Sozialerhebung Des Deutschen Studentenwerks



Sozialerhebung Des Deutschen Studentenwerks

Studieren in der Kostenfalle 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Der finanzielle Druck auf Studierende nimmt zu. Die Lebenshaltungskosten sind weiter gestiegen, vor allem fĂŒrs Wohnen braucht es immer mehr Geld. Zugleich geht die Zahl der BAföG-Geförderten zurĂŒck. Das sind zentrale Befunde der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Kein Thema ist: Die soziale Schieflage an den Hochschulen. irnmaiden07 - Fotolia.com Die Finanzierung eines Studiums ist meist ein Jonglieren mit verschiedenen Einnahmequellen 
 bei leider immer weiter steigenden Kosten. Die vielleicht alarmierendste Zahl gleich zu Anfang: Nur noch 18 Prozent aller Studierenden erhielten 2016 Förderleistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie der PrĂ€sident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Dieter Timmermann, am Dienstag vor Pressevertretern in Berlin anmerkte, sei das „die niedrigste Quote seit Beginn der 1990er Jahre . Sein Verband sehe sich durch die Daten darin bestĂ€tigt, „dass das BAföG regelmĂ€ĂŸig und auch auf der Basis der Sozialerhebung erhöht werden muss . Die 21. Sozialerhebung zur „wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland 2016 wurde im Auftrag des DSW vom Deutschen Zentrum fĂŒr Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und mit UnterstĂŒtzung der Bundesregierung erstellt. Dazu sind im vergangenen Sommer rund 341.000 HochschĂŒler im Online-Verfahren angefragt worden, wovon sich letztlich 67.000 beteiligten. In die Analyse eingegangen (hier als Zusammenfassung ) sind etwas mehr als 55.000 DatensĂ€tze, was einer NettorĂŒcklaufquote von 16,2 Prozent entspricht. Bei der Untersuchung von 2012, die noch mit Papierfragebogen auf dem Postweg durchgefĂŒhrt wurde, betrug die RĂŒcklaufquote 28 Prozent. ...


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... einen Moment. Auf den nĂ€chsten Seiten zeigen wir Ihnen typische Übungen aus dem Power-Yoga , die Sie zu Hause nachmachen können. FĂŒhren Sie alle Übungen langsam und bewusst aus. AnfĂ€nger sollten zuvor einen Kurs besuchen, um die richtige Technik und AusfĂŒhrung zu lernen. Video: FĂŒr den perfekten Start in den Tag: Der Yoga Sonnengruß FĂŒr den perfekten Start in den Tag: Der Yoga Sonnengruß Damit die Skinny Jeans perfekt passt: Effektives Bein- und Po-Workout Wenn es ziept und grummelt: So vermeidet ihr einen ...

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Nominell waren es seinerzeit aber nur 16.000 Teilnehmer. Die ReprĂ€sentativitĂ€t der Auswertung ist also insgesamt grĂ¶ĂŸer geworden. (vgl. hier ). Regierung zĂ€hlt anders Eine Aussage ĂŒber die Entwicklung der Förderzahlen nach der im Vorjahr in Kraft getretenen 25. BAföG-Novelle kann die Studie nicht liefern. Timmermann Ă€ußerte indes die Hoffnung, dass durch Erhöhung der ElternfreibetrĂ€ge um sieben Prozent „nun deutlich mehr Studierende BAföG bekommen . Die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat in ihrem unlĂ€ngst vorgelegten „alternativen BAföG-Bericht gar eine Förderquote von zwölf Prozent fĂŒr das Jahr 2015 errechnet. Von den SchĂŒlern in Deutschland profitierten sogar lediglich 1,5 Prozent von einer Förderung. Die Bundesregierung hantiert mit ganz anderen Hausnummern. Sie zieht seit 1994 fĂŒr ihre Kalkulation lediglich die FĂ€lle von „förderungsfĂ€higer Ausbildung heran, womit Menschen, die beispielsweise ĂŒber Regelstudienzeit hinaus studieren, ein bestimmtes Alter ĂŒberschreiten (30 Jahre beim Bachelor, 35 beim Master), einen Studiengang abgebrochen haben oder einen Teilzeitstudiengang absolvieren, unberĂŒcksichtigt bleiben. FĂŒr das Jahr 2012 ergab sich so ein Wert von 28 Prozent bei Studierenden und 19 Prozent bei SchĂŒlern. Angst vor Verschuldung Die Sozialerhebung von 2012 hatte eine Förderquote von 24 Prozent (bezogen auf alle Studierenden) ergeben. Angesichts des RĂŒckgangs um sechs Punkte auf jetzt 18 Prozent sieht Timmermann „dringenden Handlungsbedarf . Das zeige sich insbesondere an der Diskrepanz zwischen den durchschnittlichen Einnahmen der Studierenden von monatlich ĂŒber 900 Euro und dem aktuellen BAföG-Höchstsatz von 735 Euro. Vor allem dĂŒrfe es zwischen zwei BAföG-Anpassungen ...


