Dann Doch Lieber Die MĂŒcke Machen!



Dann Doch Lieber Die MĂŒcke Machen!

Anarchie? Dann doch lieber die MĂŒcke machen! 30. Juni 2017 um 6:00 Als Einzelner nicht den politischen Machtstrukturen ausgeliefert zu sein, ist eine Utopie. Aber Freiheit fĂŒr alle? Das könnte ziemlich fatal enden. © Arthur Poulin/unsplash.com (https:/unsplash.com/@barchpou) Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf, nicht in deinem Bett, sondern auf einem Heuhaufen in einem Holzverschlag. Noch im Halbschlaf spĂŒrst du, wie sich das Stroh in deinen RĂŒcken bohrt, deshalb rekelst du dich hin und her. Als du die Lider öffnest, blickst du in die Augen eines Gorillas, nicht irgendeines, sondern in die tief liegenden, undurchdringlich schwarzen eines SilberrĂŒckens. Mehrere AdrenalinstĂ¶ĂŸe beschleunigen deinen Puls, du springst hoch, deine Gedanken sind jetzt auch ohne Kaffee ganz klar. Du blickst dich um. Ein paar arrogante Ziegen, ein fettes Schwein mit Zigarre im Maul und einige Bullterrier mit Killer-Face und im Ganovenlook stehen hinter ihm und bewachen scheinbar den Ausgang. „Guten Morgen , sagt er. Schreibt, kuratiert, inszeniert. 1971 in Erfurt geboren. Macht sich seitdem einen Kopf um Sinn und Zukunft der Menschheit, tĂŒftelt, grĂŒbelt, aber gibt nicht auf. Veröffentlicht hat sie dazu BĂŒcher wie Aus dem Sinn (2007), Das Blaue vom Himmel ĂŒber dem Atlantik (2008), zuletzt Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen (2016, Suhrkamp). Sie gibt auf Suhrkamps Logbuch RatschlĂ€ge zur Verbesserung der Weltlage oder reist mit Agent Zukunft durch Manifeste und Utopien. www.emmabraslavsky.de Nein, du weißt, du trĂ€umst nicht, ja, er spricht, dieser Gorilla. Nicht nur er, auch die anderen Tiere sprechen. Die Ziegen meckern: „Guten Morgen , die Bullterrier knurren: „Guten Morgen , das Schwein ringt sich immerhin ein Grinsen ab. Du erwiderst (wie sich das gehört): „Morgen miteinander . Und noch bevor du sie um ein Croissant und einen Espresso bitten kannst, verkĂŒndet der SilberrĂŒcken, dass dir gleich der Prozess gemacht werde, obwohl keiner dir den Prozess machen könne, und du ihm folgen sollst. Er zieht dich unsanft hoch, du versuchst, dich zu wehren, aber das Grollen der Bullterrier treibt dir den Schweiß auf die Stirn. Du bittest sehr anstĂ€ndig, ob es nicht möglich wĂ€re, ...


Nokia 3310

... zu bieten hat. O.K., der Gag ist gelungen. Jetzt reicht es aber auch mit dem Hype um das Nokia 3310 (2017) . Die Neuauflage des Kulthandys, das sich weltweit rund 126 Millionen Mal verkaufte, hat dem Hersteller HMD Global viel Aufmerksamkeit beschert. Das Ziel ist erreicht. Vielleicht erklĂ€rt das auch, warum nach dem vielen Tamtam und zahlreichen AnkĂŒndigungen eines Vorverkaufs- und Verkaufsstarts das neue Nokia 3310 kaum in den LĂ€den zu finden ist. So richtig engagiert erscheint der Hersteller bei der MarkteinfĂŒhrung des GerĂ€ts  nicht , zumindest nicht in Deutschland. ...

