Sozialstaat Die Rente Ist Sicher



Sozialstaat Die Rente Ist Sicher

Sozialstaat - Die Rente ist sicher, nur wie lange noch? 28. Juni 2017, 15:10 Uhr Sozialstaat Die Rente ist sicher - nur wie lange noch? Noch ist Altersarmut in Deutschland kein Massenph√§nomen, die Politik muss jetzt aber handeln, wenn es so bleiben soll. (Foto: picture alliance / Arno Burgi/dp) Das Thema Rente betrifft alle - auch wenn die meisten es langweilig finden. In der Politik herrscht derweil erschreckende und gef√§hrliche Ideenlosigkeit. Kommentar von¬†Marc Beise Marc Beise Dr. Marc Beise leitet die Wirtschaftsredaktion der S√ľddeutschen Zeitung. Der geb√ľrtige Mainzer (Jahrgang 1959) ist in Hessen aufgewachsen und mit Kickers Offenbach sozialisiert worden; heute ist er Dauergast in der Bayern-Arena. Schon als Sch√ľler war der Journalismus sein Berufsziel, das er nie aus den Augen verloren hat und auch 30 Jahre nach den ersten Schreibversuchen nicht bereut. Ein Wechsel in die Wirtschaft kam f√ľr ihn nie in Frage. Schon w√§hrend des Studiu ...


√Ąrzte Transplantieren Erstmals Eine Geb√§rmutter In Deutschland

... werden k√∂nnen. Im Jahr 2014 brachte in G√∂teborg zum ersten Mal weltweit eine Frau mit einer gespendeten Geb√§rmutter ein gesundes Baby zur Welt, danach hat es noch weitere F√§lle gegeben und au√üerdem Versuche in weiteren L√§ndern. Planung dauerte mehrere Jahre In Deutschland ist die Transplantation einer Geb√§rmutter seit einiger Zeit auch von mehreren Teams an anderen Universit√§tskliniken vorbereitet worden. In T√ľbingen seien die Planungen seit mehreren Jahren gelaufen, hie√ü es weiter. Von der sogenannten absoluten uterinen Infertilit√§t seien etwa drei bis f√ľnf Prozent aller Frauen betroffen, ...

√Ąrzte Transplantieren Erstmals Eine Geb√§rmutter In Deutschland

ms (1977 bis 1984 Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main, Lausanne und T√ľbingen) war Beise Volont√§r der Offenbach-Post. Nach dem Juristischen Referendar-Examen arbeitete er dort 1985 bis 1989 als Redakteur, zuletzt als Ressortleiter Politik, Wirtschaft und Nachrichten. 1989 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator der interdisziplin√§ren DFG-Forschergruppe Europ√§ische und Internationale Wirtschaftsordnung an der Universit√§t T√ľbingen. In dieser Zeit entstand die Doktorarbeit Die Welthandelsorganisation (WTO). Funktion, Status, Organisation , Nomos 2001. 1995 kehrte Beise in den Journalismus zur√ľck als Redakteur des Handelsblatts in D√ľsseldorf, das er als Ressortleiter Wirtschaftspolitik 1999 in Richtung M√ľnchen verlie√ü. Bei der S√ľddeutschen Zeitung in M√ľnchen geh√∂rt Beise l√§ngst zum Inventar. Er begann dort als stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft, seit 2007 leitet er die Wirtsch ...


Stylish F√ľr Die City, L√§ssig Wie Ein Suv

... die Schnittstelle zwischen Kofferraumklappe und seitlich nach unten gezogener Dachlinie bilden. Skulpturales Design mit Sinn f√ľr Pr√§zision spiegelt auch die Gestaltung des Innenraums wider. Instrumententafel und Mittelkonsole sind klar gegliedert und horizontal auf den Fahrer ausgerichtet. Chromumrandete Instrumente und Bedienelemente vermitteln hohe Qualit√§t. In die Mittelkonsole ist der bis zu acht Zoll gro√üe Farb-Touchscreen f√ľr die modernen, Apple CarPlay sowie Android Auto kompatiblen Infotainment-Systeme Radio R 4.0 IntelliLink und Navi 5.0 ...


