Atomarer R├╝ckbau



Neuer Stress mit alten Kernkraftwerken Noch 8 h Stunden Doku | planet e. - Atomarer R├╝ckbau Der Abriss der Atomkraftwerke hat begonnen: Millionen Tonnen Beton und Stahl werden zu M├╝ll. Doch was ist mit nuklearer Strahlung - kann der Schrott sicher beherrscht werden? Beitragsl├Ąnge: Video verf├╝gbar bis 01.07.2017, 12:07 Produktionsland und -jahr: Deutschland 2016 F├╝nf Jahre nach dem Beschluss des Deutschen Bundestags zum Atommausstieg ist klar: Nach und nach m├╝ssen die insgesamt 19 kommerziell betriebenen Atomkraftwerke zur├╝ck gebaut und entsorgt werden. Doch der Abbau wirft viele Fragen auf. Sonntag, 03.07.2016 um 16:30 Uhr Dabei sollen nur ein bis zwei Prozent der Gesamtmasse der AKW als radioaktiver Abfall endgelagert werden. Der Gro├čteil wird dekontaminiert, also von der Strahlung gereinigt. Dann gelten die AKW-├ťberreste als gew├Âhnlicher M├╝ll und landen auf Deponien oder sogar im Recyclingkreislauf. Das ist deutlich g├╝nstiger als die Entsorgung in Zwischen- und Endlagern. Unkontrollierte Verbreitung? Doch Strahlenexperten und Mediziner warnen vor der unkontrollierten Verbreitung des Atomschrotts. Denn dekontaminiert hei├čt nicht strahlenfrei. Es m├╝ssen lediglich die Freigabewerte der Strahlenschutzverordnung eingehalten werden. Dann gilt der M├╝ll aus alten AKW als ÔÇ×freigemessen und damit als sicher. Obwohl es eine Reststrahlung gibt. Wie sicher also ist das Freimessen? Wie zuverl├Ąssig sind die Kontrollen beim AKW-R├╝ckbau? Und ist die Lagerung auf M├╝lldeponien unbedenklich? Diesen Fragen geht planet e. nach und deckt Schwachstellen im deutschen Strahlenschutz und in der ├ťberwachung des AKW-R├╝ckbaus auf. AKW-R├╝ckbau: Die wichtigsten Fragen Strahlenrisiko auf der M├╝lldeponie? Seit 1995 wird das Kernkraftwerk Lubmin zur├╝ckgebaut: Mit Hochdruckstrahlern und Laugen reinigen die AKW-Mitarbeiter tonnenweise radioaktive Bauteile. Solange, bis die radioaktive Belastung unter den Freigabewerten der deutschen Strahlenschutzverordnung liegt. Der Atomschrott ist dann zwar nicht frei von radioaktiver Strahlung, er gilt aber trotzdem als ÔÇ×freigemessen und kann auf M├╝lldeponien gebracht werden. Auf die Deponie Ihlenberg bei L├╝beck wurden seit 1996 schon mehrere Tausend Tonnen ├ťberreste des AKW Lubmin verbracht. Die Bewohner rund um die Deponie haben Angst, dass Radioaktivit├Ąt ins Grundwasser und in ihr Trinkwasser gelangen k├Ânnte. Und tats├Ąchlich: Das zust├Ąndige Landesamt hat bereits radioaktives Tritium im Sickerwasser der Deponie festgestellt. Wo es herkommt? Nach Auskunft des Betreibers hat ein aktuelles Gutachten ergeben, dass das Tritium wahrscheinlich aus abgelagerten ÔÇ×Konsumg├╝tern wie etwa Leuchtmitteln stamme. Vertreter einer B├╝rgerinitiative vor Ort bezweifeln das. Haat-Hedlef Uilderks und Uwe Lembcke k├Ąmpfen seit Jahren in der B├╝rgerbewegung gegen den Atomschrott vor seiner Haust├╝r: ÔÇ×Mitarbeiter der Deponie haben heimlich Fotos gemacht und uns zugespielt. Darauf erkennt man eindeutig, wie Atomf├Ąsser vergraben werden. Da k├Ânnen die alles reinpacken, es gibt keine Kontrolle, die F├Ąsser sind einfach unter der Erde verschwunden , berichten die beiden. Der Betreiber hingegen versuche stets zu beschwichtigen. Wie in Ihlenberg landen im Zuge des R├╝ckbaus Tausende Tonnen an freigemessenem AKW-Schrott auf gew├Âhnlichen Deponien. Bildquelle: ap Wie sicher ist das Recycling? Die freigemessenen AKW-Reste d├╝rfen auch recycelt werden. Bauschutt aus AKWs kann zum Beispiel im Stra├čen- oder Gleisbau wiederverwendet werden. . Auch den Stahl verkaufen die Atomkonzerne. So k├Ânnten Alltagsgegenst├Ąnde wie beispielsweise Heizk├Ârper, Pfannen oder Uhren Reste aus dem Abbau von Atomkraftwerken enthalten. Wo der AKW-Stahl im Recyclingkreislauf landet, wird nicht registriert. R├╝ckverfolgung und Haftungsanspr├╝che sind damit ausgeschlossen, warnen Kritiker. Bildquelle: ...


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... und Trittfrequenzsensor an. Vorz├╝ge: Viel Zubeh├Âr, flexible Einstellm├Âglichkeiten Nachteile: ├ťberladene Optik, In-App-K├Ąufe Ob man seinen Renner mit dem iPhone oder mit einem extra f├╝r Radsportler entwickelten GPS-Ger├Ąt best├╝ckt, h├Ąngt letztlich vom Einsatzzweck ab: Sportliche Fahrer greifen lieber zu GPS-Radcomputern. Einsteiger und Gelegenheitsradler werden am Apple-Smartphone aber ihre Freude haben. Die dritte App im Test ist Strava, eine Anwendung f├╝r L├Ąufer und Radfahrer gleicherma├čen. Hier steht der Wettkampfgedanke im Vordergrund. Verschiedene, st├Ąndig aktualisierte ÔÇ×Herausforderunge ...

