MonatsrĂŒckblick Teil 2



MonatsrĂŒckblick Teil 2

Libyen 05/17 – MonatsrĂŒckblick Teil 2 Libyen. Was wirklich geschah - Teil 2: 16.05. - 31.05.17 Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Angelika Gutsche 16.05. In dem rund 70 Kilometer von Bengasi entfernten Tocra fand eine große MilitĂ€rparade der LNA zum dritten Jahrestag der GrĂŒndung der Operation Dignity (WĂŒrde) durch General Hefter statt. Dabei ließ die LNA ihre Muskeln spielgen: Es marschierten 12.000 Soldaten auf, mit Waffen ausgerĂŒstete Fahrzeuge wurden vorgefĂŒhrt und es fand eine Flugshow mit 18 Kampfjets statt. Die teilnehmenden Soldaten stammten aus allen Landesteilen. Khalifa Hefter erklĂ€rte in einer Ansprache, dass er Tripolis niemals kriminellen Elementen ĂŒberlassen werde. Anwesend war auch ÜbergansprĂ€sident Abdullah Theini. Ein kleiner MilitĂ€rkonvoi wurde in Bengasi durchgefĂŒhrt und auch andernorts wurde wie in Radschban in den Nafusa-Bergen der Jahrestag mit einem Feuerwerk gefeiert. 17.05. Siebzig Mitglieder der sizilianischen Mafiaorganisation Ndrangheta wurden verhaftet. Sie sollen mit Migranten in sizilianischen FlĂŒchtlingsunterkĂŒnften das große GeschĂ€ft gemacht haben, indem beispielsweise Tiernahrung als Essen ausgegeben worden ist. Der Leiter der Unterkunft, ein Priester, war in die Machenschaften verstrickt. 18.05. In der Studie Southern Libya destabilized – the Case of Ubari [1] werden die KĂ€mpfe zwischen Tibu und Tuareg seit dem Sturz Gaddafis, insbesondere um die Stadt Ubari thematisiert. Siehe auch meinen Blog-Beitrag: _link_/autoren/gela/kaempfe-zwischen-tuareg-und-tibu 18.05. NACH STÜRMUNG DES BRAK-AL-SCHATTI-LUFTWAFFENSTÜTZPUNTS BEGEHT MISRATA-MILIZ MASSAKER AN LIBYSCHER NATIONALARMEE. DABEI WERDEN ÜBER 140 MENSCHEN HINGERICHTET. Siehe auch meinen Blog-Beitrag: _link_/autoren/gela/misrata-brigade-begeht-massaker-an-soldaten 19.05. Die LNA gibt die Gesamtzahl der bei dem Massaker ums Leben gekommenen Personen mit 141 an. Als Antwort auf das Kriegsverbrechen fliegt die LNA Luftangriffe auf den Dschufra-LuftwaffenstĂŒtzpunkt im SĂŒden, der von der Misrata-Miliz gehalten wird. Der Waffenstillstand wird als beendet erklĂ€rt. Die LNA sendet TruppenverstĂ€rkung in den Fessan. 19.05. Der Vorsitzende des PrĂ€sidialrats, Fajes Sarradsch, hat den ‚Verteidigungsminister‘ al-Barghati fĂŒr die nĂ€chsten zwei Wochen suspendiert. Bis dahin soll eine Untersuchungskommission die VorgĂ€nge um das Massaker von Brak-al-Schatti geklĂ€rt haben. Es wĂ€re seine sofortige Verhaftung wegen Kriegsverbrechen angesagt! Pro forma wurde auch Dschamal al-Treiki als Kommandant der Misrata-Brigade (Third Force oder jetzt 13. Brigade) abgesetzt. Das dĂŒrfte allerdings konsequenzlos bleiben, da der PrĂ€sidialrat die Misrata-Milizen nicht kontrollieren kann. 19.05. AnwĂ€lte in Misrata haben einen Versuch unternommen, die Stadt Misrata von dem Brak-al-Schatti-Massaker zu distanzieren. Sie bezeichneten das Massaker als „feigen Akt und forderten vom PrĂ€sidialrat, alle nicht-lokalen Kampfeinheiten aus dem Fessan zurĂŒckzuziehen. 19.05. ...


Der Große Nepp Mit Den Kleinen Gesundheitshelfern

... wenigen Bevölkerungsgruppen raten Ärzte ĂŒberhaupt dazu. Frauen mit Kinderwunsch wird FolsĂ€ure empfohlen Beispielsweise sollen Frauen mit Kinderwunsch FolsĂ€ure einnehmen, weil dieser Stoff bei der Entwicklung des Nervensystems hilft und einem Neuralrohrdefekt, einer schweren Missbildung des Kindes, vorbeugt. „Man muss schon vor der Schwangerschaft damit beginnen , so Hauner. „Die meisten nehmen das erst im zweiten oder dritten Monat. Dann bringt es nicht mehr viel. Stattdessen greifen werdende MĂŒtter eifrig zu anderen Tabletten. „Da wird alles Mögliche geschluckt, was den Apothekern ...

