Was Europas Altlasten Weltweit Anrichten



Was Europas Altlasten Weltweit Anrichten

Schiffsfriedhöfe: Was Europas Altlasten weltweit anrichten Schiffswrack vor Nigeria Quelle: DAPD/Jon Gambrell Die EU will ein besseres Abwracken von Tankern oder Frachtern. Die Chancen fĂŒr ein Recyclingsystem aber sind gering – weil niemand die Verantwortung ĂŒbernimmt. Bei Ölplattformen sieht es besser aus. Margrete Auken fasst an diesem Abend im EuropĂ€ischen Parlament ein sehr komplexes Problem in ein sehr einfaches Bild. „Stellen Sie sich vor, man wĂŒrde etliche riesige Schiffe auf die StrĂ€nde von RĂžmĂž, Amrum oder St. Peter-Ording fahren, um sie dort abzuwracken. WĂŒrde Europa so etwas zulassen? Niemals. Auch im indischen Alang, im pakistanischen Gadani und in Chittagong in Bangladesch gibt es sehr breite StrĂ€nde. Allerdings sind das keine Bade- und Urlaubsparadiese fĂŒr wohlhabende EuropĂ€er, sondern die grĂ¶ĂŸten Schiffsfriedhöfe der Welt . EuropĂ€isch sind dort einzig und allein die Schiffswracks, die von Arbeitern unter erbĂ€rmlichen Bedingungen auseinandergeschweißt, zersĂ€gt und zerhĂ€mmert werden. Auken, Europaabgeordnete der GrĂŒnen-Fraktion im EuropĂ€ischen ...


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... zum Beispiel Chips, Erdnussflips oder Doughnuts. Alternativen zum Knabbern sind zum Beispiel GemĂŒsesticks, Bierbrezeln oder Soletti. Bewusst sĂŒndigen: Das knusprige Bauchfleisch vom Grill, wĂŒrzige Salami aufs Brot oder verlockende Schokolade – manchmal sind auch kulinarische SĂŒnden erlaubt. Wichtig ist jedoch, dass es sich wirklich um Ausnahmen handelt, die dann ganz bewusst genossen werden. Zucker entlarven: Wer die Zutatenliste von Lebensmitteln durchgeht, findet dort eine FĂŒlle von Begriffen fĂŒr Zucker: Dextrin, Dextrose, Dicksaft, Fruchtextrakt, Trauben ...

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Parlament, leitete dort diese Woche eine Fachkonferenz, bei der es um das Abwracken von Schiffen und vor allem auch von schwimmenden Ölplattformen ging. Eingeladen hatten dazu die GrĂŒnen, der EuropĂ€ische Wirtschafts- und Sozialausschuss und das EuropĂ€ische Parlament selbst. Seit Jahren arbeitet die EuropĂ€ische Kommission daran, die internationalen Standards fĂŒr das Abwracken von Schiffen zu verbessern. ZusĂ€tzliche Dringlichkeit bekommt das Thema, weil in den kommenden Jahren nach und nach Hunderte schwimmende Installationen zur Ölförderung auf der Nordsee, aber auch im Golf von Mexiko und im Mittelmeer abgebaut und verschrottet werden mĂŒssen. FĂŒr schwimmende Installationen aus der Offshoreöl- und -gaswirtschaft gelten in der EuropĂ€ischen Union die gleichen Standards wie fĂŒr Schiffe. Tödliche Folgen der Schiffsfriedhöfe Frachtschiffe und Tanker sind unverzichtbar fĂŒr eine globale Rohstoffversorgung, industrielle Arbeitsteilung und einen weltumspannenden Markt fĂŒr KonsumgĂŒter. Der Seeschiffsverkehr hat zum Reichtum der IndustrielĂ€nder und vor allem auch der Hafen- ...


Vaterstetten Gegen Das Vergessen

... ins KZ kam. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der noch mehr Opfer forderte, musste das Denkmal um zwei Flanken erweitert werden. Der Großvater von Georg und Willi Reitsberger war zu dieser Zeit Ortsvorstand und fĂŒr die Organisation verantwortlich. Seit 1927 hatte der Vaterstettener Verein jedes Jahr eine geistliche Gedenkfeier organisiert. Unter dem nationalsozialistischen Regime war dies allerdings nicht mehr möglich. Die Kirche ließ man außen vor, und auch Vereine waren aufgrund des deutschen Gemeinschaftssinnes unerwĂŒnscht. Vereine waren zu ...