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dpa Reicht die Strahlenschutzverordnung aus? Der freigegebene Atomm├╝ll aus deutschen AKW aber strahlt, und das ist innerhalb der Freigabewerte legal. Doch reicht die deutsche Strahlenschutzverordnung aus, um Gesundheitsgefahren auszuschlie├čen? Experten wie der Epidemiologe Prof. Wolfgang Hoffmann von der Universit├Ąt Greifswald verweisen auf das gesundheitliche Risiko auch durch kleine Strahlendosen: ÔÇ×Die Belastung gegen├╝ber niedrigen Strahlendosen hat zur Folge ein erh├Âhtes Krebsrisiko, was man relativ gut auch bestimmen kann, also die Gr├Â├čenordnung. Es ist nat├╝rlich ein kleines Risiko bei kleinen Dosen. Aber es ist eben ein Risiko, was nicht auf null zur├╝ckgeht. Und ein Risiko f├╝r Herz-Kreislauferkrankungen, besonders Schlaganfall und Herzinfarkte. Wir k├Ânnen inzwischen in gro├čen epidemiologischen Studien diese Effekte unmittelbar sehen und messen. Wie gut wird der R├╝ckbau ├╝berwacht? Zum Gro├čteil werden die deutschen Atomkraftwerke von den verschiedenen T├ťV-Unternehmen ├╝berwacht und auch f├╝r den R├╝ckbau in den n├Ąchsten Jahren sind diese Pr├╝fgesellschaften zust├Ąndig. Beauftragt und bezahlt wird der T├ťV von den Betreibern. In einem internen Papier des Bundesumweltministeriums (BMUB) von 2008 wird die wirtschaftliche Abh├Ąngigkeit der Kontrolleure kritisiert: ÔÇ×Diese kann sich auf die Arbeit des einzelnen Sachverst├Ąndigen auswirken. Den Beamten seien F├Ąlle bekannt, in denen sich der T├ťV allein auf die Messungen der Betreiber verlassen h├Ątten, ohne selbst nachzupr├╝fen. Auch die IAEO hat die deutschen ├ťberwachungsmethoden im Zuge einer Untersuchung kritisiert. Ver├Âffentlicht wurde der Bericht nicht. Bildquelle: imago stock&people Beitrag von Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion: Neuer nuklearer Knatsch Beitrag von Dr. Nadja Kaltwasser, Redakteurin des 3sat Wirtschaftsmagazins makro :┬á┬á┬á┬á┬á Was nun, Stromkonzerne? Interview mit Dr. Werner Neumann, BUND Sprungmarkennavigation im Beitrag Was bedeutet die Freigabe von AKW-Schrott f├╝r den Strahlenschutz? Dr. Werner Neumann, Atom- und Strahlenschutzexperte des Bund f├╝r Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) L├Ąsst sich der freigegebene AKW-Schrott zur├╝ckverfolgen? Weitere Artikel zum Atomausstieg Atomm├╝ll: Alles offen - Weiter Streit um Gorleben Im Standby-Modus 23 Milliarden in Fonds - Konzerne unzufrieden Atomausstieg: Finale im Milliardenpoker Atomausstieg Unter Atomausstieg versteht man im Allgemeinen das Ende der Stromerzeugung durch Kernkraftwerke. Dabei bedeutet ein sofortiger Atomausstieg nicht das Ende der Atomwirtschaft. Wird ein Atomkraftwerk abgeschaltet oder vom Netz genommen, produziert es lediglich keinen Strom mehr. Die radioaktive Strahlung der Kernbrennst├Ąbe bzw. Brennelemente bleibt erhalten. ├ťber Jahre m├╝ssen sie deshalb weiter gek├╝hlt und von der Umwelt abgeschirmt werden. Wird ein Kernkraftwerk endg├╝ltig stillgelegt und abgebaut, dauert es rund 30 Jahre, bis es endg├╝ltig in seine Bestandteile zerlegt werden kann. ├ťbrig bleiben dann hunderte Tonnen schwach- mittel- und hochradioaktiven M├╝lls, die sicher gelagert werden m├╝ssen. Bislang gibt es weltweit noch kein dauerhaftes Endlager f├╝r hochradioaktiven Abfall. Bis solche Lager gefunden sind, m├╝ssen diese Abf├Ąlle zwischengelagert werden. Oftmals geschieht dies auf dem Kraftwerksgel├Ąnde oder in zentralen Zwischenlagern. Lager f├╝r schwach- und mittelradioaktive Abf├Ąlle sind in einigen L├Ąndern, die Kernenergie nutzen, vorhanden. Neben Kernkraftwerken sind aber auch Forschungsreaktoren und medizinische Ger├Ąte, etwa zur Strahlentherapie bei Tumoren, in Betrieb. Sie sind vom Atomausstieg ausgenommen und produzieren weiter radioaktiven Abfall. Bildquelle: dpad Biomasse ist ein weit gefasster Begriff. Im Sinn von Bioenergie z├Ąhlt man vor allem Algen, Bioabf├Ąlle, Mais, Holz, Stroh, Zuckerr├╝ben, Getreide, Biogas ...