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... stikfolie oder den schnöden Schweinenacken . Ach so: Wenn Sie sich auch so einen mondĂ€nen Gasgrill zulegen wollen, warten Sie besser bis zum nĂ€chsten FrĂŒhjahr. Dann werden Ihnen die Dinger, kaum gebraucht, mit hoher Wahrscheinlichkeit hinterhergeworfen. Bis dahin werden nĂ€mlich die neuen amerikanischen Holzpellet-Grills den deutschen Markt erobern. Die entwickeln nicht nur automatisch ein Raucharoma, sondern eignen sich außerdem – mit Preisen ab 5000 Euro – viel besser zum Angeben. © Hamburger Abendblatt 2017 – Alle Rechte ...

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„nicht wie zuletzt viele Jahre Stagnation geben . Den der jĂŒngsten Reform vorangegangen Förderzuschlag hatte es im Wintersemester 2010/11 gegeben. FĂŒr besorgniserregend hĂ€lt es der DSW-Chef zudem, dass lĂ€ngst nicht alle FörderfĂ€higen ihre AnsprĂŒche geltend machen. So wĂŒrden in der sozialen Herkunftsgruppe „niedrig , fĂŒr die das BAföG eigentlich gedacht ist, 37 Prozent keinen BAföG-Antrag stellen. BegrĂŒndet wird das ĂŒberwiegend damit, dass die Betroffenen sich nicht verschulden wollen. Timmermann wies daher auf die Deckelung des Darlehensanteils bei 10.000 Euro und die „Àußerst sozialvertrĂ€glichen RĂŒckzahlungsmodalitĂ€ten hin und appellierte an die Politik: „FĂŒr das BAföG und seine Ă€ußerst fairen Konditionen muss stĂ€rker geworben werden. Teures Wohnen Details im Artikel „Was kostet ein Studium monatlich? Das tut auch deshalb not, weil die Kostenlast weiter zugenommen hat. Im Durchschnitt beliefen sich die monatlichen Ausgaben von alleinstehenden, nicht bei den Eltern wohnenden Studierenden („Fokus Typ ) 2016 auf 819 Euro. 2012 waren es noch 777 Euro nach 742 Euro im Jahr 2009. Der grĂ¶ĂŸte Posten sind die Mietzahlungen , die im Mittel bei 323 Euro lagen (294 Euro 2012). Vier Prozent der Studierenden geben fĂŒrs Wohnen ĂŒber 500 Euro aus, vier Prozent zwischen 451 und 500 Euro, acht Prozent zwischen 401 und 450 Euro, 15 Prozent zwischen 351 und 400 Euro sowie 20 Prozent zwischen 301 und 350 Euro. Alle diese Werte liegen, zum Teil deutlich, ĂŒber denen des Jahres 2012. Zum Vergleich: Die BAföG-Wohnpauschale betrĂ€gt aktuell 250 Euro. Unter den höchsten Kosten folgen an zweiter Stelle Ausgaben fĂŒr ErnĂ€hrung (168 Euro), an dritter die fĂŒr MobilitĂ€t (94 Euro) und dahinter die fĂŒr Gesundheit (80 Euro). Von den ...