Nokia 3310

dich vorher irgendwo ein MinĂŒtchen frisch machen zu können. Wenigstens die Ziegen zeigen VerstĂ€ndnis fĂŒr deine Bitte. „Das sollte doch aber möglich sein, Jungs. Wenn auch mit amĂŒsierten Gesichtern und peinlichem HĂŒsteln begleiten die Bullterrier dich hinĂŒber ans Gestade eines kleinen Flusses, wo Dutzende HĂŒhner gackernd ihre Morgentoilette abhalten. Schon auf dem Weg dorthin planst du deine Flucht. Und kaum hast du die FĂŒĂŸe im Wasser, tauchst du ab und ruderst mit den Armen, so schnell du kannst, flussabwĂ€rts. Aber weit kommst du nicht, denn ein Netz, quer durch den Fluss gespannt, hĂ€lt dich ab. SilberrĂŒckens donnernde Kommandos und das Bellen der nahenden Bullterrier lassen dich vor Verzweiflung strampeln. Du kĂ€mpfst dich ans andere Ufer und versuchst, zu Fuß zu entkommen, aber der grĂ¶ĂŸte der Hunde holt dich im nĂ€chsten Moment ein. „Platz! Aus! Sitz! Aus! , brĂŒllst du, aber er wirft sich auf dich und knurrt unterweltlerisch. Sein Atem trifft dich in aasigen Schwaden. „Was ist hier los? Du fragst nicht, du wimmerst. „Warum gehorchst du einem Gorilla? „Ihr Menschen habt uns verlassen. Plötzlich sollten wir unser Leben selbst gestalten. Aber wir sind Hunde. Wir wollen loyal sein. Wir brauchen jemanden, der uns fĂŒhrt, der uns Befehle gibt, dem wir aufs Wort gehorchen. Bei den Gorillas haben wir ein neues Zuhause gefunden. Jetzt hören wir auf sie. Ihr habt uns aufgegeben, das verzeihen wir euch nie! „Oh bitte, ich habe damit nichts zu tun, das war nicht meine Idee. Aber warum haben die Menschen hier euch so was Furchtbares angetan? „Die Menschen haben die alte Ordnung verlassen. Es gibt nur noch ein Gesetz: dass keiner ĂŒber den anderen herrschen darf. Die sind jetzt zu jeder Zeit befreit. Mehr weiß ich nicht, mehr interessiert mich nicht. „Aber wenn ihr den Menschen nicht gehorchen mĂŒsst, warum sollt ihr mich dann zum Prozess bringen? „Sie teilen die Nahrung mit uns und wir mit ihnen. Wir wollen, dass sie dich uns ĂŒbergeben, damit wir entscheiden können, was mit dir passiert. „Verstehe 
 Ă€h, und was schwebt euch da so vor? „Wir verwerten unsere Gefangenen. Das Fleisch wird unter allen verteilt, und deine Knochen kriegen wir Hunde. „Aber, aber 
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GerÀte Machen Pilates Zu Anspruchsvollem Workout

... GerĂ€te machen Pilates zu anspruchsvollem Workout Berlin (dpa/tmn) - Der kleine Raum ist mit gedĂ€mpftem Licht gefĂŒllt, im Hintergrund lĂ€uft Entspannungsmusik, auf dem Fußboden liegen Matten. Der Gegensatz zu einer Mucki-Bude könnte nicht grĂ¶ĂŸer sein. Doch auch im Studio von Franziska Reske wollen Menschen ihre Muskeln trainieren - und zwar mit Pilates. Pilates ist ein Ganzkörpertraining, das in den 1920er Jahren von dem Deutschen Joseph Hubertus Pilates entwickelt wurde, erklĂ€rt Reske. Nach seiner Auswanderung in die USA etablier ...