Spd-Urgestein Wilfried Bast Tritt Ab

... gemacht und ich freue mich auch auf die letzten Termine┬ô, so Bast weiter. Am 11. Juli wird er seine letzte Ratssitzung als Stadtverordneter erleben. ┬äDann ist Gerhard Altz der alleinige Senior┬ô, war Bast gemeinsam am 30. September 1984 mit dem langj├Ąhrigen CDU-Fraktionsvorsitzenden vereidigt worden. ┬äWir bedauern die Entscheidung von Wilfried Bast sehr und w├╝nschen ihm vor allem gesundheitlich alles Gute f├╝r die Zukunft. Er hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet, wof├╝r wir ihm herzlich danken m├Âchten┬ô, ...

Spd-Urgestein Wilfried Bast Tritt Ab

und Pflanzen├Âle dazu. Abgesehen von G├╝lle, also tierischen Exkrementen, handelt es sich bei allen anderen um so genannte ÔÇ×Nachwachsende Rohstoffe , abgek├╝rzt NAWARO. Die Nutzung von Biomasse ist ausgesprochen vielf├Ąltig. Holz und Stroh werden zum Beispiel in Biomasseheizwerken bzw. in Biomasseheizkraftwerken verbrannt. Aus Zuckerr├╝ben und Getreide werden Bio-Kraftstoffe hergestellt. Auch Pflanzen├Âle, zum Beispiel aus Raps, dienen als Treibstoffe. Aus einer Mischung aus G├╝lle und Silage wird Biogas. Die Biomasse-Nutzung ist nicht unumstritten. So wird durch Holzeinschlag in ├ľkosysteme eingegriffen. F├╝r den Anbau von Energiepflanzen, wie zum Beispiel Palm├Âl, werden in L├Ąndern der Dritten Welt ganze Waldregionen gerodet. Durch die ├╝bliche Brandrodung entstehen zudem gro├če Mengen Kohlendioxid, die in die Atmosph├Ąre entweichen. Landwirtschaftlich angebaute Biomasse erfordert eine intensive Bewirtschaftung mit hohem D├╝ngemittel- und Pestizideinsatz. Die notwendige Ausweitung der Bew├Ąsserung entzieht Wasser, das ggfs. anderenorts gebraucht wird. Und schlie├člich f├╝hrt der Biomasseanbau auch zu einer direkten Konkurrenz mit der Nahrungsmittelproduktion wenn Getreide nicht f├╝r Lebensmittel sondern f├╝r Treibstoffe angebaut wird. Bildquelle: colourbox CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS) Unter CCS (carbon capture and storage) versteht man die Abscheidung und unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CO┬▓) aus den Abgasen von Kraftwerken. Bei der Verbrennung fossiler Energietr├Ąger wie ├ľl oder Braun- und Steinkohle entstehen grunds├Ątzlich gro├če Mengen des Gases Kohlendioxid (CO┬▓). Neben der Verbrennung in Kraftwerken entsteht CO┬▓ auch im Stra├čen- Flug- und Schiffsverkehr, bei der Geb├Ąudeheizung und bei der Industrie. Zwar ist CO┬▓ als Gas ungiftig. Aber nach Meinung zahlreicher Wissenschaftler f├╝hrt ein zu hoher Aussto├č von Kohlendioxid zu einer Zunahme des Treibhauseffektes in der Atmosph├Ąre und damit zum Anstieg der Temperatur auf der Erde. Um zumindest das Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken nicht weiter in die Atmosph├Ąre gelangen zu lassen, wird die Abscheidung und unterirdische Speicherung des Gases erprobt. Als Lagerst├Ątten kommen vor allem ausger├Ąumte Erd├Âl- und Erdgaslagerst├Ątten sowie por├Âse Gesteinschichten in Tiefen zwischen 800 und 1200 Metern in Frage. Ziel ist die Nutzung fossiler Energietr├Ąger, wie z.B. Kohle, klimaneutral zu halten. Mit einem gro├čtechnischen Einsatz von CCS ist kurzfristig nicht zu rechnen. Kritiker bem├Ąngeln, dass die Abscheidungsverfahren sehr viel Energie ben├Âtigen. Zudem f├╝rchten sie, dass das Kohlendioxid nicht sicher im Untergrund gelagert werden k├Ânne und die Gefahr unkontrollierter Austritte in die Umgebung bestehe. Endlagerkommission Im Juli 2013 hat der Deutsche Bundestag vorgeschlagen, eine Kommission aus Politikern, Wissenschaftlern, Vertretern der gesellschaftlichen Gruppen und Vertretern der Umweltverb├Ąnde zu berufen mit dem Ziel, die Kriterien und Verfahrensregeln f├╝r die Suche nach┬áeinem deutschen Atomm├╝ll-Endlager zu definieren. Vertreter einiger Umweltverb├Ąnde hatten allerdings zun├Ąchst Bedenken, in der Kommission mitzuarbeiten. Im Mai 2014 nahm die┬áRunde schlie├člich ihre Arbeit auf. Am 02.06.2016 traf sich die Kommission in Berlin zu ihrer 30. Sitzung. Die Sitzung war ├Âffentlich Energiemix Jedes Land hat einen unterschiedlichen Energiebedarf. Je nachdem, wie hoch der Lebensstandard und der Grad der Industrialisierung sind. Um diesen Energiebedarf zu decken, werden unterschiedliche Energietr├Ąger verwendet. Zum Beispiel fossile Energietr├Ąger wie Kohle, ├ľl oder Gas. Oder regenerative Energien wie Solar- und Windenergie oder Wasserkraft. Die Kombination aller Energietr├Ąger, die ein Land verbraucht, nennt man Energiemix. Ein m├Âglichst breiter Energiemix hat den Vorteil, dass ein Land nicht einseit ...


