Studie Des Berlin Instituts Hohes Alter Ist Oft Ein Privileg Der Reichen



Studie Des Berlin Instituts Hohes Alter Ist Oft Ein Privileg Der Reichen

Studie des Berlin Instituts: Hohes Alter ist oft ein Privileg der Reichen Im Großformat anzeigen Wir werden stetig Ă€lter. Um 1900 betrug die globale mittlere Lebenserwartung geschĂ€tzte 30 Jahre, heute ist sie bei fast 71 Jahren angelangt. Vergleichbares hat es in der Geschichte der Menschheit nicht gegeben. Kann das so weitergehen? Dieser Frage geht die Studie „Hohes Alter, aber nicht fĂŒr alle des Berlin-Instituts fĂŒr Bevölkerung und Entwicklung nach, die am Montag vorgestellt wurde. Klar ist zunĂ€chst: Es gab zwar schon immer Einzelne, die ein sehr hohes Alter erreichten. Aber der Durchschnitt wurde bis in die frĂŒhe Neuzeit nicht sonderlich alt, weil viele schon in den ersten Lebensjahren an Infektionen oder Hunger starben. Der RĂŒckgang der Kindersterblichkeit – durch hygienische Maßnahmen wie die Sanierung von Kloaken und bessere ErnĂ€hrung, durch Impfungen und Antibiotika – verlieh der mittleren Lebenserwartung gewaltigen Schub. Wohlstand, Bildung und medizinische Fortschritte haben von Mitte des 20. Jahrhunderts an ...


Endlich Antworten Auf 63 Wichtige Fragen Des Lebens

... sogar darĂŒber hinaus das sieht man aktuell etwa bei der Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, wo sie im Vergleich zur Oppositionszeit davor eine autoritĂ€rere Position einnimmt. Prof. Uwe Jun, UniversitĂ€t Trier, Vorsitzender des Arbeitskreises Parteienforscher der DVPW 47. Wie beuge ich einer Midlife-Crisis vor? Es sind vor allem Leute, die hohe AnsprĂŒche an sich selbst und ein hohes Pflichtbewusstsein haben, die irgendwann merken, dass sie eher gelebt werden, anstatt selbst zu leben. Menschen mit einer offenen Persönlichkeit, die keine Angst vor VerĂ€nde ...

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dazu gefĂŒhrt, dass Herzkrankheiten, Schlaganfall und Krebs die Infektionen als Haupttodesursache verdrĂ€ngt haben. Deshalb werden die meisten Menschen heute erst spĂ€ter ernsthaft krank beziehungsweise bleiben immer lĂ€nger am Leben. Wie geht es also weiter? Der Anstieg hĂ€lt an, sagen alle Prognosen fĂŒr die nĂ€chsten 20, 25 Jahre. Die Trends der Vergangenheit sprechen dafĂŒr. Betrachtet man etwa nur die in jedem Kalenderjahr höchste erreichte Lebenserwartung weltweit, geht es seit Ende des 19. Jahrhunderts aufwĂ€rts. Ganz Optimistische glauben, dass sich dank biomedizinischer und technischer Erfindungen die Alterung kĂŒnftig aufhalten und der Tod immer weiter hinausschieben lĂ€sst. Obergrenze bei 105 Jahren? Doch manches spricht auch gegen die ungebrochene Fortsetzung des Trends. Neuere Berechnungen legen nahe, dass bei etwas mehr als 105 Jahren eine biologische Obergrenze erreicht sein könnte. Vielleicht ist der menschliche Körper nicht dafĂŒr gemacht, lĂ€nger zu funktionieren. Hinzu kommt: Die Alterung der Gesellschaft könnte ...


ErnĂ€hrungsexperten KlĂ€ren FĂŒnf DiĂ€t-Mythen

... Hauner, Direktor des Instituts fĂŒr ErnĂ€hrungsmedizin der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen, und Professor Martin Halle, Direktor des Zentrums fĂŒr PrĂ€vention, ErnĂ€hrung und Sportmedizin der TU MĂŒnchen, rĂ€umen mit den verbreitetsten DiĂ€t-IrrtĂŒmern auf. Mythos 1: Soja-Produkte sind effektiver fĂŒrs Abnehmen als Milchprodukte Lebensmittel aus Soja haben keine Vorteile gegenĂŒber den ĂŒblichen Produkten. Soja ist ein pflanzliches Eiweiß, aber es hat keinen magischen Gesundheitswert. Außerdem sollten sich nicht nur Vegetarier bewusst sein: ...

