Kampf Gegen Den Zucker



Kampf Gegen Den Zucker

Kampf gegen den Zucker Die Deutschen essen zu viel SĂŒĂŸes – die Folgen sind Übergewicht und teure Krankheiten. Experten nehmen nun die Politik in die Pflicht Von Alina Reichardt Berlin. Er steckt in Brot, Wurst, Pizza und Joghurt – Zucker ist allgegenwĂ€rtig, auch da, wo man ihn nicht erwartet. Er darf selbst in zuckerarmen und -freien Lebensmitteln auftauchen und kann in zuckerreduzierten Produkten Hauptbestandteil sein. Der Lebensmittelindustrie sind bei dem sĂŒĂŸen Dickmacher in Deutschland kaum Grenzen gesetzt – so fĂ€llt es schwer, ihn aus dem Speiseplan zu verbannen. Dramatische Folgen hat das, wenn sich Eltern beim Zuckergehalt der Lebensmittel verschĂ€tzen, die sie ihren Kindern kaufen, wie eine neue Studie des Max-Planck-Instituts fĂŒr Bildungsforschung (MPIB) und der UniversitĂ€t Mannheim ...


Gesetz Zu Illegalen Autorennen

... könnte. Nur im Paragrafen 315f, wenn Sie das noch mal nachschauen wĂŒrden, steht es bereits, dass man das darf. Das war bislang schon auch möglich. Wir wehren uns ja dagegen, wenn spektakulĂ€re FĂ€lle an der Tagesordnung sind, dass man dann gleich wieder kommt mit irgendwelchen Paragrafen aus den Schubladen, die vollkommen ĂŒberflĂŒssig sind, weil es sie bereits gibt. Man muss benennen, was ist eigentlich das Rasen Bieck: Frau Pinar, mit 160 durch die Innenstadt brettern, das ist irgendwie tatsĂ€chlich kriminell. Aber sagen wir mal, 60 in einer Tempo-30-Zone, das ist ...

Gesetz Zu Illegalen Autorennen

zeigt. Sie verdoppelten damit die Wahrscheinlichkeit von Übergewicht bei ihrem Nachwuchs, so die Autoren am Mittwoch auf dem 1. Deutschen Zuckerreduktionsgipfel der AOK in Berlin. Gemeinsam mit VerbraucherschĂŒtzern, Wissenschaftlern, GesundheitsverbĂ€nden und Ärzten hat die Krankenkasse ein AktionsbĂŒndnis zur nationalen Zuckerreduktion angestoßen. Denn wĂ€hrend weltweit viele LĂ€nder den fĂŒr Verbraucher oft unsichtbaren Zuckergehalt in Lebensmitteln gesetzlich regulieren, ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland , sagt Martin Litsch, Vorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Im zustĂ€ndigen BundesernĂ€hrungsministerium gebe es wenig Bereitschaft, daran etwas zu Ă€ndern, obwohl die Deutschen im Zuckerranking weit vorn liegen. Ein Erwachsener verzehrt hierzulande im Schnitt 32 Kilogramm Zucker pro Jahr ...


PrĂ€vention Geht Weit Über Die Koloskopie Hinaus

... Sie erinnerte daran, dass Mikroben etwa drei Prozent des Körpergewichts eines Menschen ausmachen. Wird die Zusammensetzung der Bakterienpopulation im Darm verĂ€ndert, kann sich auch das Risiko fĂŒr Darmkrebs erhöhen. US-Forscher haben zum Beispiel entdeckt, dass Patienten mit einem kolorektalen Karzinom eine geringere bakterielle Vielfalt im Darm aufweisen. So war der Anteil von Clostridien im Vergleich zu Gesunden niedriger, der von Fuso- und Porphyromonas-Bakterien dagegen deutlich höher. Es gibt bereits einige Hinweise, dass das ...

PrĂ€vention Geht Weit Über Die Koloskopie Hinaus

– die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt bei nicht mehr als 18. Jeder zweite Erwachsene und jedes fĂŒnfte Kind ist ĂŒbergewichtig. Zu den Folgeerkrankungen zĂ€hlt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor allem Diabetes Typ 2, rund 300.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran. ErnĂ€hrungsbedingte Krankheiten verursachen in Deutschland jĂ€hrlich Kosten von 70 Milliarden Euro , sagt Litsch. Und immer hĂ€ufiger wird die Grundlage dafĂŒr schon im Kindesalter geschaffen. Allein von den 305 Kindern, die fĂŒr die MPIB-Studie befragt wurden, war jedes vierte ĂŒbergewichtig. Die Eltern sind TĂŒrsteher fĂŒr die ErnĂ€hrung ihrer Kinder , erklĂ€rt MPIB-Direktor Ralph Hertwig. Doch zu oft seien sie selbst schlecht informiert: Drei Viertel schĂ€tzten den Zuckergehalt von Orangensaft, Cola und Ketchup ...