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... com (2), dpa/Daniel Maurer, Devil's Film, Twitter, imagesource, CHIP (2), Rosenbach, dpa (6), dpa/Universit├Ąts-Hautklinik T├╝bingen, News5, dpa/Caroline Seidel/dpa, BarcroftTV, Europicsn, Colourbox (3), Parr/Swinbank/Noberg, dpa/Karl-Josef Hildebrand, Huffington Post, Huffington Post/Wochit (10), BitProjects, dpa/Jan Woitas, dpa/Bullit Marquez, ZDF Enterprises (3), Colourbox , dpa/Marijan Murat/Huffington Post/Wochit/Susannah Cahalan, Huffignton Post/Wochit, Caters News Agency, Caters/Pixee Fox, dpa/Jens Kalaene, Sabrina Nickel, FOCUS Online/Susanne Schoeppner Alle Inhalte, insbesond ...

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ig nur von einer Energiequelle abh├Ąngig ist. In Deutschland, wie in fast allen L├Ąndern der Erde, wird nach wie vor der gr├Â├čte Teil der Energieversorgung durch fossile Energiequellen gesichert. Da diese Quellen begrenzt sind, und zum Teil aus politisch instabilen Regionen stammen, hat die Politik das Ziel, den Anteil regenerativer Energien am Energiemix zu erh├Âhen. Im Jahr 2015 bestand der Energiemix in Deutschland zu 33,9% aus Mineral├Âl, 21,1% aus Erdgas, 12,7% aus Steinkohle, 11,8% aus Braunkohle, 7,5 % aus Kernenergie, 12,5 % aus Erneuerbaren Energien und zu 0,4 % aus anderen Energiequellen. (Quelle: AG Energiebilanzen e.V.) Im Gegensatz zum Energiemix, der Angaben zum Gesamtenergieverbrauch eines Landes macht, gibt der Strommix nur an, welche Energietr├Ąger bei der Stromerzeugung verwendet werden. Energiespeicher Konventionelle Kraftwerke erzeugen in der Regel genau den Strom, der im jeweiligen Moment ben├Âtigt wird. F├╝r den Minimalbedarf, der nicht unterschritten wird, laufen Grundlastkraftwerke im Dauerbetrieb. Bei steigendem Strombedarf kommen Mittellastkraftwerke hinzu. Bei Bedarfsspitzen sichern kurzfristig einsetzbare Spitzenlastkraftwerke die Versorgung. Solche Spitzenlastkraftwerke sind h├Ąufig Pumpspeicherkraftwerke. In Zeiten geringen Stromverbrauchs wird Wasser von einem niedrig gelegenen Becken in ein h├Âher gelegenes gepumpt. Bei kurzfristiger Bedarfsspitze flie├čt das Wasser wieder zur├╝ck in das tiefere Becken und treibt dabei die Stromturbinen an. Bei konventionellen Kraftwerken wird so Energie gespeichert. Sollen regenerative Energien einen gr├Â├čeren Anteil an der Energieversorgung ├╝bernehmen, muss deren Energie gespeichert werden, um etwa bei Windstille oder Dunkelheit die Versorgung zu sichern. Dabei gibt es unterschiedliche Verfahren. Strom kann entweder direkt in Akkus oder Batterien gespeichert werden. Oder man nutzt ihn, um Luft in Druckspeicher zu pumpen. Bei Bedarf treibt die Druckluft dann Generatoren zur Stromerzeugung an. Ein weiteres Verfahren ist die Erzeugung von Methangas. W├Ąrme aus solarthermischen Kraftwerken kann in Salz oder Beton gespeichert werden. Bislang sind die Speicherverfahren f├╝r regenerative Energien noch nicht┬áweit genug ausgereift um wirtschaftlich in gro├čem Umfang eingesetzt werden zu k├Ânnen. Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) Ein Ziel der Politik ist es, neue Formen der Energieerzeugung besonders zu f├Ârdern. Ein Instrument dazu ist das ÔÇ×Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Jahr 2000 wurde es von der damaligen rot-gr├╝nen Regierung verabschiedet und ersetzte das alte Stromeinspeisungsgesetz von 1991. Nach dem EEG soll allen, die Strom aus regenerativen Energien erzeugen und diesen Strom ins allgemeine Stromnetz einspeisen, f├╝r eine gewisse Zeit eine fixe Verg├╝tung gezahlt werden. Die so genannte Einspeiseverg├╝tung. Gef├Ârdert wird die Stromerzeugung aus Wasserkraft, Kl├Ąr- und Deponiegas, Biomasse, Geothermie, Windkraft und Sonnenenergie. Die H├Âhe der Verg├╝tung variiert jedoch nach Anlage. Insbesondere Privatpersonen haben die F├Ârderungen durch das EEG genutzt und in Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien investiert. Durch die Garantie, den erzeugten Strom zu einem festen Tarif ins Stromnetz einspeisen zu k├Ânnen, haben sich viele dieser Anlagen nach wenigen Jahren rentiert. Inzwischen sinkt die Einspeiseverg├╝tung f├╝r neu installierte Anlagen j├Ąhrlich um einen bestimmten Prozentsatz. St├Ąrker gef├Ârdert wird stattdessen der Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. In einem Gutachten von 2004 kamen Wirtschaftswissenschaftler zum dem Ergebnis, das das EEG keinen ├Âkologischen Nutzen bringe, volkswirtschaftlich aber teuer sei und deshalb abgeschafft geh├Âre. Inzwischen hat die Bundesregierung das EEG ├╝berarbeitet um die Energiewende besser steuern und den Anteil von erneuerbarer Energie an der ...