GerÀte Machen Pilates Zu Anspruchsvollem Workout

ich bin nicht von hier, da, woher ich komme, ist noch alles beim Alten, mein Freund. Da hören die Hunde noch auf ihre Herrchen und Frauchen. Der Bullterrier winselt und leckt dir ĂŒbers Gesicht. „Wie gesagt, ich kann nichts fĂŒr dich tun, aber ich werde deine Knochen in Ehren halten. Die halbe Tierfarm begleitet dich zu den Menschen in den nĂ€chsten Ort. In einem abgewrackten Speisesaal haben sich Hunderte versammelt, in abgeschlossenen, teils rivalisierenden und lĂ€rmenden GrĂŒppchen, auch Mottos genannt, drĂ€ngeln sie sich neugierig um dich herum. Schon die Eröffnungsrede ist eine Farce, da keine Einigung darĂŒber herrscht, wer fĂŒr alle Anwesenden sprechen soll, da niemand neutral sei und keinem Motto angehöre und somit die Gefahr bestehe, dass die absolute Freiheit der anwesenden Mottos durch einen befangenen FĂŒrsprecher diskriminiert werden könne. Spontan meldest du dich fĂŒr diese Position, denn hier ist vielleicht deine Gelegenheit, nicht als Tierfutter zu enden. Da bricht ein Grundsatzstreit darĂŒber aus, ob du ĂŒberhaupt fĂŒr alle sprechen könntest, denn es ginge ja um dich. Der Sprecher einer Gruppierung erhebt empört Einspruch, denn niemand habe bis jetzt das Thema der Versammlung festgelegt, und nur weil die Tiere hier jemanden anschleppten, lasse er sich nicht zum Affen machen und herumkommandieren und vorschreiben, worĂŒber heute abgestimmt werde. Kurz: Die verbale Schlacht endet damit, dass du weder fĂŒr alle sprechen kannst, noch irgendjemand Lust verspĂŒrt, ĂŒber dich abzustimmen. Und weil du kein Motto hast und keinem angehörst, sollst du in die Tierfarm abgeschoben werden, die sollen bestimmen, was mit dir passiert. Denn kein Mensch kann einem anderen den Prozess machen, wenn der das nicht ausdrĂŒcklich wĂŒnscht. Wie durch ein Wunder schaffst du es aber unter Einsatz deines Charmes und einer herzerweichenden Rede von einer Gruppe aufgenommen zu werden. Doch was du daraufhin erlebst, hat mit deiner Vorstellung von Autonomie und Freiheit nichts zu tun. StĂ€ndige Gewaltexzesse unter den rivalisierenden Gruppierungen oder ÜberfĂ€lle auf VorrĂ€te. Einige Gegenden sind lebensgefĂ€hrlich fĂŒr dich. Und jeder hat hier das GefĂŒhl, absolut im Recht zu sein. Als du gerade wieder ...


Mc Donald'S Lehnt Friedensangebot Von Burger King Ab

... King ab - kein McWhopper spĂ€ter lesen Kein McWhopper Mc Donald's lehnt Friedensangebot von Burger King ab Burger King hat dem Konkurrenten McDonald's zum Weltfriedenstag ein Friedensangebot gemacht. Doch McDonald's lehnte ab. FOTO: afp, kb MĂŒnchen. Den McWhopper wird es nicht geben: Die US-Fastfoodkette Burger King ist mit einem eintĂ€gigen Friedensangebot bei ihrem Dauerkonkurrenten McDonald's abgeblitzt. Burger King schlug McDonald's am Mittwoch vor, zum Weltfriedenstag am 21. September alle Differenzen beiseite zu legen und einen Tag lang in Atlanta - der geografischen ...