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und SchifffahrtsstĂ€dte wesentlich beigetragen. Ausgemustert und abgewrackt aber werden die Schiffe in den Ă€rmsten LĂ€ndern. „Im vergangenen Jahr sind insgesamt 862 Seeschiffe abgewrackt worden, davon 668 an StrĂ€nden in SĂŒdasien , sagte Ingvild Jenssen, GrĂŒnderin und Leiterin der Nichtregierungsorganisation Shipbreaking Platform in BrĂŒssel, der WELT. Nigerias KĂŒste wird zum Schiffsfriedhof Das Video konnte nicht abgespielt werden. Bitte versuchen Sie es spĂ€ter noch einmal. Der Schiffsfriedhof in der NĂ€he der nigerianischen Hauptstadt Lagos ist ein Symbol fĂŒr die Gesetzlosigkeit und Korruption im Land. Offiziell sollten die Schiffe schon vor Monaten entfernt werden. Quelle: dapd „Die Folge sind Umweltzerstörung, ArbeitsunfĂ€lle und schwere gesundheitliche SchĂ€den durch den Kontakt der Arbeiter mit Chemikalien, Ölprodukten oder Giften wie Asbest. Mindestens 26 Arbeiter starben Anfang November im pakistanischen Gadani, als Gase in einem Tankerwrack explodierten. Die Dunkelziffer ĂŒbersteige die Zahl der offiziellen Opfer bei Weitem, sagt Jenssen. Das gelte erst recht ...


Die Ktv Streckt Sich Vergebens

... nach einer sehr guten Darbietung von seinem Gegner die passende Antwort erhielt. Philip Schmid kam ebenfalls gut durch seine Übung und probierte daher in der Schlussbahn eine neue Schwierigkeit, bei der er dann stĂŒrzte. Mit Ilya Kibartas im dritten Duell gab es dann aber die ersten Punkte fĂŒr die KTV Ries und zwar gleich fĂŒnf. Im letzten Bodenduell zeigte Lukas Leonhardt zwar eine gute KĂŒr, hatte aber gegen den Spanier Zapata keine Chance. Nach einem 11:5 am ersten GerĂ€t gab es dann am Pauschenpferd ein deutliches 14:0, was vor allem an mehreren Patzern der Rieser lag. Gleic ...

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fĂŒr die SpĂ€tfolgen von Vergiftungen beim Abwracken am Strand, dem „Beaching , das zumeist ohne irgendeinen Arbeitsschutz betrieben werde. FĂŒr 2016 zĂ€hlte Shipbreaking Platform 104 Schiffe von griechischen und 97 Schiffe von deutschen Eignern, die auf sĂŒdasiatischen StrĂ€nden abgewrackt wurden. Sogenannte Barzahler kaufen den Reedereien die Schiffe ab und bringen sie zum Abwracken. Je niedriger die Arbeitskosten, desto höher der Gewinn der ZwischenhĂ€ndler. Oft wird dabei auch durch WeiterverkĂ€ufe noch spekuliert. Nicht nur dadurch ist das Verursacherprinzip vom Schiffsbetrieb zur Entsorgung wirkungslos. Die Eignerschaft an den meisten Schiffen ist weit verzweigt. Ein Containerschiff, das unter dem deutschen KG-Modell finanziert worden ist, gehört meist zu 70 Prozent einer Bank, etwa der HSH Nordbank in Hamburg , und zu 30 Prozent Tausenden Anlegern eines Schiffsfonds. Der Reeder, der das Schiff betreibt, hĂ€lt selbst meist nur wenige Prozent daran. „Beim Schiffsverkauf stehen die Reedereien oftmals unter der Vorgabe, einen möglichst hohen Preis fĂŒr den Gesellschafterk ...