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... desliga Tagestickets f├╝r 9,99 Euro geben sowie ein Jahresticket von aktuell knapp 30 Euro. Doch das sorgt bisher f├╝r Verwirrung. Interessenten berichten davon, dass Eurosport ihnen das Ticket nur bis 31.12.2017 gew├Ąhrt, in den AGB des Players ist aber von zw├Âlf Monaten die Rede (Stand: 28.06.2017) Der Autor meint: Geduld, liebe Fans! Es scheint so, als ob die Leidtragenden wieder die Sky-Zuschauer sind! Auch Discovery sollte ├╝berlegen, wie man mit Vertragspartnern umgeht. Zwar hat die Sendergruppe mit Olympia und Bundesliga teure Sportrechte, die zu refinanzieren sind. Aber der ...

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Stromversorgung ( bzw. am Strommix) erh├Âhen zu k├Ânnen. Die Reform soll die auf 20 Jahren garantierten Zahlungen zur├╝ckfahren, die per EEG-Umlage ├╝ber den Strompreis zu zahlen sind. Am 31.05. und 01.06.2016 verst├Ąndigten sich Bund und L├Ąnder auf eine Novelle des EEG's.┬á Bis 2025 sollen demnach 40 - 45% des deutschen Stromverbrauchs ├╝ber ├ľkostrom gedeckt werden. Zudem ist bei der Planung neuer Anlagen die vorhandene Netzinfrastruktur zu ber├╝cksichtigen. Was ist neu am EEG-Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016? Die drei Leitgedanken der Reform: 1. Der Ausbaukorridor, der vereinbart werden soll, wird eingehalten. Das hei├čt, dieser Ausbaukorridor soll weder ├╝ber- noch unterschritten werden. 2. Die Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sollen insgesamt m├Âglichst gering gehalten werden. Das soll vor allem durch die Ausschreibung unterst├╝tzt werden. Eingef├╝hrt werden Ausschreibungen f├╝r alle gro├čen Photovoltaik-Anlagen, f├╝r Windenergieanlagen an Land und auf See sowie f├╝r Biomasseanlagen ein. K├╝nftig werden damit rund 80 Prozent der Strommenge aus Neuanlagen ausgeschrieben. 3. Die Ausschreibungen sollen f├╝r alle Akteure faire Chancen bieten. Das bedeutet, dass auch die vielen kleinen Akteure - B├╝rgerenergiegenossenschaften und ├Ąhnliche - weiterhin Teil der Energiewende sind und in dem Rahmen ihre gute Arbeit fortsetzen k├Ânnen. (Quelle: Deutsche Bundesregierung) Geothermie Die Hitze im Erdinneren ist die Energiequelle, die sich die Geothermie zu nutze macht. Haupts├Ąchlich wird sie zum Heizen und, mit Hilfe von W├Ąrmepumpen, auch zum K├╝hlen verwendet. Dar├╝ber hinaus ist auch die Erzeugung von elektrischem Strom in einem Geothermiekraftwerk m├Âglich. Diese Technologie befindet sich jedoch noch im Forschungsstadium. Experten sch├Ątzen, dass in den oberen Bereichen der Erdkruste prinzipiell genug Energie in Form von W├Ąrme vorhanden ist, um den weltweiten Energiebedarf ├╝ber Jahrhunderte zu decken. Allerdings ist die technische Nutzbarkeit dieser Reserven bislang eher gering. Die Eignung des Untergrundes f├╝r Geothermie ist zudem nicht ├╝berall gleich und h├Ąngt stark von seiner geologischen Beschaffenheit ab. W├Ąhrend L├Ąnder wie Island mit seinen zahlreichen hei├čen Quellen f├╝r die Nutzung der Geothermie gut geeignet sind, kommen in Deutschland nach bisherigen Untersuchungen vor allem drei Gebiete in Frage: Das norddeutsche Becken, die oberrheinische Tiefebene und das Alpenvorland. F├╝r eine gro├čfl├Ąchige Nutzung der Geothermie ist das W├Ąrmeangebot in der Erdkruste bei uns jedoch nicht hoch genug. Inwieweit sich Geothermie auf die Vorg├Ąnge in der Erdkruste auswirkt und ggfs. Erdbeben oder Absackungen verursachen kann, ist bislang noch nicht gekl├Ąrt. Mit Grundlast bezeichnet man den Strombedarf, der im Laufe eines Tage nicht unterschritten wird. Also der st├Ąndige Minimalverbrauch. In der Regel ist das nach Mitternacht, wenn in privaten Haushalten kaum noch Strom verbraucht wird und haupts├Ąchlich nur f├╝r Industrieanlagen und Beleuchtung elektrische Energie ben├Âtigt wird. Um diese Grundlast zu decken, kommen Grundlastkraftwerke zum Einsatz. Vor allem Braunkohlekraftwerke, Kernkraftwerke und Laufwasserkraftwerke. Bei ihnen ist der Brennstoff vergleichsweise billig. Aus betriebswirtschaftlichen und teilweise auch technischen Gr├╝nden ist es daher sinnvoll, diese Kraftwerke m├Âglichst ununterbrochen und mit m├Âglichst voller Leistung zu betreiben. Das hei├čt, ihre Auslastung liegt nahe 100%. Steigt der Strombedarf an, etwa morgens, werden Mittellastkraftwerke zugeschaltet. Ihre Auslastung liegt zwischen 30 und 50%. Typische Mittelastkraftwerke sind Steinkohlekraftwerke. Aber auch Erdgas- und ├ľlkraftwerke. Bei Verbrauchsspitzen sorgen Pumpspeicher-, Druckluftspeicher- oder Gasturbinenkraftwerke f├╝r den ben├Âtigten Strom. Sie haben sehr kurze Anfahrtszeiten, kommen innerh ...