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... Dethardt seinem stringenten Leitfaden zu: Besonders Menschen mit undiszipliniertem Essverhalten brauchen eine strukturierte Anleitung, an der sie sich jeden Tag entlang hangeln können. Zudem definieren sich heutzutage viele Menschen ĂŒber ihre ErnĂ€hrung - und das was sie nicht essen. Wer sich grundsĂ€tzlich kalorien- und fettbewusst ernĂ€hrt, wenig Fleisch, dafĂŒr viel Obst und GemĂŒse zu sich nimmt, könne seinen gesundheitlichen Zustand auch ohne Trennkost positiv beeinflussen. Selbst ein ...

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Fokus-Typ-Studierenden gaben 19 Prozent an, dass ihre Einnahmen gerade ausreichen, ihre Ausgaben zu decken. Bei der HĂ€lfte ĂŒbersteigen die Ausgaben das Budget um 50 Euro. Zugleich ist der Anteil derer, denen am Monatsende 200 Euro ĂŒbrig bleiben, im Vergleich zur VorgĂ€ngeruntersuchung um zwölf Prozent auf 37 Prozent gestiegen. FĂŒr das Viertel der Studierenden im unteren Einnahmenquartil ergibt sich jedoch in 40 Prozent der FĂ€lle eine negative Einnahmen-Ausgaben-Bilanz. Von den Studierenden, die der Herkunftsgruppe „niedrig zugeordnet sind, gaben lediglich 51 Prozent an, ihre Finanzierungssituation sei gesichert. Bei der Studie von 2012 waren es noch 53 Prozent. Bei den Befragten der Herkunftsgruppe „hoch ging der entsprechende Wert binnen vier Jahren von 83 auf 81 Prozent zurĂŒck. Jobben ist Pflicht In punkto Einnahmen verfĂŒgte der Durchschnittsstudent 2016 mit 918 Euro ĂŒber 76 Euro mehr als im Jahr 2012. Allerdings mĂŒssen 28 Prozent mit weniger als 700 Euro auskommen, jeder fĂŒnfte sogar mit weniger 670 Euro, dem BAföG-Höchstsatz zum Zeitpunkt der Befragung. Mehr Geld beziehen die Betroffenen vor allem durch Erwerbsarbeit. GegenĂŒber 2012 hat der Anteil derer, die neben dem Studium jobben, um sechs Punkte auf 68 Prozent zugelegt. Ebenso sind die UnterstĂŒtzungsleistungen der Eltern gestiegen, von im Schnitt 261 Euro im Jahr 2012 auf 309 Euro 2016. DSW-PrĂ€sident Timmermann stellte das in einen Zusammenhang mit dem BAföG. Weil das zu knapp bemessen sei, kompensierten Studierende dies „mit vermehrter ErwerbstĂ€tigkeit, und die Eltern mĂŒssen sie stĂ€rker unterstĂŒtzen. Großen Nachholbedarf sieht er auch bei der Wohnraumförderung. 41 Prozent der Studierenden, die im Wohnheim lebten, gehörten zum unteren Einkommensquartil. ...


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... triou, der fĂŒr den Service zustĂ€ndig ist, wĂ€hrend seine Frau in der KĂŒche die Gerichte zubereitet, einen zweiten Teller mit. Bei unserem letzten Besuch entschieden wir uns nach dem obligatorischen Vorspeisenteller, die Lammspieße fĂŒr 15,70 Euro zu teilen und bekamen sie gleich auf zwei Tellern serviert - ein Spieß und reichlich Bratkartoffeln fĂŒr jeden. Wer spĂ€ter noch Lust auf etwas SĂŒĂŸes verspĂŒrt, kann sich zwischen einigen Eisvarianten fĂŒr 3,30 bis 5,20 Euro, Joghurt mit Honig und NĂŒssen fĂŒr 5,10 Euro oder Galaktobouriko, einer Grießcreme in BlĂ€tterteig mit Vanilleeis und NĂŒssen, fĂŒr ...