aftsredaktion. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Wirtschaftspolitik. Beise bezeichnet sich selbst als Neoliberalen und Ordnungspolitiker in der Worte urspr√ľnglicher Bedeutung: Er ist also f√ľr einen funktionierenden staatlichen Rahmen, innerhalb dessen die Wirtschaft sich aber frei entfalten k√∂nnen muss. H√§tte man das ausreichend bedacht, w√§re es nie zur Finanzkrise gekommen. Umgekehrt gilt aber auch: Der Staat ist wichtig, aber er kann nicht alles leisten. In seinem w√∂chentlichen Video-Blog Summa summarum auf _link_ gibt er Einblicke in sein Denken und sein Arbeitszimmer, √ľberladenen Schreibtisch inklusive. Im Urlaub schreibt Beise B√ľcher, zuletzt: Viel Geld haben , Econ 2010, Auspl√ľnderung der Mittelschicht , DVA 2009, Deutschland - falsch regiert? , Hanser 2006. Mail schreiben Dies ist eine Geschichte gro√üer Irrt√ľmer. Sie beginnt damit, dass die meisten Menschen alles fad finden, was mit dem Wort Rente zu tun hat. Missmutig ...


Ehe F√ľr Alle Im Bundestag Oettinger Empfiehlt Der Cdu Ein Ja

... in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, war und ist es mir pers√∂nlich ein Anliegen, f√ľr diesen Schritt zu k√§mpfen ‚Äď auch innerhalb der CDU und der Unionsfraktion , sagte Kaufmann. √úberraschender ist die Zustimmung des Landesgruppenchefs Adreas Jung. ‚ÄěGerade als Christ treffe er diese Entscheidung, sagte Jung unserer Zeitung. ‚ÄěWir sind alle Kinder Gottes und jeder Mensch ist gleich wertvoll ‚Äď unabh√§ngig von der ihm eigenen sexuellen Orientierung. Wer heiratet, √ľbernehme Verantwortung f√ľr einen anderen Menschen und ...

Ehe F√ľr Alle Im Bundestag Oettinger Empfiehlt Der Cdu Ein Ja

m√ľssen sie nun auch noch zur Kenntnis nehmen, dass die Politik ihnen einen Rentenwahlkampf servieren will. Langweilig! Wie Kaugummi klebt dieses Etikett am ungeliebten Wort. Dabei ist es kurz, schnell, hat sogar zwei helle Vokale, und auch sonst alle Bez√ľge, die das Thema spannend machen sollten. Denn das Leben im Alter betrifft, wenn es gut geht, alle: Es sollte also jeden¬†interessieren. Aber der Mensch ist im Hier und Heute verhaftet, er glaubt besser zu leben, wenn er nicht genau wei√ü, was da noch auf ihn zukommt. Das ist der zweite Irrtum, ein besonders verh√§ngnisvoller. Denn wer nicht vorsorgt, hat am Ende keine gro√üen Gestaltungsm√∂glichkeiten; er wird zum Spielball der Verh√§ltnisse. Wie will ein 65-J√§hriger oder eine 70-J√§hrige das Leben noch finanziell verbessern? W√§re doch besser, sich beizeiten zu informieren: √ľber die pers√∂nlichen M√∂glichkeiten und √ľber das, was die Parteien mit einem¬†vorhaben. Hier geht es nicht um ...


4 Schwaben Wollen Später Als Leichen Plastiniert Werden

... Daniela Ehrenberger (43) aus dem Rems-Murr-Kreis: ‚ÄěIch lebe extrem im Hier und Jetzt. Ist man f√ľreinander wichtig, verbringt man zu Lebzeiten genug Zeit miteinander. Da braucht es sp√§ter kein Grab. Mein K√∂rper soll lieber der Lehre dienen. Foto: Alexander Ehrmann Daniela Ehrenberger, Henk de Lamper, seine Frau Ilona und Alexander Gautsche geh√∂ren dazu. Die vier, die alle aus der Region Stuttgart kommen, haben sich die Ausstellung in der Schleyerhalle schon ansehen d√ľrfen. In BILD erkl√§ren sie, warum sie sp√§ter auf keinen Fall unter die Erde wollen. Henk de ...