Der Große Nepp Mit Den Kleinen Gesundheitshelfern

Der Sprecher der Misrata-Brigade (13. Brigade, ehemals Third Force) ĂŒbernahm in einem Hörfunkinterview die Verantwortung fĂŒr den Angriff: Die Miliz habe den LuftwaffenstĂŒtzpunkt angegriffen, die dortigen Einheiten zerstört und habe sich dann wieder zurĂŒckgezogen. Trotz unwiderlegbarer Beweise bestritt er ein Massaker. 19.05. Auf ihrem Twitter-Account brĂŒsten sich die Verteidigungsbrigaden von Bengasi mit dem Angriff auf Brak-al-Schatti. 19.05. Nach dem Freitagsgebet wurde Braik Ellawati, ein FĂŒhrer des Awagir-Stammes, in Solug getötet als unter seinem Wagen eine Bombe explodierte. in Bengasi wurde auf ein weiteres Stammesmitglied, Badr Musa al-Nahib Alaguri, das auch dem Parlament angehört, nach dem Freitagsgebet geschossen. Er erlitt nur leichte Verletzungen. Nachtrag 22.05.: Aufgrund der wieder im Ansteigen begriffenen Attentate in Bengasi wird ein neuer Polizeichef ernannt. 19.05. Bernard-Henry, LĂ©vy, der den NATO-Überfall auf Libyen 2011 durch die Verbreitung falscher Fakten und Hetze gegen Gaddafi mitzuverantworten hat, ist in Belgrad bei der Vorstellung eines Films mit einer Torte beworfen worden. Dabei wurde ein Transport mit der Aufschrift „Bernard LĂ©vy verteidigt imperialistische Mörder entrollt. LĂ©vy hatte sich auch fĂŒr die Bombardierung Serbiens eingesetzt. 20.05. Ein Sprecher der LNA gibt weitere Einzelheiten ĂŒber das Massaker von Brak-al-Schatti bekannt. Demnach seien siebzig Prozent der von der LNA gefangengenommenen oder getöteten dschihadistischen Angreifer AuslĂ€nder, die unter anderem aus dem Tschad, aus Mali und PalĂ€stina stammten. Einige der LNA-Soldaten seien geköpft, anderen sei die Kehle durchschnitten, und es seien welche bei lebendigem Leibe verbrannt worden. Getötet worden seien auch fĂŒnfzehn Zivilisten, darunter ein ZehnjĂ€hriger. Die LNA sei deshalb ĂŒberzeugt, dass „wir gegen al-Kaida kĂ€mpfen . Die Nationale Libysche Volksbewegung (Dschamahirija) verdammt das Massaker von Brak-al-Schati. 20.05. Ein auf dem Handy eines von der LNA gefangenen KĂ€mpfers der Verteidigungsbrigade von Bengasi gefundenes Video wurde auf einem libyschen Fernsehsender gesendet. Es zeigt, wie die KĂ€mpfer auf die am Boden in einer Linie aufgereihten Soldaten der LNA schießen. 20.05. Die Arabische Liga verurteilt das Brak-al-Schatti-Massaker als ‚barbarisch‘, Ägypten nennt es einen ‚Terrorangriff‘, der mit auslĂ€ndischer UnterstĂŒtzung und Finanzierung ausgefĂŒhrt worden sei. Sie betont ihre SolidaritĂ€t mit dem libyschen Volk und der libyschen Nationalarmee. Die Botschafter von China, Frankreich, Russland, Großbritannien und der USA fordern, die fĂŒr das Massaker Verantwortlichen vor Gericht zu bringen. Auch der UN-Sondergesandte fĂŒr Libyen verurteilt das Kriegsverbrechen. Die EU bezeichnet den Massenmord als „besorgniserregende Entwicklung . Ist das alles, was die EU zu sagen hat, wenn die Milizen der von ihr so gehĂ€tschelten ‚Einheitsregierung‘ Massaker begehen? Ist nicht vor allem Italien ganz besonders eng mit ...