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„Fast gleich viele haben am Ende des Monats kein Geld mehr ĂŒbrig. Das zeigt, wie essentiell die Leistungen der Studentenwerke sind. Einmal mehr forderte Timmermann, einen „Hochschulsozialpakt aufzulegen, ein Bund-LĂ€nder-Programm analog zum sogenannten Hochschulpakt zur Finanzierung zusĂ€tzlicher StudienplĂ€tze. Wanka will`s flexibler „Die Gruppe der Studentinnen und Studenten in Deutschland ist heute so vielfĂ€ltig wie unsere ganze Gesellschaft , sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) anlĂ€sslich der PrĂ€sentation der Studie. Sie hĂ€tten demnach „ganz unterschiedliche BedĂŒrfnisse im Studium , weshalb sie eine noch flexiblere Gestaltung der Studienformen empfahl, „etwa mit Blick auf ein Studium mit Kind oder im Umgang mit gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigungen . Laut Analyse hatten 2016 sechs Prozent der Befragten mindestens ein Kind (fĂŒnf Prozent 2012), fast jede (jeder) zehnte davon war alleinerziehend. Elf Prozent der Studierenden litten unter gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigungen. Im Hinblick auf die BerufsabschlĂŒsse der Eltern der heutigen Studierenden zeigt sich, dass von ihnen 48 Prozent aus keinem Akademikerhaushalt stammen. Damit stelle das Hochschulstudium fĂŒr fast die HĂ€lfte einen „Bildungsaufstieg dar, Ă€ußerte sich Monika Jungbauer-Gans, wissenschaftliche GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des DZHW. Dieser Anteil liegt seit 2006 in etwa konstant im Bereich um die 50 Prozent. Von 66 Prozent der Studierenden hat mindestens ein Elternteil das Abitur gemacht hat, 2012 lag der Wert noch bei 60 Prozent. Allerdings erlaubt dies laut Jungbauer-Gans alleine noch keine Aussagen ĂŒber eine VerĂ€nderung der ChancenverhĂ€ltnisse, weil der Anteil der Menschen mit Abitur in der Bevölkerung ebenfalls steige und der Abgleich zur ...


Worauf Sie Im Umgang Mit Sich

... Fortkommen zu nutzen, ist das positiv. Wenn wir es tun, weil es alle machen und wir nicht auffallen wollen, negativ. Sie können die Beispiele beliebig fortsetzen und haben jetzt ihr eigenes Barometer, mit dem Sie bewerten können, ob Ihr Engagement, Ihre Handlungen fĂŒr Sie mit einem positiven Vorzeichen versehen sind. Das Thema entstammt dem soeben im Kösel-Verlag erschienenen Buch von Ilona BĂŒrgel „Warum immer mehr nicht immer richtig ist. Neue Wege zu Erfolg UND Wohlbefinden . Im Video: Schlecht drauf? Neurologe verrĂ€t, wie Sie Ihr Gehirn sofort umprogrammieren FOCUS ...