Mc Donald'S Lehnt Friedensangebot Von Burger King Ab

einmal ungewollt in das Revier einer verfeindeten Gruppe gerĂ€tst (Lippe und rechte Wange sind noch vom letzten Mal geschwollen), wirst du plötzlich von zwei vermummten, kleiderschrankhohen Typen narkotisiert und mitgenommen. Und als du wieder aufwachst, liegst du in einem weichen Bett, nicht etwa in deinem Bett, aber einem Bett, das hĂ€tte deines sein können. Und als wĂ€re diese anarchische Geschichte nicht schon verwirrend genug gewesen, erfĂ€hrst du jetzt noch, zu deinem Leidwesen, dass du in den Untergrund verschleppt worden bist. Einer Unterwelt mit Parlament, PrĂ€sident, Polizei und börsennotierten Unternehmen. FĂŒnfzehn Staaten spannen sich hier schon klandestin ĂŒber den gesamten Planeten, in die immer mehr Menschen von oben Zuflucht suchen. Und du sollst jetzt ihr auserwĂ€hlter Messias sein, der die Ober- und Unterwelt endlich versöhnt und vereint. Bloß eine Frage, wer hier das Sagen hat Die Systembibel sagt: „Das alte System ist jetzt das neue Problem. Und Goggelmoggel (Humpty Dumpty) sagte zu Alice: „Es ist nur die Frage, wer hier das Sagen hat. Der Wunsch nach mehr oder totaler Anarchie entspringt oft einer von gefĂŒhlten HerrschaftszwĂ€ngen gegeißelten, ohnmĂ€chtigen menschlichen Seele, der das Empfinden von Freiheit unbekannt ist. Das kann sozialpolitische, aber auch psychologische Ursachen haben. Wir wissen: Immer hat jemand das Sagen. Herrschaftsfreiheit oder besser: Machtlosigkeit gibt es so wenig, wie es Systeme ohne Kontrolleinheiten und Strukturen gibt. Das Problem der Anarchietheorie ist, dass sie den Machtbegriff zu simpel benutzt. Anarchistische Praxis versteht sich vorrangig als Verneinungsprozess gegenĂŒber jeglicher MachtausĂŒbung, sie sieht in jeder Form der Macht ein Zwangsmodell und unterstellt ihr einen negativen Herrschaftswillen. Dabei schließt Macht Freiheit nicht aus, „es ist die Freiheit, die die Macht von Gewalt oder Zwang unterscheidet . Das beschreibt Byung-Chul Han sehr anschaulich in seinem Buch Was ist Macht? Macht beschreibt nur ein Wirkungsmodell, das nicht mit Zwang oder Gewalt gleichgesetzt werden darf. Viele Menschen empfinden ein GefĂŒhl der Freiheit angesichts der Anwesenheit einer höheren Macht im Raum. Um es mit Luhmann zu sagen: ...


Single-Chip-Lösung FĂŒr Portable Impedanzanalysatoren

... zu analysieren, den Blutzucker oder die Blutgerinnung zu bestimmen oder Medikamente und Drogen aufzuspĂŒren. Bei diesen Tests wird eine Probe auf ein TrĂ€germaterial aufgebracht, eine Spannung angelegt und der Strom als Resultat der biochemischen Reaktion gemessen. In jeder dieser Messungen kann der ADUCM350 von Analog Devices eine wichtige Rolle spielen. Fachartikel von Jan-Hein Broeders Bild 1: Das Analogfrontend des M350 teilt sich in die Signalerzeugung (obere HĂ€lfte) und die Messeinheit (unten). Verbunden sind die Signale ĂŒber ...

Single-Chip-Lösung FĂŒr Portable Impedanzanalysatoren

Hier „neutralisiert die Macht den Willen der Unterworfenen. MachtverhĂ€ltnisse sind systemimmanent, auch in einer totalen Anarchie. Und dass sich jeder zu jeder Zeit befreit fĂŒhlen kann, ist unwahrscheinlich, da Freiheit kein objektiver Zustand ist, sondern ein subjektives Empfinden. Oder mit Sofsky/Paris gesagt: „Macht ist Freiheit zur Vernichtung von Freiheit. ZunĂ€chst braucht Macht Protagonisten, die sie Ă€ußern beziehungsweise (symbolisch) verkörpern. Wenn wir uns anschauen, wer mitunter heute das Sagen oder wer sich in unserer Geschichtsschreibung hervorgetan hat, dann stehen wir schon mit einem Bein auf dem Terrain der Psychopathologie . Hervey Cleckley, einst amerikanischer Psychiater am Medical College of Georgia, Augusta, hat mit seinem 1941 veröffentlichten Band The Mask of Sanity einen Anfang gemacht und pathologische Fallstudien aufgelistet, die als solche zunĂ€chst nicht zu erkennen sind. Der Mann von Welt, der GeschĂ€ftsmann, der KĂŒnstler beziehungsweise Wissenschaftler, der Dandy oder auch der Gentleman und sogar der Arzt selbst sind hier weniger als Berufsbezeichnungen denn als Verhaltensmuster zu verstehen. Hinter diesen Masken verbergen sich laut Cleckley allerdings fatale psychopathologische Fallstricke, vielfĂ€ltige machthungrige bis -gierige „TriebtĂ€ter , die bis ganz vor in unsere Narrative drĂ€ngen. Wir erkennen sie erst, wenn wir hinter ihre schönen Fassaden blicken mussten. Allerdings weist Cleckley darauf hin, dass nicht jedes psychopathologische Verhaltensmuster negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben muss, sondern manchmal auch umgekehrt, sich als Motor einer Entwicklung erweist. Denn auch die Meilensteine der glorreichen Seiten der Menschheitsgeschichte wurden von Vertretern pathologischer Bilder hinterlassen. Bedeutet das im Umkehrschluss: Das Wesen von Entwicklung und Narration sei zwingend psychopathisch? Ideen sind die wahren Machthaber Gerade höhere MĂ€chte gewinnen an Macht, wenn sie sich als Kontinuum von Vorstellungen und Ideen offenbaren, die den Geist der Menge oder (mit Le Bon gesprochen) die „Massenseele durchdringen und nicht als zwingende Gewalt agieren, also als eine Art von (Foucault spricht hier von) „zwingender Gewisshei ...