Studie Zeigt Jedoch Mehr Körperfette Durch Sport

... , so die Mitteilung der Arizona State University. Ausschließlich durch Sport lĂ€sst sich demnach keine verlĂ€ssliche Gewichtsreduktion erreichen. Sport wirkt individuell unterschiedlich Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass Sport individuell eine Ă€ußerst unterschiedliche Wirkung entfaltet. Dies habe sich zum Beispiel auch darin widergespiegelt, dass die Frauen, die nach vier Wochen Übungsprogramm abgenommen hatten, im Anschluss tendenziell weiter Gewicht verloren. Die Forscher gehen davon aus, dass die Frauen, die zunahmen, vermutlich ihre ...


den Misrata-Milizen verbandelt und hat nicht Italien bei Misrata ein Feldlazarett errichtet, das als Vorwand fĂŒr die Stationierung eines großen Kontingents an SpezialeinsatzkrĂ€ften dient? 20.05. FĂŒr den ehemaligen Kommandanten der Petroleum Facilities Guard (PFG), Ibrahim Dschadhran, hat die Staatsanwaltschaft in Tripolis einen Haftbefehl ausgestellt. Die Nationale Ölgesellschaft (NOC) macht ihn fĂŒr einen Verlust von 100 Milliarden US-$ verantwortlich, verursacht durch die von ihm angeordneten Blockaden von Exportterminals. Dschadhran wird seit MĂ€rz in Nalut gefangen gehalten. Eine Miliz hatte ihn beim GrenzĂŒbergang von Tunesien nach Libyen geschnappt. Nachdem die LNA die Ölanlagen erobert hatte, war Dschadhran in die TĂŒrkei und nach Italien geflohen. 22.05. Bei der Explosion einer Landmine in Bengasi wurde ein ranghoher Kommandeur der LNA-SpezialkrĂ€fte getötet. 22.05. Bei einem Selbstmordanschlag im britischen Manchester kommen 22 Menschen ums Leben. Die Familie des AttentĂ€ters stammt aus Libyen und gehörte der LIFG (Libyan Islamic Fighting Group) an. Der AttentĂ€ter selbst hatte beide Staatsangehörigkeiten und bekannte sich zum IS. Großbritannien hat den Mitgliedern des LIFG jahrzehntelang Unterschlupf gewĂ€hrt, da sie gegen den vom Westen ungeliebten Gaddafi kĂ€mpften. Siehe auch meinen Blog-Beitrag: _link_/autoren/gela/gb-naehrte-terror-nattern-am-eigenen-busen 22.05. Bei einem Treffen in Rom zwischen den Innenministern von Niger und Tschad, einem Mitglied des libyschen PrĂ€sidialrats und dem italienischen Innenminister Marco Minniti wurde beschlossen, Auffanglager fĂŒr Migranten an den Grenzen im Tschad und Niger zu errichten. Diese Nachricht könnte auch die Überschrift tragen: Wie man mafiöse Strukturen aufbaut. Wie bekannt wurde, sind Emigranten sogar in Lagern auf Sizilien, die unter Aufsicht eines Priesters standen, von der Mafia mit Hundenahrung verpflegt worden, um Geld zu machen. FĂŒr die damit befassten Politiker und Beamten im Tschad und Niger tun sich mit der Errichtung dieser Lager ungeahnte Geldquellen auf. Wie untragbar die ZustĂ€nde fĂŒr FlĂŒchtlinge in diesen Lagern sein werden, weiß jeder, der auch nur ein bisschen mit den Gegebenheiten dieser LĂ€nder vertraut ist. Und wer als FlĂŒchtling genug Geld besitzt und zahlen kann, fĂŒr den dĂŒrfte die Überwindung der Grenze kein Problem sein. Den verantwortlichen westlichen Politikern sei eine Dienstreise in diese Region, in der nur Pisten durch die saharischen WĂŒstengebiete fĂŒhren, dringend empfohlen, um ihnen die blauĂ€ugige Weltfremdheit derartiger Abkommen vor Augen zu fĂŒhren. Grenzposten sind dort weitrĂ€umig umfahrbar und kĂ€uflich ist bei der dortigen allumfassenden Armut, alles, aber wirklich alles. Nach zwei Jahren wird festgestellt werden, dass diese Lösung der grenznahen Auffanglager gefloppt ist, die ZustĂ€nde dort unhaltbar sind und das Geld in den Sand gesetzt wurde bzw. in korrupte Taschen floss. 22.05. Bei einer Konferenz in Washington wurde auch ĂŒber die ...


Medikamente Richtig Lagern

... gelagert werden. Am besten gewĂ€hrleistet dies die Originalverpackung, erklĂ€rt das Bundesgesundheitsministerium. Auch die Packungsbeilage bleibt am besten in der Packung - falls der Patient spĂ€ter noch einmal etwas nachlesen möchte. Im KĂŒhlschrank mĂŒssen beispielsweise einige Insuline aufbewahrt werden. Die optimale Lagerungstemperatur solcher Arzneien betrĂ€gt zwei bis acht Grad Celsius. Sie dĂŒrfen nicht einfrieren. Bei rund einem Drittel der kĂŒhlpflichtigen Medikamente darf die KĂŒhlkette ...