Viel Begeisterung F├╝r Die Pop

... rfahren. Andere kamen ganz gezielt. Wir waren schon bei der Hundertwasser- und bei der Rizzi-Ausstellung und wollten uns nat├╝rlich auch die Pop-Art-Ausstellung nicht entgehen lassen , erz├Ąhlten sie. Auch die Pop-Art-Ausstellung von Sch├╝lern der Freiherr-vom-Stein Realschule plus im G├Ąsteraum der Tourist-Information Traben-Trarbach erfreute sich gro├čer Beliebtheit. So haben zahlreiche Besucher der Tourist-Information gefragt, wer die K├╝nstler dieser kreativen Pop-Art-Sch├╝lerwerke seien. Nach der Ausstellung ist vor ...

Viel Begeisterung F├╝r Die Pop

alb weniger Minuten auf Volllast, und sind meist nur wenige Stunden pro Tag in Betrieb. Ein h├Ąufiges Argument gegen den Einsatz erneuerbarer Energien ist ihre vermeintliche Grundlastunf├Ąhigkeit da Wind und Sonne als Energiequelle nicht st├Ąndig zur Verf├╝gung stehen. Kraft-W├Ąrme-Kopplung In den letzten Jahren wurden vermehrt Mini- oder Mikro-Kraft-W├Ąrme-Kopplungsanlagen in Einfamilienh├Ąusern, Wohngeb├Ąuden, Gewerbebetrieben und Hotels installiert. Der Vorteil von KWK-Anlagen ist die gr├Â├čtm├Âgliche Vermeidung von ungenutzter Abw├Ąrme, die sonst ├╝ber K├╝hlt├╝rme und Schornsteine an die Umwelt abgegeben wird. Dadurch verbessert sich der Nutzungsgrad eines Kraftwerks auf ├╝ber 80%. Selbst moderne konventionelle Kohlekraftwerke schaffen dagegen nur Wirkungsgrade um 45%. Durch KWK wird ein gr├Â├čerer Anteil der eingesetzten Energie genutzt. Der Brennstoffbedarf verringert sich. KWK ist dann sinnvoll, wenn in der Umgebung Bedarf f├╝r W├Ąrme besteht. Denn bei Kraftwerken, die nach dem Kraft-W├Ąrme-Kopplungsprinzip arbeiten, wird neben Strom auch nutzbare W├Ąrme erzeugt. Diese W├Ąrme wird entweder zu Heizzwecken (Fernw├Ąrme f├╝r private oder ├Âffentliche Geb├Ąude) oder f├╝r die industrielle Produktion verwendet. Netzausbau Die Ver├Ąnderungen auf dem Strommarkt bringen auch Ver├Ąnderungen f├╝r das Stromnetz mit sich. Bislang waren die Netze im Prinzip ÔÇ×Einbahnstra├čen . Sie transportierten den Strom von den Erzeugern zu den Verbrauchern. Da nun auch viele Verbraucher Strom erzeugen, etwa mit Solar- und Windkraftanlagen, m├╝ssen die Netze k├╝nftig den Stromtransport auch im ÔÇ×Gegenverkehr leisten. Der Zuwachs an Windenergie und der regul├Ąr erzeugte Strom aus Kohle und Gas im Norden, dem Ruhrgebiet und der Region um K├Âln, bei gleichzeitigem Erzeugungsr├╝ckgang im S├╝den durch das fortschreitende Abschalten von Atomkraftwerken, f├╝hrt zudem zu einer starken Umverteilung der Strommengen. Belastet wird das Stromnetz zudem durch den zunehmenden, EU-weiten Stromhandel, bei dem Deutschland Transitland ist. Diese neuen Herausforderungen erfordern einen Ausbau des Stromnetzes. Dabei gehen die Meinungen ├╝ber den Ausbauumfang weit auseinander. Die Sch├Ątzungen liegen zwischen 800 und 4000 Kilometern neuer Stromleitungen. Der Bundesnetzplan soll den Ausbau der Netze vorantreiben. Das st├Â├čt auf Vorbehalte der Bundesl├Ąnder, die um ihre Planungshoheit f├╝rchten. Zudem regt sich bei vielen B├╝rgern Widerstand gegen neue oberirdische Leitungen. Sie fordern stattdessen Erdkabel, deren Verlegung jedoch drei- bis sechsmal teurer ist. Regenerative Energien Im Gegensatz zu fossilen Energietr├Ągern wie Kohle, Gas oder Erd├Âl, deren Vorkommen begrenzt und an manchen Orten bereits ersch├Âpft sind, zeichnen sich regenerative, oder auch erneuerbare Energien dadurch aus, das sie sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder ihre Nutzung unersch├Âpflich ist. Neben Wasserkraft sind dies Windenergie, Sonnenenergie und Geothermie (Erdw├Ąrme). Auf Basis nachwachsender Rohstoffe kommen unter anderem Biogas, Bioethanol und Holz hinzu. Neben der unendlichen Verf├╝gbarkeit sind die Umweltvertr├Ąglichkeit und die Ungef├Ąhrlichkeit entscheidende Gr├╝nde f├╝r eine zunehmende Nutzung der regenerativen Energien. In Deutschland gibt es daf├╝r verschiedene F├Ârderma├čnahmen. Neben dem ÔÇ×Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das f├╝r die Stromerzeugung ma├čgeblich ist, sind dies vor allem das ÔÇ×Erneuerbare-Energien-W├Ąrmegesetz (EEWG) und gesetzliche Regelungen zur F├Ârderung von Biokraftstoffen. Zur Zeit decken die meisten L├Ąnder ihren Energiebedarf noch weitgehend aus fossilen Energietr├Ągern. Die Internationale Energieagentur geht in einer Studie davon aus, das bis 2030 mehr als ein Viertel des Energieverbrauchs auf der Erde durch regenerative Energien gedeckt werden kann. Studien von Greenpeace und der Bundesregier ...