Die Grippe Kann Ins Auge Gehen

... Virus-Infektion legen, braucht man Antibiotika. Betroffene mit „Augengrippe -Symptomen sollten aber nicht in die Klinik kommen. Der Grund: die Ansteckungsgefahr. „In Innsbruck ist mir in zehn Jahren noch nie passiert, dass wir wegen einer Epidemie die Station schließen mussten. Woanders habe ich das miterlebt. Werden Patienten vor einer OP angesteckt, kann der Eingriff nicht durchgefĂŒhrt werden. Um die Kooperation von Erkrankten, die mit einem entsprechenden Hinweis auf dem Überweisungsschein ...


in der Studie falsch ein. 90 Prozent tippten, dass ein handelsĂŒblicher Fruchtjoghurt etwa vier WĂŒrfel Zucker enthĂ€lt – tatsĂ€chlich seien es elf. Großbritannien als erfolgreiches Vorbild Nur ein Beleg von vielen, dass reine AufklĂ€rung der Verbraucher nicht ausreicht, sagt Ilona Kickbusch vom Hochschulinstitut fĂŒr internationale Studien und Entwicklung in Genf. Gesetzliche Maßnahmen mĂŒssten stets Teil der Strategie sein. So sei in vielen Nationen Werbung fĂŒr ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder richtet, verboten. In mittlerweile 19 LĂ€ndern, darunter Frankreich, DĂ€nemark, Ungarn, Mexiko und Thailand sowie einzelnen Staaten der USA, gebe es eine Steuer auf zuckerhaltige Limonaden, worauf deren Konsum merklich gesunken sei. Eine Steuer allein wird das Problem nicht lösen, aber sie bringt das ...


Projekt FĂŒr Biologischen Abbau Von Arzneimitteln Ausgezeichnet

... Patienten verlassen haben. Auf diese Weise erschließt das Verfahren neue Wege, um beispielsweise Antibiotikaresistenzen einzudĂ€mmen. Wissen ist Wettbewerbsvorteil Ob Branchennews, innovative Produkte, Bildergalerien oder auch exklusive Videointerviews. Sichern auch Sie sich diesen Informationsvorsprung und abonnieren Sie unseren redaktionellen Branchen-Newsletter „Forschung & Entwicklung in Chemie- und Verfahrenstechnik . ComputergestĂŒtzte Verfahren fĂŒr passende MolekĂŒlvarianten Mithilfe von 3-D-Modellen ...

Projekt FĂŒr Biologischen Abbau Von Arzneimitteln Ausgezeichnet

Thema in die Gesellschaft , sagt die Expertin. Als Vorbild gilt die kĂŒrzlich beschlossene Regel fĂŒr Großbritannien. Dort mĂŒssen Hersteller ab 2018 eine nach Zuckergehalt gestaffelte Steuer auf sĂŒĂŸe GetrĂ€nke zahlen. Allein die Androhung dieser Maßnahme hat bei Unternehmen schon jetzt zum Handeln gefĂŒhrt , sagt Graham MacGregor. Der Mediziner sitzt im Vorstand der britischen Initiative Consensus Action on Salt & Health (Cash). Mit UnterstĂŒtzung der Regierung und der Industrie erarbeitete sein Team Reduktionsstrategien fĂŒr Salz, Zucker und Fett in Fertigprodukten. So gab es fĂŒr Brot die Vorgabe, den Salzgehalt ĂŒber sieben Jahre schrittweise von 1,1 Gramm pro 100 Gramm auf 0,9 Gramm zu senken – ein Erfolgsmodell. Der Geschmack der Verbraucher muss langsam von Zucker und Salz entwöhnt werden , ...


So Gibt’s Gesundes FrĂŒhstĂŒck

... Einzelartikels fĂŒr 0,49 € 1 ĂŒber PayPal9 1 Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. 9 Ich stimme mit Abschicken des Formulars ausdrĂŒcklich zu, dass mit der AusfĂŒhrung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass mit Beginn der AusfĂŒhrung des Vertrages mein Widerrufsrecht erlischt. ...

