfangreiches Testequipment f├╝r m├Âglichst viel Sicherheit: Wenn der Computer f├Ąhrt, sollen in Zukunft die Hersteller f├╝r Unf├Ąlle haften. Der Druck von der Industrie, schnell den gesetzlichen Rahmen f├╝r das automatische Fahren zu schaffen, war gro├č. Fast alle Hersteller haben erste Systeme wie Einparkhilfen, Stau- und Spurhalte-Assistenten und Bremshilfen auf dem Markt. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begr├╝├čt denn auch den Rechtsrahmen: Das automatisierte Fahren wird den Stra├čenverkehr sicherer, effizienter und komfortabler machen. Im Herbst 2016 hatte Dobrindt eine Ethikkommission einberufen, die bis zum Sommer Regeln f├╝r Roboterautos aufstellen soll. Daran sollen sich Programmierer orientieren k├Ânnen. Unter dem Vorsitz des fr├╝heren Verfassungsrichters Udo Di Fabio beraten Juristen, Ingenieure und Philosophen, wie die Verantwortung hinterm Steuer k├╝nftig organisiert werden soll. Dabei gelten zwei Grunds├Ątze: Sachschaden geht immer vor Personenschaden. Und es darf in Deutschland keine Klassifizierung von Menschen geben, etwa nach Gr├Â├če oder Alter. F├╝r Dobrindt ist ...


Radtour Durch Historische Arbeitermilieus

... machten sich eine ganze Reihe von Essener Sozialdemokraten zu Beginn der Veranstaltungsreihe auf den Weg durch das Ruhrtal, wo der Bergbau in Essen begann. Zusammen mit dem Essener DGB gedachten sie an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 02. Mai 1933 durch die Nazis in Essen. F├╝r die zahlreichen Opfer steht das Schicksal des Gewerkschaftssekret├Ąr und Sozialdemokraten Karl Wolf, der im KZ Sachsenhausen ermordet wurde. Der Sozialdemokrat Gustav Streich sa├č f├╝nf Jahre im Zuchthaus f├╝r seine politische Einstellung. Nach dem Krieg hat er ma├čgeblich an der Entwicklung ...

Radtour Durch Historische Arbeitermilieus

automatisches Fahren nichts Geringeres als die gr├Â├čte Mobilit├Ątsrevolution seit der Erfindung des Automobils . Zwei Drittel der Deutschen f├╝rchten nach einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung aber Unf├Ąlle, Kontrollverlust und Hacker-Angriffe auf die Technik. Interview: Deutschland fehlt es an einer Vision Das autonome Fahren wird eine Revolution ÔÇô ohne die Deutschen. Davon ist Mario Herger ├╝berzeugt. Der Technikexperte macht eine Weiterbildung zum Ingenieur f├╝r Roboterwagen an einer US-Fernuni. Quelle: Mario Herger Sie sind seit Dezember eingeschrieben beim weltweit ersten Ingenieurkurs f├╝r selbstfahrende Autos der Online-Universit├Ąt Udacity. In neun Monaten f├╝r knapp 200 Euro Ingenieur f├╝r autonome Autos ÔÇô ist es wirklich so einfach? Es ist ├╝berhaupt nicht einfach. Am Anfang lernt man, wie das Auto Fahrbahnmarkierungen erkennt, Stra├čenschilder liest, bald kommt die Wegeplanung dazu: Wo bin ich? Was ist um mich herum? Bewegt es sich? Man braucht schon einiges an Vorwissen f├╝r den Kurs, muss programmieren k├Ânnen, man muss wissen, wie man mit der Cloud arbeitet. Am Ende f├╝ttert man das Udacity-eigene Auto aus der Ferne mit seinen Algorithmen. Und wenn es tats├Ąchlich auf dem Testgel├Ąnde in Kalifornien richtig f├Ąhrt, hat man bestanden. Vor Kursbeginn hie├č es, zehn Wochenstunden im Selbststudium reichen. Die meisten von uns brauchen tats├Ąchlich 30 bis 40, ich auch. Aber wer es schafft, hat danach einen Job im Silicon Valley sicher? Udacity garantiert tats├Ąchlich einen Job innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss dieses sogenannten Nano-Degrees ÔÇô oder erstattet die Kursgeb├╝hr zur├╝ck. Die gro├čen Autohersteller rei├čen sich um die ersten Absolventen. Es hei├čt im Valley, ein Ingenieur f├╝r selbstfahrende Autos ist heute Millionen Dollar wert. Das hei├čt nicht, dass er das an Gehalt kriegt, aber das ist sein Marktpreis, denn es gibt diese Leute nicht, der Markt ist leer. Woran liegt das? Das selbstfahrende Auto kommt ja nicht ├╝ber Nacht angerollt. Das autonome Fahren ist eine Revolution, und sie wird nicht von denen eingeleitet, die hundert Jahre lang die sichersten Autos gebaut haben. Das ist vergleichbar mit der ersten Automobilrevolution. Als damals die Kutsche vom Auto verdr├Ąngt wurde, da waren keine Kutschenbauer beteiligt, keine Sattler oder Pferdez├╝chter. Die Automobilpioniere wie Carl Benz und Ferdinand Porsche, das waren Maschinenbauer, Mechaniker, B├╝chsenmacher, Elektriker. Und heute m├╝ssen all die Motoringenieure, bisher die Stars der Hersteller, ersetzt werden durch Leute, die ...