Medikamente Richtig Lagern

zukĂŒnftige Verfassung Libyens diskutiert. Die Beratungen zu einem Entwurf des Constitutional Drafting Assembly (CDA – Versammlung zur Erstellung eines Verfassungsentwurf) tritt auf der Stelle. Zwei der vier Teilnehmer, US-Amerikaner, sprachen sich gegen eine RĂŒckkehr zur monarchistischen Verfassung von 1963 aus, der libysche und europĂ€ische Teilnehmer dafĂŒr. Die amerikanische Seite betonte, es wĂ€re unsinnig, jetzt schon ĂŒber eine Verfassung zu diskutieren. Erst mĂŒsse das Haus stehen, dann könne man als Dach eine Verfassung darauf setzen. Außerdem mĂŒsse eine Verfassung von mindestens 90 Prozent der Bevölkerung anerkannt werden. Dies könne man bei einer Verfassung, die die RĂŒckkehr zur Monarchie vorsieht, mit Sicherheit ausschließen. Gegen den Verfassungsentwurf der CDA gab es bereits in Bengasi und Tobruk Proteste, da er zu wenig die föderale Struktur berĂŒcksichtige. Auch die BerberstĂ€mme, die von vornherein den CDA boykottierten, hatten sich dagegen ausgesprochen. Menschenrechtsgruppen meinten, der Entwurf berĂŒcksichtige zu wenig die Menschenrechte und das Zivilrecht. In dem Entwurf hieß es, dass von Personen, die fĂŒr hohe politische Ämter vorgesehen sind, beide Elternteile in Libyen geboren sein mĂŒssen, der Kandidat mit keinem AuslĂ€nder (keiner AuslĂ€nderin) verheiratet sein und auch keine zweite NationalitĂ€t besitzen dĂŒrfe. Damit wĂŒrden sehr viele nach 2011 ins Ausland emigrierte Libyer von politischen Ämtern ausgeschlossen. Außerdem gibt es bestimmte AltersbeschrĂ€nkungen fĂŒr die AusĂŒbung sowohl des aktiven wie des passiven Wahlrechts. Die gleichen Probleme wĂŒrden aber bei einem RĂŒckgriff auf die Verfassung von 1963 zutage treten, die ebenfalls eine zentralistische Regierung und Arabisch als die offizielle Landessprache vorsahen. Ebenso kĂ€me es zu massiven EinwĂ€nden von Menschenrechtsgruppen. Daneben wĂŒrde die dort vorgesehene Ernennung der Mitglieder des Senats nicht durch Wahlen, sondern durch den König, keine Akzeptanz finden. Die ganze Diskussion um eine Verfassung nach westlichem Vorbild ist nur ein weiterer Versuch, Libyens Gesellschaft zu spalten. Eine Verfassung unter den heutigen politischen Bedingungen einsetzen zu wollen, ist fĂŒr den Friedensprozess im Land kontraproduktiv. Vor allem sollten sich AuslĂ€nder völlig aus der Diskussion heraushalten. Es ist Sache des libyschen Volkes, ĂŒber eine Verfassung zu entscheiden. 23.05. Die libysche Nationalarmee LNA gibt bekannt, sie habe eine Pro-PrĂ€sidialratsmiliz aus einem östlichen Bezirk Sebhas vertrieben. Deren Lager sei einschließlich Waffen, Munition und Fahrzeugen nun in der Hand der LNA. Die Miliz sei in das Brak-al-Schatti-Massaker verwickelt gewesen. 23.05. Die LNA hat die Luftangriffe auf Ziele in Dschufra fortgesetzt. Bewaffnete KrĂ€fte seien jetzt auf dem Weg zu dem von einer Misrata-Miliz gehaltenen LuftwaffenstĂŒtzpunkt Tamenhint im SĂŒden des Landes. Tamenthint sei umstellt, niemand könne mehr hinein oder hinaus. 23.05. Sarradsch hat es trotz ...


Das Griechische Gesundheitssystem Ist In Einem Katastrophalen

... entlichen KrankenhĂ€usern Unversicherte aufgenommen oder - verbotenerweiser - Labortests fĂŒr sie durchgefĂŒhrt. Das war illegal , sagt Minassian. Dann erzĂ€hlt sie davon, wie sie selbst Tests und Blutproben mit ihrem Mofa transportiert und in die KrankenhĂ€user geschmuggelt hat. Teil einer landesweiten Graswurzelbewegung Die Freiwilligen kĂŒmmern sich nicht nur um Krankheiten, sie hören zu und helfen mit Ideen. Die Leute haben viele existenzielle Sorgen. Es kamen Eltern, die nichts zu essen hatten fĂŒr die Kinder außer Nudeln und Reis. Leute ...