Anatomie Und Funktionen

... So ist es neben der Hörfunktion auch verantwortlich fĂŒr unseren Gleichgewichtssinn. Wir blicken in das Ohr hinein und erforschen, wie so ein kleines Organ eine so große Wirkung auf den Körper haben kann. © istock.com/richwai777 Anatomisch unterteilt sich das Ohr in drei Bereiche: Das Außenohr (Auris externa) Das Außenohr Zu dem Außenohr gehören die Ohrmuschel, der Ă€ußere Gehörgang und das Trommelfell. Die Ohrmuschel wĂ€chst nach neuen Untersuchungen das ganze Leben lang und filtert den eintreffenden Schall in das Ohr . Dieser wird an den Kanten der Ohrmuschel gebroc ...


t auftreten. Denn auch Kriege drehen sich weniger nur um Waffen und MilitĂ€raktionen, als um Ideen und Ideologie. Und gerade langwierige, zermĂŒrbende Konflikte werden schließlich von dem gewonnen, der die Kontrolle ĂŒber die mediale ErzĂ€hlung an sich gerissen hat. Der englische Blogger Andrew Sullivan schrieb im The Australian (15. Januar 2007) sinngemĂ€ĂŸ, dass der Westen den Kalten Krieg fĂŒr sich entschieden hatte, als dieser weltweit als Symbol des Kampfes zwischen Totalitarismus und Freiheit verstanden wurde. FĂŒr jedes System ist die Kontrolle ĂŒber die Bilder und Vorstellungen ĂŒberlebenswichtig. Die Vorstellung, dass ein frisiertes Bild oder eine halbwahre Nachricht auch positive Auswirkungen auf uns haben könnte, widerstrebt natĂŒrlich jedem aufgeklĂ€rten BĂŒrger, weil man uns eingeblĂ€ut hat, dass nur die wahre Wahrheit wahr und somit richtig und gĂŒltig ist. Dabei vergessen wir, dass wir uns stĂ€ndig in Geschichten bewegen. Die Menschheit ist eine einzige Fiktion. Die Frage ist doch auch: Ist das jetzt plausibel? Und was sind die Konsequenzen? Die Grenzen zwischen Information und Propaganda sind gewollt unklar. Information richtet sich an das Individuum, aber Propaganda ausschließlich an die „Massenseele , selbst wenn sie sich (Beispiel: Germany’s Next Topmodel) individualistischer Semantik bedient. Eine Gruppierung von Menschen ist immer anfĂ€llig fĂŒr bestimmte Reizwörter, sie vereint oft eine Angst beziehungsweise eine Stimmungslage. Die Wahrnehmungen werden bei den meisten Menschen durch ihre GefĂŒhle gesteuert, deshalb neigen wir dazu, die Welt nach unseren Wunschgedanken zu interpretieren. Die klassische politische Propaganda fĂŒttert zunĂ€chst die Erwartungen dieser Gruppe, baut dann ein Bild der Wirklichkeit darum auf, das sich hauptsĂ€chlich um diese WĂŒnsche dreht, und manchmal reicht schon eine mehrdeutige Botschaft, und sie werden Opfer ihrer autosuggestiven MĂ€chte und tĂ€uschen sich selbst. Le Bon schreibt in seinem Band Die Psychologie der Massen, dass es „Ideen und GefĂŒhle gibt, „die nur bei den zu Massen verbundenen Individuen auftreten oder sich in Handlungen umsetzen . Auch heute noch, mit der Erfahrung eines zutiefst psychologisierten individuellen ...