So Gibt’s Gesundes FrĂŒhstĂŒck

so MacGregor, sonst kauft er die Produkte nicht. Eine schrittweise Reduzierung bemerke der KĂ€ufer hingegen meist gar nicht – zum Vorteil aller Beteiligten. Die Hersteller notfalls zur Kasse zu bitten, wenn sie die Maßnahmen nicht freiwillig mitmachen, findet der Wissenschaftler unproblematisch: WĂŒrde eine Flasche Cola Ă€hnlich besteuert wie Zigaretten, wĂŒrde sie zehn Euro kosten, und das wĂ€re in Ordnung – schließlich sterben jĂ€hrlich mehr Menschen an falscher ErnĂ€hrung als an Tabakkonsum. Doch von verbindlichen Regelungen ist die deutsche Politik weit entfernt. Bereits 2015 hatte der Deutsche Bundestag die Regierung beauftragt, eine nationale Strategie zur Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten zu entwickeln. Mit reichlich VerspĂ€tung legte BundesernĂ€hrungsminister Christ ...


Das Könnte Die TÀgliche DiÀt-Limo Mit Deinem Gehirn Machen

... Wirkung zusammenhĂ€ngen. In anderen Worten: Es ist noch nicht klar, wie diese GetrĂ€nke das Gehirn schĂ€digen. Oder wie viel Schaden nicht vielleicht durch andere, damit verbundene Krankheiten wie Diabetes, angerichtet wird. So ĂŒberrascht es auch nicht, dass der Generaldirektor der „British Soft Drinks Association - die, nebenbei, von der Industrie finanziert wird - ĂŒber die Studie nicht sehr glĂŒcklich ist: Sicherlich sollten wir Konsumenten eher dabei helfen, ihre Kalorienzufuhr zu reduzieren ...

Das Könnte Die TÀgliche DiÀt-Limo Mit Deinem Gehirn Machen

ian Schmidt (CSU) im Mai einen Entwurf vor, der nĂ€chsten Monat im Bundeskabinett beschlossen werden soll. Bei der Reduktion von Zucker konzentriert sich das Konzept, das dieser Redaktion vorliegt, auf zuckergesĂŒĂŸte ErfrischungsgetrĂ€nke, FrĂŒhstĂŒckscerealien sowie Joghurt- und Quarkzubereitungen . Die AnsĂ€tze dĂŒrften durchaus im Sinne vieler Kritiker sein. Auch hier ist eine schrittweise Reduzierung des Zuckergehalts geplant, um eine Gewöhnung an den weniger sĂŒĂŸen Geschmack zu gewĂ€hrleisten . Vom Bund finanzierte Forschungsprogramme sollen kĂŒnftig Verfahren und neuartige Stoffe hervorbringen, deren Einsatz es erlaubt, die zugesetzte Menge Zucker zu reduzieren , ohne dass der Geschmack leidet. Ein noch zu entwickelndes Siegelsystem soll der Industrie zudem die Möglichkeit geben, reformuliert ...


Wie Der GrĂŒne Kretschmann Zwei Leitkulturen Unter Einen Hut Bringt

... Weintrinker, uns fallen nur gerade keine ein. Und was macht Kretschmann? Er bedient elastisch beide Milieus. An diesem Donnerstag lĂ€sst er sich in Berlin vom Deutschen Brauer-Bund zum Botschafter des Bieres ernennen, tags darauf ist er in Neuenburg und holt sich den MarkgrĂ€fler Gutedelpreis ab. Hat die Bierlobby nur eine Plakette aus Glas fĂŒr ihn ĂŒbrig, so kann sich Kretschmann am Freitag auf ein Holzfass freuen – mit 225 Litern Gutedel zum Eigenbedarf, ein Weißwein, der im schönen MarkgrĂ€flerland irgendwo zwischen Grundnahrungsmittel und Droge rangi ...

Wie Der GrĂŒne Kretschmann Zwei Leitkulturen Unter Einen Hut Bringt

e Lebensmittel zu kennzeichnen. Doch: Die Grundlage fĂŒr die Reduktionsstrategie ist Freiwilligkeit , sagte Christian Schmidt dieser Redaktion. Auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Lebensmittelindustrie kann man sich nicht verlassen , kommentiert AOK-Vorstand Litsch. Ohnehin komme die Ansage kurz vor Ende der Legislatur reichlich spĂ€t und bleibe in wesentlichen Teilen unverbindlich. Auch vom Koalitionspartner SPD kommt Kritik: Meiner Erfahrung nach funktioniert so eine freiwillige Beteiligung nur selten oder nie , sagt Bundestagsabgeordnete Drobinski-Weiß. Gesetzliche Maßnahmen könnten durchaus sinnvoll sein – wie etwa das Verbot von Kinderwerbung. Ähnlich argumentiert die Opposition: Ohne klare Vereinbarungen wird sich an den Rezepturen voraussichtlich kaum etwas Ă€ndern , sagte Kordula Schulz-Asche, Bundestagsabgeordnete der GrĂŒnen, dieser Redaktion. ...