ErnĂ€hrungsexperten KlĂ€ren FĂŒnf DiĂ€t-Mythen

die Gesundheitssysteme an ihre finanziellen Grenzen bringen – was den Anstieg bremsen dĂŒrfte. Vor allem aber gibt es enorme regionale und soziale Unterschiede. Hohes Alter gibt es nicht fĂŒr alle. Bildung und soziale Lage spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wenn sich die Unterschiede nicht verringern, kann dies die weitere Entwicklung der Lebenserwartung dĂ€mpfen. Auch innerhalb Berlins finden sich solche Unterschiede. Im Bezirk Mitte werden mĂ€nnliche Neugeborene im Schnitt 76,1 Jahre alt, in Steglitz-Zehlendorf leben sie 3,3 Jahre lĂ€nger. In Friedrichshain-Kreuzberg oder Neukölln geborene MĂ€dchen erreichen im Mittel 81,6 Jahre, wĂ€hrend sie in Treptow-Köpenick mit 2,2 Jahren mehr Lebenszeit rechnen können. Einer Analyse von 2012 zufolge klafft im bundesweiten Vergleich eine noch grĂ¶ĂŸere LĂŒcke: Im gut situierten bayerischen Landkreis Starnberg können neugeborene Jungen im Mittel ein Alter von 81,5 Jahren erreichen, wĂ€hrend es im pfĂ€lzischen Pirmasens nur 73,4 Jahre sind. Unter den Industrienationen weisen die USA eine ...


Profis Lassen Sich Vor Trainingsauftakt Durchchecken

... chgefĂŒhrt wurden. Wie ein funktioneller StabilitĂ€ts- und Beweglichkeitstest sowie eine Laufanalyse. Zudem wurden die Spieler physiotherapeutisch untersucht, ein Optiker nahm ihre Augen und ein Zahnarzt ihre ZĂ€hne genauer unter die Lupe. FĂŒr mich ist das alles neu, in diesem Umfang kenne ich das aus Frankreich nicht , sagte Neuzugang MickaĂ«l Cuisance. FĂŒr die etablierten KrĂ€fte wie Tobias Strobl sind die Untersuchungen dagegen lĂ€ngst Routine. Das gehört am Saisonanfang einfach dazu , meinte der Mittelfeldspieler. ...

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besonders krasse Kluft auf: Die Differenz zwischen dem Bezirk (County) mit der niedrigsten und jenem mit der höchsten Lebenserwartung betrĂ€gt rund 20 Jahre. Bei dieser Spaltung geht es nicht allein um Arm und Reich. Viele Studien belegen, dass sich die Unterschiede bei der Lebenserwartung auf den sozioökonomischen Status zurĂŒckfĂŒhren lassen. Neben dem Einkommen, der Erwerbs-, Familien- und Wohnsituation, der gesellschaftlichen Teilhabe und der Lebenszufriedenheit spielt dabei der Bildungsabschluss eine zentrale Rolle. So leben in fast allen LĂ€ndern, fĂŒr die Daten verfĂŒgbar sind, Hochschulabsolventen im Durchschnitt zwei bis zwölf Jahre lĂ€nger als Landsleute, die höchstens eine Grundschule besucht haben. Zwar haben alle Bildungsschichten davon profitiert, dass neue Therapien und Vorbeugungskampagnen die Sterblichkeit fĂŒr Herz-Kreislauf-Krankheiten massiv gesenkt haben, aber nicht in gleichem Maße. Die Gebildeten hatten stets höhere Zugewinne an Lebenszeit. Wie kommt das? Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss haben ...