Vom Landwirtschaftlichen Betrieb Zum Unternehmen Mit 120 Mitarbeitern

... iashow benötigt JavaScript. Hockenheim/Rhein-Neckar-KKreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Kalt lĂ€sst es Gastwirt Harald Schlumpp bis heute nicht, wenn er sich an den sehr regnerischen Tag vor mehr als 25 Jahren zurĂŒckerinnert: Denn das der „Johanneshof eine solche Erfolgsgeschichte werden wĂŒrde, schien am 1. Mai 1991 alles andere als wahrscheinlich. Gerade einmal ein Gast hatte sich in die neu eröffnete Gartenwirtschaft mit den fĂŒnf vom Vater handgezimmerten Tischen verirrt. „Mit unseren ...

Vom Landwirtschaftlichen Betrieb Zum Unternehmen Mit 120 Mitarbeitern

Bewusstseins, treibt Angst die Menschen in den Schutz der Menge. Und hier setzt Propaganda an: Die geschĂŒrte Massenhysterie verstĂ€rkt die Propaganda, weil Menschen dieser Gruppe ĂŒbersensibel fĂŒr bestimmte symbolische Codes und Versprechen werden. Und in dieser Situation folgen sie nicht dem vernĂŒnftigsten oder intelligentesten Botschafter, sondern dem gefĂŒrchtetsten und vermeintlich stĂ€rksten. Denn sobald sich Menschen zu einer Menge zusammensammeln, „stellen sie sich instinktiv unter die AutoritĂ€t eines Oberhauptes (Le Bon). Die Macht in der Menge, die ein Individuum spĂŒrt, ist zunĂ€chst auch eine gute Macht und kann GefĂŒhle der Freiheit freisetzen. Aber sie ist eben auch „leichter kontrollierbar durch Suggestion , sie fordert „Illusionen und „bevorzugt das Irreale vor der RealitĂ€t , schreibt Le Bon. Das haben wir in den letzten WahlkĂ€mpfen erleben dĂŒrfen. Der Philosoph William James sagte: „The greatest weapon against stress is our ability to choose one thought over another. (Die grĂ¶ĂŸte Waffe gegen Druck ist unsere FĂ€higkeit, den einen vor dem anderen Gedanken zu bevorzugen.) Der Anarcho in dir Seit 2011 schreibe und produziere ich zusammen mit Alexander Magerl die Hörcomicserie Agent Zukunft . Darin testen wir in abendfĂŒllenden Hörspielfilmen Manifeste und Utopien der Menschheit auf Machbarkeit, RentabilitĂ€t und GlĂŒckspotenzial. In jeder Folge wird Rainer Wiedemann, ein geschei(ter)ter Wirtschaftsjournalist mit (Rest-)Renommee, Alkoholproblemen und spĂ€rlichen sozialen Bindungen vom Geheimdienst als Agent fĂŒr uns auf die Reise geschickt. Im dritten Teil verschlĂ€gt es ihn aufgrund eines Kurzschlusses ungewollt in eine anarchische Welt. Die Story ist inspiriert von Uri Gordons Manifest Hier und Jetzt. Anarchistische Praxis und Theorie. Ein idealisierter herrschaftsfreier Raum, in dem jeder zu jeder Zeit befreit ist. Eine atomisierte Ansammlung von selbstgerechten, kampfbereiten Individuen, die sich, mikrokosmisch zusammengefunden in Mottos, einer ganz eigenen Sache verschrieben haben und verbittert darum kĂ€mpfen. Ein Ort, fĂŒr den ich keine Urlaubsreise-Empfehlung aussprechen wĂŒrde. Einen Aspekt empfand ich wĂ€hrend der LektĂŒre als besonderen Gewinn – ...