4 Schwaben Wollen Später Als Leichen Plastiniert Werden

Ideologie, sondern um Mathematik Der Politik wiederum beliebt es, den B√ľrger mit Halbwahrheiten zu verunsichern. Die Merkel-CDU etwa verweist darauf, dass es bis 2030 keinen Handlungsbedarf gebe (was rechtlich stimmt). Nur keine Eile also mit unangenehmen Wahrheiten, schon gar nicht vor der Wahl. Die Schulz-SPD wiederum schl√§gt Alarm, als st√ľnde die Verelendung des Landes unmittelbar bevor. Beides geht so nicht. Der CDU sei gesagt: Die Rente ist ein langfristiges Gesch√§ft, wer 2030 umsteuern will, muss das heute vorbereiten. Umgekehrt ist die Lage l√§ngst nicht so dramatisch, wie SPD, Linke und Gewerkschaften dies jetzt¬†formulieren. Noch ist die Rente sicher, um ein bel√§cheltes Wort des langj√§hrigen CDU-Sozialministers Norbert Bl√ľm aufzugreifen. Es gibt auch noch keine verbreitete Altersarmut . Jeder Mensch, dem es im Alter schlecht geht, ist einer zu viel, gewiss; aber es sind eben immer noch viel weniger B√ľrger betroffen, als gerne ...


Stadtpokal Der Einsatzkräfte Von Morgen

... chnelligkeit ging es beim Binden verschiedener Knoten an Ger√§ten und auch beim Aneinanderkuppeln von f√ľnf C-Schl√§uchen musste man seine Fertigkeiten unter Beweis stellen. Der Inhalt der sogenannten Spa√ü√ľbung ist den Teilnehmern unbekannt und √§ndert sich j√§hrlich. Daher ist es bei dieser √úbung wichtig, den anderen Mannschaften nichts √ľber den Inhalt zu verraten, denn das k√∂nnte ja dann zu deren Vorteil genutzt werden. Oberb√ľrgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bedankte sich bei allen Teilnehmern und ihren Ausbildern und hob die Wichtigkeit ihres Hobbys hervor ...

Stadtpokal Der Einsatzkräfte Von Morgen

behauptet wird. Nur drei Prozent der √ľber 65-J√§hrigen beziehen Grundsicherung. Das sind deutlich weniger als in der Gesamtbev√∂lkerung (neun Prozent) oder gar bei den Alleinerziehenden (25¬†Prozent). Das Risiko, im Alter arm zu sein, wird in den kommenden Jahren steigen. Die drastischen Warnungen vieler Politiker und Gewerkschafter sind aber ziemlich √ľbertrieben. Von Thomas √Ėchsner mehr . N√§chster Irrtum: Die Rente ist kompliziert, hei√üt es. In den Details stimmt das sicher. Aber das grundlegende Renten-Einmaleins ist √ľberschaubar, es kreist um drei Begriffe: Rentenniveau, Rentenbeitrag und Rentenalter. Das Rentenniveau (also das Verh√§ltnis der Rente zum Arbeitseinkommen) ist ein Durchschnittswert, er liegt derzeit bei 48 Prozent. Der Rentenbeitrag, der je zur H√§lfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt wird, betr√§gt 18,7 Prozent. Das Rentenalter steigt gerade schrittweise auf 67 Jahre. Wenn aber k√ľnftig - und so wird es kommen ...