Wie GefÀhrlich Ist Der Stoff, Der Zahnpasta Hell Macht

... llten, wie sich Titandioxid langfristig auf den Körper auswirkt. Dazu gaben sie Ratten 100 Tage lang den Stoff ins Futter. Vier von zehn Ratten entwickelten daraufhin Anzeichen von Krebs -Vorstufen. Waren die Ratten bereits durch eine frĂŒhere Behandlung mit einem anderen krebserregenden Stoff vorbelastet, wurden die SchĂ€den verstĂ€rkt. Jedoch entwickelten sich auch dann nicht zwangslĂ€ufig „echte Krebszellen. Mit einer Verurteilung von Titandioxid hielten sich die Forscher jedoch zurĂŒck, da sich die Ergebnisse ihnen zufolge nicht auf ...

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reis und die finanzierende Bank zu erzielen , sagt Christof Schwaner, Sprecher des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). „Das gilt insbesondere bei notleidenden Finanzierungen, bei denen der Verkauf das letzte Mittel ist, den finanziellen Schaden der Anteilseigner und der Bank zu reduzieren. Standards fĂŒr ein sicheres und umweltgerechtes Abwracken von Schiffen wurden 2009 von den Mitgliedsstaaten der Internationalen Schifffahrtsorganisation IMO in der Hongkong-Konvention formuliert. Die allerdings hat bislang kaum ein Staat ratifiziert. „Sie ist das einzige scharfe Schwert, um verbindliche Standards fĂŒr Umweltschutz und Arbeitssicherheit an allen RecyclingplĂ€tzen der Welt zu schaffen , sagt Ralf Nagel, GeschĂ€ftsfĂŒhrendes PrĂ€sidiumsmitglied des VDR. „Von der Bundesregierung fordern wir, die Hongkong-Konvention zĂŒgig zu ratifizieren. Abwrackung nur noch in geeigneten Anlagen Die EuropĂ€ische Kommission will den Druck erhöhen, damit Schiffe unter der Flagge eines EU-Staates nur noch in geeigneten Anlagen abgewrackt werden, die es vor allem in der TĂŒrkei und in China gibt, ...


Die Gewerblichen Schulen Strampeln Bisher Am Meisten

... dĂŒrfte noch höher ausfallen, denn nicht alle Teilnehmer haben ihre gefahrenen Kilometer schon eingetragen. Es wĂ€re schön, wenn sie es jeden Tag oder alle zwei Tage machen wĂŒrden , sagt Stehr. 24 Teams sind derzeit gemeldet, wobei vier noch null Kilometer aufweisen. Spitzenreiter mit 642 Kilometern sind die Gewerblichen Schulen Lahr, gefolgt von der IG Rad (512) und dem Dezernat 2 der Stadtverwaltung (449). Das Zwischenergebnis verwundert nicht, zĂ€hlen diese Teams doch zu denjenigen mit den meisten Radlerinnen und Radlern. Die ...

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einige auch in Europa. Weil die Schiffseigner dies aber durch Ausflaggung leicht umgehen können, plant die Kommission ein zusĂ€tzliches Instrument, eine Art Pfandsystem fĂŒr Schiffe: „Eine Recyclinglizenz fĂŒr jedes einzelne Schiff könnte sicherstellen, dass das Schiff zu den höchstmöglichen Standards abgewrackt wird. Solche Standards wiederum lassen sich durch Lizenzgelder finanzieren , sagt Martin Siecker vom EuropĂ€ischen Wirtschafts- und Finanzausschuss in BrĂŒssel, der mit seinem Kollegen Richard Adams seit Jahren an Konzepten arbeitet, mit denen die Bedingungen der Abwrackindustrie verbessert werden können. Richard Adams (l.) und Martin Siecker mit Ingvild Jenssen in BrĂŒssel Quelle: Olaf Preuß/Olaf Preuß „Das Kapital wĂŒrde durch die Schiffseigner gebildet, die jedes Mal, wenn eines ihrer Schiffe einen EU-Hafen anlĂ€uft, eine bestimmte Abgabe fĂŒr einen an das betreffende Schiff gebundenen Fonds entrichten wĂŒrden , sagt Adams. „Nach der Ausmusterung könnten diese Mittel ausgezahlt werden, wenn das Recycling des Schiffes tatsĂ€chlich in einer Werft mit EU- ...