Das Griechische Gesundheitssystem Ist In Einem Katastrophalen

WiderstĂ€nden von amerikanischer Seite geschafft, kurz mit US-PrĂ€sident Donald Trump auf dem Gipfel in Riad sprechen zu können. Trump hatte sich geweigert, in Riad ĂŒber Libyen zu sprechen. 23.05. In BrĂŒssel hat sich zum zweiten Mal das sogenannte Libyen-Quartett (Vereinte Nationen, Afrikanische Union, Arabische Liga und EU) zu GesprĂ€chen getroffen. Sie kamen ĂŒberein, dass es beim Libyan Political Agreement (Libysche Politische Vereinbarungen LPA / Abkommen von Skhirat) kleine Änderungen geben könne. Ansonsten wurden die ĂŒblichen Positionen wiedergekĂ€ut. Es wurde auch nicht darauf eingegangen, welche Auswirkungen das Massaker von Brak-al-Schatti auf die FriedensgesprĂ€che zwischen Sarradsch und General Hefter haben wird. Das Massaker wurde von Misrata-Milizen begangen, die unter dem Befehl des ‚Verteidigungsministers‘ der sogenannten ‚Einheitsregierung‘ stehen. 23.05. Die italienische Zeitung Republica berichtet ĂŒber das „Massaker im Sand von Brak und weist darauf hin, dass dessen Konsequenzen sehr ernst sein werden. 24.05. Mindestens 34 Migranten, darunter viele Kleinkinder, ertranken etwa dreißig Meilen vor der libyschen KĂŒste. An Bord des Schiffes befanden sich etwa 500 Migranten. Ein spanisches MilitĂ€rflugzeug warf ĂŒber der UnglĂŒcksstelle Rettungswesten ab. Die Internationale Gesellschaft fĂŒr Migration gab bekannt, dass in diesem Jahr etwa 1.400 Migranten im Mittelmeer ertrunken sind. 25.05. DIE LIBYSCHE NATIONALARMEE HAT DEN LUFTWAFFENSTÜTZPUNKT TAMENHINT IM SÜDEN DES LANDES EINGENOMMEN. Die Misrata-Miliz (13. Brigade, vormals Third Force) hat sich Richtung Norden nach Dschufra zurĂŒckgezogen. Einige dschihadistische KĂ€mpfer, vor allem aus den Verteidigungsbrigaden von Bengasi, sind entkommen und befinden sich nun sĂŒdlich von Sirte. Die LNA hat eine Gruppe Söldner aus dem Tschad gefangengenommen. Wie bekannt, kĂ€mpfen viele tschadische Söldner fĂŒr die Misrata-Milizen und in den Reihen der Verteidigungsbrigaden von Bengasi. Der Abzug der Misrata-Miliz kam auf Druck örtlicher StammesfĂŒhrer zustande, die der Miliz 72 Stunden Zeit gaben, sich aus der Region zurĂŒckzuziehen. Anfang der Woche rĂ€umte die Misrata-Miliz bereits kampflos das Scharara-Ölfeld und ĂŒbergab es an die von Ali Kana gefĂŒhrte Tuareg-Truppe. 2014 hatten die Misrata-Milizen mit Hilfe der Tuareg die Zintani- und Tibu-Milizen vom Scharara-Ölfeld vertrieben. 25.05. Die italienisch-libysche Handelskammer hat die Regierung in Rom aufgefordert, Firmen, die durch den Sturz der libyschen Regierung 2011 Verluste erlitten, zu unterstĂŒtzen. Es handelt sich um nicht eingehaltene VertrĂ€ge, Zerstörungen und SchĂ€den und um nicht bezahlte Rechnungen. 26.05. Aus Tripolis werden heftige KĂ€mpfe gemeldet, im SĂŒden der Stadt ist Artilleriefeuer zu hören, Panzer sind aufgefahren, WohnhĂ€user und Moscheen wurden beschossen. Es kĂ€mpfen radikal-islamistische Milizen des ehemaligen GNC (Khalifa Ghweil) gegen verschiedene andere Milizen, darunter solche, die den ...