Frau Fährt Betrunken, Weil Ihr Körper Alkohol Braut

... pilzmengen umwandelt, aus denen in einem Gärprozess dann Alkohol wird, wie Marusak diese Woche in Interviews erläuterte. Beliebte Ausrede Ein Richter in der Stadt Buffalo kippte die Strafanzeige wegen Trunkenheit am Steuer , als der Anwalt eine entsprechende ärztliche Diagnose vorlegte. Die ungewöhnliche Krankheit wurde erstmals in den 1970er-Jahren in Japan dokumentiert. Mit deren zunehmenden Bekanntheit wird das Leiden in letzter Zeit nach Angaben von Experten in den USA bei Fällen von Trunkenh ...

Frau Fährt Betrunken, Weil Ihr Körper Alkohol Braut

- immer weniger Junge f√ľr immer mehr Alte zahlen sollen, geht die Rechnung nicht mehr auf. Das Rentenniveau wird fallen und der Beitrag klettern. Pure Mathematik ist¬†das. Die Politik traut sich nicht, grunds√§tzlich neu zu denken Wenn die SPD nun das Rentenniveau bei 48 Prozent halten, den Beitragssatz nicht √ľber 22 Prozent klettern lassen und die Lebensarbeitszeit nicht weiter verl√§ngern will, kann sie das nur durch immer neue zus√§tzliche Milliarden aus Steuern finanzieren. Die herbeizuschaffen, ist schon jetzt schwierig genug - aber was ist erst, wenn die Wirtschaft nicht mehr so boomt wie heute? Seri√∂s finanziert ist das nicht. Besser w√§re es deshalb, wenn man die Menschen im Prinzip l√§nger arbeiten l√§sst. Die SPD will das nicht; die CDU will das, wagt aber nicht, das zu sagen. Als das heutige System 1957 erfunden wurde, dauerte es vom Ruhestand bis zum Tod noch neun Jahre. Heute sind es bald 20 Jahre, bei deutlich besserer Gesundh ...


Risiko F√ľr T√∂dlichen Geb√§rmutterhalskrebs Viel H√∂her Als Bisher

... eigentlich r√ľckl√§ufig Nach Angaben der American Cancer Society haben sich die Todesf√§lle durch Geb√§rmutterhalskrebs in den vergangenen 40 Jahren um mehr als 50 Prozent reduziert. Dieser Effekt ist vor allem auf eine Zunahme des sogenannten Zervix-Screening zur√ľckzuf√ľhren, erkl√§ren die Forscher. Das Risiko, an Geb√§rmutterhalskrebs zu versterben, scheint allerdings signifikant h√∂her zu sein, als es bisher von den Medizinern angenommen wurde. Studie analysierte verschiedene gro√üe Datens√§tze Die Wissenschaftler verwendeten f√ľr ihrer Studie die Daten des ...


eit. Dies muss das System ber√ľcksichtigen, inklusive Ausnahmen f√ľr¬†H√§rtef√§lle. Bleibt die Altersarmut, die noch kein gro√ües Problem ist, dies aber auf l√§ngere Sicht werden wird. Nur wer einen normalen sozialversicherungspflichtigen Job hat und ordentlich bezahlt wird, ist auf der sicheren Seite. In Zukunft wird es aber - unter anderem wegen der Digitalisierung - immer mehr fragmentierte Arbeitsverh√§ltnisse geben, Teilzeitarbeit, vor√ľbergehende Arbeit, knapp kalkulierte Selbst√§ndigkeit. Diese Menschen darf der Staat nicht mit dem Hinweis auf private Vorsorge abspeisen, er muss sie zus√§tzlich¬†absichern. Und warum nicht einen Fonds aufsetzen, in den der Staat in guten Zeiten - also heute - viele Milliarden Euro Startkapital einzahlt? Binnen 20 Jahren k√§me da, B√∂rsenschwankungen eingerechnet, richtig viel zusammen, mit den √úbersch√ľssen lie√üen sich die Verlierer des Systems zus√§tzlich finanzieren. Wo sind die Politiker, die so grunds√§tzlich neu zu denken¬†wagen? ...