Hund Verendet In Praller Sonne Auf Dem Balkon

... Uhr:┬áHochhaus in Wuppertal wird wegen m├Âglicher Feuergefahr ger├Ąumt + Zwei Wochen nach dem verheerenden Londoner Hochhausbrand mit mindestens 79 Toten wird in Wuppertal ein Hochhaus ger├Ąumt. Wegen einer Fassadend├Ąmmung, die dem Londoner Grenfell Tower ├Ąhnele, habe man sich kurzfristig zu dieser Vorsichtsma├čnahme entschlossen, sagte eine Sprecherin der Stadt.┬á Die Bewohner sollen in ihre Wohnungen zur├╝ckkehren k├Ânnen, sobald die Fassadend├Ąmmung entfernt ist. F├╝r die Betroffenen st├╝nden Ersatzwohnung ...

Hund Verendet In Praller Sonne Auf Dem Balkon

sich auskennen mit Robotik, Steuerungs- und Regelungstechnik, k├╝nstlicher Intelligenz, kurz: digitaler Software. Und von diesen Leute haben wir nicht genug. Ist ethische Programmierung Teil des Lehrplans? Bis jetzt nicht. Ich halte diese ganze Ethikdiskussion sowieso f├╝r intellektuelle Selbstbefriedigung. Ich meine, ein Szenario bei dem entschieden werden muss, ob alte Frau oder Kind ├╝berfahren wird: Wie viele von uns haben so etwas im realen Stra├čenverkehr schon mal erlebt? Das ist doch ein ganz seltenes Ph├Ąnomen. Aber Deutsche sind wie immer auf das Problem fokussiert. Man sieht die neue Technologie nicht als Chance, sondern besch├Ąftigt sich mit der Angst, dass die Maschine einen Fehler machen k├Ânnte und irgendjemand in unserem Unternehmen die Verantwortung daf├╝r ├╝bernehmen muss. Dar├╝ber vergessen wir, dass der autonome Verkehr jedes Jahr Tausende von Leben retten wird. Es hie├č in den vergangenen Jahren schon oft, die k├╝nstliche Intelligenz komme jetzt wirklich. Wieso soll der Durchbruch nun ausgerechnet beim Auto gelingen? Die k├╝nstliche Intelligenz hat tats├Ąchlich einen kritischen Punkt ├╝berschritten. Maschinenlernen funktioniert pl├Âtzlich wirklich. Nehmen wir das Beispiel Tesla: Die bauen seit Oktober in jedes Fahrzeug, das vom Band rollt, ihren neuen Autopiloten 2 ein, mit acht Kameras rings um das Auto, Ultraschall- und Radarsensoren und einem Prozessor, der 150-mal so stark ist wie mein Laptop. Die Hardware f├╝rs Selbstfahren ist schon drin im Auto, und auch wenn die Software noch nicht fertig ist, sammelt das System schon Daten und schickt sie ans Mutterschiff Tesla. Tesla hat also echte Daten von realen Fahrern, und zwar weltweit, nicht nur aus Prototypen von Testfahrern in einem abgesperrten Gel├Ąnde. Sie trauen den Deutschen hier nicht allzu viel zu? Die deutschen Autobauer wissen, dass das autonome Fahren nicht ihre Welt ist. Sie testen sich zu Tode, sie haben zu viel zu verlieren. Hier im Silicon Valley geht man mit einer ganz anderen Mentalit├Ąt ran. Die Software-Leute in den Auto-Start-ups schicken eine Betaversion raus, dann gibtÔÇÖs ein paar Vorf├Ąlle und dann wird einfach nachgebessert. Horror f├╝r einen traditionellen Automobilhersteller. Zudem fehlt es in Deutschland an einer Vision f├╝r das fahrerlose Auto. Hier in den USA gibt es St├Ądte wie Los Angeles, die investieren gar nicht mehr in Nahverkehr. Die glauben, es lohnt sich nicht mehr, Autobahnen und Tunnel zu bauen. Die hoffen, dass die selbstfahrenden Autos bald kommen und ihnen alle Probleme abnehmen: den ewigen Stau, die vielen Unf├Ąlle. Von Chistiane H├╝bscher ...