Worauf Sie Im Umgang Mit Sich

Gesamtbevölkerung fehle. Sozial undurchlĂ€ssig Das deutsche Bildungswesen gilt gemeinhin als sozial wenig durchlĂ€ssig. Kinder aus sogenannten bildungsfernen Familien schaffen eher selten den Sprung an die Hochschulen. Immerhin: WĂ€hrend seit Anfang der 1990er Jahre bis 2012 der Anteil der Studierenden mit „niedriger Bildungsherkunft von ĂŒber 20 Prozent auf neun Prozent im Jahr 2012 eingebrochen war, signalisieren die zwölf Prozent im Vorjahr eine leichte Besserung. Andererseits hat aber der Anteil derer mit „mittlerer Bildungsherkunft deutlich von 41 auf 36 Prozent nachgegeben. Diejenigen mit „hoher und „gehobener Bildungsherkunft habe dagegen um zwei Punkte auf zusammen 52 Prozent draufgesattelt. Hieraus lĂ€sst sich durchaus auch ein Trend zur weiteren Elitisierung der Hochschulbildung ablesen. Noch besser ließe sich dies jedoch anhand des „Bildungstrichters veranschaulichen. Dabei handelt es sich um eine Grafik, die bis zuletzt in jeder DSW-Sozialerhebung aufgetaucht ist und bildlich darstellte, wer aus welcher sozialen Herkunftsgruppe in seiner Bildungslaufbahn wo scheiterte oder reĂŒssierte (siehe bspw. in unserem Interview zur 20. Sozialerhebung ). Dabei ergab sich ein ĂŒber Jahre fast unverĂ€ndertes Bild: Von 100 Akademikerkindern studieren 77. Von 100 Kindern aus Nicht-AkademikerelternhĂ€usern nur 23 Prozent. Laut der Wochenzeitung Der Freitag war der Bildungstrichter „die medial wie politisch meistbeachtete Grafik in den Sozialerhebungen des Studentenwerks . Kein „Bildungstrichter mehr In der neuesten Sozialerhebung kommt der „Bildungstrichter nicht vor – ein Novum. Damit gibt die Untersuchung keinen Aufschluss darĂŒber, wie viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus Nicht-Akademikerfamilien insgesamt ein Abitu ...


Seinen Lebensabend Im Vatikan Verbringt

... zu sehen. Von Begegnung zu Begegnung, von Ansprache zu Ansprache verflogen Vorurteile, Kritik verstummte, das Eis schmolz. „Ja, sagt Benedetto, „das war schön. Ich weiß, Lob mag und braucht der bescheidene und selbstbewusste Joseph Ratzinger nicht. Zum Abschied sage ich dennoch: „Die Kirche, wir alle mĂŒssen dankbar sein, dass wir Sie als Papst haben durften. „Na , sagt Benedikt, „dieses Urteil ĂŒberlassen wir dem lieben Gott. Im Video: Papst Franziskus empfĂ€ngt Merkel zu Privataudienz FOCUS ...

Seinen Lebensabend Im Vatikan Verbringt

r absolviert und wie viele von ihnen den Weg an die Hochschule gewĂ€hlt haben. Der Freitag fragt dann auch: „Ist Ungleichheit in der Bildung plötzlich kein Thema mehr? Passen die Daten etwa nicht in das Vorfeld der Bundestagswahl 2017? Vor allem dann nicht, wenn die VorgĂ€ngerregierung von Union und FDP und auch die Koalition von Union und SPD dafĂŒr gesorgt haben, dass ElternfreibetrĂ€ge und Fördersummen des BAföG sechs Jahre lang eingefroren blieben – trotz gestiegener Lebenshaltungskosten? AuffĂ€llig auch: In den offiziellen Verlautbarungen zur Studie, auch denen des in dieser Frage bis dato stets kritischen DSW, wurde der Aspekt soziale SelektivitĂ€t nicht gesondert problematisiert. Vier Jahre davor hatte Timmermann Politik und Hochschulen noch eindringlich aufgefordert, sich endlich auf die Suche nach einem Konzept zu machen, um den sozialen Verwerfungen beim Studienzugang zu begegnen. Klare Worte fand an seiner Stelle die Opposition im Bundestag. Kai Gehring von den GrĂŒnen bezeichnete es als „falsch, am Studiendesign so zu drehen , dass wesentliche Infos herausfielen. „Anstatt den eklatanten Zusammenhang zwischen Bildungschancen und sozialer Herkunft zu verschleiern, muss es um maximale Transparenz und optimale Förderung jedes Talents gehen , nahm er in einer Pressemitteilung Stellung. Nach zwölf Jahren unionsgefĂŒhrter Bundesregierung sei das BAföG „ein Schatten seiner selbst . Mit ihrer unsozialen Politik falle die Koalition „vor allem Studieninteressierten aus ElternhĂ€usern mit geringem bis mittlerem Einkommen in den RĂŒcken , monierte Gehring. „Zehn Prozent mehr Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller, forderte, direkt nach der Bundestagswahl eine ...