Mode-Profis Verschönern Ihr Outfit Jetzt Mit Ohrringen In Xxl

... Outfit auf. Go Big: XXL-Ohrringe sind jetzt Trend Von schulterlangen Quasten, ĂŒber glitzernde Strasssteinchen bis zu Oversize-Kreolen, Ohrringe setzen jetzt ein zauberhaftes Statement, egal ob im BĂŒro oder zum Feierabend-Drink. Es ist sozusagen ein Update im Expresstempo, das deinem Outfit sofort an Chic verleiht. Doch es muss nicht immer opulent sein: Die XXL-Klunker setzen auch zu lĂ€ssigen Looks in Jeans und Sneaker  einen tolle Kontrast.  Und nicht nur die Streetstyle-Stars haben sich in die luxuriösen Statement-Accessoires verliebt. ...

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leichter Zugang zu dem Wissen darĂŒber, welche Verhaltensweisen der Gesundheit zutrĂ€glich sind. Sie sind eher motiviert, dieses Wissen vorbeugend umzusetzen und können damit im Durchschnitt Risikofaktoren besser beherrschen als gering Gebildete. Das lĂ€sst sich an der VerĂ€nderung der Rauchgewohnheiten in Deutschland zeigen: Seit die Wissenschaft in den 60er-Jahren den Zusammenhang mit Lungenkrebs und krankhaften VerĂ€nderungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe belegen konnte, ist der Tabakkonsum in der Oberschicht deutlich zurĂŒckgegangen. Er ist ĂŒberwiegend zu einem Merkmal wenig Gebildeter, Geringverdienender und sozial Benachteiligter geworden. Meistens ist es das Herz 56 Millionen Menschen sind 2015 weltweit gestorben, mehr als ein Viertel davon an Durchblutungsstörungen des Herzens oder SchlaganfĂ€llen. Global betrachtet sind damit sogenannte nichtĂŒbertragbare Erkrankungen die hĂ€ufigste Todesursache. Viele dieser Erkrankungen  wĂ€ren durch einen gesundheitsfördernden Lebensstil teilweise vermeidbar oder aufschiebbar.  In Ă€rmeren ...


Der Deutsche Radsport Auf Dem Weg Der Besserung

... werden. DĂŒsseldorf als Meilenstein Durch die Vergabe des Grand DĂ©part haben wir schon viel erreicht, die Leute reden wieder ĂŒber den Radsport. Das ist ein großer Schritt fĂŒr unseren Sport. Ich hoffe, der neue Boom hĂ€lt an , sagt Kittel und Ex-Meister Emanuel Buchmann pflichtet ihm bei: Die Doping-Vergangenheit ist aufgearbeitet - es herrscht wieder mehr Vertrauen. DĂŒsseldorf ist ein Meilenstein fĂŒr den deutschen Radsport. Um dieses Image nicht zu gefĂ€hrden, wurde DopingsĂŒnder und Tour-Sieger 1997 Jan Ullrich nicht nach DĂŒsseld ...

Der Deutsche Radsport Auf Dem Weg Der Besserung

LĂ€ndern ist es anders. Dort sind ĂŒbertragbare Krankheiten am hĂ€ufigsten. Lungeninfektionen und Durchfallerkrankungen fĂŒhren die Statistik an. HIV/Aids ist 2015 aus der globalen Liste der zehn wichtigsten Todesursachen verschwunden, steht aber in den Ă€rmsten Weltregionen immer noch vorne mit dabei. Ebenso kommen ungesunde ErnĂ€hrung, Bewegungsmangel und krankhaftes Übergewicht in Gruppen mit höherem sozioökonomischem Status seltener vor. Zu einem lĂ€ngeren Leben scheint zudem ein Netzwerk von Angehörigen und Freunden beizutragen, auf die man sich verlassen kann. Auch hier sind besser Gebildete im Vorteil. Die Auswirkungen der sozialen Spaltung auf die Gesundheit lassen sich auch biologisch begrĂŒnden. Je niedriger der sozioökonomische Status, desto höher die subjektiv erlebte Stressbelastung. Der Körper reagiert darauf mit der AusschĂŒttung des Stresshormons Cortisol, was bei akuten Gefahrensituationen schĂŒtzend wirkt. HĂ€lt der Alarmzustand jedoch an, erhöht sich die InsulinausschĂŒttung, Organe werden schlechter durchb ...