Noch Mehr Snapchat-Features FĂŒr Den Facebook Messenger

... 2017 15:20 Uhr Facebook lĂ€sst sich erneut von Snapchat inspirieren und spendiert dem Messenger Masken und Filter. Video-Chats im Facebook Messenger können nun mit mehr Masken, animierten Emojis und Filtern versehen werden. Beim neuesten Update fĂŒr seinen Messenger hat sich Facebook erneut bei Snapchat bedient und spendiert der App in dieser Woche mehrere neue Videochat-Funktionen fĂŒr Einzel- und Gruppenchats. So stehen im Videochat ab sofort noch mehr animierte Masken zur VerfĂŒgung, die die ...

Noch Mehr Snapchat-Features FĂŒr Den Facebook Messenger

fĂŒr das Erleben dieses Erkenntnismoments habe ich hier so lang ausgeholt. Wenn Gordon von der „Macht-zu-FĂ€higkeit spricht, betritt er erstmalig das semantische Feld von Macht, das sich mit Freiheit verbindet, und zwar der Freiheit und Macht jedes Einzelnen von uns. Ein Zitat des Dalai Lama geht immer wieder viral durch die Netzwerke: „Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuch mal zu schlafen, wenn eine MĂŒcke im Raum ist. An dieses Bewusstsein dafĂŒr, was in deiner Macht liegt, muss heute mehr als sonst unsere marktkonformistische Gesellschaft in ihren GemĂŒtlich-Ecken und pseudoindividualistischen Profilseiten erinnert werden. Aber reicht nur ein Bewusstsein? Sollte es nicht eine Haltung sein? Oder besser noch: ein stĂ€ndiger gefĂŒhlter Widerstand in deinem Gedankenkreislauf in Form von antiautoritĂ€ren Blitzen? In der ErmĂ€chtigung des Einzelnen, in dieser „Macht-zu als FĂ€higkeit verliert die anarchistische Theorie ihre stumpfen Schwerter, mit denen sie gern wild herumfuchtelt, und schĂ€rft jede Zone deines Verstandes. Die bewusste Wahrnehmung unserer Autonomie stĂ€rkt in uns die Wahrnehmung fĂŒr die eigene IdentitĂ€t, UnabhĂ€ngigkeit und die eigene Macht, fĂŒr diese ungemĂŒtliche Skepsis. Richtig dosiert schĂŒtzt sie uns vor den emotionalen FĂ€ngen groß angelegter Propaganda sowohl der Industrie als auch aus den Lagern der Ă€ußersten RĂ€nder. Denn bei den nĂ€chsten grĂ¶ĂŸeren Turbulenzen, bei denen wir aus unseren Spuren geworfen werden, wird gerade die angenehm situierte, abhĂ€ngige Masse in der Mitte anfĂ€llig werden fĂŒr allzu kulinarische, konformistische, gefĂŒhlt revolutionĂ€re Ideen. Anarchie ist ein GewĂŒrz, das jede funktionierende Gesellschaft in kleinen Dosen nötig hat, das aber als großes Gesellschaftssystem scheitert, weil es ein Systembauteil, ein Atom in unseren GesellschaftsmolekĂŒlen ist. Und weil konformistische Menschen nichts schöner finden als Paradoxien, hier noch eine: Der Eigensinn und saure Atem der Nonkonformisten und Autonomen stören die schöne Ordnung und Vergemeinschaftung, aber sie fördern zugleich die Demaskierung von pathologischen FĂ€llen und die Abwehr gegen deren Einzug in FĂŒhrungspositionen. Das Leben, bzw. die Gesellschaften werden niemals machtfrei sein.   Farmhouse ...