Bunte Sitzgelegenheiten Sollen Bis Zur EndgĂŒltigen Lösung Bleiben

... Zur Montage der BĂ€nke gestern hatte die NH-Projektstadt einen Pavillon aufgestellt, um ĂŒber kreative, flexible Sitzkonzepte aus Frankfurt und anderen StĂ€dten zu informieren. Die Senioren-Initiative sieht das Problem weiterhin nicht in den BĂ€nken, sondern darin, dass der Supermarkt auf der Kö bis 24 Uhr Alkohol verkauft und es keine Kontrolle gibt. Sie plĂ€diert fĂŒr eine Verlegung der Wache der Stadtpolizei in die FußgĂ€ngerzone – und sie ebenfalls bis 24 Uhr zu öffnen. [ Testen Sie jetzt hier das digitale Abo der FNP und ...

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neuerliche BAföG-Erhöhung um „mindestens zehn Prozent auf den Weg zu bringen und die Ausbildungsfinanzierung umfassend zu reformieren . Dazu gehöre auch, „BAföG endlich wieder von einem Teildarlehen zu einem Vollzuschuss umzubauen und fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ab Klasse elf an allgemeinbildenden Schulen wieder einzufĂŒhren . ArbeiterKind.de, Deutschlands grĂ¶ĂŸte gemeinnĂŒtzige Organisation fĂŒr Studierende aus Nicht-Akademikerfamilien, plĂ€dierte am Dienstag fĂŒr mehr Anstrengungen zu Gunsten bildungsbenachteiligter junger Menschen. „Studieninteressierte, die keine Vorbilder in ihrer Familie haben, schöpfen zu selten ihre Potenziale aus , erklĂ€rte VerbandsgrĂŒnderin Katja Urbatsch. Das Informationsdefizit, das dazu fĂŒhre, dass zu wenig ĂŒber Finanzierungsmöglichkeiten, Stipendien, Studienorganisation und -ablauf bekannt ist, mĂŒsse behoben werden. Menschen aus Familien ohne akademische Tradition brauchten „Ermutigung und Selbstvertrauen, um ihre Bildungschancen wahrzunehmen . ArbeiterKind.de geht angesichts der neuesten Zahlen davon aus, „dass sich die Chancen auf den Bildungsaufstieg zwar nicht verschlechtert, allerdings auch nicht verbessert haben . „Union und SPD treiben durch ihre UntĂ€tigkeit die regelrechte Verarmung vieler Studierender an , kommentierte Nicole Gohlke von der Partei Die Linke. „1991 machten Studierende mit sogenannter gehobener und hoher Bildungsherkunft noch 36 Prozent der Studierendenschaft aus, 2016 ist ihr Anteil auf ĂŒber die HĂ€lfte angestiegen. Durch die „VerstĂŒmmelung des BAföG seien viele Studierende „armutsgefĂ€hrdet . So wĂ€ren etwa die Ausgaben fĂŒr Kleidung um 20 Prozent gesunken, fĂŒr Lernmittel wĂŒrden ein Drittel, fĂŒr Freizeit und Kultur zehn Prozent weniger ausgegeben. Gohlkes Fazit: „Union und SPD sind eine echte Gefahr fĂŒr die Studierenden. (rw) Mehr zum Thema ...