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... Stadt fĂŒr alles GebĂŒhren verlangt. Dabei erbringen wir ja schließlich eine Leistung fĂŒr die Gemeinschaft , sagt der BDS-Chef. Den Möhringer SĂ€ngern fehlt es an Jungrentnern Aufgegeben hat auch der Liederkranz Möhringen: Er veranstaltet seit zwei Jahren kein Kinderfest mehr . Es sind in diesem Fall nicht die jungen Leute, die fehlen, sondern die „Jungrentner , sagt der Vorsitzende ­Xaver Beck. „Nicht mehr im Job eingespannt, aber noch voll fit – diese Generation sei den Vereinen komplett verloren gegangen ...

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Zulassung vorgenommen wurde, und so die Einnahmeverluste aufgrund der Entscheidung fĂŒr ein verantwortungsvolles Abwracken ausgleichen. Das allerdings findet nicht die Zustimmung von VerbĂ€nden wie dem VDR in Hamburg. Die Branchenorganisationen der Schifffahrt argumentieren, ein europĂ€ischer Recyclingfonds wĂŒrde die Ratifizierung der Hongkong-Konvention weiter erschweren, zudem verstoße die Konstruktion vermutlich gegen internationale Handelsregeln. Bessere, menschenwĂŒrdigere Lösungen beim Recycling von Schiffen bleiben also womöglich in weiter Ferne. Anders könnte es bei den schwimmenden Ölplattformen aussehen. Allein rund 250 davon mĂŒssen in den kommenden Jahren abgewrackt werden, schĂ€tzt Ingvild Jenssen von Shipbreaking Platform. Die ersten dieser oft hochkomplexen und stark kontaminierten Strukturen sind bereits an sĂŒdasiatischen StrĂ€nden aufgetaucht. Insgesamt aber sind die Bedingungen fĂŒr ein Recycling solcher Anlagen in Europa oder den USA besser als bei den Schiffen. „Das Abwracken von Ölplattformen könnte aus mehreren GrĂŒnden ein interessanter Markt ...


Nach Schweinegrippe Lag Ex-Blue-Devil Osei Im Koma

... uguste-Viktoria Stift. „Ich habe etwas gebraucht, um den Kampf wieder aufzunehmen , sagt Osei ehrlich. Padmore versucht, das Ei zu werfen. Er braucht noch viele Reha-Stunden, viel Training – und viel Eigeninitiative fĂŒr den Weg zurĂŒck ins LebenFoto: Fishing4 Die „Blue Family hat ihm geholfen – ehemalige und aktuelle Devils. Max von Garnier und Sascha Gehloff halten Kontakt. Rund 1000 Devils (in extra gedruckten Shirts) haben sich fĂŒr den morgigen HSH Nordbank Run in der HafenCity angemeldet. ...

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fĂŒr spezialisierte Anbieter in Europa sein , sagt Reinhard LĂŒken, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes fĂŒr Schiffbau und Meerestechnik (VSM) in Hamburg. „Die Anlagen zu demontieren ist viel komplizierter als bei Schiffen. Und die Ölgesellschaften sind – spĂ€testens seit dem Streit zwischen Greenpeace und Shell um die ‚Brent Spar‘ 1995 – wesentlich risikobewusster als die Schifffahrtsbranche, wenn es um das Recycling alter Anlagen geht. Zudem haben die Ölkonzerne in der Regel die notwendigen RĂŒcklagen fĂŒr den Abbau und das Recycling von Förderanlagen bereits gebildet. Lesen Sie auch American Star , ein Wrack wie die Costa Generell allerdings, sagt LĂŒken, sei die Werftindustrie fĂŒr das Abwracken von Schiffen und Plattformen der falsche Ansprechpartner: „Die Werften bauen und reparieren Schiffe, aber verschrotten sie nicht. Das sind grundlegend verschiedene Aufgabenstellungen und TĂ€tigkeiten. Niemand kĂ€me auf die Idee, von einer Autofabrik zu verlangen, Automobile zu verschrotten. Beim Abwracken von Schiffen fĂ€llt der Blick schnell auf die Werftindustrie. Aber dieser Zusammenhang ist falsch. ...