Und Gew├╝rzhaus Schnoor Auf Den Spuren Des Besonderen Geschmacks

... kann im Laden gekostet werden. ÔÇ×Ich halte es f├╝r wichtig, vorher zu probieren. Gerade wer am Anfang seiner Teereise steht, sollte hinterher die Wahl nicht bereuen und von Tee abgeschreckt werden , erkl├Ąrt der Frankfurter. Generell m├╝sse jeder schauen, welcher Geschmack einem am ehesten entspr├Ąche. Obwohl das Hauptgesch├Ąft mir aromatisierten Tees gemacht werde, bleibe im Teehaus kein Wunsch offen. Oolong-Tee, R├Âsttee, Rauchtee, japanischer Tee, Matcha und seit neustem auch wieder Pu-Erh-Tee. Dieser sei fr├╝her schon einmal ...

Und Gew├╝rzhaus Schnoor Auf Den Spuren Des Besonderen Geschmacks

ung haben errechnet, das bis 2050 die H├Ąlfte des weltweiten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien sichergestellt werden kann. Bildquelle: clipdealer Solarenergie Solarenergie oder Sonnenenergie ist die Energie, die auf der Sonne durch Kernfusion entsteht und in Form von Strahlung auf die Erde gelangt. In Deutschland erfolgt die Nutzung von Sonnenenergie vor allem durch Solarthermie zur Warmwasserbereitung und durch Photovoltaik zur Stromproduktion. Solarkocher oder Solar├Âfen sind bei uns kaum gebr├Ąuchlich. Durch staatliche F├Ârderung, zum Beispiel durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, hat die Zahl der Solaranlagen stark zugenommen. In s├╝dlichen Regionen, beispielsweise in Spanien, lassen sich auch gro├če Solar-Kraftwerke wirtschaftlich betreiben. Zum Beispiel das solarthermische Kraftwerk ANDASOL in der Provinz Granada. Dort wird mit Hilfe des Sonnlichts Wasser zu Dampf erhitzt. Dieser Dampf treibt die Stromgeneratoren an. Wie die Windkraft ist auch die Solarenergie naturgem├Ą├č unstet. Aufgrund der schwankenden Sonneneinstrahlung ist keine kontinuierliche Nutzung m├Âglich. Stromerzeugung durch Photovoltaik kann zudem nicht auf Verbrauchsschwankungen reagieren. Die Nutzung von Sonnenenergie kann daher nur im Verbund mit anderen Energiequellen und mit Speichern betrieben werden. Stromb├Ârse Seit in Deutschland im Jahr 1998 der Strommarkt liberalisiert wurde, hat sich viel ver├Ąndert. Um dem freien Handel mit Strom gerecht werden zu k├Ânnen, wurden spezielle Stromb├Ârsen gegr├╝ndet. Im Jahr 2000 entstanden eine Energieb├Ârse in Frankfurt und eine in Leipzig. Zwei Jahre sp├Ąter fusionierten die zwei B├Ârsen zur Leipziger Stromb├Ârse mit Sitz in Leipzig. ├ähnlich dem Handel mit Aktien an Wertpapierb├Ârsen, werden an Stromb├Ârsen zeitlich abgegrenzte Strommengen frei gehandelt. So k├Ânnen Stromanbieter bei ├ťberkapazit├Ąten Strom an der B├Ârse verkaufen und bei Engp├Ąssen Strom hinzu kaufen. Dabei wird der Strom ├╝ber die Landesgrenzen hinaus gehandelt. Kritiker bem├Ąngeln, dass Nachbarl├Ąnder gro├če Stromkontingente aufkaufen k├Ânnten. So entst├╝nde auf dem heimischen Strom-Markt ein Strommangel, der nur durch teure Zuk├Ąufe im Ausland wieder ausgeglichen werden k├Ânne. Dies f├╝hre auf dem heimischen Markt zu Preissteigerungen. Unter ÔÇ×Stromnetz versteht man in Deutschland das Leitungsnetz, das elektrische Energie vom Stromerzeuger zum Verbraucher transportiert. Es wird sowohl oberirdisch als auch unterirdisch gef├╝hrt. Dabei unterscheidet man vier verschiedene Netze. Das H├Âchstspannungsnetz ist ein ├ťbertragungsnetz, das den Strom vom Stromerzeuger grob verteilt und an Transformatoren im ganzen Land weiterleitet. Im H├Âchstspannungsnetz herrscht eine Stromspannung von 220 bis 380 kV, also 220 000 ÔÇô 380 000 Volt. Von diesen Transformatoren flie├čt der Strom in ein Hochspannungsnetz, das zum ├ťbertragungsnetz geh├Ârt. Durch dieses Netz erfolgt die Verteilung an weitere Transformatoren in den Ballungszentren und gro├čen Industriebetrieben. Im Hochspannungsnetz herrschen Spannungen von 50 bis 150 kV, also 50 000 bis 150 000 Volt. Von den Transformatoren des Hochspannungsnetzes flie├čt der Strom in das Mittelspannungsnetz. Dieses Netz versorgt zum Beispiel Beh├Ârden, Schulen oder Fabriken und geh├Ârt zum Verteilernetz. In weiteren Transformatoren wird der Strom aus dem Mittelspannungsnetz herunter transformiert und in das Niederspannungsnetz eingespeist. Dieses Netz geh├Ârt mit einer Spannung von 230 bis 400 Volt ebenfalls zum Verteilernetz und versorgt schlie├člich private Haushalte, kleinere Industriebetriebe, Gewerbe und Verwaltungen. Die Gesamtl├Ąnge des deutschen Stromnetzes betr├Ągt ca. 1,8 Millionen Kilometer. Um den Erfordernissen des sich wandelnden Strommarktes, insbesondere des im Norden vermehrt produzierten Windstroms , gerecht zu werden, ist ein umfassender Ausbau des ...