Am Anfang Steht Das Fallen

... bedeutet 'Freies Üben' , erklĂ€rt Fritsch. WĂ€hrend sich zwei seiner SchĂŒler in Haltegriffen ĂŒben, werfen sich andere abwechselnd ĂŒber die Schulter auf die Matten in der Max-Planck-Halle. Dort landen sie mit einem hallenden Krachen, stehen sofort wieder auf und gehen erneut in Wurfposition. Fritsch steht am Mattenrand oder tritt auf die Matte, um Korrekturen zu erklĂ€ren. „Es geht beim Randori darum, die Techniken in Bewegung umzusetzen , erklĂ€rt der SchwarzgurttrĂ€ger. Wichtig sei, dass ein Judoka Spaß an der ...

Am Anfang Steht Das Fallen

lutet, der Blutdruck steigt. Das Immunsystem wird gehemmt und EntzĂŒndungsprozesse verstetigen sich, die wiederum die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begĂŒnstigen. Zudem kann chronischer Stress Schlaf, Lernen, GedĂ€chtnis und Aufmerksamkeit beeintrĂ€chtigen und das Risiko fĂŒr Depressionen und andere psychische Störungen erhöhen. Vermeintliche StressbewĂ€ltigungsstrategien wie Rauchen, Alkoholkonsum und ĂŒbermĂ€ĂŸiges Essen verschlimmern diese Wirkungen noch. Forscher haben Hinweise gefunden, dass Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen die natĂŒrliche VerkĂŒrzung der Chromosomen-Schutzkappen, der Telomere, verstĂ€rken, was den natĂŒrlichen Alterungsprozess beschleunigen und die Entstehung von Krebs begĂŒnstigen wĂŒrde. Ungesunde ErnĂ€hrung und Übergewicht erhöhen zudem nicht nur das Risiko fĂŒr Übergewicht, Diabetes und andere Erkrankungen im spĂ€teren Leben. Über epigenetische VerĂ€nderungen der Erbsubstanz – also VerĂ€nderungen der Genregulation – wirken sie sich noch bei den Nachkommen auf ...


Frankfurter Allgemeine Zeitung

... der dicken Menschen steigt. Es gibt drĂ€ngende Fragen. Dazu gehört, welche Therapien hier helfen und in welchen FĂ€llen die Kasse die Kosten ĂŒbernimmt. Laut dem aktuellen Barmer Report Krankenhaus ließen sich 2014 knapp sieben Millionen Deutsche in irgendeiner Form wegen Übergewichts behandeln, ein Plus von circa 14 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006. Mehr als die HĂ€lfte der Erwachsenen in Deutschland ist ĂŒbergewichtig, fast ein Viertel sogar krankhaft – das, was Mediziner als „adipös bezeichnen. Bei ...

Frankfurter Allgemeine Zeitung

deren Erkrankungsrisiko im mittleren bis hohen Alter aus. 10.000 Schritte und Zuckersteuer Was folgt daraus? Anstatt ĂŒber Möglichkeiten zur weiteren VerlĂ€ngerung der Lebensspanne nachzusinnen, sollten wir uns der Frage stellen, wie sich die bestehenden und teilweise wachsenden Unterschiede bei der Gesundheit und Sterblichkeit von sozialen Gruppen und ganzen Bevölkerungen verringern lassen. Dazu gehört unter anderem, die Anstrengungen zur PrĂ€vention zu verstĂ€rken. Auch Maßnahmen wie eine Besteuerung von hochgezuckerten Limonaden, die Eliminierung von herzschĂ€digenden sogenannten TransfettsĂ€uren in industriellen Produkten oder verschĂ€rfte Tabakwerbeverbote können einen Beitrag dazu leisten, dass wir immer mehr von der uns zur VerfĂŒgung stehenden Lebenszeit bei guter Gesundheit verbringen. Denn darauf kommt es vor allem an. Das Rezept dafĂŒr ist eigentlich einfach: Nicht rauchen, tĂ€glich 10.000 Schritte gehen, viel GemĂŒse und Obst essen. Die Studie „Hohes Alter, aber nicht fĂŒr alle ist im Internet kostenlos abrufbar: www.berlin-institut.org Kommentieren Sie hier ...