Vorsicht Vor Diesen SĂŒĂŸen Fallen

... Sie enthalten 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Die Expertin warnt vor allem vor Light-Produkten. Ein höherer Zuckergehalt kaschiere bei ihnen nĂ€mlich den niedrigeren Fettgehalt. Hoffmanns Tipp : Naturjoghurt mit etwas Fruchtaufstrich mischen.   Falle 5: Eistee Der Name ist irrefĂŒhrend, denn in Eistee ist nur selten echter Tee zu finden. Stattdessen jede Menge Zucker, nĂ€mlich 7,5 Gramm pro 100 Milliliter. Hoffmanns Tipp : Himbeer- oder FrĂŒchtetee aufkochen und gekĂŒhlt trinken. Der sei zwar nicht so sĂŒĂŸ, dafĂŒr aber stark im Geschmack. ...

Vorsicht Vor Diesen SĂŒĂŸen Fallen

PrĂ€sidialrat unterstĂŒtzen. Das libysche Parlament hat einen sofortigen Waffenstillstand und den RĂŒckzug aller Milizen aus der Stadt gefordert. Die Lage ist unĂŒbersichtlich. 26.05. In der NĂ€he von Bani Walid sind bei ZusammenstĂ¶ĂŸen vier IS-KĂ€mpfer getötet und zwei gefangengenommen worden. Die meisten IS-KĂ€mpfer sind keine Libyer, sondern kommen aus LĂ€ndern wie dem Tschad oder Mali. Sie bedrohen die Einheimischen und fordern von ihnen Geld, Medikamente und Lebensmittel. Die LNA fĂŒhrt verstĂ€rkt Patrouillen in der WĂŒste sĂŒdlich von Sirte durch. 26.05. Der BĂŒrgermeister von Bengasi wandte sich in einem Brief an den BĂŒrgermeister von Manchester und bezeichnete das Attentat als eine „schreckliche, feige und kriminelle Tat . Es sei aber keine Überraschung, dass der SelbstmordattentĂ€ter aus Libyen stammte, denn die BĂŒrger von Bengasi wĂŒrden seit vier Jahren unter dschihadistischem Terror leiden. Die Extremisten wĂŒrden nur etwa drei Prozent der Bevölkerung ausmachen, doch diese hĂ€tten es geschafft, den Hafen und Flughafen zu zerstören, ebenso wie die einzige UniversitĂ€t. Neun von zehn Kliniken hĂ€tten geschlossen werden mĂŒssen. 25 Prozent der Bevölkerung sei vertrieben worden und die verursachten SchĂ€den haben geschĂ€tzt mehr als 10 Milliarden Britische Pfund ausgemacht. 27.05. Beginn des Ramadan 27.05. Bouzid Dorda [2] , der seit sechs Jahren im al-Hadba-GefĂ€ngnis von Tripolis gefangen gehalten, gefoltert und zum Tode verurteilt worden war, und seine Kameraden sind von den RevolutionĂ€ren Brigaden von Tripolis unter dem Kommando von Haitham al-Tadschuri [3] aus dem al-Hadba-GefĂ€ngnis befreit worden. Dies gab heute die Frau von Dorda, Amal al-Akuri, dem Afrikanischen Nachrichtenportal bekannt. Alle ‚Befreiten‘ seien unverletzt und bei guter Gesundheit. Sie seien in der Obhut des Rebellenbataillons und werden mit allem Nötigen versorgt. Die ‚befreiten Gefangenen‘, darunter auch Saadi al-Gaddafi und Abdullah Senussi, sollen in das Fornadsch-GefĂ€ngnis und an andere Orte gebracht worden sein. Bei den KĂ€mpfen kam der fĂŒhrende LIFG-Kommandant Salem al-Baski (auch Abdullah Radschab genannt) ums Leben. Das Wohnhaus von Khaled al-Scharif [4] , Kommandant der LIFG und fĂŒr das GefĂ€ngnis verantwortlich, wurde ebenso zerstört wie das Haus von Sami Saadi, ebenfalls FĂŒhrungsmitglied der LIFG. 27.05. Der Dschufra-LuftwaffenstĂŒtzpunkt, der von Misrata-Milizen und den Verteidigungsbrigaden von Bengasi gehalten wird, wurde zweimal von Ägypten bombardiert. Es soll ein Hauptquartier ebenso wie ein Munitionsdepot getroffen worden sein. 27.05. Die schweren KĂ€mpfe in Tripolis halten an. Im SĂŒden der Stadt kommt es zu Explosionen, an der Straße zum Flughafen und im Abu-Slim-Viertel brechen neue KĂ€mpfe aus. Die einzelnen Milizen geben bekannt, es gebe dutzende Todesopfer und viele Verletzte. Das Zentralkrankenhaus von Tripolis benötigt dringend mehr Personal und Verbandsmaterial. 28.05. Der internationale Flughafen von Tripolis ist ...