Gibt Es Nicht So Oft

... Blessuren auf einen Einsatz im Endspiel. Ich bin guten Mutes, dass unsere medizinische Abteilung das hinbekommt , sagte Selke. Auch Stark (Nackenprobleme) k├╝ndigte an, alles zu versuchen , um wieder fit zu werden. Stark hatte sich beim Aufw├Ąrmen verletzt und musste kurzfristig durch Gideon Jung ersetzt werden. Beim Kopfball hat ein Wirbel ein bisschen blockiert. Wir haben dann beschlossen, dass wir nicht auf Teufel komm raus alles versuchen und so vielleicht die Chance haben, ihn zum Finale fitzukriegen , sagte DFB-Trainer Stefan Kuntz. Die Historie: 1996 im EM-Halbfinale ...

Gibt Es Nicht So Oft

deutschen Stromnetzes erforderlich. (vgl. Erneuerbare Energien Gesetz, EEG) Strompreis Der Strompreis, den ein Kunde zu zahlen hat, setzt sich im Wesentlichen aus drei Bestandteilen zusammen. Dem Preis f├╝r die reine Stromlieferung, dem Preis f├╝r die Nutzung des Stromnetzes sowie diversen Steuern, Abgaben und Umlagen. Der Preisanteil f├╝r die Stromlieferung ist das, was das Energieunternehmen f├╝r den Strom erh├Ąlt, den es erzeugt. Hier sind am ehesten Schwankungen m├Âglich, denn diesen Teil des Strompreises bestimmt das Unternehmen selbst. Alle anderen Preisanteile unterliegen staatlicher Aufsicht und werden festgelegt. So ist der Preisanteil f├╝r die Netznutzung staatlich reguliert und beinhaltet das Entgelt f├╝r den Transport und die Verteilung des Stroms. Die Steuern, Abgaben und Umlagen machen einen Gro├čteil des Strompreises aus und bestehen aus der Konzessionsabgabe ( geht an die Kommunen f├╝r die Einr├Ąumung der Wegerechte f├╝r die Stromleitungen), aus der KWK-Umlage ( zur F├Ârderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-W├Ąrme-Kopplung), aus der EEG-Umlage (zur F├Ârderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien), der Strom- bzw. ├ľkosteuer sowie der Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer. Im Februar 2011 setzte sich der Strompreis in Deutschland aus folgenden Anteilen zusammen: Kosten f├╝r die Stromlieferung: 34,6%, Kosten f├╝r die Netznutzung: 21,4%, Messung, Messstellenbetrieb und Abrechnung: 3,4%, Abgaben, Steuern und Umlagen: 40,6%. Versorgungssicherheit Unter ÔÇ×Versorgungssicherheit versteht man die sichere Versorgung der Bev├Âlkerung mit Energie. Sie gilt als oberstes Ziel der deutschen Energiepolitik und ist im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) festgeschrieben. Nach ┬ž1 des EnWG ist dort als Ziel definiert eine ÔÇ×.m├Âglichst sichere, preisg├╝nstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltvertr├Ągliche. Versorgung der Bev├Âlkerung mit Gas und Strom. Sollte die Versorgungssicherheit mit der vorhandenen Infrastruktur einmal nicht gew├Ąhrleistet sein, kann die Bundesregierung per Rechtsverordnung den Bau neuer Kapazit├Ąten verordnen. Der Frage nach der Versorgungssicherheit kommt in der Diskussion um den Ausstieg aus der Atomkraft eine zentrale Bedeutung zu. Insgesamt aber ist die Versorgungssicherheit bei Strom in Deutschland im Vergleich zu anderen L├Ąndern sehr hoch. Im Jahr 2014 war die Stromversorgung beim Endkunden durchschnittlich nur f├╝r knapp 12,28 Minuten unterbrochen. Wasserkraft Wasserkraft nutzt die kinetische Energie des Wassers zur Stromproduktion. Dabei treibt die Wasserstr├Âmung Generatoren zur Stromerzeugung an. Unterschieden werden Laufwasserkraftwerke, Speicherkraftwerke, Gezeitenkraftwerke, Wellenkraftwerke und Gletscherkraftwerke. Pumpspeicherkraftwerke nutzen zwar die Kraft des Wassers. Jedoch wird das Wasser dabei mit Hilfe von Strom in h├Âher gelegene Speicherbecken gepumpt. Bei kurzfristigem Strombedarf wird das Wasser dann vom oberen Becken abgelassen und treibt auf seinem Weg nach unten die Stromgeneratoren an. Somit wird in diesen Kraftwerken die Kraft des Wassers zwar genutzt. Im eigentlichen Sinne handelt es sich hierbei aber nicht um eine erneuerbare Energie. Wasserkraft ist die am besten erforschte und am weitesten entwickelte erneuerbare Energie. Weltweit steht die Nutzung der Wasserkraft, nach der Nutzung der Biomasse, an zweiter Stelle der am meisten genutzten erneuerbaren Energien. Im Gegensatz zur fast ├╝berall vorhandenen Windenergie, ist die Wasserkraft geographisch sehr unterschiedlich verteilt. Rund zwei Drittel der weltweit nutzbaren Wasserkraft liegen in L├Ąndern der Dritten Welt. In Deutschland waren bereits um das Jahr 1900 rund 80 000 Wasserkraftwerke in Betrieb. Inzwischen ist ihre Zahl um rund 90% zur├╝ckgegangen. Sch├Ątzungen zu Folge werden in Deutschland rund 70% des nutzbaren Potentials an Wasserkraft genutzt. Bildquelle: reuters ...