Adieu Mundgeruch Sechs Einfache Tricks Gegen Knoblauch-Atem

... und Chlorophyll-Tabletten. Der Edelstahl-Lolli Der Lutscher aus Edelstahl soll eine absoluter Geruchskiller sein und gegen Knoblauch, Zwiebel oder Zigarettengeruch wirken. Dabei wird das Edelstahl-Lutscher, der neutral schmeckt, zwei bis vier Minuten lang im Mund hin- und her bewegt. Laut Hersteller habe der Lutscher „in Verbindung mit Luft und Wasser eine geruchsneutralisierende Wirkung . Der Knoblauchgeruch werde also nicht ĂŒberdeckt, sondern neutralisiert. Aber auch der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll kann helfen: ...

Adieu Mundgeruch Sechs Einfache Tricks Gegen Knoblauch-Atem

von der PrĂ€sidialgarde zurĂŒckerobert worden. Er befand sich zuletzt in der Hand von radikal-islamistischen Milizen, die dem ehemaligen GNC (General National Congress) angeschlossen waren, der unter der FĂŒhrung von Khalifa Ghweil stand. Der internationale Flughafen wurde im BĂŒrgerkrieg 2014 schwer von Misrata-Milizen beschĂ€digt und ist seither nicht mehr in Betrieb. Als Flughafen fĂŒr Tripolis dient seither der Mitiga-MilitĂ€rflughafen. 28.05. Ein UntersekretĂ€r des Theinni-Justizministeriums hat Seif al-Islam Gaddafi in Zinten besucht. Er sagte, dass es Seif al-Islam Gaddafi gut gehe und dass er sich im Land frei bewegen und auch ins Ausland reisen könne. Seif al-Islam Gaddafi sei frei, da er unter das allgemeine Amnestiegesetz des Parlaments vom Juli 2015 gefallen ist. Die Wachen in Zinten seien zu seinem Schutz und nicht zu seiner Bewachung aufgestellt. Auch ein Zinten-Gericht hatte Seif Gaddafi im April 2016 frei gesprochen. Allerdings besteht gegen ihn noch ein Haftbefehl vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. 28.05. Eineinhalb Jahre nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Tuareg und Tibu, das den Frieden in der im SĂŒdwesten gelegenen Stadt Ubari sichern soll, ist dieses nun in Kraft getreten. In Ubari fanden in den Jahren 2014/15 schwere KĂ€mpfe zwischen den beiden Ethnien statt. Sowohl Tuareg als auch Tibu ziehen nun ihre Milizen aus der Stadt ab. Der PrĂ€sident des Tuareg-Stammesrats, Hussein al-Koni, beschwor das ehemals gute VerhĂ€ltnis zwischen Tuareg und Tibu. Beide hĂ€tten bis zum Sturz Gaddafis ĂŒber 100 Jahre in Frieden miteinander gelebt. 28.05. Die von den UN und den USA als Terrororganisation gefĂŒhrte und vor allem im Osten Libyens operierende Ansar al-Scharia hat ihre Auflösung bekanntgegeben. Was machen die jetzt? Gehen die nach Hause oder schließen sie sich dem IS an? 28.05. Nach den KĂ€mpfen in Tripolis hat eine Fluchtbewegung nach Tunesien eingesetzt. Am GrenzĂŒbergang Jas Redir betragen die Wartezeiten sieben Stunden. Der Übergang Dhiba-Wazen im sĂŒdtunesischen Tataouine ist weiterhin von libyscher Seite geschlossen. Da werden sich die Tunesier aber freuen, wenn jetzt die Radikalinskis in Land kommen. 29.05. Ein in Zinten ansĂ€ssiges Sondereinsatzkommando gab bekannt, dass es 20.000 aus Tripolis vertriebene Einwohner unter seinem Schutz zurĂŒck in ihre Heimatstadt bringen wolle. Nachtrag 30.01.: Pro PrĂ€sidialratsmilizen und Haitham Tadschuri haben die RĂŒckkehr der Vertriebenen begrĂŒĂŸt, sprachen sich aber gegen deren Begleitung durch Milizen aus, die nicht aus der Stadt stammen. 29.05. An der Grenze zu Algerien im SĂŒdwesten des Landes in der NĂ€he von Ghat ist ein Mann erschossen und vier seiner Verwandten verwundet worden. Es soll sich um einen Bauern aus der Gegend handeln. Es ist nicht klar, wer fĂŒr die Tat verantwortlich ist. Die algerischen Grenzbeamten dĂŒrften enorm nervös sein, da viele Dschihadisten nun versuchen, Libyen in Richtung Algerien und Tunesien zu verlassen. 29.05. Ägypten ...


Wie Ein Schotte Vor 50 Jahren Den Geldautomaten Erfand

... ĂŒbingen am 27. Mai 1968 den bundesweit ersten Geldautomaten aufstellte, konnten diesen nur 1000 ausgewĂ€hlte Kunden nutzen. Sie durften bis zu 400 D-Mark abheben, brauchten dafĂŒr aber ein ganzes BĂŒndel an AusrĂŒstung: einen SpezialschlĂŒssel fĂŒr den Tresor, eine Identifikationskarte aus Plastik und Auszahlungsbelege in Form von Lochkarten. EC-Karten mit Magnetstreifen gab es noch nicht. In Shepherd-Barrons Automaten mussten Kunden einen mit einer leicht radioaktiven Substanz imprĂ€gnierten Scheck schieben. War das nicht gefĂ€hrlich? Nein, meinte der Erfinder: Er habe ...

Wie Ein Schotte Vor 50 Jahren Den Geldautomaten Erfand

hat bekanntgegeben, es fliege in Abstimmung mit der LNA weitere LuftschlĂ€ge gegen Derna. Es sollen strategisch wichtige Punkte getroffen werden, die vom islamistischen Mudschahedin-Schura-Rat von Derna gehalten werden. Auch der LuftwaffenstĂŒtzpunkt Dschufra, der von einer Misrata-Miliz und den Verteidigungsbrigaden von Bengasi gehalten wird, wird weiterhin von Ägypten bombardiert. Bei einer Pressekonferenz zusammen mit dem russischen Außenminister Lawrow, der sich gerade in Kairo aufhĂ€lt, sagte der Ă€gyptische Außenminister, die Ausbildungslager fĂŒr Dschihadisten in Libyen stellten eine große Bedrohung auch fĂŒr Europa dar. 29.05. Khalifa Gweill, der mit den Überresten des GNC (General National Congress) eine radikal-islamistische ‚Heilsregierung‘ (National Salvation Government)in Tripolis gebildet hatte, sagte, seine Milizen, die vor allem aus Misrata kommen, hĂ€tten sich aus Tripolis zurĂŒckgezogen, um Schaden von der Hauptstadt abzuhalten. Sie sollen sich nach Tarhouna, Zawia und Sabratha zurĂŒckgezogen haben. Die Bevölkerung von Zawia und Sabratha soll mit Schiffen evakuiert worden sein. Ebenfalls mit Schiffen sollen Waffen und Munition von Tripolis nach Zawia gebracht worden sein. Weitere Milizen aus Misrata, die den PrĂ€sidialrat unterstĂŒtzen, sind in Tripolis geblieben. 30.05. General Hefter hat das Vorgehen des PrĂ€sidialrats gegen Pro-GNC-Mitglieder in Tripolis gelobt und Katar vorgeworfen, auslĂ€ndische Söldner aus dem Tschad, dem Sudan und anderen afrikanischen und arabischen LĂ€ndern innerhalb dieser Milizen großzĂŒgig zu sponsern. Hefter lobte die Milizen, die den PrĂ€sidialrat bei diesen KĂ€mpfen unterstĂŒtzt haben. Er kĂŒndigte an, dass KrĂ€fte, die loyal zur LNA stĂŒnden, in Tripolis einmarschieren werden und rief zur Zusammenarbeit mit dem PrĂ€sidialrat auf. Es solle der Notstand ausgerufen und alle Truppen mobilisiert werden, um die Milizen aus der Hauptstadt zu vertreiben. 30.05. Mehr als zehntausend Migranten haben sich letzte Woche von Libyen aus auf den Weg nach Europa gemacht. Etwa 160 kamen dabei ums Leben. Das FlĂŒchtlingshilfswerk der UN sagte, dass Migranten von Bewaffneten beraubt und erschossen werden. Sogar die Außenbordmotoren werden von ihren Booten gestohlen. 31.05. Laut ZĂ€hlung der UN-Sonderkommission fĂŒr Libyen sind im Mai 18 Menschen durch Gewalt ums Leben gekommen, weitere 50 wurden verletzt. Hauptursachen waren die Explosion von Sprengkörpern (Autobomben und Minen) und Schussverletzungen. Dazu kommen die 141 Toten des Brak-al-Schatti-Massakers, die durch eine Misrata-Miliz bestialisch ermordet wurden, sowie etliche weitere bei KĂ€mpfen oder Luftangriffen ums Leben gekommen Soldaten und Milizangehörige. Quellen: libyaherald.com / libyaagainstuperpowermedia.org / lana-news.ly / jana.ly.co / Le Monde dipolomatique / heise.de / guardian.de / standard.at /neopresse.com / taz.de / wqow.com / libyawarthetruth.com / tagesschau.de / deutsch.rt.com / voltairenet.org / thedailyshepple.com / konjunkktion.info / jungewelt.de / dw.com.de / n-tv.de / _link_ / achourouk ...